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| Motoren und Antriebstechnik Technikfragen speziell für Motoren und Antriebstechnik. |
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#1
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Ich habe mittlerweile 2 Mercury F6 und einen Mercury F5 besessen.
Immer als Notmotor der vor jeder Fahrt , z.B. auf dem Rhein , kurz angelassen wird um die Funktion zu prüfen. Alle drei Motoren hatten massive Startprobleme nach 2 bis 3 Wochen Standzeit , egal ob der Sprit frisch war oder warmes / kaltes Wetter. Ich habe mir immer einen Wolf gerissen bis da mal was kam. So 20 Mal locker...... Wenn er dann einmal lief ging es die nächsten Tage immer problemlos. Ab einer Woche Standzeit wurde es dann wieder schwieriger. Jetzt bin ich mit meiner mehrfach operierten Schulter auch nicht der Jenige welcher beim Anreissen gleich 20 Mal die Kurbelwelle dreht , muss ich dazu sagen. Aber auch ein Kollege hatte immer diese Probleme. Deckel ab und Bremsenreiniger kurz auf den Einlass war dann auch lästig... Dann starteten die Motoren aber sofort. Jetzt habe ich einen kleinen Polini Handpumpenball in die Spritleitung geschleift. Kurz vorpumpen bis Druck in der Spritleitung da ist , und der Motor startet bei jedem Wetter beim ersten max. zweiten Zug. Der Sprit scheint bei etwas mehr Standzeit aus der Leitung abzufliessen , sich zu verflüchtigen und/oder zündunfähiger zu werden. Dann dauert es halt bis man durch Anreissen wieder alles gefüllt hat. Habt ihr mit den keinen Motoren ähnliche Erfahrungen ? Nur Mercury oder sind die Kleinen grundsätzlich etwas zickig ? Bei vielen Gartengeräten oder auch im Großmodellbau gibt es die kleinen Pumpen , oft als kleine durchsichtige Kuppel zum draufdrücken ausgeführt. Scheint den kleinen AB's auch zu helfen ? Geändert von scrad (20.02.2026 um 20:02 Uhr) |
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#2
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Kann man pauschal überhaupt nicht sagen. Es kommt immer auf den individuellen Einsatz an: Nutzung, Dauer, Standzeit, Pflege...usw.
Das Problem ist dieser, und das übersehen alle: alle Außenborder, ob 2 bis oder 750PS , alle sind als Marathonläufer ausgelegt. Ist genau genauso. Nun, was kann man tun? Tja, ganz gemäß ihrem Einsatzzweck laufen lassen.Ansonsten gemäß der Anleitung das Benzin raus oder was man sonst machen muss wenn längere Zeit nicht gestartet wird.Bei den den meisten Motoren sind die Vergaser zugesetzt von Benzinrückständen.Das wieder zu reinigen ist aufwendig, Ultraschall allein kann helfen , muss aber nicht. Nicht selten muss man neu bedüsen
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Harry
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#3
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Ich würde es mal mit einem anderen Sprit wie z.B. Aspen probieren. Damit sollte man die Nachlassende Zündwilligkeit und Rückstände ausschließen können.
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Gruß Ingo
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#4
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Seit ich die kleine Pumpe dazwischen habe sind wie gesagt alle Probleme vom Tisch.
2-3 Wochen betrachte ich jetzt nicht als lange Standzeit die ein entleeren des Vergasers und den Austausch des Sprits nötig machen sollte. Alle 3 Motoren waren übrigens neu gekauft und hatten von Anfang an diese Eigenart. Den Liter Aspen für 5 Euro damit der Kleine besser anspringt wäre jetzt etwas heftig. Mich interessierte halt nur ob mit den kleinen AB's ähnliche Erfahrungen gemacht werden ? |
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#5
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Mein Tohatsu 3,5 PS, springt immer super an. Egal wie lange der stand. Ich lasse den Vergaser immer leerlaufen bis der Motor ausgeht.
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Gruß Heiko
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#6
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moin,
also meines Wissens hat jeder kleinere AB mit externen Tank einen Pumpball um die Leitung und den Vergaser zu fluten. Ist auch logisch da das Benzin in der Schwimmerkammer verdunstet mit der Zeit. (Stell mal ein 1/5 Liter Benzin im Glas hin) Da ja eine Schimmerkammer auch belüftet sein muss. Somit verstehe ich gerade das Problem nicht ganz? Klingt doch alles normal. MfG Mille
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Ziel? Was ist das? |
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#7
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Natürlich verdunstet es.
