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  #1  
Alt 23.03.2026, 10:01
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Heron Heron ist offline
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Standard Lackreparatur am Stahlverdränger

Hallo Forumsteilnehmer,
diese Jahr plane ich die Lackreparaturen an meinen Stahlverdränger.
Die Arbeiten sollen außen, am Überwasserschiff stattfinden.
Es sind unterschiedliche Untergründe zu bearbeiten.
Bei Rost werde ich versuchen, den so weit, wie möglich zu beseitigen. Da es aber Stellen gibt, die schon etwas tiefer eingerostet sind, möchte ich diese mit Rostschutz/ Umwandler behandeln. Es handelt sich hierbei nicht um Durchrostungen oder komplett vergammeltes Blech. Ich möchte nur nicht wegen einer tieferen Stelle, Vertiefungen ausschleifen.
Das Lacksystem wurde von mir gewählt, da die vorherige Farbe aus dem gleichen System stammt.

Ich plane:

- Stellen die tiefer eingerostet sind - Ovatrol CIP
- Dann De IJssel IJmopox ZF Primer 1x
- Dann De IJssel IJmopox HB Coating 2x
- Decklack De IJssel Double Coat 2K-Lack 2x

Wäre das eine vernünftige Vorgehensweise?

Vielen Dank Silvio
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  #2  
Alt 23.03.2026, 10:18
Thomas69 Thomas69 ist gerade online
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WIE willst du den "tieferen" Rost denn entfernen? Wir haben das erst letzte Woche bei unserem Stahlverdränger gemacht (nur Überwasser) und dafür sehr erfolgreich einen Nadelentroster genutzt. Der geht auch in die kleinste Ecke/Vertiefung.

Das Werkzeug selbst ist spottbillig (~ € 50) braucht allerdings 140l/min bei ca. 7 bar. Das erfordert einen recht potenten Kompressor oder eine Preßluftflasche.....
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Grüße in die Runde!
Thomas
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  #3  
Alt 23.03.2026, 10:48
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Heron Heron ist offline
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Sorry, aber genau das ist es, was ich nicht wollte!
Ich habe nur wenige Roststellen, hauptsächlich oberflächlich. Dafür brauche ich keinen Nagler. Mir ging es eher um den Schichtenaufbau und ob der so brauchbar ist.
Grüße
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  #4  
Alt 23.03.2026, 11:07
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Für kleine, aber tiefere Stellen nehme ich einen Feinschleifer, z.B. von LIDL für runde 20€, dazu feine Diamantschleifer (so wie beim Zahnarzt). Damit kann man punktuell auch tiefer sitzenden Rost ohne viel Abtrag an gesundem Material weitgehend entfernen.
Je weniger Rost, desto besser fürs folgende Farbsystem. Das genannte kenne ich nict, kann also nichts dazu sagen.
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Gruß
Ewald
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  #5  
Alt 23.03.2026, 11:21
Quatschko Quatschko ist offline
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2K auf Owatrol wird immer schlecht. Aber vermutlich ist die Werbung zu verlockend, wo Owatrol auf puren Rost gepinselt wird….

Vernünftig entrosten ist das wichtigste. Nicht wie ein Zahnarzt. Der Rost muss da raus, bis aufs blanke Blech. Dann braucht es auch gar kein Owatrol oder anderes Schlangenöl.
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  #6  
Alt 24.03.2026, 17:25
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Mantriur Mantriur ist offline
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Zitat:
Zitat von Quatschko Beitrag anzeigen
2K auf Owatrol wird immer schlecht. Aber vermutlich ist die Werbung zu verlockend, wo Owatrol auf puren Rost gepinselt wird….

