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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #51  
Alt 23.03.2007, 08:57
Benutzerbild von Nils
Nils Nils ist offline
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Und wieder warst Du nicht gemeint .

Was mir nur gerade durch den Kopf geht: wenn man nah genug dran ist, um das Kennzeichen zu lesen, könnte man doch auch - wenn gewollt - durch lautes Rufen mit dem anderen Boot in Kontakt treten .

Meine Abneigung gegen die Kennzeichen hat halt folgende Bewandnis:

- mögliches Sprungbrett zur Bootssteuer, da dann eh alle Boote erfasst sind und die Erhebung der Steuer nur noch einen verhältnismäßig geringen "Anfangsaufwand" bedeuten würde. Oder anders ausgedrückt: die Steuer noch früher kommen würde, als mir eh schon nicht lieb ist .

- optische Nachteile
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Gruß
Nils
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  #52  
Alt 23.03.2007, 09:32
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An der Kennzeichnungspflicht kann ich nichts falsches entdecken.
Mit der Reglementierungswut habt ihr aber alle recht.

Wo liegt das Problem, wenn ich gegen eine geringe Gebühr mein Eigentum an meinem Boot dokumentieren muß? Habt ihr ein Problem mit der Grundbucheintragung beim Hauskauf oder mit dem Kennzeichen des Autos?
Selbst Pferde müssen ein Nummernschild auf öffentliche Straßen tragen!

Das Kennzeichen ist in meinen Augen keine Reglementierung. Es hindert mich an nichts und schreibt mir nichts vor, außer daß ich eine Nummer haben muß.
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  #53  
Alt 23.03.2007, 09:47
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Hallo Nils!
Genau das meine ich ja mit vernüftig kennzeichnen,daß man auch aus größerer Entfernung, mit dem Glas, jemanden identifizieren kann.Die Nummer finde ich auch nicht schön und mache sie auch binnen nicht fest ans Boot.Gerade deshalb meine ich wenn alle Ihren Namen und Heimathafen lesbar angebracht hätten, gäbe es die Diskusion um schlecht merkbare Nummern nicht.Das schlimmste was passieren könnte wäre in meinen Augen das die Nummer auf einem Boot steht und der Name nicht.Dann wäre es vollkommen absurd,denn Nummern sind ja wohl deutlich schlechter zu erkennen wie Namen.
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Gruß Karl-Heinz

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  #54  
Alt 23.03.2007, 11:10
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Bei normalem Wellengang auf der Ostsee kann ich durchs Glas meistens weder Namen noch Nummern anderer Boote absolut sicher lesen. Einfach zu wackelig. Einen Namen kann man sich zusammenreimen, eine Nummer aber nicht.

Aber ist ja auch egal, es hat ja schon jeder seine Meinung und mögliche Abneigung oder Zuneigung zum Thema dargestellt .
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Gruß
Nils
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  #55  
Alt 23.03.2007, 11:36
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B4-Skipper B4-Skipper ist offline
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Es gibt eben nicht nur (und anscheinend auch nicht in der Mehrheit ) liebe, nette, freundliche und verantwortungsbewusste Menschen.

Warum wurde ATIS eingeführt . Sicherlich nicht, weil mal der eine oder andere Querkopp den Äther volgesabbelt hat. Die Funkdisziplin hat offensichtlich viele (oder sogar die meisten) Sportskipper nicht die Bohne Interessiert. Allerdings ist dieses Kennzeichen auch nicht sichtbar am Boot angebracht.

Übrigens, ein Name am Boot, der nirgends registriert ist, kann im Fall der Fälle schnell ausgetauscht werden. Damit taugt er zu einer eindeutigen Zuordnung von Boot zu Eigentümer überhaupt nicht.

Und ich bin mir ziemlich sicher, wenn eine Bootssteuer kommen soll, dann kommt die - mit und ohne Kennzeichen - und unabhängig von eventuellen Startkosten. Siehe Krankenhausnotopfer oder wie sich die 20 DM damals nannten.

Traurig ist eigentlich nur, dass wir eine EU sein sollen, wollen oder dürfen und in solchen Fragen kocht jeder sein eigenes Süppchen.