Das Benzin im Vergaser verdunstet aber auch bei internem Tank wie ich ihn nutze und der hat keinen Pumpball ab Werk. Der Pumpball gehört immer zu externen Tanks und der dazugehörigen Spritleitung. Kein Externer Tank , kein Pumpball.... Also entsteht das Problem und ich frage mich warum da ab Werk nichts verbaut wird wenn das Problem damit sofort gelöst ist.... Geändert von scrad (21.02.2026 um 21:42 Uhr) |
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#8
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……Moin,
Meiner Erfahrung nach, haben einige Hersteller, bin mir nicht mehr sicher Welcher, bei einem internen Tank, einen sehr kleinen Minipumpball verbaut, der aber meist, bei den Motoren, die ich in den Fingern hatte, schon völlig hart war. Diese „Lösung“ gibt es schon. Sicher wird jemand mit einem Foto davon helfen können. Danke.
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Maritime Grüße. Ervin Rude |
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#9
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Ich muss die Thesen vom Jollisten befürworten.Mein nagelneuer 2,5 Honda ging das ganze Jahr am See und an der Donau.2-4 Wochen waren kein Problem.Benzinhahn auf 2x drücken und 2x ziehen mit Choke und er war da.Oktober nur leer gefahren.IM März brauchte er schon 30xziehen.Tank war noch halb voll.Man hört dass er zünden will aber bis er kam....
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Gruß Ahap |
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#10
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Da du den laut deiner eigenen Aussage eh nur als Notmotor nutzt, kann ich das Argument absolut nicht nachvollziehen.
So ein Kanister reicht je nach Motor für zwei bis drei Tankfüllungen, das Teil springt nach einem Jahr Standzeit problemlos an, selbst wenn du damit ab und zu rumtuckerst, bei 1l/h Verbrauch, von welchen Kosten reden wir da? Was fütterst du in deine Große auf dem Rhein pro Stunde? Musst du wissen, was dir deine mehrfach operierte Schulter wert ist
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Volker, der irgenwann auf´s Meer will.... Minchen war ein gutes Schiff, es kühlte mein Bier, backte Brötchen auf und durch die Gegend fuhr es mich auch new boat coming soon
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#11
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Meine 3,3 Merc hat auch seine Mucken und startet nur schlecht nach längerer Standzeit. Wenn er dann mal gelaufen ist - einmal anziehen und da ist er.
Das Alter des Benzins spielt eine Rolle bzgl. Vollgasannahme. Mit altem Sprit nimmt er kein Vollgas, mit neuem Sprit schon.
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Gruss Peter Ein Leben ohne Boot ist möglich aber sinnlos. |
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#12
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Es spielen auch Dreck in den Düsen eine Rolle. Jeder Vergaser hat mindest 3 Düsen wenn nicht 4 oder 5.Wenn der Kerzenstecker, das Zündkabel feucht ist , irgendwo Wasser wo der Funke rüber hupft und schon haben wir unsere Macken. Sehr neue Motoren sind in der Regel trocken und sauber.
Mann kann besagten Motor in einer Tonne in völliger Dunkelheit versuchen zu starten.(ohne Haube natürlich Ich selber habe als Gerätewart 10 Benzinmotoren und meiner Fittiche Es hat sich bewährt in das letzte Benzin etwas Kraftstoffsystem Reiniger rein zu kippen.Gut, beim erstem-mal nach dem Winter springt keiner sofort an an, aber sie kommen gleich.Da lass ich nie Benzin ab ,seit 15 Jahren aber sie lagern auch trocken. Kann da ein Zusammenhang sein?
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Harry |
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#13
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Ich habe es heute abend spasseshalber mal probiert, mein Suzuki 5PS zu starten. Der steht seit über drei Jahren in der Garage und wurde von Anfang an mit Aspen betrieben.
Auf dem zweiten seichten Anzug lief der, nach 15 Sekunden problemlose Gasannahme
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Volker, der irgenwann auf´s Meer will.... Minchen war ein gutes Schiff, es kühlte mein Bier, backte Brötchen auf und durch die Gegend fuhr es mich auch new boat coming soon |
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#14
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Hallo,
habe bei meinem Mercury Notmotor das gleiche Problem. Lasse ihn alle 3 Wochen mal kurz laufen und fahr den Vergaser dann leer. Wenn am Außentank - gut vorpumpen. Beim Start mit dem Einbautank - kurz Tankdeckel runter und in den Tank reinblasen ( Druck aufbauen). Danach nie mehr Probleme, springt sofort an. Ach ja, jede Saison neuen Sprit. Der alte geht in den Rasenmäher.
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Gruß Alfred Alfred sagt: ----- nach jahrzehntelanger Ausbildung Traumberuf erreicht ----- R e n t n e r |
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