Vernünftig entrosten ist das wichtigste. Nicht wie ein Zahnarzt. Der Rost muss da raus, bis aufs blanke Blech. Dann braucht es auch gar kein Owatrol oder anderes Schlangenöl.
Hast du es mal probiert? Es funktioniert wirklich so gut, ich bin echt zum Fan geworden - aber wirklich nur auf Rost, woanders klebt es nicht besonders. Ich denke auch, man sollte dann bei oelbasierten Farben bleiben. Ich hab in meinem schwer angeschlagenen Kettenkasten Interprotect ueber CIP gestrichen; mal schaun wie es sich benimmt.
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  #7  
Alt 24.03.2026, 20:17
Joggel Joggel ist offline
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Hallo
Ich habe bei punktuellen Stellen den Dremel mit Mini Fräßkopf genommen. Gerade in Ecken und schwer zugänglichen Stellen. Dann mit Primocon behandelt.
Gruß Joggel
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  #8  
Alt 25.03.2026, 07:21
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wernerw wernerw ist offline
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Wenn der Rost anfängt zu blühen macht es schon Sinn das nicht nur punktuell zu behandeln. Erst wenn du die Stellen aufmachst siehst du wie es darunter aussieht. Das führt meist dazu das man weiter aufmacht, am Ende muss dann eh alles runter. Ich wünsche dir das es kleine Stellen bleiben.
Die kleine Stelle die bei mir rostete hab ich aufgemacht, am Schluss musste doch alles runter sonst wär es Pfusch und würde nur eine Saison halten. Dann ärgert man sich das man es nicht richtig gemacht hat. Wenn das Wetter passt wird grundiert und dann gespachelt. Viel Zeit bis zum Kranen hab ich nicht mehr.
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  #9  
Alt 25.03.2026, 08:29
fignon83 fignon83 ist gerade online
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Das mit Owatrol Öl hat ja schon religiöses Niveau. Es hat viele Jünger und auch genügend Häretiker.
Ich benutze es, um rostige Stellen, an die ich schlecht rankomme oder die ich nicht aufwändig behandeln möchte, in der weiteren (Rost-)Entwicklung zu stoppen. Aber niemals als Vorbereitung für einen vernünftigen Lackaufbau. Das funktioniert nicht nachhaltig. Es gibt aber sicher genügende Jünger, die genau das behaupten werden.
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  #10  
Alt 25.03.2026, 09:07
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Zitat:
Zitat von wernerw Beitrag anzeigen
Wenn der Rost anfängt zu blühen macht es schon Sinn das nicht nur punktuell zu behandeln. Erst wenn du die Stellen aufmachst siehst du wie es darunter aussieht. Das führt meist dazu das man weiter aufmacht, am Ende muss dann eh alles runter. Ich wünsche dir das es kleine Stellen bleiben.
Die kleine Stelle die bei mir rostete hab ich aufgemacht, am Schluss musste doch alles runter sonst wär es Pfusch und würde nur eine Saison halten. Dann ärgert man sich das man es nicht richtig gemacht hat. Wenn das Wetter passt wird grundiert und dann gespachelt. Viel Zeit bis zum Kranen hab ich nicht mehr.
Der Rost arbeitet auch gern unter dem gesunden Lack, ohne daß man es merkt. Insifern ist das, was du beschreibst, auch mir bestens bekannt.
Sehe ich richtig, daß du eine Holzleiste als oberen Abschluß des Arbeitsbereiches hast? Dann schau mal drunter!.
Ich habe gerade so eine aufgesetzte Scheuerleiste entfernt und bin dabei, die Reste des Untergrundes zu retten und zu konservieren. Es war höchste Zeit....
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Gruß
Ewald
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  #11  
Alt 25.03.2026, 10:48
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Hier war erst nur eine begrenzte Stelle zu erkennen. Nach dem Nadeln war das dann erheblich größer weil der Lack weit unterwandert war. Das graue ist Grundierung....
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  #12  
Alt 25.03.2026, 11:29
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Danke erst mal für die Ratschläge. Ich werde zuerst schleifen und dann entscheiden, wie ich weiter agiere. Dabei habe ich nicht vor, Rost unter dem Lack zu belassen.
Letzten Herbst habe ich den Kettenkasten gemacht und war richtig erschrocken, wie es da aussah. Das hatte ich nicht erwartet, zumal das Boot beim Vorbesitzer in einer Werft lag und jeden Winter in eine Halle kam. Ich konnte erstmal einen Eimer Sand aus den Kasten holen. (Berliner Gegend)
Hier habe ich dann Owatrol CIP an den Stellen eingesetzt, wo ich nicht mehr ran kam.
Im Außenbereich habe ich eigentlich nur Rost an kleineren Stellen. Immer da, wo der Lack eingerissen ist. An den Hebeösen und an den Füßen von Aufbauten. (Innenradien)
Bei den wenigen aufgemachten Stellen, ist der Rost auf kleine Flächen begrenzt und der Lack ringsum noch nicht unterwandert. Ich kann nur hoffen, das es bei den anderen Stellen auch so ist. Wie tief es reingeht, muss ich ausprobieren.
Ich werde aber definitiv kein Owatrol einsetzen. Laut Hersteller gibt es keine Zulassung unter Epoxy. Es wird von Problemen berichtet, dass Owatrol eher elastisch bleibt und es beim Überlackieren zu Rissen kommen kann. Das ist es ja gerade, was ich vermeiden möchte.

