boote-forum.de - Das Forum rund um Boote  

Zurück   boote-forum.de - Das Forum rund um Boote > Alles was schwimmt! > Technik-Talk



Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel

Antwort
Nächste Seite - Ergebnis 26 bis 26 von 26
Themen-Optionen
  #1  
Alt 11.02.2026, 18:27
Martboot Martboot ist offline
Ensign
 
Registriert seit: 06.02.2024
Ort: Berlin
Beiträge: 63
Boot: Stahlkajütboot
4 Danke in 3 Beiträgen
Standard Welche Schlauchschellen für Schläuche an Durchlässen und grundsätzlich

Hallo zusammen,

nun kann ich ja endlich bald am Boot weiterarbeiten und irgendwie ist mein Hauptthema, im Moment, Dichtigkeit am Unterwasserschiff. Ich habe zum Beispiel wenig Vertrauen zu den verwendeten Schlauchschellen und Schläuchen.
Welche Schellen verwendet ihr denn so?

Gruß Martin
Mit Zitat antworten top
  #2  
Alt 11.02.2026, 18:45
Benutzerbild von Startpilot
Startpilot Startpilot ist gerade online
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 17.11.2006
Ort: Roermond KM 80
Beiträge: 5.045
Boot: MAB 12
12.105 Danke in 4.262 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von Martboot Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

nun kann ich ja endlich bald am Boot weiterarbeiten und irgendwie ist mein Hauptthema, im Moment, Dichtigkeit am Unterwasserschiff. Ich habe zum Beispiel wenig Vertrauen zu den verwendeten Schlauchschellen und Schläuchen.
Welche Schellen verwendet ihr denn so?

Gruß Martin
Hallo Martin,

im Allgemeinen werden bei Borddurchführungen zwei Edelstahlschellen verwendet mit 180 Grad versetztem Schloss.
Alternativ eine Schwerlastschelle (HD Schelle).

In beiden Fällen gilt:
Gut Anziehen, aber nicht gewaltsam.
Lieber Nachziehen.
Das will ein wenig geübt sein und hängt auch vom Schlauchmaterial ab.
__________________
Gruss, Dirk

"Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen."
(Heiner Geissler, 1930 - 2017)
Mit Zitat antworten top
Folgende 2 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #3  
Alt 11.02.2026, 18:51
Martboot Martboot ist offline
Ensign
 
Registriert seit: 06.02.2024
Ort: Berlin
Beiträge: 63
Boot: Stahlkajütboot
4 Danke in 3 Beiträgen
Standard

Danke, für die Info!

Die Schellen, die du wahrscheinlich meinst, sind auch etwas breiter, wenn ich das richtig sehe (Onlineshops). Nachziehen wahrscheinlich nach ein paar Tagen wenn das "Blech" sich an die Form des Schlauchs (Schlauchstutzen) angeschmiegt hat?
Macht es Sinn, wenn genügend Platz ist, mehrere Schellen zu verwenden, pro Seite?

Gruß Martin
Mit Zitat antworten top
  #4  
Alt 11.02.2026, 18:52
Martboot Martboot ist offline
Ensign
 
Registriert seit: 06.02.2024
Ort: Berlin
Beiträge: 63
Boot: Stahlkajütboot
4 Danke in 3 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von Startpilot Beitrag anzeigen
Hallo Martin,

im Allgemeinen werden bei Borddurchführungen zwei Edelstahlschellen verwendet mit 180 Grad versetztem Schloss.
Alternativ eine Schwerlastschelle (HD Schelle).

In beiden Fällen gilt:
Gut Anziehen, aber nicht gewaltsam.
Lieber Nachziehen.
Das will ein wenig geübt sein und hängt auch vom Schlauchmaterial ab.
Danke, für die Info!

Die Schellen, die du wahrscheinlich meinst, sind auch etwas breiter, wenn ich das richtig sehe (Onlineshops). Nachziehen wahrscheinlich nach ein paar Tagen wenn das "Blech" sich an die Form des Schlauchs (Schlauchstutzen) angeschmiegt hat?
Macht es Sinn, wenn genügend Platz ist, mehrere Schellen zu verwenden, pro Seite?