Gruß Lutz
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  #56  
Alt 23.03.2007, 12:38
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Paul Petersik Paul Petersik ist offline
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Hallo Nils,

es ist absolut ok, das wir das Thema hier aus unterschiedlicher Sicht diskutieren. Dir will ich auf jeden Fall ein großes Dankeschön dafür sagen, dass Du das Thema hier am Kochen hältst. Für viele von uns kann es möglicherweise wichtiger werden, als ein Tempolimit irgendwo auf einem begrenzten Streckenabschnitt in Strandnähe.

Insofern ist es sehr verwunderlich, dass sich außer bei den "üblichen Verdächtigen" hier im Forum kaum jemand dafür zu interessieren scheint.
Natürlich sind die Kollegen von der "Binnenzunft" schon immer an alle möglichen Vorschriften gewöhnt. Auch, wer sein Revier im (südlichen?) Ausland hat, wundert sich höchstens darüber, weshalb es bei uns immer noch sehr locker zugeht und z.B. die "lockeren" Italiener, Franzosen und Spanier mit ganz anderen Dingen zu kämpfen haben. Von den Schweizern mal ganz abgesehen.

Die Kollegen im anderen Forum sind da schon in anderem Maße aufgescheucht und diskutieren auf recht interessante Weise.
Wie ich die Sache nach dieser Diskussion grob zusammengefasst verstehe,
ist wohl folgendes passiert:

Von amtlicher Seite wird offensichtlich kein großer Druck gemacht, man sieht wohl noch nicht mal Handlungsbedarf und ist sogar erstaunt über das, was offensichtlich von den Wassersportlern (???) selbst gefordert wird.

Die Wassersport-Verbände sind dabei, den Behörden aus eigenem Antrieb Vorschläge zu machen, die in erster Linie ihnen selbst und nicht den von ihnen vertretenen Mitgliedern dienen.

Die Zeitschriften - auch die jetzt so voll tönende Yacht - haben das ganze Thema verschlafen und sehen im allerletzten Moment eine Chance, sich als die wahren Vertreter der Segler und Motorbootfahrer zu profilieren.

Ich weiß nun eigentlich nicht, an wen wir unseren Protest richten sollen.
An die Behörden?
die Volksvertreter in Berlin?
die Verbände?
die Fachzeitschriften?

Am besten wohl an alle!

Servus

Paul
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  #57  
Alt 23.03.2007, 14:03
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KaiB KaiB ist offline
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Hallo Paul,
als ein Vertreter der bislang schweigenden Anzahl der möglicherweise desinteressierten folgendes:
Ich habe erst durch das Nachbarforum von diesem Eklat in spee erfahren und war im ersten Moment strikt erstmal dagegen.
Im Verlauf der Kenntnisnahme diverser Meinungen relativierte sich die Auffassung, da viele Dinge angesprochen wurden und werden, an die ich selber noch gar nicht gedacht hatte.
So sieht die Kennzeichnung auf den ersten Blick wie ein Bilanzversuch aus um Steuern leichter umsetzen zu können, aber binnen wird m. W. trotz der lange bestehenden Kennzeichnungspflicht auch -noch?- keine fiskalische Mütze herumgereicht.
Im Gegenzug hat die Identifizierung eines Fahrzeuges auch Vorteile, wie eben in den angesprochenen Konfliktfällen oder auch nur zur Absprache von Wegerecht o. ä..
Und leider sind die Menschen ungeachtet aller guten Vorsätze, wie die Realität zeigt, eben oft nicht in der Lage immer und überall den gesunden Menschenverstand walten zu lassen.
Die Ausnahmen dieser Regel leiden dann unter dem Problem das Regeln für alle erlassen werden. Eben auch für Leute wie Nils die sich -wie ich mal behaupte- versuchen anständig zu benehmen und sich somit aus ihrer Sicht berechtigt über eine Überreglementierung ärgern.
Wozu ich das alles schreibe...Das Thema ist zu vielschichtig um sich eindeutig festzulegen...
Mein derzeitiger Kompromiss sähe so aus, Kennzeichnung mit Nr. ist zu verschmerzen, Änderungen im Lizenz/Führerscheinwesen etc. riechen mir zu sehr nach Profit für die Verbände. Dies lehne nach jetzigem Wissen ab.
Gruß
Kai
__________________
Gruß
Kai
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  #58  
Alt 23.03.2007, 14:13
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Fun_Sailor Fun_Sailor ist offline
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Zitat:
Zitat von Paul Petersik Beitrag anzeigen
Aus der Statistik für Seeunfälle 2005:
24% aller Vorkomnisse sind von Sportbooten,
fast 55% der Verletzten sind von Sportbooten,
und fast 50% der Toten sind von Sportbooten.
Mit % Zahlen kann man alles und auch wieder nichts beweisen: "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!"
Paul, lese mal den original Print-Artikel in der neuesten "Yacht". Da gibt es nämlich auch eine Statistik, die besagt, dass verglichen mit anderen Outdoor-Freizeitaktivitäten die Unfallzahlen im Sportbootbereich verschwindend gering sind (im 100stel Promillebereich!).
Quelle mit zahlreichen links auch zu inzwischen vorliegenden offiziellen (Ministerium)Antworten siehe:
Yacht-Forum, thread "Die Bürokratie schlägt wieder zu" , mit über 16.000 hits in 6 Tagen (!!)
http://forum.yacht.de/showthread.php?t=90205

