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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #26  
Alt 10.04.2026, 15:01
Sayang Sayang ist gerade online
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Zitat:
Zitat von schwinge Beitrag anzeigen
......und wenn 5.000 EUR nicht verschmerzbar sind darf sollte man nicht Boot fahren? - Kann ich nicht nach vollziehen.
Der sollte sich sehr stark überlegen, ob ein anderes Hobby nicht geeigneter ist. Eine Motorreparatur kann schon einen großen Teil des Betrags ausmachen, und damit immer noch in seine Kategorie „nicht verschmerzbar“ fallen. Da birgt das Bootsfahren Risiken, die mit dieser Versicherung nicht abgedeckt sind, und dann auch sehr schmerzhaft sind. Das ist aber eine individuelle Entscheidung bei der Wahl des Hobbies.

Geändert von Sayang (10.04.2026 um 15:15 Uhr)
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  #27  
Alt 10.04.2026, 15:49
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Zitat:
Zitat von Desertbyte Beitrag anzeigen
Deine Meinung ist deine Meinung, aber du versicherst ja auch ggf. dein Eigenheim und wohnst nicht gleich zur Sicherheit in Miete, weil du dir auf die Schnelle die Neuerrichtung nicht leisten könntest?! …
Ich versichere mein Eigentum, wenn der Verlust/die Wiederbeschaffung sehr schmerzhaft ist, in die Richtung “existenzgefaehrdent” geht. Dieser Punkt unterliegt individueller Betrachtung, ist beim Hausrat eher nicht der Fall, bei Haftpflichtversicherungen geht es um den Schutz Dritter, den ich als sehr wichtig erachte, und um moeglicherweise existenzgefaehrdender Betraege.

Bei einer Gebaeeudeversicherung sehe ich eine Notwendigkeit einer Versicherung schon eher, einmal wegen der moeglichen Schadenshoehe, und auch wegen der oft teilweise gegebenen haftpflichtaehnlichen Funktion.

Zitat:
Zitat von Desertbyte Beitrag anzeigen
… Eine Versicherung ist für mich eine Verlustabsicherung bzw. eine Wette mit überschaubarem Einsatz die man nicht gewinnen will. …
Und damit liegen unsere Meinungen wohl dicht beieinander, lediglich bei den Definitionen existenzgefaehrdend, Sicherheit, …. gibt es wohl Unerschiede bei der Inerpretation.
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  #28  
Alt 10.04.2026, 17:09
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Zitat:
Zitat von Rowöle Beitrag anzeigen
Ich wundere mich, dass das überhaupt diskutiert wird. Und dann noch mit Argumenten wie Wette etc. …
Leider hast Du nicht verstanden, das “Wette” kein Argument war, sondern eine Erklaerung

Zitat:
Zitat von Rowöle Beitrag anzeigen
… Es ist ja egal was das Boot wert ist, der Beitrag richtet sich ja danach. Der Beitrag ist doch im Vergleich zu den sonstigen Betriebskosten ein Witz. Und da soll ich mich und auch andere nicht schützen …
Du hast nicht verstanden, dass der Wert der versicherten Sache tatsaechlich eine entscheidende Rolle spielt. Allerding ist mir nicht ganz klar, wo die Kaskoversicherung Dritte schuetzt. Einen solchen Schutz, ueblicherweise eine Haftpflicht, befuerworte ich sehr.

Zitat:
Zitat von Rowöle Beitrag anzeigen
… Es ist ja nicht nur das Boot was versichert wird, sondern auch die technische Ausrüstung, Inventar, Beiboot, Zubehör, zugehöriger Trailer, Lagerböcke und persönliche Gegenstände. Aber auch die Bergung, Wrackbeseitigung, Pannenhilfe, Einbruchdiebsahl, Brand (hatte ich bei uns im Hafen. Nachbar-Boot ist abgebrannt. Ruß musste durch Fachfirma entfernt werden, Kosten über 5T€ hat meine Kasko-Versicherung übernommen), Transportschäden, Inspektion nach Grundberührung, alles enthalten. …
Wer versichert ist, und wem ein Schaden von der Versicherung erstattet wurde, ist naturgemaess “pro Versicherung”. In Deinem Fall lag der Versicherungswert aber deutlich ueber € 4.500.