Habt ihr noch einen Tipp, wie ihr die Kehlen behandelt?

Danke Silvio
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  #13  
Alt 25.03.2026, 11:44
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Zitat:
Zitat von Libertad Beitrag anzeigen
Der Rost arbeitet auch gern unter dem gesunden Lack, ohne daß man es merkt. Insifern ist das, was du beschreibst, auch mir bestens bekannt.
Sehe ich richtig, daß du eine Holzleiste als oberen Abschluß des Arbeitsbereiches hast? Dann schau mal drunter!.
Ich habe gerade so eine aufgesetzte Scheuerleiste entfernt und bin dabei, die Reste des Untergrundes zu retten und zu konservieren. Es war höchste Zeit....
Genau diese Stelle ist sehr neuralgisch. Das ist ja noch das Teakdeck dazwischen. Man hatte damals ein GFK Laminat über die Ecken gezogen bevor man das Teakdeck aufbrachte. Wenn das Teakdeck nicht dicht ist, rinnt das Wasser von dort über den Spalt unter den Lack an Steuerbord. Unter dem GFK war Rost, also hab ich das GFK entfernt. Wenn ich von innen unters Deck schaue sehe ich den Übergang. Es ist nicht dramatisch rostig, Stahldicke hab ich geschallt, es ist alles noch ok. Oben hab ich das Teak schon wieder abgedichtet...die Tage gehts weiter wenn das Wetter mich lässt.
Wo ich nicht rankomme hab ich diesmal mit Oxyblock-N (gibts nur online) gearbeitet. Ist ähnlich wie Owatrol, aber besser und auch teurer. Hab langfristig damit bessere Erfahrungen gemacht als mit Owatrol. Trotzdem ist Owatrol ein Mittel meiner Wahl, kommt halt drauf an wo....Das kriecht in die Ritzen, den Rest wischt man mit Verdünner runter. Das trocknet aus und versiegelt die blöden Stellen so das es dort nicht weiter gammelt.
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  #14  
Alt 25.03.2026, 15:40
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Zitat:
Zitat von fignon83 Beitrag anzeigen
Das mit Owatrol Öl hat ja schon religiöses Niveau. Es hat viele Jünger und auch genügend Häretiker.
Ich benutze es, um rostige Stellen, an die ich schlecht rankomme oder die ich nicht aufwändig behandeln möchte, in der weiteren (Rost-)Entwicklung zu stoppen. Aber niemals als Vorbereitung für einen vernünftigen Lackaufbau. Das funktioniert nicht nachhaltig. Es gibt aber sicher genügende Jünger, die genau das behaupten werden.
Stimmt schon, man muss das differenziert betrachten: Owatrol Oel ist ein guter "Primer" fuer hoffnungslos verrostete Stellen, wenn man dann mit Oelfarben weiterarbeitet. CIP ist ein etwas besserer Primer, wenn weniger Rost vorhanden ist. Auf blankem Blech funktioniert nur CIP und auch nur halbwegs, wenn es hauchduenn aufgetragen wird. Ich finde es in einem neuen Lackaufbau sinnvoll, wenn man nicht in der Wueste arbeitet und nicht sofort grundieren kann. Ein ganz klein wenig CIP sorgt dafuer, dass sich nachfolgende Schichten nicht mit Flugrost rumschlagen muessen, wofuer sie nicht gemacht sind. Bei 2K wuerde ich es wohl ganz lassen.
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  #15  
Alt 25.03.2026, 19:06
fignon83 fignon83 ist gerade online
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Ich habe mit beiden gearbeitet. Das Owatrol nehme ich. für Falzrost oder offene rostige Stellen, die ich regelmässig behandele. Am besten nur noch Wachs drüber.
Das CIP kann mann überstreichen, angeblich sogar mit 2K. Dabei ist CIP nix anderes, als Owatrol mit Pigmenten zur Haftungsverbrsserung. Das sagt eigentlich schon viel. Ganz gut geht es mir Ovagrundol, obwohl nur 1K ist es eine geschlossenporige Grundierung mit Owatrolbestandteilen.
Aber der wahre Jakob ist das alles nicht. Für mich nur eine Alternative, wenn eine bessere Behandlung nicht möglich oder unwirtschaftlich/nicht lohnenswert ist.
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  #16  
Alt 25.03.2026, 19:12
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Das sind doch alles alte Hüte.

