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Zitat von Sayang
Du hast das Problem vielleicht nicht verstanden. 
- Ob offenporiger Schaum, oder geschlossenzellig, macht wenig Unterschied. Die Alubeschichtung refektiert den Schall in beiden Faellen, ein erwuenschter Effekt.
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Das ist es doch, was ich sage: Es haette dem Zweck der Schallisolierung keinen Abbruch getan, ein Material zu nutzen, was kein Wasser speichert. Vor allem verhindert das Alu eine schnelle Verdunstung. Mal ein klein wenig Wasser ist nicht das Ende der Welt, aber das kann man auf einem Boot nicht vorraussetzen. Genaugenommen ist es das einzige Feature, was den Unterschied zwischen Boots- und Hausbedarf ausmacht. Also warum, wenn nicht eine Kostenreduktion?
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Zitat von Sayang
- Waermeisolation und Schallisolation sind zwei verschiedene Dinge. Gegen Schall dichte, schwere Materialien, gegen Waerme leichte, poroese Materialien mit viel Luftanteil. (Richtige Mischung verschiedener Materialien kann die Schallisolation allerdings deutlich verbessern, vor allem auch was Kosten und Platzbedarf angeht.)
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Die Platten sind ziemlich leicht und luftig.

So ganz verschiedene Dinge sind es nun nicht, die meisten Stoffe dieser Art haben beide Eigenschaften, natuerlich mit signifikanten Unterschieden ja nach spezialisierung.
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Zitat von Sayang
- “Feuchte” ist fuer saugfaehigen Schaumstoff kein Probem, Dauerfeuchte kann ein Problem sein, Naesse, wie in vielen Bilgen ist ein Problem. Daher der Vorschlag, die offenen Kanten zu versiegeln. Wer einen Schwamm in die Biige legt, sollte sich nicht wundern, wenn der sich voll Wasser saugt.
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Schon klar. Weshalb offenporiger Schaum auf einem Boot in vielen Faellen und an vielen Stellen eine schlechte Idee ist. Besonders wenn diese Schaumart fuer die Funktion gar nicht noetig ist. Ein bewohntes Stahlboot im Winter produziert mehr Wasser als zumindest ich mir vorstellen konnte.
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Zitat von Sayang
- Nein die Daemmung im Tonstudio ist nicht auf die Akustik im Inneren optimiert, sie ist der einzige Grund. Das Studio wird natuerlich auch schallisoliert, um Schall von aussen fernzuhalten. Das wird aber nicht mit Schaum gemacht sondern durch massive Wände, Entkoppelung und doppelte Wände: Zwei Wände mit Luftzwischenraum dämmen sehr effektiv. Das bischen Schaum , das Du in Tonstudios siehst, dient der Raumakustik. Die Schalldaemmung ist ohne genaues Hinsehen gar nicht sichtbar, da kostruktiv. Um die Wikung von nur 1 mm Blei zu erzielen, brauchst Du schon ueber 30 cm Schaum.
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Da muss ich jetzt tatsaechlich Dummheit eingestehen. Hatte mal so eine VO-Box zusammen (und wieder auseinander) gebaut; die Teile waren unheilig schwer. Hatte aus irgendeinem Grund den Bogen zur Schallisolierung nicht gespannt.