Zitat:
Zitat von Rowöle Beitrag anzeigen
…Darauf soll er verzichten wegen 140 € im Jahr. Echt jetzt? …
Handydisplayversicherung wegen 5 Euro im Monat verzichten? Echt jetzt?

Fahrradversicherung wegen 5 € im Monat verzichten, egal ob ueber die Hausratversicherung schon abgedeckt? Echt jetzt?

Gefrierschrank-Inhaltsversicherung wegen 2 Euro im Monat verzichten? Echt jetzt?

Brillenversicherung wegen 10 Euro im Monat verzichten? Echt jetzt?

Vielleicht kannst Du uns mit weiteren Versicherungen, die Du mit dieser Argumentation abgeschlossen hast, erheitern?
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  #29  
Alt 10.04.2026, 18:13
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Zurück zum eigentlichen Thema bitte!
Oder, wenn alles geschrieben ist, was mit der Frage des Thread-Erstellers zu tun hat, das auch einfach so sein lassen.
Wäre super, wenn es nicht wieder auszuufern beginnt.

Danke und Gruß
Heinz
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Sukošan (HR)
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  #30  
Alt 10.04.2026, 18:14
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Das Hauptargument für eine Kasko bei günstigen Booten sehe ich in den Bergungskosten, die nicht von der Haftpflicht sondern nur von der Kasko übernommen werden. Wenn so ein Böötchen unglücklich sinkt können einige 10.000 € nur an Bergungskosten auf einen zukommen, da sind die 4.000 € Bootswert das kleinere Übel. Das ist meiner Meinung nach ein Argument das auch Besserverdiener über den Abschluss nachdenken lassen sollte

Gruß
Sven
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  #31  
Alt 10.04.2026, 19:12
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Zitat:
Zitat von Sayang Beitrag anzeigen
Der sollte sich sehr stark überlegen, ob ein anderes Hobby nicht geeigneter ist. Eine Motorreparatur kann schon einen großen Teil des Betrags ausmachen, und damit immer noch in seine Kategorie „nicht verschmerzbar“ fallen. Da birgt das Bootsfahren Risiken, die mit dieser Versicherung nicht abgedeckt sind, und dann auch sehr schmerzhaft sind. Das ist aber eine individuelle Entscheidung bei der Wahl des Hobbies.
Sehe ich nicht so, und kann deine Argumentation nur bedingt nachvollziehen.
Kasko mach schon Sinn, besonders dann wenn man nicht mit den goldenen Löffeln im Mund geboren wurde. Kommt schon sehr überheblich rüber deine Ansichten.
__________________
Gruß
Heinz
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  #32  
Alt 10.04.2026, 20:17
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Zitat:
Zitat von Der Emsländer Beitrag anzeigen
Sehe ich nicht so, und kann deine Argumentation nur bedingt nachvollziehen.
Kasko mach schon Sinn, besonders dann wenn man nicht mit den goldenen Löffeln im Mund geboren wurde. Kommt schon sehr überheblich rüber deine Ansichten.
Vielleicht hat Sven (Dogeenpapa) es fue Dich vertraeglicher ausgedrueckt, er sagt im Prinzip das Gleiche. Er nennt es Besserverdienende, Du nennst es “mit goldenen Loeffeln im Mund geboren, ich nenne fuer die Ursprungsfrage relevanten Betraege. Wenn 4500€ nicht wirklich wehtun, muss man eines von beiden sein, oder sollte die Schmerzgrenze nicht doch besser vom Bootseigner festgelegt werden? Wenn die eigene Schmerzgrenze damit erreicht ist, sollte der betroffene aber tatsaechlich seine Bootsambitionen hinterfragen.

