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| Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel |
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Themen-Optionen |
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#26
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"void between the ball and housing"
Ist wohl doch nicht totraumfrei. Vermutlich verlassen die sich auf die Elastizität des PA6.6 Materials.... Nachtrag: Schöner Link zu dem NL Forum. Dort wird das auch weiter diskutiert und letztlich läuft es auf die Dehnung des PA6.6 hinaus, im Gegensatz zu einfachen metallenen Kugelventilen. Ein 2 Zoll wird man dann wohl auch frostsicher bekommen, muß man mit den Volumen/Wandstärken spielen.
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Grüße in die Runde! Thomas Geändert von Thomas69 (27.02.2026 um 21:50 Uhr)
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#27
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Gibt es eine belastbare Quelle dafür, dass Truedesign seine Produkte aus reinem PA6.6 herstellt?
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Gruss, Dirk |
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#28
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Auf der Boot waren die ausgestellten Teile jedenfalls so gekennzeichnet
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Grüße in die Runde! Thomas |
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#29
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Für mich keine belastbare Quelle.
Es finden sich Angaben in der Richtung "glas fibre reinforced polyamide", was nicht übereinstimmt mit PA 6.6. Insofern halte ich diese Behauptung für falsch, bis anderes bewiesen ist.
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Gruss, Dirk |
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#30
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Ne, mach ich nicht auf. Ich geh einfach davon aus, dass es nicht frostsicher ist. Ist einfacher. Ich habe ja eine lange Wunschliste fürs Bootfahren, aber ein frostsicherer Kugelhahn steht da ganz hinten auf der Liste, da leicht vermeidbar. Mach kein Fass auf, wo keins ist.
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#31
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Zitat:
"In der Tat wird die Bezeichnung PA6.6 GF von TruDesign in den gängigen Marketing-Unterlagen und öffentlichen Katalogen nicht explizit genannt. Der Hersteller nutzt stattdessen die allgemeinere, aber rechtlich geschützte Bezeichnung "Glass Reinforced Nylon Composite". Dass die spezifische chemische Kennung fehlt, hat primär zwei Gründe: 1. Vermarktung als System-Komposit TruDesign vermarktet das Material als ein für maritime Zwecke optimiertes "High-Tech-Komposit". Durch die Bezeichnung "Nylon Composite" bleibt die exakte Rezeptur (z. B. der genaue Glasfaseranteil oder spezifische Additive für UV-Schutz) ein Betriebsgeheimnis. In der Branche ist es üblich, eher die Eigenschaften (korrosionsfrei, elektrisch nicht leitend) und Zertifizierungen (ISO 9093-2) hervorzuheben als die chemische Formel. 2. Technische Einordnung über Normen Obwohl "PA6.6 GF" nicht im Prospekt steht, lässt sich die Materialklasse technisch eindeutig zuordnen: Temperaturbeständigkeit: TruDesign gibt eine dauerhafte Beständigkeit bis 110 °C an. Dies ist ein typisches Merkmal für PA6.6 (Polyamid 6.6), während einfaches PA6 bei niedrigeren Temperaturen forminstabil werden kann. Festigkeit: Die geforderten Lastwerte der ISO 9093-2 für Seeventile lassen sich bei Thermoplasten dieser Bauart praktisch nur mit einem hochfesten Polyamid-Glasfaser-Gemisch (wie PA6.6 GF30 oder GF50) erreichen. Wo Sie ähnliche Bezeichnungen finden Wenn Sie in Sicherheitsdatenblättern (SDS) oder technischen Prüfberichten von Zertifizierern wie dem IMCI suchen, tauchen Bezeichnungen wie "Glass reinforced Polyamide" auf. In Fachforen und bei technischen Sachverständigen wird das Material aufgrund der Spezifikationen fast immer als PA6.6 GF (oft GF30 für 30 % Glasfaseranteil) referenziert."
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Schöne Grüße aus Hamburg, Dietmar |
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#32
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Bei SVB sind die Zertifikate hinterlegt. Da steht was von PA 6.6 drin.