Gruß Martin
Mit Zitat antworten top
  #5  
Alt 11.02.2026, 18:53
Benutzerbild von Startpilot
Startpilot Startpilot ist gerade online
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 17.11.2006
Ort: Roermond KM 80
Beiträge: 5.045
Boot: MAB 12
12.105 Danke in 4.262 Beiträgen
Standard

Technischer Standard ist:
einfache Schellen im UW Bereich immer doppelt, HD Schellen einfach.
Nach ein paar Tagen mit Gefühl etwas Nachziehen ist -wenn man ungeübt ist- sicher eine gute Idee. Und beruhigt.
__________________
Gruss, Dirk

"Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen."
(Heiner Geissler, 1930 - 2017)
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #6  
Alt 11.02.2026, 19:38
Benutzerbild von billi
billi billi ist offline
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 17.07.2003
Ort: St.Leon-Rot
Beiträge: 41.794
Boot: Bayliner 2855 Bj. 1996
37.444 Danke in 22.446 Beiträgen
Standard

Je nach Einsatzgebiet und Schlauch der gesichert werden soll Schlauchschellen oder drahtschellen..

Gelenkbolzenschellen hab ich noch nicht benutzt könnte ich mit aber gut bei borddurchlass unter Wasser vorstellen...

Natürlich alles in edelstahl
__________________
Gruß Volker
***************************************
und immer `ne Handbreit Sprit im Tank
http://www.msv-germersheim.de

Bin hier zu finden Inoffizielle Boote-Forum Map
Mit Zitat antworten top
Folgende 2 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #7  
Alt 11.02.2026, 20:04
fignon83 fignon83 ist offline
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 24.01.2019
Beiträge: 5.857
3.112 Danke in 1.810 Beiträgen
Standard

Gelenkbolzenschellen habe ich ausschließlich.
Mit Zitat antworten top
Folgende 2 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #8  
Alt 12.02.2026, 08:01
Benutzerbild von Mantriur
Mantriur Mantriur ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 25.10.2023
Beiträge: 162
Boot: Lowland Kotter
161 Danke in 65 Beiträgen
Standard

Finde die Klemmen nicht den wichtigsten Teil.

- Schlauchnippel: Aeltere sind oft sehr kurz mit stumpfen Rillen. Die gibt es in laenger und scharfkantiger; die beissen ganz anders, da bekommt man den Schlauch kaum wieder runter.

- Druck: Bei Rumpfdurchlaessen koennen nur Auslaesse hoeheren Druck haben, Rueckschlagventil macht sorgloser. (Seewasserfester Edelstahl, bei Messing opfert sich mit der Zeit das Zink.)

- Richtiges Werkzeug: Flexibler Schlauchschellendreher ist nicht nur praktisch, es ist damit auch schwerer, exzessives Drehmoment auf die Schelle zu bekommen.

- Schlaeuche: Gartenschlauch bekommt man mit einer Schelle schonmal abgeklemmt, moderne Schlaeuche fuer den maritimen Bereich sind recht unkaputtbar. Was nicht vetrauenswuerdig aussieht, ist ja leicht zu ersetzen.

- Bei Einlaessen koennte man ein Steigrohr ueber die Wasserlinie draufbauen, wenn man Schlaeuchen so gar nicht traut.
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #9  
Alt 12.02.2026, 08:32
menschmeier menschmeier ist offline
Admiral
 
Registriert seit: 18.07.2020
Ort: ...dicht am Wasser der schönen blauen Müritz
Beiträge: 3.322
Boot: beruflich von A bis Z
1.945 Danke in 1.425 Beiträgen
Standard

Die Gelenkbolzen Schellen werden überwiegend zur Abdichtung von wasserführenden Abgasschläuchen verwendet.
__________________


M.f.G.
Bo
Mit Zitat antworten top
  #10  
Alt 12.02.2026, 08:37
kapitaenwalli kapitaenwalli ist offline
Admiral
 
Registriert seit: 13.03.2010
Ort: Berlin
Beiträge: 2.810
Boot: Sollux 850
Rufzeichen oder MMSI: DC 3244
5.288 Danke in 1.855 Beiträgen
Standard

Moin

Es wurde ja oben schon mal erwähnt, Standard-Schlauchschellen gefühlvoll anziehen. Sonst überdrehen sie und dann ist es dahin mit der Sicherheit. Das Blut, dass ich durch das scharfkantige überstehende Band vergossen habe, kann ich mittlerweile in Liter messen.