Wenn diese Ansicht als ueberheblich rueberkommt, tut es mir leid; wir muessen hier nur mit meiner Rente und betrieblichen Altersversorgung, ohne weitere Einkommen, leben. Dennoch waere meine Schmerzgrenze bei dem genannten Betrag tatsaechlich nicht ueberschritten. Wenn Du sie bei Dir fuer ueberschritten haeltst, verstehe und akzeptiere ich Deine Meinung natuerlich vollumfaenglich.
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  #33  
Alt 10.04.2026, 21:50
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Was Neubootfahrer nicht unbedingt wissen können, aber in diesem Zusammenhang wichtig ist (in #7 und #17 bereits angerissen): Auf dem Wasser existiert keine Gefährdungshaftung (wie beim Kfz). D.h. durch unbeabsichtigte Unfälle - und das werden ja wohl die meisten sein - aufgetretene Schäden müssen nicht durch den im umgangssprachlichen als "Verursacher" bezeichneten beglichen werden. Und sollte dieser haftpflichtversichert sein, wird dessen Versicherung aus diesem Grund ebenfalls nicht einspringen. Wenn der Verursacher schon nicht zahlen muss, muss es seine Versicherung erst recht nicht.

D.h. für jeden Schaden am Boot zahlt die eigene Kaskoversicherung (so man eine hat) - sonst halt aus eigener Tasche.

Dass man unter Stegnachbarn nach einem Rempler bzw. unter Ehrenmännern natürlich sagt: komm, lass das machen - ich zahl Dir das (aus eigener Tasche), wird sicherlich häufig so gehandhabt. Verpflichtend ist das nicht!

Und deswegen: im Bootsbereich immer eine Kaskoversicherung abschließen; selbst wenn man selber noch so viel Umsicht walten lässt - auf andere Bootsfahrer ist da nicht immer Verlass!

Klaus
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  #34  
Alt 10.04.2026, 22:25
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Moin moin,

Zitat:
Zitat von zuedo Beitrag anzeigen
Was Neubootfahrer nicht unbedingt wissen können, aber in diesem Zusammenhang wichtig ist (in #7 und #17 bereits angerissen): Auf dem Wasser existiert keine Gefährdungshaftung (wie beim Kfz). D.h. durch unbeabsichtigte Unfälle - und das werden ja wohl die meisten sein - aufgetretene Schäden müssen nicht durch den im umgangssprachlichen als "Verursacher" bezeichneten beglichen werden. Und sollte dieser haftpflichtversichert sein, wird dessen Versicherung aus diesem Grund ebenfalls nicht einspringen. Wenn der Verursacher schon nicht zahlen muss, muss es seine Versicherung erst recht nicht.

D.h. für jeden Schaden am Boot zahlt die eigene Kaskoversicherung (so man eine hat) - sonst halt aus eigener Tasche.
Ich glaub Dir ist das Prinzip der Schadenshaftung nicht so ganz klar - es geht dabei nicht um unbeabsichtigte Unfälle (das sind im Gegenteil genau die, für die man eine Haftpflichtversicherung hat - bei beabsichtigten Unfällen ist die idR gerade eben nicht leistungspflichtig), sondern um unverschuldete Unfälle. Und das ist das gleiche Prinzip wie quasi überall im deutschen Recht, außer eben im Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen: um eine Haftung auszulösen muß zuallererst ein Verschulden desjenigen, den man haftbar machen will gegeben sein. In aller Regel wird das ein fahrlässige Handlung sein - zum Beispiel weil man einen Moment nicht aufgepasst hat und deswegen das Nachbarboot angerempelt hat oder weil man sich beim Manövrieren in der Boxengasse verschätzt hat oder oder oder. Und selbstverständlich ist in diesen Fällen (genauso wie bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz) der Verursacher schadensersatzpflichtig - das hat nichts mit 'unter Ehrenmännern' zu tun.