Und von "Verschlafen der Yacht" kann auch nicht die Rede sein, siehe dazu die Stellungsnahme der Yacht-Redaktion auf www.yacht.de

Dort ist auch der Download der Yacht-Protestaktion (Unterschriftensammlung) zu finden, die bereits jetzt schon ein Riesen-Echo ausgelöst hat.

Mein Senf dazu, den auch ich schon nachhaltig im o.g. Yacht-Forum geäußert habe:
Ich bin registrierter Bootsbesitzer (Binnen) mit einer ziemlich hässlichen Zahlen-Kennzeichnung und besitze auch beide SBF's. Somit wäre ich zu größten Teilen überhaupt nicht betroffen.
Trotzdem (auch im Sinne meiner Freunde, die sich einen bezahlbaren Zugang zum Wassersport noch leisten möchten) bin ich gegen jede Änderungen, weil objektiv kein Verbesserungsbedarf bzgl. Sicherheit besteht (so auch die Auskunft im Yacht-Artikel von kompetenten Profi-Insidern, wie z.B. Versicherungen).
Alles nur Abzocke, so z.B. die Monopolisierung von Pflicht(!)-Führerscheinkursen an "zertifizierte" Wassersportschulen (statt Autodidaktik) !!
Und aus dem ADAC würde ich am liebsten nach einigen Jahrzehnten auch austreten, weil die an der Abzocke (z.B. IBS Kennzeichnung) munter mitverdienen!
Na gut, den Yacht-Protestbrief kann man dem ADAC ja auch massenhaft zufaxen, Adressdaten siehe o.g. link (Forum-thread)

Also: Alles so lassen wie es ist, nicht noch mehr unnötige, kostenträchtige Bürokratie!

Gruß Fun_Sailor
__________________
Jetzt erst recht: Cool bleiben - und weiter segeln

Geändert von Fun_Sailor (23.03.2007 um 14:20 Uhr)
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  #59  
Alt 23.03.2007, 14:45
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Paul Petersik Paul Petersik ist offline
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Hallo Kai,

so ähnlich sehe ich das auch.
Wir legen bei unserer Meinungsbildung in Bezug auf mögliche neue Regelungen unsere bisherigen Erfahrungen und Kenntnisse und natürlich den Anspruch auf Unversehrtheit unseres Besitzstandes zu Grunde.

Ich habe viele Jahre im Mittelmeer gesegelt und die Vorschriften der unterschiedlichsten Länder, aber auch die sehr unterschiedlichen Charaktere der Segler dort kennengelernt. Jetzt segle ich seit vielen Jahren in der Karibik und habe Gelegenheit, mich mit Seglern aus aller Welt auszutauschen.
Diskussionen, wie die heutige, lassen einen gelassener und vielleicht auch mit etwas mehr Verständnis reagieren, wenn man "Benchmarks" zur Verfügung hat, die den Vergleich ermöglichen und die Auswirkungen besser einschätzen lassen.