HD-Schellen sind da gesundheitsfördernd und sicher auch stabiler. Zwei Schellen wahrscheinlich unnötig und können oft wegen Platzmangel nicht verbaut verbaut werden.

A 4 ist selbstverständlich und die HD-Schellen können beliebig oft verwendet werden.
__________________
Gruß und gute Fahrt

Man muss nicht jedem ein Forum geben

Kapitaenwalli
Mit Zitat antworten top
  #11  
Alt 12.02.2026, 14:43
Martboot Martboot ist offline
Ensign
 
Registriert seit: 06.02.2024
Ort: Berlin
Beiträge: 63
Boot: Stahlkajütboot
4 Danke in 3 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von Mantriur Beitrag anzeigen
Finde die Klemmen nicht den wichtigsten Teil.

- Schlauchnippel: Aeltere sind oft sehr kurz mit stumpfen Rillen. Die gibt es in laenger und scharfkantiger; die beissen ganz anders, da bekommt man den Schlauch kaum wieder runter.

- Druck: Bei Rumpfdurchlaessen koennen nur Auslaesse hoeheren Druck haben, Rueckschlagventil macht sorgloser. (Seewasserfester Edelstahl, bei Messing opfert sich mit der Zeit das Zink.)

- Richtiges Werkzeug: Flexibler Schlauchschellendreher ist nicht nur praktisch, es ist damit auch schwerer, exzessives Drehmoment auf die Schelle zu bekommen.

- Schlaeuche: Gartenschlauch bekommt man mit einer Schelle schonmal abgeklemmt, moderne Schlaeuche fuer den maritimen Bereich sind recht unkaputtbar. Was nicht vetrauenswuerdig aussieht, ist ja leicht zu ersetzen.

- Bei Einlaessen koennte man ein Steigrohr ueber die Wasserlinie draufbauen, wenn man Schlaeuchen so gar nicht traut.
Danke für die ausführliche Beschreibung
Du meinst ich sollte Edelstahlschellen nehmen, für die Havel? Im Netz habe ich oft gelesen, dass Messing geeigneter sei!?
Kannst du mir mal einen Beispiellink zu einem vernünftigen maritimen Kühlwasserschlauch? Ich bin tatsächlich total unsicher und ich möchte nichts falsch machen
Liebe Grüße...Martin
Mit Zitat antworten top
  #12  
Alt 12.02.2026, 15:28
Benutzerbild von Totti-Amun
Totti-Amun Totti-Amun ist gerade online
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 16.07.2017
Ort: Ossenberg, Rhein-KM 805
Beiträge: 7.159
Boot: Flevo Mouldings Holiday 12.60 & Fan 23
Rufzeichen oder MMSI: DG8628 - 218025780
13.110 Danke in 4.603 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von Martboot Beitrag anzeigen
Danke für die ausführliche Beschreibung
Du meinst ich sollte Edelstahlschellen nehmen, für die Havel? Im Netz habe ich oft gelesen, dass Messing geeigneter sei!?
Kannst du mir mal einen Beispiellink zu einem vernünftigen maritimen Kühlwasserschlauch? Ich bin tatsächlich total unsicher und ich möchte nichts falsch machen
Liebe Grüße...Martin
Schellen aus Messing? Habe ich noch nie gesehen.

Du meinst wohl den Borddurchlass? Bronze, Messing oder Kunststoff.
Da nimmt man eher kein Edelstahl, habe ich jedenfalls noch nie gesehen.

Grüße

Totti
__________________
Flagge zeigen ist eine Tugend!
Check out:
Surf-Forum.com
Windcraft-Sports.com
Autoscooter-Forum.com
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #13  
Alt 12.02.2026, 15:31
Martboot Martboot ist offline
Ensign
 
Registriert seit: 06.02.2024
Ort: Berlin
Beiträge: 63
Boot: Stahlkajütboot
4 Danke in 3 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von Totti-Amun Beitrag anzeigen
Schellen aus Messing? Habe ich noch nie gesehen.

Du meinst wohl den Borddurchlass? Bronze, Messing oder Kunststoff.
Da nimmt man eher kein Edelstahl, habe ich jedenfalls noch nie gesehen.