Wo in der Tat keine Schadensersatzpflicht eintritt ist bei Unfällen, die ohne Verschulden passieren - der Klassiker ist der gerissene Schaltzug beim Manövrieren mit folgender Kollision oder andere, plötzlich auftretende technische Mängel. Sofern ein solcher Mangel nicht bereits vorher bekannt war (das wäre dann vermutlich grobe Fahrlässigkeit) ist das ein unabwendbares Ereignis, bei dem keinerlei schudhaftes Handeln vorliegt und demzufolge auch keine Schadensersatzpflichten - genau das ist der Unterschied zur Gefährdungshaftung oder auch Haftung aus Betriebsgefahr, wie es bei KFZ im Straßenverkehr der Fall ist. Da sagt man, daß bereits die Existenz eines KFZ (genauer gesagt, die Inbetriebnahme -damit ist in diesem Fall allerdings die Zulassung zum Straßenverkehr gemeint, NICHT das Reinsetzen und Motor starten!) eine derartige Gefahrerhöhung für die Allgemeinheit darstellt, daß verschuldensunabhängig der Halter gemeinsam mit der verpflichtenden Haftpflichtversicherung für Schäden, die durch den Betrieb des KFZ (wieder: Zulassung zum Straßenverkehr) verursacht werden haftet, auch ohne daß er gegen irgendeine Regel verstoßen hat.

lg, justme
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  #35  
Alt 10.04.2026, 22:44
Sayang Sayang ist gerade online
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Zitat:
Zitat von zuedo Beitrag anzeigen
… durch unbeabsichtigte Unfälle - und das werden ja wohl die meisten sein - aufgetretene Schäden müssen nicht durch den im umgangssprachlichen als "Verursacher" bezeichneten beglichen werden. …
Damit aendert sich lediglich die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens. (Es ist allerdings nicht richtig, dass “unbeabsichtigte” Schaeden nicht vom Verursacher beglichen werden muessen. Der Schaden muss “ohne Schuld” des Verursachers entstanden sein, schon Fahrlaessigkeit bedeutet hier “Schuld”. Das duerfte die Mehrzahl der Unfaelle ausmachen.)
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  #36  
Alt Gestern, 05:55
Vernany Vernany ist offline
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Ich klinke mich mal ein.

Wo schließt man eine gute Kasko Versicherung ab?

Sollte man vorher vom Gutachter die Sache schätzen lassen?
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  #37  
Alt Gestern, 07:26
Bamse Bamse ist offline
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Moin!
Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob und wie er sich versichert.
Nachdem man mir Anfang des Jahres den Motor gestohlen hat und die Versicherung den Schaden reguliert hat, bin ich froh, das ich versichert bin. Die Schadensumme waren rund 28000€, die hätte ich als Rentner nicht tragen können und das Hobby hätte sich wohl erledigt. Dummerweise war der Motor nur mit dem Zeitwert versichert und ich musste das Delta selbst tragen. Lesson learned.
Gruß
Frank
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  #38  
Alt Gestern, 11:52
scrad scrad ist offline
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Grundsätzlich finde ich Äußerungen welche sinngemäß in Richtung :

"wenn du zu wenig Geld hast such dir besser ein anderes Hobby" etwas fehl am Platz. Ließt man hier leider regelmäßig in diversen Threads und zeugt von einem gewissen Maß an Arroganz und Hochnäsigkeit.

Nicht selten haben die Leute welche am lautesten schreien das kleinste Bankkonto oder müssen sonst irgendwie etwas beweisen.

Sachliche Argumente die das Für und Wider abwägen sollten doch ausreichend sein.

Jeder setzt seine Prioritäten anders . Ein günstiges Boot zu kaufen bedeutet nicht das Jemand kein Geld hat , sondern erst mal das er für dieses spezielle Hobby einfach nicht mehr ausgeben möchte , weil evtl. noch andere Hobbys anstehen oder was auch immer.

Und 150 Euro im Jahr für ein 5000 Euro Boot in Abrede zu stellen kann ich irgendwie so gar nicht nachvollziehen.

Natürlich gewinnt die Versicherung immer ( ausser Nammert ) ,

aber ruhiger Schlaf ist mir schon einiges Wert.

Ich haben in meinem ganzen Leben noch nie einen Privathaftpflichtschaden gehabt und riesen Summen mittlerweile dafür ausgegeben , nur als Beispiel.

Trotzdem gilt sie als eine der wichtigsten Versicherungen die man haben sollte , weil es nämlich den einen Bürger von 10 000000 gibt der unachtsam über die Strasse geht und dadurch der berühmte LKW ausweicht und in die voll besetzte Bushaltestelle fährt........