Wenn man sieht, dass die halbe Welt schon mit Kennzeichen herumfährt, kann man keine Bedrohung darin sehen. Wenn man die Vorschriften der Franzosen hört, fühlt man sich als deutscher Segler im absolut unregulierten Paradies.
Natürlich gibt es immer wieder auch Beispiele, die einem zeigen, dass noch weniger möglich ist. So gut wie alle Amis haben UKW an Bord und jetzt auch die zugehörige MMSI-Nummer. Einfach so zugeteilt, ohne Prüfung. Das Antragsformular liegt in der Verpackung des Funkgeräts.
Das kann man finden, wie man will.
Wenn die Behörden unterschiedlicher Länder bei uns an Bord kommen, fragen sie nicht nach einem Führerschein oder einer Funklizenz. Was gefragt ist, ist die Anzahl und der Zustand der vorhandenen Rettungsmittel, das Vorhandensein von Signalpistole, VHF- und KW-Funke und neuerdings das Rufzeichen. Und natürlich das Flaggenzertifikat bzw. ein ähnliches Bootspapier.

Wie kann man sich darüber aufregen, dass das Kennzeichen möglicherweise 20 Euros kosten könnte? Was kostet eine Stange Zigaretten oder ein Kasten Bier oder ein Abendessen oder eine Tankfüllung fürs Dinghi?

Wenn ich auf der nächsten Insel einklariere, dann weiß ich vorher, dass mich das 20 oder 30 Dollars kosten wird, auch wenn ich nur eine Woche bleibe.

Jeder, der mit seinem Motorboot auf der Donau fährt, der auf dem Bodensee, Gardasee usw. segelt oder sein Motorboot schippert, akzeptiert das Kennzeichen, teilweise sogar einen speziellen Führerschein und die vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung, rigide Abgasvorschriften.
Nur auf der Schlei soll das alles unmöglich sein oder sogar unsere Demokratie gefährden?

Das ist mir einfach zuviel Aufregung.
Wir konnten bisher so gut wie alle (möglicherweise) sinnvollen Regeln mit dem nebulösen Begriff Seemannschaft verkleistern. Auch wenn die wenigsten wissen, was Seemannschaft wirklich heißt. So allumfassend und auch streng kann eigentlich Gesetz sein.
Ich habe kein Problem damit, wenn die "Seemannschaft" jetzt etwas konkreter gefasst wird und nicht erst von den Richtern bei der Seeamtsverhandlung interpretiert wird.
Nur klare und bekannte Regeln kann man einhalten und einfordern. Wie im richtigen Leben.


Servus

Paul
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  #60  
Alt 23.03.2007, 15:36
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Hall Fun_Sailor,
ich kann weder dem zustimmen, was Du hier noch dem, was Du im anderen Forum geschrieben hast. Das sollte aber trotzdem ok sein, oder?

Ich meine, das die Fachpresse geschlafen hat und jetzt versucht zu retten, was zu retten ist. Von Fachjournalisten erwarte ich, dass sie mit ihrem Informationsstand auf der Höhe der Zeit und mit ihren Kontakten am Puls des Geschehens sind. Nachzutreten ist möglicherweise besser als nichts, auf jeden Fall nicht optimal.
Was die Verbände da ablassen, ist aber viel schlimmer. Das stinkt richtig!

Meine Meinung ist, nicht "alles beim alten lassen", sondern alles durchforsten und ohne Rücksicht auf Verluste auf den Prüfstein bringen und gegebenenfalls auf den Müll werfen.
Die Vielzahl der Funkzeugnisse und Führerscheine ist absolut unnötig und besteht nur deshalb, da man von Behördenseite nachgegebenen hat und den Vereinen/Verbänden gefolgt ist.

