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| Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel |
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Themen-Optionen |
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#51
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Zitat:
Für mein Vorhaben habe ich mich in den letzten Tagen versucht schlau zu machen. Das Ergebnis: Im Rost befindet sich Sauerstoff, der entfernt werden muss. Sonst rostet es unter der oder den neuen Lackschichten weiter. Dabei ist es dann uninteressant, ob eine oder 10 Lackschichten drüber gestrichen werden. Komplett entfernen ist die beste Variante. Sauerstoff verdrängen und Oberfläche schließen die andere Variante. Dazu darf natürlich die Oberfläche nicht verschlossen sein. Einen Roststopper sollte man sehr dünn und mehrmals auftragen, damit er bis zum Grund eindringen kann. Das Risiko, dass Sauerstoff mit eingeschlossen wird, bleibt aber. Für Owatrol habe ich rausgefunden, dass dieses eher elastisch bleibt und damit keine gute Unterlage für einen harten Lack bildet. Das wäre bei mir kontraproduktiv, da genau an den Belastungsstellen, speziell in den Hohlkehlen Risse entstanden sind. Für 2-K Lacke als nächste Schicht, wird es nichtempfohlen. Ich habe für mich entschieden, dass ich Owatrol nicht für den Aufbau verwenden werde. Im Kettenkasten habe ich es angewendet, dort werde ich aber keinen 2k-Lack oder Grundierung verwenden. Hier werde ich des Öfteren mal einen Blick reinwerfen, um neue Rostansätze frühzeitig zu erkennen. Grüße Silvio |
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#52
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Zitat:
fragt sich und früßt der Rainer |
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#53
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Hallo, es gibt ja das ÖL darauf kommt 1k Farbe,was ich empfehlen, würde den, 2k hast du die Probleme mit den rissen ,1K auf Acrylharz Basis reist nicht
Dann gibt es das cip in Rot darauf geht 2K laut Hersteller nach 72 Stunden Bei 20° das funktioniert einwandfrei, und Owatrol ist halt sehr dünn und kommt damit in jede Pore |
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#54
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Ich babe da an meiner Schiebetür auf dem Gangbord etwas Hohlraum zwischen Holz und Stahl. Keine Ahnung, wie es da drin aussieht
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Gruß Ewald
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#55
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Was ist denn der Unterschied zwischen CIP und MarineCIP (mal abgesehen vom Preis)?
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#56
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Das Problem ist, das Owatrol ist elastisch und würde vielleicht mitgehen. Der Lack ist sehr hart und geht nicht mit dem Untergrund mit. Dadurch reißt es noch schneller.
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#57
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Zitat:
Laut Herstelle wäre es wohl das Beste, zuerst Owatrol Öl (Roststopper)und dann CIP (Rostversiegelung und Rostschutzprimer) und als Sperrschicht zu verwenden. Für mich ändert es aber nichts an der unterschiedlichen Härte, wie beschrieben. Außerdem werde ich den passenden Primer zum System verwenden. Meine Lackierung besteht aus 2-K-Polyurethan-Lack nicht 2-K-Acryl-Lack. Danke für alle Hinweise. Ich habe meine Entscheidung getroffen |
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#58
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#59
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Zitat:
Eine Werft würde sicher niemals anfangen, auf irgendwelchem Rost mit Zauberwunderöl herumzuwitschern, und das als gutes Werk verkaufen. Genau so wenig würde eine Werft anfangen, wild durch verschiedene Hersteller und Lacksysteme ihr eigenes Ding zu fahren, und über Rost zu malen, weil bunte werbebroschüren sagen „passt schon“. |
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#60
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Sorry ich hatte da einen Fehler 1K Bootslacke sind Alkydharzlacke kein Acryl und den kann man dann auch mit Firnis verdünnen statt mit Terpentin was die Langlebigkeit der Farbe steigert und die Verarbeitungszeit Verlängert
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#61
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Und genau dafür kann man Owatrol nehmen, damit läßt sich die Farbe besser verarbeiten, gerade auch bei niedrigeren Temperaturen. War eine Empfehlung eines alten Profis
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Gruß Ewald |
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#62
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Für meinen Teil, bleibe ich lieber im System, meine Farbe ist nicht ölbasiert. |
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#63
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Beides ist eher ungünstig. Mit der Topfbürste wird die Oberfläche des Rosts verdichtet, Chemie kann nicht mehr wirken und die Entfettungsleistung von Aceton ist auch nicht so super. Nur mal so als Tip fürs nächste Mal.
https://www.youtube.com/watch?v=mZ2atRMh05U
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Gruß, Jörg! |
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#64
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M.E. macht das nur fuer die Optik Sinn: Wenn ich eh drei Schichten Pinsel, kann ich mir in der Mitte einen Mix goennen. Danboline z.B. deckt nicht gut genug, um das rot in Owatrol CIP mit einer Schicht zu ueberdecken. Dazwischen kann ich es dann mit 10-20% Oel verduennen - laesst sich besser pinseln, und die letzte Schicht klebt besser. Bei der letzten Schicht waere ich mit verduennen sehr vorsichtig. Mechanische Belastung ist entscheidend. Wenn's nur huebsch bunt sein soll, ist es sicherlich egal.