Wo wir dann in harmloserer Form aber ggf. immer noch im preislich sehr unangenehmen Segment bei Bergekosten ect.... wären.
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  #39  
Alt Gestern, 12:14
Benutzerbild von Oli_2071
Oli_2071 Oli_2071 ist offline
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Hallo zusammen

Man muss bei Versicherungen eigentlich zwei Dinge ganz klar unterscheiden.

- Haftpflicht
- Kasko

Die Haftpflicht deckt Schäden an Dritten und Personen. Schäden welche ich anderen zufüge auf Grund eines Ereignisses. Auch wenn im Vergleich zu den meisten anderen Ländern in Deutschland eine Haftpflicht für ein Boot nicht zwingend ist, sollte man sich das ganz genau überlegen ehe man verzichtet. Kommt ein Dritter zu Schaden, vorallem wenns um Personen geht welche nachhaltig geschädigt bleiben, geht dies ganz schnell in die Hunderttausende oder Millionen. Fackelt das eigene Boot ab am Steg, reisst sich im Sturm los oder ähnlich und beschädigt Steg, andere Boote oder was auch immer, haftet der Eigner mit seinem Privatvermögen, wo andernfalls die Haftpflicht einspringt. Inwiefern eine vorhandene Privathaftpflicht einspringt, wäre abzuklären. In den meisten Fällen jedoch wird dies nicht der Fall sein oder nur sehr bedingt. Genauso wie wenn Betriebsmittel ins Gewässer gelangen. Das kann allessamt die eigene Existenz ganz rasch in Richtung Ruin treiben bei grösseren Ereignissen.

Die Kaskoversicherung deckt Schäden am eigenen Boot und Hab und Gut, auch abhängig was man darin alles versichert. Auch Grobfahrlässigkeit kann Bestandteil sein, genauso wie Maschinenbruch oder Defekte am laufenden/stehenden Gut oder den Segeln.
Oftmals werdeb auch die Schleppkosten übernommen wenn die Maschine in die Knie geht.

Klassisches Beispiel, wenn das eigene Boot sinkt...
Wasserverschmutzung ist in der Haftpflicht, aber die Bergung des Boots nicht. Das wird je nachdem schnell teuer und die Defekte am eigenen Boot sind weitaus grösser als nur die Bergungskosten. Hier endet das ohnehin teure Hobby dann oftmals am Geldbeutel und das Boot geht ohne Kasko auf den Abbruch oder als Havarist für nen Cent irgendwohin, die entstandenen Zusatzkosten bleiben aber privat zu tragen.

Für jene die auch ins Ausland trailern stellt sich die Frage nach Haftpflicht meist garnicht, denn ohne darf in den Meisten Ländern garnicht eingewassert werden.

Wenn man sich die Kosten beider Versicherungen anguckt, dann muss man sich schon ernsthaft die Frage stellen, wo beim Bootsfahren man sparen will. Wir zahlen jährlich für unsere Bayliner (Neuboot) 770.- inklusive All Risk Kasko und Haftpflicht. Verglichen mit dem Kostenpotential einer beliebigen Havarie sind das Peanuts. Da übersteigen die Kosten bereits die den Versicherungsbeitrag, wenn ich mir die Aluschraube zerfahre und abgeschleppt werden muss, ohne dass der Antrieb darunter gelitten hat.
__________________
---------------------------------
Binnenfahrer in der Schweiz,
Bayliner VR4 2025
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  #40  
Alt Gestern, 12:34
sailorboy sailorboy ist offline
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Bist Du zufrieden mit Deiner Versicherung...? Bin bei derselben , dennoch finde ich 600 Euro Vollkasko für 50 Tsd Bootswert ( Bavaria25DC , Baujahr 2003 ) (mit 40 % Schadensrabatt) schon noch etwas happig, ich rede jetzt auch nicht von der weiteren jährl. Boots-Haftpflichtvers. mit 300 € pro Jahr 🫣
Sollte man sich die dennoch leisten oder werde ich etwas leichtgläubig abgezockt? Bringt ein evtl. Versicherungswechsel überhaupt deutlich was ein ?
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  #41  
Alt Gestern, 12:59
Sayang Sayang ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Bamse Beitrag anzeigen
Moin!
Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob und wie er sich versichert.
Nachdem man mir Anfang des Jahres den Motor gestohlen hat und die Versicherung den Schaden reguliert hat, bin ich froh, das ich versichert bin. Die Schadensumme waren rund 28000€, die hätte ich als Rentner nicht tragen können und das Hobby hätte sich wohl erledigt. …
Absolut richtig, es ist ausserdem hilfreich, sich ueber die Gruende seine Entscheidung im Klaren zu sein. Du hast offensichtlich nachgedacht, und richtig entschieden (auch wenn Du das im Hinblick auf Zeitwert erwas anders sehen magst)
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  #42  
Alt Gestern, 13:21
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Zitat von sailorboy Beitrag anzeigen
Bist Du zufrieden mit Deiner Versicherung...? Bin bei derselben , dennoch finde ich 600 Euro Vollkasko für 50 Tsd Bootswert ( Bavaria25DC , Baujahr 2003 ) (mit 40 % Schadensrabatt) schon noch etwas happig, ich rede jetzt auch nicht von der weiteren jährl. Boots-Haftpflichtvers. mit 300 € pro Jahr 🫣
Sollte man sich die dennoch leisten oder werde ich etwas leichtgläubig abgezockt? Bringt ein evtl. Versicherungswechsel überhaupt deutlich was ein ?
600 € Jahrespraemie bei 50.000 Versicherungswert sind 1,2 %.
140 € Jahrespraemie bei 4.500 Versicherungswert sind 3,1 %.