Grüße

Totti
Ahhh, du hast recht! Im Thema verrutscht Ich meine die Boarddurchlässe, sorry!
Mit Zitat antworten top
  #14  
Alt 12.02.2026, 18:42
Benutzerbild von Mantriur
Mantriur Mantriur ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 25.10.2023
Beiträge: 162
Boot: Lowland Kotter
161 Danke in 65 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von Totti-Amun Beitrag anzeigen
Du meinst wohl den Borddurchlass? Bronze, Messing oder Kunststoff.
Da nimmt man eher kein Edelstahl, habe ich jedenfalls noch nie gesehen.
Schiffsbronze ginge, wenn dir da jemand was verkauft. Santitaerstandard ist m.W. Messing, Kupfer und Zink, und das Zink da drin funktioniert wie deine Opferanonden; wenn es raus ist, bleibt bruechiges Kupfer ueber. Salzwasser und Messing sind keine Freunde. Kunststoff fehlt m.E. die noetige Belastbarkeit.
Mit Zitat antworten top
Folgende 3 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #15  
Alt 12.02.2026, 19:08
Benutzerbild von Startpilot
Startpilot Startpilot ist gerade online
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 17.11.2006
Ort: Roermond KM 80
Beiträge: 5.045
Boot: MAB 12
12.105 Danke in 4.262 Beiträgen
Standard

Bronze Durchlässe in seewasserbeständiger Legierung sind durchaus Handelsware und erhältlich (z.B. SVB).

Bei den Kunststoff-Borddurchführungen geht eigentlich kein Weg an Trudesign vorbei.
Diese sind faserverstärkt und zulässig; meine Wahl wären sie nicht.

Ich hatte mal vor Jahren ein Trudesign Kugelventil bestellt und zurück geschickt.

Grund:
Angegeben sind die äusseren Zollmasse.
Durch den kunststoffbedingt dickeren Aufbau entspricht der innere Querschnitt aber nicht dem eines metallischen.
Daher für Kühlwasser unbrauchbar in meiner Anwendung.

Die Querschnittsreduzierung gilt konstruktionsbedingt auch für Durchlässe.
__________________
Gruss, Dirk

"Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen."
(Heiner Geissler, 1930 - 2017)
Mit Zitat antworten top
Folgende 2 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #16  
Alt 12.02.2026, 19:19
Benutzerbild von Succes_Falcon
Succes_Falcon Succes_Falcon ist offline
Fleet Captain
 
Registriert seit: 09.08.2020
Ort: Hamburg
Beiträge: 934
Boot: Succes 1050 SD & Frau Meier
1.239 Danke in 478 Beiträgen
Standard

wir haben vor drei Jahren unseren Stahlverdränger auf Trudesign umgerüstet. Für die Seewasseransaugung haben wir von 3/4" auf 1" umgestellt.

Es funktioniert alles wunderbar. Und das schönste ist, nach 3 Jahren geht das Öffnen und Schließen butterweich wie am ersten Tag.
__________________
Schöne Grüße aus Hamburg, Dietmar
Mit Zitat antworten top
  #17  
Alt 12.02.2026, 19:48
Benutzerbild von justme
justme justme ist offline
Admiral
 
Registriert seit: 11.05.2017
Ort: Hannover
Beiträge: 3.032
Boot: Tresfjord 26 Lux
Rufzeichen oder MMSI: DF6347/211271830
4.267 Danke in 2.104 Beiträgen
Standard

Moin moin,

Zitat:
Zitat von Totti-Amun Beitrag anzeigen
Schellen aus Messing? Habe ich noch nie gesehen.

Du meinst wohl den Borddurchlass? Bronze, Messing oder Kunststoff.
Da nimmt man eher kein Edelstahl, habe ich jedenfalls noch nie gesehen.