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#65
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Hallo,
Nach heftiger stegberührung ist mir am bug, über wasser, der lack bis zum stahl abgeplatzt. Welcher Untegrund es war weiß ich nicht, deckschichten war hammarite lack. Nun habe ich in foren gelesen, dass hammarite gerne bis zum stahl abplatzt. (Und konnte dies auch schon an einer kleinen stelle am Spiegel feststellen). Als 1. hilfe habe ich brunox rostschutz aufgesprüht um rost bis zur weiteren bearbeitung zu verhindern. Nun die Frage: wie gehe ich weiter vor? Klar der lose Lack (recht großflächig im Vergleich zur Beule) muss runter, aber welche Grundierung nehme ich dann? Eigentlich will ich kein Hammarite mehr verwenden auch wenn es dann zu Farbunterschieden kommt. Die zu behandelnde Stelle hat etwa 30 cm durchmesser. Soll ich miit 2 K grundieren? Wenn ihr Tipps für mich habt, freu ich mich.
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Grüße vom Main Klara |
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#66
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Ideal ist der Aufbau mit 2-K Lack. Dabei ist aber zu beachten, dass kein 1k drunter sein darf. Wenn du auf dem Metall bist, wäre Epoxy-Primer eine gute Wahl. Danach 2-K Lack. Bezw. noch eine Zwischenschicht auch aus 2-K. Du kannst das Metall blank machen und hast nach den Primer Zeit.
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#67
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Hoi, es geht ja ums Ausbessern - da würde ich einfach das "Ausbessern" möglichst mit der Farbe machen, die bereits drauf ist, sieht doch erst mal besser aus. Wenn Du grundsätzlich gegen Hammarit-Lack bist, dann vielleicht nach der Saison komplette Farbe runter und neu aufbauen.
Gruß, Rainer
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#68
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Vielen Dank für eure Antworten. Ja es wird sicher anders aussehen, aber die optik ist nicht so wichtig. Wichtig ist dass sich die Ausbesserungsstelle mit dem Rest verträgt und haltbar ist. Aus dem wasser geht dasboot frühestens nächstes jahr wieder, es sei denn, ich baue noch mehr dotzer. .
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Grüße vom Main Klara |
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#69
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Großzügig und grob anschleifen, abkleben und mit 2k teerepoxy min. 3 lagen drauf. Alles was danach kommt ist nur Optik. Das kann von Hammerite bis tuschkasten alles sein. Der Stahl darunter ist safe.
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#70
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Das ist Bitumenhaltig und damit eher dauerelastisch. Vielleicht hast du das auch damit gemeint, dass er alles darauf machen kann, weil es eh nicht lange hält. Ich würde sowas eher als Unterbodenschutz verwenden. Ist aber nur meine Meinung. |
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#71
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#72
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Ja. Meinung - meine Meinung und ich glaube, die darf ich haben, genau, wie du deine!
Und nein, ich habe ein bitumenhaltiges Mittel noch nicht als Grundierung verwendet. Das scheidet alleine schon von den Inhaltsstoffen für mich aus. Ich muss es daher auch nicht probieren. Ich muss auch nicht aus den dritten Stock springen, nur um zu erkennen, dass ich nicht fliegen kann. Wenn du gute Erfahrungen mit deiner Empfehlung gemacht hast, akzeptiere ich das gerne. Für mich ist das nur keine Alternative und ich habe auch begründet warum. Jeder darf seiner Meinung sein. |
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#73
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Habe ich nicht anders erwartet. Das ist dann genau so viel wert, wie zu meinen, dass ein Auto auch mit Wasser fahren muss, weil ist ja auch flüssig.
Bitte, hab deine Meinung, sie entbehrt zwar jeder technischen Grundlage, aber hör auf einen absolut fundierten Ratschlag mit deiner Meinung zu zerreden. Teerepoxy ist besonders auf Stahl das beste was du nehmen kannst. Du hast nicht „begründet“. Du hast fantasiert. Du hast mal im Baumarkt einen Eimer Bitumendichtmasse fürs Dach vom Gartenhaus gekauft, und die war nach Jahren noch elastisch. Hat mit 2K Teerepoxy nichts zu tun. Null. |
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#74
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Auf dein Niveau werde ich mich nicht einlassen.
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