Normalerweise liegen die Praemien, bei rein monetaerer Betrachtung, bei 1 % (+- 0,2 %) des Bootswertes. (Alter des Bootes, Revier, Bootswert … koennen die Praemie natuerich auch stark abweichen lassen).
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  #43  
Alt Gestern, 13:44
Sayang Sayang ist gerade online
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Zitat von Oli_2071 Beitrag anzeigen
…. Klassisches Beispiel, wenn das eigene Boot sinkt...
Wasserverschmutzung ist in der Haftpflicht, aber die Bergung des Boots nicht. Das wird je nachdem schnell teuer und die Defekte am eigenen Boot sind weitaus grösser als nur die Bergungskosten. Hier endet das ohnehin teure Hobby dann oftmals am Geldbeutel und das Boot geht ohne Kasko auf den Abbruch oder als Havarist für nen Cent irgendwohin, die entstandenen Zusatzkosten bleiben aber privat zu tragen. ...
Das sehen die Versicherungsgesellschafte etwa anders. Bergungskosten sind praktisch nie von der Kaskoversichetung gedeckt. Bergungskosten werden praktisch immer von der Haftpflichtversicherung getragen.

Grundprinzip: Schaden am eigenen Besitz zahlt die Kasko.
Anspruche Dritter zahlt die Haftpflicht.
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  #44  
Alt Gestern, 14:18
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Zitat von scrad Beitrag anzeigen
Grundsätzlich finde ich Äußerungen welche sinngemäß in Richtung :

"wenn du zu wenig Geld hast such dir besser ein anderes Hobby" etwas fehl am Platz. Ließt man hier leider regelmäßig in diversen Threads und zeugt von einem gewissen Maß an Arroganz und Hochnäsigkeit.

Nicht selten haben die Leute welche am lautesten schreien das kleinste Bankkonto oder müssen sonst irgendwie etwas beweisen. …
Genau mein Argument. Nicht selten glauben die mit dem kleinen Bankkonto (verfuegbaren Mitteln) sich oder anderen etwas beweisen zu muessen, und wundern sich, dass manchmal Ausgaben faellig werden, die die Wahl als unueberlegt erscheinen lassen. Jetzt verstehe ich allerdings nicht, warum Deine Erkenntnis arrogant und hochnaesig ist?

Zitat:
Zitat von scrad Beitrag anzeigen
… Sachliche Argumente die das Für und Wider abwägen sollten doch ausreichend sein.

Jeder setzt seine Prioritäten anders . Ein günstiges Boot zu kaufen bedeutet nicht das Jemand kein Geld hat , sondern erst mal das er für dieses spezielle Hobby einfach nicht mehr ausgeben möchte , weil evtl. noch andere Hobbys anstehen oder was auch immer. …
Danke, wie ich bereits ausgefuehrt habe, spiegelt das meine Meinung.