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Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer. Gorch Fock
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#33
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Idealerweise verbaut man solche Art der Ventile, mit einem Ablass für die Kugel.
https://www.mcm-systeme.de/Messingku...gaAtGFEALw_wcB Was mich immer ein wenig gestört hat ist, dass der Ablass eine zusätzliche Leckage Möglichkeit darstellt und auch, dass das Ventil schon ziemlich gerade verbaut sein muss um ein totales Ablaufen zu gewährleisten Ein halb geöffneter Hahn, kann klappen, muss nicht Das Wasser kann sich aufhängen und dann gefrieren
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Gruß 45meilen ![]() In meinem Alter noch vernünftig werden ist jetzt auch keine Alternative |
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#34
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Danke für den Link.
Ich habe für mich mitgenommen daß wir künftig TruDesign Ventile verwenden werden denn bei 6 Seeventilen an manchmal versteckten Stellen wird man früher oder später das Entleeren auch mal vergessen. Da ist mir die Frostsicherheit der Kunststoffventile lieber....
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Grüße in die Runde! Thomas |
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#35
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Zitat:
Gruß Hein |
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#36
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Zitat:
das ist aber irgendwo eine Null zu viel oder zu wenig … ![]() Grüße Detlef |
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#37
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Zitat:
Aber darauf achten, dass die eine Entwässerung haben. Ich bin übrigens jemand, der immer das Ventil schliesst nach dem Motorabschalten. Ausser bei einer kurzen Pause. Grüße Totti
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Flagge zeigen ist eine Tugend!
Check out: Surf-Forum.com Windcraft-Sports.com Autoscooter-Forum.com ![]()
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#38
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Es gibt da bei Trudesign noch einen Punkt, der zu bedenken wäre:
Laut Datasheet (SVB) hat das 1 1/2 Zollventil eine Kugelbohrung von 32mm. "Klassische" Kugelventile mit vollem Durchgang liegen bei ca. 38mm. Das war vor Jahren für mich ein Ausschlusskriterium, um Trudesign in einem Alurumpf (Striker 35) für die Kühlwasserzufuhr zu verwenden. Ebenfalls frage ich mich, wie die Trudesign Anwender hier diese Ventile einbauen. Da geht zylindrisches Kunststoffgewinde auf eine Borddurchführung mit zylindrischem Gewinde. Beides ohne viel Toleranz, d.h. Hanf scheidet aus. Teflon scheint mir in dieser Kombi zu rutschig. Ich würde die einkleben. Andere Erfahrungen?
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Gruss, Dirk
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#39
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Hier mal eine Auszug aus dem Zertifikat. Demnach ist es ein Ultramid B3GK24, ein PA6 mit Glasfaser und Glaskugeln.
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Schöne Grüße aus Hamburg, Dietmar
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#40
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Zitat:
Hallo Dirk, beim Tausch des Seeventils von Metall auf Truedesign sind wir im Durchmesser einen Stufe höher gegangen. Metall war 1", Trudesign ist 1 1/2". Und ja, wir haben die Kombination Borddurchlass + Seeventil + Schlauchtülle jeweils mit Sika verklebt.
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Schöne Grüße aus Hamburg, Dietmar
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#41
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Zitat:
Für das Kühlwasser hat die Werft schon Vorsorge getroffen indem das eingeschweißte Stahlrohr bis zum Seewasserfilter kurz unter den Salonboden reicht (über 1m). Damit ist das WEIT über der Wasserlinie.
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Grüße in die Runde! Thomas
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#42
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Zitat:
Wurde das innen periodisch konserviert? Wurde die Wanddicke periodisch gemessen? Dünnes Eis, gerade bei einem so langen und schlecht kontrollierbarem Standrohr... Im Berufsbereich werden solche Standrohr mit grossem Innendurchmesser verwendet (ca 150-200mm). Oben ein Schraubdeckel, so kann bei einem Werftaufenthalt das gesamte Standrohr gewartet werden. Seitlich dann kurze Abgänge für z.B Kühlwasser Hauptmaschine, Generator, Deckwaschpumpe. Diese Zusammenführung spart auch diverse Rumpfdurchführungen.
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Gruss, Dirk Geändert von Startpilot (28.02.2026 um 17:20 Uhr)
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#43
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so sieht die Kombination bei uns aus, inkl. Stützkragen.
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Schöne Grüße aus Hamburg, Dietmar
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#44
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Ich traue Truedesign. Mein grösstes (1,5 ") ist seit über 20 Jahren drin und dicht und leichtgängig
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