Es gibt Beispiele aus anderen Bereichen, in denen die Behörden den Verbänden und ihrer offenbar gottgegebenen Trägheit, ihrem Beharrungsvermögen und ihrem Bestreben nach Besitzstandswahrung einen Riegel vorgeschoben haben und von sich aus schnell und unbürokratisch (hört sich in diesem Zusammenhang komisch an) neue Regelungen erlassen haben, die für die Menschen wesentlich besser waren.

Und das Kennzeichen nehme ich eben in Kauf.

Servus

Paul
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  #61  
Alt 23.03.2007, 15:38
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Pro & Contra ??
Die Sorge, mit einem zugeteilten Kennzeichen irgendwann die Staatsfinanzen aufzubessern (Steuern), ist bestimmt nicht unberechtigt.
In der Unfallbilanz wird es sicherlich keine nennenswerten Auswirkungen haben.
Sicher ist aber, dass mit Kennzeichen die Regeln mehr akzeptiert und besser durchgesetzt werden, da die Bussgeldeintreibung reibungsloser funktioniert. Auch die Beachtung von Regeln, die nicht nachvollziehbar sind, wird verbessert. Irgendwelche Ordnungsämter haben es dadurch sicherlich auch bequemer.
Man beobachte mal in einer Stadt z.B. die Akzeptanz von roten Ampeln durch Radfahrer und Fussgänger.
Gottseidank ist derzeit im Binnenbereich noch kein wesentlicher Unterschied zur "kennzeichenfreien" Zeit feststellbar. Als "gekennzeichneter" Wassersportler hatte ich bisher keine Probleme damit und hoffe nur, dass es nicht irgendwann eine solche Schilderbürokratie, wie beim KFZ geben wird(3 verschieden Plaketten drauf, mit der Möglichkeit des "Entstempelns" und dem anderen meist unsinnigen Zulassungsfirlefanz). Das Motto: Wehret den Anfängen" kommt da leider schon zu spät.
Wenn man sich auf die Aussagen der politischen Entscheider verlassen könnte, wäre gegen eine Kennzeichnungspflicht ausserhalb binnen sicherlich nichts einzuwenden. Der Punkt ist, dass dieses Vertrauen nicht immer berechtigt ist. Und wenn sich die Medien erst dieses Themas annehmen, ist das Kind schon im Brunnen. Wie gerade erst erlebt, muss nur lange genug von angeblich leeren Renten-, Kranken-, Sozialkassen geredet werden, schon steigt die Akzeptanz beim alles glaubenden Wähler für tiefe Einschnitte. Und das besorgt mich sehr.
Gruss
der unentschiedene Michael
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  #62  
Alt 23.03.2007, 15:56
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Ich meine , es ist alles 2 - 3 x gesagt und wie immer gibts auch 2 - 3 Meinungen.

Ich habe jetzt fertig und wünsche allen ein schönes WOCHENENDE, mit oder ohne Kennzeichen.


In diesem Sinne

Averna
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AVERNA - Dirk
Jeder kann was gut, ich kann gut am Meer sitzen


GRÖMITZ
Die Perle der Ostsee
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  #63  
Alt 23.03.2007, 19:36
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Zitat:
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Ich habe jetzt fertig und wünsche allen ein schönes WOCHENENDE, mit oder ohne Kennzeichen.
Nix gibts. Ohne Kennzeichnung auch kein Wochenende.
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  #64  
Alt 23.03.2007, 20:58
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Zitat:
Zitat von KaiB Beitrag anzeigen
So sieht die Kennzeichnung auf den ersten Blick wie ein Bilanzversuch aus um Steuern leichter umsetzen zu können, aber binnen wird m. W. trotz der lange bestehenden Kennzeichnungspflicht auch -noch?- keine fiskalische Mütze herumgereicht.
Das heisst zwar anders, es wird aber ordentlich zugelangt,
so ca 700 Euro pro Jahr für eine Boje,

---Boje ? Warum? Wieso?---

ohne Boje muss Dein Boot jede Nacht aus dem Teich,

Blöd wenn es nicht gerade in denn Kofferraum passt

und die Boje ist auch nur für Dein Kennzeichen,

und das wird fein kontrolliert

und wehe da hängt ein anderer,

dann Bussgeld, Boje weg, etc.....

