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  #51  
Alt 29.03.2026, 10:38
Benutzerbild von Heron
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Zitat:
Zitat von Achtern Beitrag anzeigen
Hey Sorry Ich bin Legastheniker. Ich wollte nicht respektlos sein!
Und in der Oldtimer Restaurieren wird es genau so gemacht. Im englischsprachigen Raum findet Mann dann auch in der Anleitung ,dass man den stahl mit Aceton reinigen muss.
8 Schichten sind dann 2 mehr als vorgeschrieben. Für eine 2k Grundierung

aber ok jeder wie er mag aber hier seine Nazistiche Persönlichkeit so heraushängen zu lassen ist respektlos.
Der Einsatz einer Zopfbürste wird im Allgemeinen eher kritisch gesehen. Das Problem damit hast du ja selbst beschrieben. (Verschmieren und Verschluss der oberen Rostschicht) Sandpapier als Gegenmaßnahme geht natürlich.
Für mein Vorhaben habe ich mich in den letzten Tagen versucht schlau zu machen. Das Ergebnis: Im Rost befindet sich Sauerstoff, der entfernt werden muss. Sonst rostet es unter der oder den neuen Lackschichten weiter. Dabei ist es dann uninteressant, ob eine oder 10 Lackschichten drüber gestrichen werden. Komplett entfernen ist die beste Variante. Sauerstoff verdrängen und Oberfläche schließen die andere Variante. Dazu darf natürlich die Oberfläche nicht verschlossen sein. Einen Roststopper sollte man sehr dünn und mehrmals auftragen, damit er bis zum Grund eindringen kann. Das Risiko, dass Sauerstoff mit eingeschlossen wird, bleibt aber.
Für Owatrol habe ich rausgefunden, dass dieses eher elastisch bleibt und damit keine gute Unterlage für einen harten Lack bildet.
Das wäre bei mir kontraproduktiv, da genau an den Belastungsstellen, speziell in den Hohlkehlen Risse entstanden sind.
Für 2-K Lacke als nächste Schicht, wird es nichtempfohlen.
Ich habe für mich entschieden, dass ich Owatrol nicht für den Aufbau verwenden werde. Im Kettenkasten habe ich es angewendet, dort werde ich aber keinen 2k-Lack oder Grundierung verwenden. Hier werde ich des Öfteren mal einen Blick reinwerfen, um neue Rostansätze frühzeitig zu erkennen. Grüße Silvio
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  #52  
Alt 29.03.2026, 13:16
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Zitat:
Zitat von Heron Beitrag anzeigen
.......
Für Owatrol habe ich rausgefunden, dass dieses eher elastisch bleibt und damit keine gute Unterlage für einen harten Lack bildet.
Das wäre bei mir kontraproduktiv, da genau an den Belastungsstellen, speziell in den Hohlkehlen Risse entstanden sind.........
Ist denn nicht gerada da wo Risse leicht entstehe etwas elastisches besser?

fragt sich und früßt der Rainer
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  #53  
Alt 29.03.2026, 14:02
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Hallo, es gibt ja das ÖL darauf kommt 1k Farbe,was ich empfehlen, würde den, 2k hast du die Probleme mit den rissen ,1K auf Acrylharz Basis reist nicht

Dann gibt es das cip in Rot darauf geht 2K laut Hersteller nach 72 Stunden Bei 20° das funktioniert einwandfrei, und Owatrol ist halt sehr dünn und kommt damit in jede Pore
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  #54  
Alt 29.03.2026, 14:12
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Ich babe da an meiner Schiebetür auf dem Gangbord etwas Hohlraum zwischen Holz und Stahl. Keine Ahnung, wie es da drin aussieht. ich habe das Holz durchgehend mit 3mm angebohrt und dann mit einer Einwegspritze Owatrol reingespritzt. Dauerte 2 Tage, dann kam das Owatrol an allen Ecken und Kanten rausgesabbert. Ich hoffe, es tut da drin seine Arbeit
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Gruß
Ewald
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  #55  
Alt 29.03.2026, 14:23
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Was ist denn der Unterschied zwischen CIP und MarineCIP (mal abgesehen vom Preis)?
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  #56  
Alt 29.03.2026, 14:41
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Zitat von schwinge Beitrag anzeigen
Ist denn nicht gerada da wo Risse leicht entstehe etwas elastisches besser?

fragt sich und früßt der Rainer
Das Problem ist, das Owatrol ist elastisch und würde vielleicht mitgehen. Der Lack ist sehr hart und geht nicht mit dem Untergrund mit. Dadurch reißt es noch schneller.
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  #57  
Alt 29.03.2026, 15:12
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Zitat von Achtern Beitrag anzeigen
Hallo, es gibt ja das ÖL darauf kommt 1k Farbe,was ich empfehlen, würde den, 2k hast du die Probleme mit den rissen ,1K auf Acrylharz Basis reist nicht

Dann gibt es das cip in Rot darauf geht 2K laut Hersteller nach 72 Stunden Bei 20° das funktioniert einwandfrei, und Owatrol ist halt sehr dünn und kommt damit in jede Pore
Danke für deine Erfahrung.