Grüße

Totti
Messing im Unterwasserbereich nur, wenn es gar nicht anders geht - selbst das bedingt seewasserbeständige Messing CR wird mit 5-10 Jahren Nutzungsdauer angegeben und ist immer noch anfällig für elektrochemische Korrosion . Edelstahl gibt's auch (siehe z.B. bei SVB), ist nichtmal großartig teurer als Messing CR, aber ich glaub ich würd bei sowas immer zu seewasserbeständiger Bronze greifen, wenn man kein Trudesign verbauen kann (das ist beides allerdings dann auch gleich deutlich teurer als alle anderen Varianten).

lg, justme
Mit Zitat antworten top
Folgende 2 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #18  
Alt 12.02.2026, 19:51
Benutzerbild von Startpilot
Startpilot Startpilot ist gerade online
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 17.11.2006
Ort: Roermond KM 80
Beiträge: 5.045
Boot: MAB 12
12.105 Danke in 4.262 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von justme Beitrag anzeigen
Moin moin,



Messing im Unterwasserbereich nur, wenn es gar nicht anders geht - selbst das bedingt seewasserbeständige Messing CR wird mit 5-10 Jahren Nutzungsdauer angegeben und ist immer noch anfällig für elektrochemische Korrosion . Edelstahl gibt's auch (siehe z.B. bei SVB), ist nichtmal großartig teurer als Messing CR, aber ich glaub ich würd bei sowas immer zu seewasserbeständiger Bronze greifen, wenn man kein Trudesign verbauen kann (das ist beides allerdings dann auch gleich deutlich teurer als alle anderen Varianten).

lg, justme
Ich würde immer zu Bronze greifen, da sich das seit über 100 Jahren bewährt hat.
Trudesign ist da noch auf der Lernschiene....
__________________
Gruss, Dirk

"Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen."
(Heiner Geissler, 1930 - 2017)
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #19  
Alt Gestern, 08:16
Benutzerbild von Totti-Amun
Totti-Amun Totti-Amun ist gerade online
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 16.07.2017
Ort: Ossenberg, Rhein-KM 805
Beiträge: 7.159
Boot: Flevo Mouldings Holiday 12.60 & Fan 23
Rufzeichen oder MMSI: DG8628 - 218025780
13.110 Danke in 4.603 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von Succes_Falcon Beitrag anzeigen

Es funktioniert alles wunderbar. Und das schönste ist, nach 3 Jahren geht das Öffnen und Schließen butterweich wie am ersten Tag.
Ich habe Bronze und das ist auch alles sehr leichtgängig. Ich benutze die halt regelmäßig und schliesse die Seeventile nach dem Motorausschalten. Es sei denn ich fahre kurzfristig weiter.
Was benutzt wird, gammelt nicht.
Zu Kunststoffventilen habe ich kein Vertrauen, auch wenn man viel gutes von Trudesign hört.

Gruß

Totti
__________________
Flagge zeigen ist eine Tugend!
Check out:
Surf-Forum.com
Windcraft-Sports.com
Autoscooter-Forum.com
Mit Zitat antworten top
  #20  
Alt Gestern, 09:16
Thomas69 Thomas69 ist offline
Vice Admiral
 
Registriert seit: 27.07.2021
Ort: Nideggen
Beiträge: 1.768
Boot: Aquanaut 1150AK
Rufzeichen oder MMSI: 211221380
1.732 Danke in 928 Beiträgen
Standard

Wie auch im Trinkwasserbereich gibt es diverse Sorten "Rotguß" für die Borddurchführungen. Die sind auf "ewig" seewasserfest und mechanisch stabil.

Wir haben gerade ein neues 2 Zoll Loch gebohrt und die F-Leitung mit einer solchen Durchführung angeschlossen. Dabei hilft daß es diese in 240mm Länge gibt was zusammen mit den aufgeschraubten Reduzierungen und Tüllen bis über die Wasserlinie reicht.....
__________________
Grüße in die Runde!
Thomas
Mit Zitat antworten top
  #21  
Alt Heute, 10:17
fignon83 fignon83 ist offline
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 24.01.2019
Beiträge: 5.857
3.112 Danke in 1.810 Beiträgen
Standard

Habe alles verbaut, Bronze, Edelstahl und Truedesign. Letztere immer mit Isolation zum Alurumpf.
Ich habe beim Refit vor 5 Jahren alle ausgetauscht (20 Jahre alt). Nur das Truedesign habe ich drin gelassen. Leichtgängig, wie neu. Wenn ich nochmal in die Verlegenheit kommen sollte, würde ich nur auf Truedesign gehen.

EDIt: muss natürlich "erstere" heißen.