Gruß
THH
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  #65  
Alt 24.03.2007, 10:37
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Hallo THH,
könntest Du mir das mit der kostenpflichtigen Boje etwas näher erklären, da ich es nicht kenne. Kenne Binnenfahrt nur mit Tagestörn und slippen bzw. Hafenliegen als Mitfahrer eines Kumpels mit einem Gleiter.

@Nils: möchte das Theam nicht stören, aber das interessiert mich schon.
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Gruß
Kai
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  #66  
Alt 24.03.2007, 14:33
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Zitat:
Zitat von KaiB Beitrag anzeigen
Hallo THH,
könntest Du mir das mit der kostenpflichtigen Boje etwas näher erklären, da ich es nicht kenne. Kenne Binnenfahrt nur mit Tagestörn und slippen bzw. Hafenliegen als Mitfahrer eines Kumpels mit einem Gleiter.
Hallo KaiB
das ist ganz einfach,
bei uns brauchst Du eine zugeteilte Boje
( alternativ Liegeplatz, ist aber sparsam verteilter Luxusartikel)
um das Boot über Nacht im Wasser lassen zu dürfen, sonst muss es raus.

Die Boje ( Liegeplatz) bekommst Du nach Antrag von einer Landesbehörde zugeteilt, die dafür, wie schon geschrieben, ordentlich die Hand aufhält.
Für weiteres schicke mir eine PN, das würde hier zuweit vom Thema wegführen.

Gruß
THH

P.S. Dafür braucht man bei uns aber keinerlei Schein um egal was zu fahren, der Eigner muss nur beim Antrag fürs Kennzeichen quittieren, das er die lokalen Verhaltensregeln verstanden hat, nur Leute fahren lässt die das auch verstanden haben und darauf achtet das die das dann auch einhalten.
Was da dirn steht entspricht in etwa dem Sportbootschein Binnen, halt in Kurzform.
Womit wir eigentlich jetzt gerade zum Thema zurückgekehrt sind.
Denn obwohl wir hier eigentlich garnichts brauchen, gibts eine Segelschule neben der anderen, die alle wohl ganz gut leben und fleissig besucht werden.
Und das unsere Schadensquote hier besonders hoch sein soll, habe ich auch noch nicht gehört.
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  #67  
Alt 24.03.2007, 14:49
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Unterschweinbach liegt doch irgendwo zwischen Münchenund Augsburg? Oder?
Was habt ihr denn dort für ein Wasser?

Schein brauchst du doch immer ab 5 PS in Deutschland. Egal wo.
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  #68  
Alt 24.03.2007, 15:46
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Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
Unterschweinbach liegt doch irgendwo zwischen Münchenund Augsburg? Oder?
Was habt ihr denn dort für ein Wasser?

Schein brauchst du doch immer ab 5 PS in Deutschland. Egal wo.
Hallo Wolf B
östlich Nürnberg,
müsste dann ja noch das gleiche Bundesland sein.
und
nööööö!!!
guck mal

§ 5
Führerscheinpflicht
1Ein Fahrgastschiff, ein Güterschiff oder ein schwimmendes Gerät mit eigenem Antrieb darf nur führen, wer einen Schiffs-führerschein der Kreisverwaltungsbehörde besitzt.


Fähre/Ausflugdampfer sind wir nicht, Güterschiff sind wir auch nicht, und ein Schwimmbager haben wird doch auch nicht oder ???
Und den Schein dafür gäbe es bei der Kreisverwaltungsbehörde.

Steht so in der Schiffahrtsordnung !!!
und wurde mir letzte Woche noch vom Landratsamt so bestätigt,
ich wollte es eigentlich auch nicht glauben, aber ist so.

Das einzige was noch ist, man muss mit seinem Motor, falls noch 2-Takter, zum TÜV, damit man den See nicht vollsabbert, aber das ist ja okay.