Zitat:
Zitat von scrad Beitrag anzeigen
Ich haben in meinem ganzen Leben noch nie einen Privathaftpflichtschaden gehabt und riesen Summen mittlerweile dafür ausgegeben , nur als Beispiel.

Trotzdem gilt sie als eine der wichtigsten Versicherungen die man haben sollte , weil es nämlich den einen Bürger von 10 000000 gibt der unachtsam über die Strasse geht und dadurch der berühmte LKW ausweicht und in die voll besetzte Bushaltestelle fährt........

Wo wir dann in harmloserer Form aber ggf. immer noch im preislich sehr unangenehmen Segment bei Bergekosten ect.... wären.
Auch hier bin ich voll bei Dir. ich halte die Haftpflicht, Privathaftpflicht wie auch Bootshaftpflicht, auch fuer sehr wichtige, eigentlich unverzichtbare Versicherungen, und das aus mehreren Gruenden.
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  #45  
Alt Gestern, 15:50
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Zitat:
Zitat von Sayang Beitrag anzeigen
Die Versicherung ist eine Wette, die der Bootsfahrer statistisch immer verliert.
Nicht nur der Bootsfahrer. Jede Versicherung ist wie das Casino in Vegas: Statistik plus Overhead und Profit. Wie sinnvoll eine Versicherung ist, hat viel mit Schadenswahrscheinlichkeit und persoenlicher finanzieller Situation zu tun. Eine ruinoese 0.01%-Chance fuer kleines Geld abzusichern macht Sinn. Entgegen der Intuition wird eine Versicherung immer weniger sinnvoll, je hoeher die Schadenswahrscheinlichkeit ist.
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  #46  
Alt Gestern, 16:42
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Zitat von tanki Beitrag anzeigen
Liebe Sportsfreunde,

mir ist bewusst, dass das ein Thema ist, bei dem die Meinungen auseinandergehen und es vermutlich keine eindeutige Antwort gibt. Trotzdem hoffe ich, dass ihr vielleicht ein paar Erfahrungswerte teilen könnt, die mir bei meiner Entscheidung helfen.

Ich stehe aktuell vor der Frage, ob ich mein Boot nur haftpflicht- oder zusätzlich kaskoversichern soll.

Versicherung:
- Haftpflicht: 50 € / Jahr
- Kasko (Totalverlust + Teilschäden): 140 € / Jahr
- Selbstbeteiligung: 150 €
- Versicherer: Pantaenius

Zu mir und meinem Boot:
- 4,50 m Konsolenboot für Freizeitausflüge
- Gesamtwert (Boot + Außenborder): ca. 7.500 €
- Baujahr 2016
- Fahrgebiet: Binnengewässer rund um Brandenburg an der Havel (Seen, Havel, Kanäle)
- Gelegentlich Trailer-Transport (z. B. Richtung Lübeck)
- Sommer: geschützter Außenliegeplatz
- Winter: Halle
- Ich bin neu im Wassersport (erste Saison mit SBF)

Mir geht es vor allem um eure Erfahrungen:
- Wie hoch schätzt ihr das Risiko für größere Schäden (z. B. Grundberührung, Kollisionen) auf Binnengewässern ein?
- Hattet ihr selbst schon Schäden, bei denen sich eine Kasko gelohnt hätte?
- Spielt die fehlende Fahrpraxis am Anfang eine größere Rolle als man denkt?

Ich freue mich über jede Einschätzung!

Vielen Dank und viele Grüße
Hallo Tanki

Grundsätzlich ist so eine Kasko Versicherung zusätzlich einer Haftpflichtversicherung sinnvoll.
Es läßt die einfach besser schlafen und bist entspannter das gesamte Versicherungsjahr.

Bergungskosten sind ja schon angesprochen worden und ohne Fremdkontakt sind sie meistens abgedeckt.
Denk mal an eine Ölverschmutzung oder Kraftstoffverschmutzung mit deinem Außenborder.
Es brauchen nur einige Tropfen und Wasser gelangen und jemand sieht es im Hafen.
Ein wenig Spülmittel löst das Problem aber nicht weiter sagen

Dann hast du den Trailer abgekuppelt, Boot ist im Wasser oder darauf und es rollt weg und beschädigt ein anderen Gegenstand.
Auch das ist oft in der Kasko enthalten.

