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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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Alt 30.11.2018, 12:16
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Alt 30.11.2018, 13:08
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...jetzt bringste aber Günter total aus der Fassung - und Kinderarbeit

nee, nee Du...
da schenken wir doch lieber Günter und seiner Frau das hier.
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Jens

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Alt 03.01.2019, 15:53
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Anfang November schrieb ich im Nachbarthread:

Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
Nach meinen jetzigen Plänen so: die 4 Auftriebskammern, die ja leer bleiben, bekommen je eine möglichst dicht schließende Inspektionsluke 30 cm * 30 cm (hab' ich bei Holger abgeguckt). Die ursprünglich geplanten handelsüblichen, runden Kunststoff-Inspektionsdeckel (so etwa 10 oder 15 cm Durchmesser) habe ich gestrichen, weil ich für den Fall der Fälle in der Lage sein will, den Kopf und einen Arm in die Luke zu stecken, um mal genauer hinsehen und auch eventuell etwas richten zu können. Das ausgeschnittene Sperrholz ergibt den Deckel, der rundum auf eingeklebten Leisten mit einer Gummidichtung aufliegt und dort auch in gewissem Maße angepresst wird (wie anpressen, weiß ich noch nicht). An der Unterseite des Deckels will ich ein kleines (milchig-durchsichtiges) Kunststoffgefäß (Ex-Lebensmittelverpackung) mit perforierten Außenwänden, gefüllt mit Silicagel mit Farbindikator, anbringen, so, dass ich das Gefäß leicht wechseln kann. In gewissen Abständen mach ich die Deckel auf und sehe mir das Gefäß an. Wenn der Indikator anzeigt, dass das Gel eine erhebliche Menge Feuchte aufgenommen hat, suche ich den Grund dafür, stelle ihn (hoffentlich) ab und setze ein neues Silikagelpack ein.
Dass dies Konzept tauglich ist, bezweifle ich inzwischen. Erstens habe ich in Messungen festgestellt, dass das von mir eingekaufte Silicagel bis zur Sättigung nur ungefähr 18 % (Gewichtsprozent) Feuchte aufnimmt. Wenn ich nun 20 g davon in solch ein gedachtes Probedöschen packe, kann das also maximal 3,6 g Wasserdampf aufnehmen und zeigt dann an, dass es "voll" ist. 3,6 g Wasserdampf sind aber in einer Rumpfkammer von einem Meter Länge schon enthalten, wenn die Luft 20 °C und 50 % rF hat, ohne, dass da irgendwo Feuchte wäre, über die sich ein Bootsfahrer Sorgen machen müsste.

Diverse Messungen mit Silicagel in einem Kasten aus Siebdruckplatten haben mir außerdem gezeigt, dass das Silicagel bereits nach wenigen Tagen in die Richtung Sättigung geht, ohne, dass eine Feuchtequelle sichtbar ist und ohne, dass die relative Feuchte sich nennenswert verringert. Da dann mehr Feuchte resorbiert war, als im Luftvolumen des Kastens vorhanden war, kommt nur in Frage, dass diese Feuchte aus den Kastenwänden stammt oder durch feine Ritzen entlang des Klappdeckels eingedrungen ist.

Nachdem ich dann auch Wasserpfützchen in Bechern in den Kasten gepackt hatte, verdunstete deren Inhalt auch recht flott ohne die Luftfeuchte im Kasten nennenswert anzuheben und ohne, dass das Gel eine enstsprechend große Absorptionsmöglichkeit bot.

Vielleicht ist die Feuchtepufferwirkung von (auch innen) sehr gut versiegelten Rumpfwänden viel geringer, als die meiner Siebdruckplatten inklusive Randleiste aus Nadelholz, aber wir werden ja auch diverse Installationen und Ausrüstungsgegenstände in den Kammern haben und diese nicht unbedingt immer wieder luftdicht verschließen.

Insofern fürchte ich, dass auch Feuchtemessdaten eines Arduinos keine große Aussagekraft hätten. Ich messe mit einem "schweizer Qualitätssensor", der etwa 2 % Toleranz hat, die Dinger aus China haben 4 % oder mehr.

Eine Seite Zeitungspapier ist übrigens ein sehr zuverlässiger Indikator für Flüssigwasser.


Achja: ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr euch allen!
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Alt 05.02.2019, 23:10
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Alt 06.02.2019, 13:20
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Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
Ist ja Winter, falls jemand am Computer spielen mag...
Ich baue aus schierer Verzweifelung Futterhäuschen um Futterhäuschen. Demnächst sind auch wieder Hochbeete dran...
In Erwartung des Frühlings, euer Günter
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Alt 06.02.2019, 13:41
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Zitat:
Zitat von kreuzberger Beitrag anzeigen

Ich baue aus schierer Verzweifelung Futterhäuschen um Futterhäuschen. Demnächst sind auch wieder Hochbeete dran...
In Erwartung des Frühlings, euer Günter
Ich hoffe doch dass es Futterhäuschen für Enten sind, um unserem Hobby gerecht zu werden
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Grüße, Till
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Alt 06.02.2019, 14:15
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...ich habe aus lauter Verzweiflung einen Kanister Epoxi + Härter bestellt...
da kann ich mich schonmal an dem Anblick erfreuen...