Gruß
THH

P.S. Bodensee ist natürlich was anderes, hat Sonderreglungen
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  #69  
Alt 24.03.2007, 15:48
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ooopps
beim reinkopiern hats mir irgendwie die Schriftgröße verrissen,
was ist den Standart damit das wieder " normal" aussieht ???

Gruß
THH
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  #70  
Alt 24.03.2007, 17:40
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Also bist du von dort.
es gibt lokale Verordnungen, aber ich glaube, die 5 PS Grenze gilt trotzdem überall. Kann höchstens vom Landratsamt verschärft werden. Sicher bin ich mir nicht.
Das ist jetzt mit Verdana Größe 2 geschrieben.
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  #71  
Alt 24.03.2007, 19:22
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Hallo WolfB,
eigentlich andersrum
die Schiffahrstordnung (SchO )
ist die für unser Bundesland gültige Verordnung zu diesem Thema.
Da habe ich auch das Zitat raus.
Nicht mehr und nicht weniger.
Es gibt wohl ein paar lokale Sonderreglungen an einigen Seen,
aber die zielen auf Naturschutz
sprich
-> kein 2-Takter, oder nur Elektro
-> kein Borddurchlass für Fäkalien, bzw versiegelt
aber wegen Führerschein,
das interessiert hier keinen.

Und wie schon geschrieben,
es soll noch soviel vernünftige Menschen geben,
die sich garnicht ohne Ausbildung allein aufs Wasser trauen.
Oder wenn, dann höchstens bei fast Flaute zum üben.

Schließlich soll das eigene Schmuckstück ja auch nichts abbekommen.

Gruß
THH
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  #72  
Alt 25.03.2007, 01:31
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Hallo KaiB
das ist ganz einfach,
bei uns brauchst Du eine zugeteilte Boje
( alternativ Liegeplatz, ist aber sparsam verteilter Luxusartikel)
um das Boot über Nacht im Wasser lassen zu dürfen, sonst muss es raus.

Die Boje ( Liegeplatz) bekommst Du nach Antrag von einer Landesbehörde zugeteilt, die dafür, wie schon geschrieben, ordentlich die Hand aufhält.
Für weiteres schicke mir eine PN, das würde hier zuweit vom Thema wegführen.

Gruß
THH

P.S. Dafür braucht man bei uns aber keinerlei Schein um egal was zu fahren, der Eigner muss nur beim Antrag fürs Kennzeichen quittieren, das er die lokalen Verhaltensregeln verstanden hat, nur Leute fahren lässt die das auch verstanden haben und darauf achtet das die das dann auch einhalten.
Was da dirn steht entspricht in etwa dem Sportbootschein Binnen, halt in Kurzform.
Womit wir eigentlich jetzt gerade zum Thema zurückgekehrt sind.
Denn obwohl wir hier eigentlich garnichts brauchen, gibts eine Segelschule neben der anderen, die alle wohl ganz gut leben und fleissig besucht werden.
Und das unsere Schadensquote hier besonders hoch sein soll, habe ich auch noch nicht gehört.
Wo ist Dein Problem?
Selbstverständlich brauchst Du für Dein Boot entweder einen Stegplatz oder eben eine Boje. Beides kostet und derjenige, der entweder den Steg gebaut hat und unterhält oder der die Boje gesetzt hat, will seine Kohle wieder haben. Egal ob Privatmann oder Behörde. Die Behörden sind per Gesetz verpflichtet, derartige Dienstleistungen nach dem Prinzip der Kostenverursachung umzulegen. Der Steuerzahler will nun auch nicht für Dein Hobby bezahlen. Auch das öffentliche Freibad kostet Eintritt.

Du solltest mal fragen, was z.B. am Chiemsee oder am Starnberger See für eine Boje zu bezahlen ist. Da kommen Dir aber die Tränen. Die wenigen Bojen, die der Seen- und Schlösserverwaltung unterstehen, sind richtige Schnäppchen im Vergleich zu denen, die Firmen, Klubs oder Privatleuten gehören.