Laut Herstelle wäre es wohl das Beste, zuerst Owatrol Öl (Roststopper)und dann CIP (Rostversiegelung und Rostschutzprimer) und als Sperrschicht zu verwenden.

Für mich ändert es aber nichts an der unterschiedlichen Härte, wie beschrieben. Außerdem werde ich den passenden Primer zum System verwenden.

Meine Lackierung besteht aus 2-K-Polyurethan-Lack nicht 2-K-Acryl-Lack.

Danke für alle Hinweise. Ich habe meine Entscheidung getroffen
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  #58  
Alt 29.03.2026, 19:53
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Zitat von W115/8 Beitrag anzeigen
Ihr wisst selbst, dass eine ganze Menge „Fachfirmen“ wesentlich schlampiger arbeiten, als ihr hier, wo jedes noch so seltene Problemchen gierig seziert und zigfach herumgedreht und diskutiert wird und oft lernt man aus der kontroversen Diskussion ein Vielfaches mehr, als wenn es gleich die fertige Lösung gegeben hätte.
Das wird m.E. viel zu selten gesagt: Nicht nur ist hier viel geballte Kompetenz unterwegs, Wissen wird auch grosszuegig vermittelt. Danke!
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  #59  
Alt 29.03.2026, 20:26
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Zitat:
Zitat von W115/8 Beitrag anzeigen

Ihr wisst selbst, dass eine ganze Menge „Fachfirmen“ wesentlich schlampiger arbeiten, als ihr hier, wo jedes noch so seltene Problemchen gierig seziert und zigfach herumgedreht und diskutiert wird und oft lernt man aus der kontroversen Diskussion ein Vielfaches mehr, als wenn es gleich die fertige Lösung gegeben hätte.
Naja. Das darf man ruhig differenzieren.

Eine Werft würde sicher niemals anfangen, auf irgendwelchem Rost mit Zauberwunderöl herumzuwitschern, und das als gutes Werk verkaufen. Genau so wenig würde eine Werft anfangen, wild durch verschiedene Hersteller und Lacksysteme ihr eigenes Ding zu fahren, und über Rost zu malen, weil bunte werbebroschüren sagen „passt schon“.
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  #60  
Alt 30.03.2026, 15:40
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Sorry ich hatte da einen Fehler 1K Bootslacke sind Alkydharzlacke kein Acryl und den kann man dann auch mit Firnis verdünnen statt mit Terpentin was die Langlebigkeit der Farbe steigert und die Verarbeitungszeit Verlängert
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Alt 30.03.2026, 17:38
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Und genau dafür kann man Owatrol nehmen, damit läßt sich die Farbe besser verarbeiten, gerade auch bei niedrigeren Temperaturen. War eine Empfehlung eines alten Profis
__________________
Gruß
Ewald
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  #62  
Alt 31.03.2026, 11:19
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Zitat:
Zitat von Libertad Beitrag anzeigen
Und genau dafür kann man Owatrol nehmen, damit läßt sich die Farbe besser verarbeiten, gerade auch bei niedrigeren Temperaturen. War eine Empfehlung eines alten Profis
Ob das funktioniert, kann ich nicht beurteilen. Die Wahrscheinlichkeit ist aber gegeben, da Alkydharz ölbasiert ist.

Für meinen Teil, bleibe ich lieber im System, meine Farbe ist nicht ölbasiert.
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  #63  
Alt 31.03.2026, 13:28
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Ich habe das Boot mit ....Stahldraht Topfbürsten ... mit Aceton
Beides ist eher ungünstig. Mit der Topfbürste wird die Oberfläche des Rosts verdichtet, Chemie kann nicht mehr wirken und die Entfettungsleistung von Aceton ist auch nicht so super. Nur mal so als Tip fürs nächste Mal.

https://www.youtube.com/watch?v=mZ2atRMh05U
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Gruß, Jörg!
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  #64  
Alt 31.03.2026, 21:03
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Und genau dafür kann man Owatrol nehmen, damit läßt sich die Farbe besser verarbeiten, gerade auch bei niedrigeren Temperaturen. War eine Empfehlung eines alten Profis
Ja, man kann oelbasierte Farben mit Owatrol verduennen. Ist aber nicht das gleiche wie Terpentin. Du erzeugst damit ein Endprodukt, was je nach Mischungsverhaeltnis zwischen Owatrol Oel und der eigentlichen Farbe liegt. Und da musst du dich fragen, warum du ueberhaupt drueberstreichst. Soll eine Farbe eine harte resistente Oberflaeche bilden, also das Gegenteil von Owatrol Oel, weichst du das Ergebnis damit auf.

M.E. macht das nur fuer die Optik Sinn: Wenn ich eh drei Schichten Pinsel, kann ich mir in der Mitte einen Mix goennen. Danboline z.B. deckt nicht gut genug, um das rot in Owatrol CIP mit einer Schicht zu ueberdecken. Dazwischen kann ich es dann mit 10-20% Oel verduennen - laesst sich besser pinseln, und die letzte Schicht klebt besser.

Bei der letzten Schicht waere ich mit verduennen sehr vorsichtig. Mechanische Belastung ist entscheidend. Wenn's nur huebsch bunt sein soll, ist es sicherlich egal.
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