In der Binnenschiffahrt hat man schon vor 50 und mehr Jahren gekochtes Leinöl verwendet in genau den gleichen Applikationen wie heute Owatrol.
Bleibt nach Lufthärtung leich klebrig.

Und dann gab es noch gekochtes Leinöl mit Hinzufügung von Sikkativ, einem Härtungsbeschleuniger.
Gleichzusetzten mit CIP und härtet durch.

Alter Wein in neuen (teuren ) Schläuchen.
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Gruss, Dirk
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  #17  
Alt 26.03.2026, 17:19
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Mantriur Mantriur ist offline
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Zitat:
Zitat von Startpilot Beitrag anzeigen
Das sind doch alles alte Hüte.

In der Binnenschiffahrt hat man schon vor 50 und mehr Jahren gekochtes Leinöl verwendet in genau den gleichen Applikationen wie heute Owatrol.
Bleibt nach Lufthärtung leich klebrig.
Niemand braeuchte Owatrol, wenn Leinoel nicht zum gotterbarm stinken wuerde. :-D
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  #18  
Alt 26.03.2026, 17:38
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Zitat:
Zitat von Mantriur Beitrag anzeigen
Niemand braeuchte Owatrol, wenn Leinoel nicht zum gotterbarm stinken wuerde. :-D
Alles eine Frage der maritimen Sozialisation.
Ich liebe den Geruch von Leinöl, wird nur noch getoppt durch einen warmen, leicht nach Diesel riechendem Maschinenraum, in dem ein Langsamläufer sein Werk verrichtet.
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Gruss, Dirk

Geändert von Startpilot (26.03.2026 um 17:45 Uhr)
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  #19  
Alt 26.03.2026, 18:38
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also bei uns werden alle alten Möbel, die Veranda und das Boot mit Leinöl behandelt !
Das lässt sich klasse verarbeiten, macht keine Flecken und riecht gut.
Ein Nachteil ist die lange Trockenzeit.
Mittlerweile überwiegt bei uns im Maschinenraum der Dieselgeruch, das ist aber alles wesentlich schöner , als irgendwelche anderen Gerüche nach Chemie!

Grüße
Detlef
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  #20  
Alt 27.03.2026, 10:42
mmorkel mmorkel ist offline
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Zitat von Heron Beitrag anzeigen
Danke erst mal für die Ratschläge. Ich werde zuerst schleifen...
...meiner Meinung nach am besten mit einer Clean-and-Strip-Disc...
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  #21  
Alt 27.03.2026, 13:14
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Zitat:
Zitat von Startpilot Beitrag anzeigen
Das sind doch alles alte Hüte.

Alter Wein in neuen (teuren ) Schläuchen.
Ganz so einfach ist es dann doch nicht, aus vielen Jahren Kampf gegen Rost weiß ich, daß Ovatrol Farbkriechöl doch anders ist als Leinöl, Leinölfirnis und diverse Leinölgemische.
Mir ist es den Preis mittlerweile wert, es funktioniert sehr gut.
__________________
Gruß, Jörg!
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  #22  
Alt 27.03.2026, 17:15
Achtern Achtern ist offline
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Standard Owatrol

Hallo Mein Name ist René ich lebe in Berlin bin 48 Jahre alt und ich besitze seit 2011 einen alten Stahlverdränger, ich habe den von meinen Eltern übernommen.
Ich habe das Boot mit Trennschleifer und Stahldraht Topfbürsten entrostet und mit 3 schichten owatrol gestrichen 1 Schicht ganz dünn und dann 2 normal dünne schichten.
Vorher musst du alles mit Aceton sauber machen und mit 240er anschleifen.
Mit dem 240er ist ganz wichtig, weil man mit der topfbürste das Material verdichtet und glättet und man Poren verschlisst. Das schleifen mit Schleifpapier möglichst mit Hand.

