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Motoren und Antriebstechnik Technikfragen speziell für Motoren und Antriebstechnik.

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  #1  
Alt Gestern, 19:48
scrad scrad ist offline
Commander
 
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Standard Startprobleme kleiner AB Motoren

Ich habe mittlerweile 2 Mercury F6 und einen Mercury F5 besessen.

Immer als Notmotor der vor jeder Fahrt , z.B. auf dem Rhein , kurz angelassen wird um die Funktion zu prüfen.

Alle drei Motoren hatten massive Startprobleme nach 2 bis 3 Wochen Standzeit , egal ob der Sprit frisch war oder warmes / kaltes Wetter.

Ich habe mir immer einen Wolf gerissen bis da mal was kam.

So 20 Mal locker......

Wenn er dann einmal lief ging es die nächsten Tage immer problemlos.

Ab einer Woche Standzeit wurde es dann wieder schwieriger.

Jetzt bin ich mit meiner mehrfach operierten Schulter auch nicht der Jenige welcher beim Anreissen gleich 20 Mal die Kurbelwelle dreht , muss ich dazu sagen.

Aber auch ein Kollege hatte immer diese Probleme.

Deckel ab und Bremsenreiniger kurz auf den Einlass war dann auch lästig...

Dann starteten die Motoren aber sofort.

Jetzt habe ich einen kleinen Polini Handpumpenball in die Spritleitung geschleift. Kurz vorpumpen bis Druck in der Spritleitung da ist , und der Motor startet bei jedem Wetter beim ersten max. zweiten Zug.

Der Sprit scheint bei etwas mehr Standzeit aus der Leitung abzufliessen , sich zu verflüchtigen und/oder zündunfähiger zu werden.
Dann dauert es halt bis man durch Anreissen wieder alles gefüllt hat.


Habt ihr mit den keinen Motoren ähnliche Erfahrungen ?

Nur Mercury oder sind die Kleinen grundsätzlich etwas zickig ?

Bei vielen Gartengeräten oder auch im Großmodellbau gibt es die kleinen Pumpen , oft als kleine durchsichtige Kuppel zum draufdrücken ausgeführt.

Scheint den kleinen AB's auch zu helfen ?
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  #2  
Alt Gestern, 21:12
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Jollysti Jollysti ist offline
Captain
 
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Standard

Kann man pauschal überhaupt nicht sagen. Es kommt immer auf den individuellen Einsatz an: Nutzung, Dauer, Standzeit, Pflege...usw.

Das Problem ist dieser, und das übersehen alle: alle Außenborder, ob 2 bis oder 750PS , alle sind als Marathonläufer ausgelegt..Es ist wie mit dem Triathlon oder Marathon oder sogar Schlittenhunde -die Dinger müssen rennen. Die sind zum Faulenzen nicht ausgelegt. Wer rastet der rostet-sagt man -und da gehen unser Motoren kaputt-durch die Standzeiten.
Ist genau genauso.
Nun, was kann man tun? Tja, ganz gemäß ihrem Einsatzzweck laufen lassen.Ansonsten gemäß der Anleitung das Benzin raus oder was man sonst machen muss wenn längere Zeit nicht gestartet wird.Bei den den meisten Motoren sind die Vergaser zugesetzt von Benzinrückständen.Das wieder zu reinigen ist aufwendig, Ultraschall allein kann helfen , muss aber nicht. Nicht selten muss man neu bedüsen Man muss schon wissen dass es im Vergaser im µ-Bereich geht.Jeder Rückstand tut sein Übriges. Deshalb werden die Motoren in der Größe der Leistung meist unauffälliger.Aber auch da kann jeder Motor streiken wenn man das Benzin vor der Standzeit nicht ablässt.
__________________
Harry
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  #3  
Alt Gestern, 21:53
Benutzerbild von Spüli
Spüli Spüli ist offline
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Ich würde es mal mit einem anderen Sprit wie z.B. Aspen probieren. Damit sollte man die Nachlassende Zündwilligkeit und Rückstände ausschließen können.
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Gruß Ingo
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  #4  
Alt Gestern, 22:21
scrad scrad ist offline
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Seit ich die kleine Pumpe dazwischen habe sind wie gesagt alle Probleme vom Tisch.

2-3 Wochen betrachte ich jetzt nicht als lange Standzeit die ein entleeren des Vergasers und den Austausch des Sprits nötig machen sollte.

Alle 3 Motoren waren übrigens neu gekauft und hatten von Anfang an diese Eigenart.

Den Liter Aspen für 5 Euro damit der Kleine besser anspringt wäre jetzt etwas heftig.

Mich interessierte halt nur ob mit den kleinen AB's ähnliche Erfahrungen gemacht werden ?
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  #5  
Alt Gestern, 23:50
Müritzfischer Müritzfischer ist offline
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Mein Tohatsu 3,5 PS, springt immer super an. Egal wie lange der stand. Ich lasse den Vergaser immer leerlaufen bis der Motor ausgeht.
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Gruß Heiko
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  #6  
Alt Gestern, 23:59
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Der_mille Der_mille ist offline
Captain
 
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moin,

also meines Wissens hat jeder kleinere AB mit externen Tank einen Pumpball um die Leitung und den Vergaser zu fluten.

Ist auch logisch da das Benzin in der Schwimmerkammer verdunstet mit der Zeit. (Stell mal ein 1/5 Liter Benzin im Glas hin) Da ja eine Schimmerkammer auch belüftet sein muss.
Somit verstehe ich gerade das Problem nicht ganz? Klingt doch alles normal.

MfG Mille
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