Servus

Paul
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  #73  
Alt 25.03.2007, 10:44
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Zitat:
Zitat von Paul Petersik Beitrag anzeigen
Wo ist Dein Problem?
Hallo Paul,
und
1. ich habe kein Problem
2. ich bin happy das ich eine Boje habe
3. das der Verwaltungsaufwand bezahlt werden muss ist okay
4. das mein Hobby andere nichts kosten soll ist auch okay

aber
hier in dem Trööt ging es am Anfang mal um Kennzeichnungspflicht und daraus resultierendes
und das war eigentlich nur eine Antwort auf eine Nachfrage,
weil es bei uns ja schon realisiert ist.

Wenn wir aber gerade beim Thema sind,
meines wissens unterliegen alle Liegeplätze ( Bojen ) der Schlösser und Seen Verwaltung und müssen dort bezahlt werden,
es gibt welche die direkt vergeben werden
und es gibt welche die kommerziell weiter verwertet werden dürfen, das sind dann die ganz teuren.
aber das sei dann jedem selbst überlassen ob er das noch zahlen will.

Was ich in diesem Zusammenhang schwach finde,
ist das bei soviel Wert auf Naturschutz,
habe ich wie schon geschrieben nichts gegen,
und den nicht geringen Einnahmen
( allein an unserem See müssten es ca.10 Mio Euronen sein),
dann aber kein Geld da sein soll,
das ein vernünftige Infrastruktur ( Versorgungssteg ) geschaffen wird,
um eben ökolgisch sicher zu tanken, Bilge zu leeren, u.s.w.

Das muss dann alles irgendwie mit dem Paddelboot zur Boje hin und zurück.
Und wieviel dabei in den Bach geht,
gewollt oder ungewollt lassen wir jetzt mal aussen vor

Ob das ökologisch so wertvoll ist ????

Und das bei den Einnahmen kein Geld für so eine Einrichtung dasein soll ?????

Gruß
THH
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  #74  
Alt 25.03.2007, 14:37
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Hallo THH,

jetzt habe ich Dich verstanden.
Ich hatte mehrere Jahre eine Boje am Chiemsee, für die ich an einen privaten "Weitervermieter" ein Schweinegeld bezahlte (fand ich jedenfalls damals), obwohl er selbst nur eine Art Schreibgebühr an die Behörde bezahlte. Damals wäre ich aus Protest am liebsten Kommunist geworden, heute weiß ich wie die freie Marktwirtschaft funktioniert.

Die Behörden haben auch dazugelernt und sagen sich offenbar: "das können wir auch". Ich hab mal einen geharnischten Protestbrief an die Seen- und Schlösserverwaltung geschrieben.
Die haben mir dann geschrieben, welche Summe der Steuerzahler jährlich für die Verwaltung und Erhaltung der Schlösser und Einrichtungen an den bayrischen Seen ausgibt und welche "Peanuts" an Eintrittsgeldern, Bojenvermietung etc. entgegenstehen. Seit dem bin ich vorsichtiger geworden.
Mittlerweile habe ich eine Vorstellung davon, was das professionelle Setzen einer sicheren Boje, die laufende Pflege und Überprüfung (Beschädigung durch Eis, Vertreiben bei Sturm, Eneuerung von Kette bzw. Leinen etc.) kostet. In meinem Fall musste die Gemeinde mehrmals im Monat ausrücken, um die Algen zu mähen, da wir sonst gar nicht mehr an unseren Bojen herangekommen wären.

Ich wünsche Dir trotz des verständlichen Ärgers eine schöne Saison an Eurem See.

Servus

Paul
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  #75  
Alt 25.03.2007, 17:34
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Also, ich verstehe immer noch nicht, wie eine an die Bordwand gepappte Nummer die Sicherheit erhöhen, also Unfälle verhüten soll. Sicherheitsgurt und Helm erklärt sich von alleine, aber Nummer? Vielleicht aufblasbar, als Airbag?
Nur zur Klarstellung: mein Boot ist registriert, und zwar mit Namen und Heimathafen, eingetragen im IBS, also mal eben anderen Namen dranmalen ist auch nicht, wozu brauche ich dann noch eine Nummer?
__________________
Der Restothread für meine Condor 55 "marsvin": https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=49473
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