Wenn der kann dann schön rot leuchtet mindestens 1 Monat stehen lassen

erst dann mit 2k mindestens 8 schichten mit zwichenschlif

als ich früher immer Ausbesserungen an dem Boot machen musste, habe ich zwischen den spanten und nieten rote Farbe gefunden und recherchiert, was das sein krönte, es war auch eine Farbe die auf Firnis basierte
Das Boot ist Bj 1922

Ich hatte nie wider Rostprobleme, Mann kann das auch mit owatlrol Öl machen und dann 1 k 10 schichten wegen der defusionssperre. Ich würde heute 1k verwenden .
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Geändert von Achtern (Heute um 16:47 Uhr)
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  #23  
Alt 27.03.2026, 21:00
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Da schleift jemand vermutlich wochenlang (Strahlen hätte ca. 3h gedauert), und dann klatscht er owatrol drauf, um dann mit 2k drüber zu lackieren. Ich glaub das alles nicht mehr.
Vor allem, Saubermachen mit Aceton - damit man dann Öl drauf schmiert…

Bei solchen Baustellen: Strahlen mit Schlacke, und noch am selben Tag 2k Teerepoxy drauf. Das rostet die nächsten 50 Jahre nicht.
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  #24  
Alt 27.03.2026, 21:19
fignon83 fignon83 ist gerade online
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3.271 Danke in 1.899 Beiträgen
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Jeder darf bei uns glauben, was er will. Sogar das.

EDIt: selbst wenn ich auf unbehandelten Rost " mindestens 8 Schichten 2K Grundierung mit Zwischenschliff" auftrage, sehe ich den Rost für Jahre auch nicht wieder. Bis es knack macht. Dennoch: schönes Schiff.

Aber: Tippfehler können passieren, mal fehlt die Brille, mal spinnt die Autokorrektur, usw. Kriegen wir es hier evtl. dennoch hin, dass man ein Mindestmaß an Orthographie, Interpunktion und Grammatik hinbekommt, dass man nicht ständig vom Gefühl beschlichen wird, Nachsicht walten zu müssen, um nicht Gefahr zu laufen, jemanden ungerecht zu behandeln? Das nimmt mitunter grenzwertige Ausmaße an.

Geändert von fignon83 (27.03.2026 um 23:14 Uhr)
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  #25  
Alt 28.03.2026, 11:02
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Zitat:
Zitat von fignon83 Beitrag anzeigen
Jeder darf bei uns glauben, was er will. Sogar das.

EDIt: selbst wenn ich auf unbehandelten Rost " mindestens 8 Schichten 2K Grundierung mit Zwischenschliff" auftrage, sehe ich den Rost für Jahre auch nicht wieder. Bis es knack macht. Dennoch: schönes Schiff.

Aber: Tippfehler können passieren, mal fehlt die Brille, mal spinnt die Autokorrektur, usw. Kriegen wir es hier evtl. dennoch hin, dass man ein Mindestmaß an Orthographie, Interpunktion und Grammatik hinbekommt, dass man nicht ständig vom Gefühl beschlichen wird, Nachsicht walten zu müssen, um nicht Gefahr zu laufen, jemanden ungerecht zu behandeln? Das nimmt mitunter grenzwertige Ausmaße an.
Zum Gück hat nich jeder die gleichen Grenzen - bislang konnte ich hier immer noch "kapieren" um was es geht - trotz mangelnder Orhographie, Interpunktion und Grammatik. Hatte auch nie das Gefühl "nachsicht walten lassen zu müssen" - sind doch nicht in der Schule....

bis denne, Rainer
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