Geändert von fignon83 (Heute um 12:38 Uhr)
Mit Zitat antworten top
  #22  
Alt Heute, 10:44
Thomas69 Thomas69 ist offline
Vice Admiral
 
Registriert seit: 27.07.2021
Ort: Nideggen
Beiträge: 1.768
Boot: Aquanaut 1150AK
Rufzeichen oder MMSI: 211221380
1.732 Danke in 928 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von fignon83 Beitrag anzeigen
Habe alles verbaut, Bronze, Edelstahl und Truedesign. Letztere immer mit Isolation zum Alurumpf.
Ich habe beim Refit vor 5 Jahren alle ausgetauscht (20 Jahre alt). Nur das Truedesign habe ich drin gelassen. Leichtgängig, wie neu. Wenn ich nochmal in die Verlegenheit kommen sollte, würde ich nur auf Truedesign gehen.
Ich habe beruflich viel mit Kunststoffen zu tun gehabt und kenne einige seltsame Eigenschaften. So bestehen die "Tanks" der üblichen Autokühler aus PA6.6, einem eigentlich "unzerstörbaren" Polyamid. Mit manchen Kühlmitteln (nicht dem Glykol selbst sondern den Zusatzstoffen) wird das aber brüchig und entwickelt Risse.

Seewasser enthält zwar bestimmt nicht diese Zusatzstoffe aber solche Erfahrungen haben mich einfach mißtrauisch gemacht. Hinzu kommt daß PA nicht so stabil ist wie Rotguß. Mit einem freien Hebelarm von >30cm bei unserer 2 Zoll Durchführung reicht ein falscher Tritt und das Rohr könnte brechen. Nicht umsonst gibt es extra für solche Anwendungen die zusätzlich zu montierenden Stützkragen an den TruDesign Durchführungen.....

Und ich verwende ausschließlich Gelenkbolzenschellen, egal welcher Durchmesser. Die sind einfach haltbarer und können fast beliebig oft wieder verwendet werden.
__________________
Grüße in die Runde!
Thomas
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #23  
Alt Heute, 12:42
fignon83 fignon83 ist offline
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 24.01.2019
Beiträge: 5.857
3.112 Danke in 1.810 Beiträgen
Standard

30 cm Hebelarm frei hängend, dass man drauf treten könnte? Das würde mir auch mit Rotguss Bauchschmerzen machen. Da würde ich mir eine Sicherung einfallen lassen.
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #24  
Alt Heute, 13:15
Thomas69 Thomas69 ist offline
Vice Admiral
 
Registriert seit: 27.07.2021
Ort: Nideggen
Beiträge: 1.768
Boot: Aquanaut 1150AK
Rufzeichen oder MMSI: 211221380
1.732 Danke in 928 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von fignon83 Beitrag anzeigen
30 cm Hebelarm frei hängend, dass man drauf treten könnte? Das würde mir auch mit Rotguss Bauchschmerzen machen. Da würde ich mir eine Sicherung einfallen lassen.
Nö, nicht hängend aber selbst stehend ist das ein gewaltiger Hebelarm wenn da 100kg gegentreten Ich mache dann mal Bilder....
__________________
Grüße in die Runde!
Thomas
Mit Zitat antworten top
  #25  
Alt Heute, 13:42
fignon83 fignon83 ist offline
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 24.01.2019
Beiträge: 5.857
3.112 Danke in 1.810 Beiträgen
Standard

Ich lasse mir auf meine stehenden 30cm auch ungern mit 100Kg gegentreten��

Der musste jetzte jetzt sein, konnte nicht widerstehen.
Mit Zitat antworten top
Antwort
Nächste Seite - Ergebnis 26 bis 26 von 26



Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
ganz grundsätzlich notwendige/sinnvolle Ausrüstung zum Wasserwandern dieselfalk Deutschland 6 24.06.2024 21:44
Liegestelle Alt Stralau Rummelsbucht Berlin grundsätzlich Sumi Deutschland 5 22.08.2020 17:11
Welche Schlauchschellen für Druckanlage wirrwar Technik-Talk 28 05.06.2019 18:32
Galia 485 -Ist meine Stuhlstütze defekt, vergammelt oder grundsätzlich ohne Funktion? Pepper Kleinkreuzer und Trailerboote 4 10.04.2017 20:18
Achtung. Schlauchschellen nachziehen Cyrus Technik-Talk 8 03.05.2003 13:54


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 17:58 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.11 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, vBulletin Solutions, Inc.