Auf Grund laufen:
Das kann auch zu heftig teuren Schäden führen.

Ich bin im ersten Jahr mit dem Zar auf Grund gelaufen und hatte einen großen Schaden am Unterwasserteil.
Unterwasserteil am Johnson 140 (ist DF Suzuki) hat mit allem ca.4500€ gekostet.
Die Kasko Versicherung hat den Schaden voll übernommen minus Selbstbeteiligung.

Bei uns in Mülheim/R, Duisburg und Foerde sind selbst bei der DLRG Außenborder gestohlen worden.
Oft ist der Schaden bei den Steuerseilen und Kabeln auch groß da die Täter kurzerhand es durch trennen.
Ich glaube gelesen zu haben das sie nicht gegen Diebstahl versichert gewesen waren.

Lese dir aufmerksam die Vesicherungsbedingungen durch wenn du eine Kasko abschließt.

Gruß Reiner
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Zitat:
Zitat von Oli_2071 Beitrag anzeigen
.
. Fackelt das eigene Boot ab am Steg, reisst sich im Sturm los oder ähnlich und beschädigt Steg, andere Boote oder was auch immer, haftet der Eigner mit seinem Privatvermögen, wo andernfalls die Haftpflicht einspringt.

.
Stimmt nicht.. ich hafte nicht mit meinem Privatvermögen wenn mein Boot abbrennt und deines beschädigt.

Entweder ich bin haftbar ... dann zahlt meine haftpflicht... oder ich bin nicht haftbar dann zahlt weder meine haftpflicht... noch mein privatvermögen... wenn du dann keine Kaskoversicherung hast bleibst du auf deinem schaden sitzen
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Zitat:
Zitat von Mantriur Beitrag anzeigen
…. Entgegen der Intuition wird eine Versicherung immer weniger sinnvoll, je hoeher die Schadenswahrscheinlichkeit ist.
D’accord, das stimmt, vor allem bei Sachversicherungen, von der wir ja hier reden, uneingeschraenkt. (Bei einer Praemie von 3,1 % des versicherten Wert des Bootes wird es schon deutlich, obwohl es im vorliegenden Fall wohl eher um eine “Mindestpraemie” handelt).

Bei einer Haftpflichtversicherung stimmt die Aussage so pausschal nicht, da die maximale Schadenhoehe praktisch nicht bekannt ist, aber ruinoes sein kann. Das hast Du aber schon angedeutet.
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  #49  
Alt Gestern, 17:51
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Zitat:
Zitat von billi Beitrag anzeigen
… wenn du dann keine Kaskoversicherung hast bleibst du auf deinem schaden sitzen
… wenn der Schaden schuldhaft verursacht wurde …

Ausser Beitrag #29, Beitrag #60 und diesem, haben alle mehr oder weniger zur Beantwortung der Eingangsfrage beigetragen.

Geändert von Sayang (Gestern um 21:18 Uhr)
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Zitat:
Zitat von billi Beitrag anzeigen
Stimmt nicht.. ich hafte nicht mit meinem Privatvermögen wenn mein Boot abbrennt und deines beschädigt.

Entweder ich bin haftbar ... dann zahlt meine haftpflicht... oder ich bin nicht haftbar dann zahlt weder meine haftpflicht... noch mein privatvermögen... wenn du dann keine Kaskoversicherung hast bleibst du auf deinem schaden sitzen
Entschuldige, hab ich wohl missverständlich geschrieben. Ich rede vom Schaden an Dritten. Diesen Zahlt deine Haftpflicht. Nicht aber den Schaden an deinem Boot, den Elementarschädeb sind Kaskosache. Mit deinem Privatvermögen hafest Du wenn du keine Haftpflicht hast fürs Boot - was in Deutschland ja scheinbar geht,
mir aber fraglich erscheint, wie man ohne Haftpflicht unterwegs sein kann.
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