Wenn das nicht reicht, guck ich auf dem Dachgeschoß meiner Werkstatt nach den Rümpfen, die völlig "eingefrohren darauf warten, nach unten gehoben zu werden
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Jens

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Alt 06.02.2019, 14:48
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Ähhhm, ich mach auch so was wie Sudoku. Also nicht dass ihr denkt, ich bau Boooot! Doch nicht bei dem Wetter! Wer macht denn sowas? Um die Jahreszeit....

Also naja, ein bisschen.... ein ganz kleines... bisschen
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Alt 06.02.2019, 14:56
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Ah, die Bug-Querruder-Motorlift-Steuerung.
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Alt 16.03.2019, 22:53
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Moin, Wasserstand:

ich kann mich nur noch schwach daran erinnern, dass ich ein Boot baue. Gleich nach Weihnachten kamm eine kräftige Erkältung, als die sich einigermaßen gebessert hatte, Mitte Januar ein Rückfall in diese Erkältung. Im Februar kam meine Frau mit einer bösen Grippe aus einem kurzen Skiurlaub zurück. Es hat genau eine Woche gedauert, dann hatte ich die Grippe auch. Anfang März Bauarbeiten im Haus (Badsanierung), an denen ich beteiligt war und bin. Der Stress legt sich jetzt langsam.

Wenn demnächst vom Wetter her die Bootsbausaison hoffentlich beginnt, wäre ich eigentlich reif für das Sanatorium. Ich will aber nicht klagen; wie hier schon manchmal gesagt wurde: wenn es weh tut, weiß man wenigstens, dass man noch lebt.
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Alt 17.03.2019, 10:25
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Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
Wenn demnächst vom Wetter her die Bootsbausaison hoffentlich beginnt, wäre ich eigentlich reif für das Sanatorium.
Mach Dir keine Sorgen, Günter! Wenn es die fortschreitende Zeit erfordert, finden wir hier notfalls sicher auch Wege, das Boot gleich entsprechend "barrierefrei" zu gestalten
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Cheers, Ingo
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Alt 17.03.2019, 20:07
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Zitat:
Zitat von Shearline Beitrag anzeigen
Mach Dir keine Sorgen, Günter! Wenn es die fortschreitende Zeit erfordert, finden wir hier notfalls sicher auch Wege, das Boot gleich entsprechend "barrierefrei" zu gestalten
Warum so etwas nicht gleich mit geplant oder gemacht wird...?!

Glück Auf !
Gunar
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Alt 26.03.2019, 21:52
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Standard Nebenbaustelle

Kaum kann ich wieder kräpeln, komme ich auch wieder auf dumme Gedanken. (Jens, ich hoffe, du nicht mehr hast "Rücken".)

Ich hatte ja schon vor längerer Zeit darüber nachgedacht, eine Art Kran zu bauen, der mir erlauben würde, das Boot nicht nur anzuheben, sondern auch um seine Längsachse zu drehen. Für mögliche Reparaturen oder Unterhaltsarbeiten wäre das natürlich sehr schön. Ich habe das aber dann als zu aufwendig verworfen.

Vor Kurzem habe ich mich aber gefragt, wie ich eigentlich mein Boot fertig bauen will, jetzt, wo es in eine Phase kommt, in der die Teile etwas unhandlich werden. Es fängt ja damit an, dass ich davon ausgehe, dass ich die Rümpfe etliche Male auf das Brückendeck setzen und wieder abnehmen werde, um die sichere Einmessung, Positionierung und Verklebung vorzubereiten.

Wenn das gelaufen ist, muss ich das Brückendeck drehen und anschließend ebenfalls relativ große und schwere Bauteile (Wand, Dach usw.) wieder millimetergenau positionieren usw. Im Werftzelt habe ich ja schon Kettenzüge angebracht, aber die können nur in der Firstlinie sitzen und mehr als gut 100 kg Traglast kann das Zeltgestänge nicht ab. Nun habe ich zwar Hilfe und darüber hinaus auch viele Hilfsangebote, aber ich komme ja nicht mehr vorwärts, wenn ich jeweils bis zum nächsten oder übernächsten Wochenende warten muss, bis die Leute kommen können, die mit anpacken.

Kurz und gut, das Kranprojekt ist als "Montagekran" wieder da. Geplant und grob berechnet habe ich einen "Doppel-Portalkran", 3,6 m Spannweite, je ein Portal über der Ebene Bulkhead 1 und BH 4. Die Anschlagspunkte (M-8-Gewindemuffen) sind ja bereits in die Rümpfe eingeklebt. Die Brücke wird aus Sperrholz-Kastenprofilen bestehen, die Ständer aus Stahl-Quadratrohr (ca. 30 * 30 mm). Je 2 Quadratrohre, die in Form eines A verbunden werden, bilden eine Stütze.
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Alt 27.03.2019, 06:59
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Guten Morgen Günter,

...mein Rückenproblem - noch nicht weg, wird aber erträglicher, oder ich habe mich dran gewöhnt. Eigentlich hoffe ich auf die Wirkung der Medikamente.
Aber Danke der Nachfrage.

Beim Lesen Deines Beitrages fallen mir die "Planspiele" wieder ein, die ich in den letzten anderthalb Jahren immer mal im Kopf durchgespielt habe...wie bewege ich als "Einmannfirma" Rümpfe, ein Brückendeck von (bei mir)6900 x 2500mm, Seitenwände und Dach.
Trotz Werkstatt kann ich auch nicht beliebig Deckenkrane aufhängen.
Deswegen fand ich folgende Idee für mich realisierbar.

- das Brückendeck (bei mir der untere Teil zwischen den Rümfen) wird komplett fertig gebaut, d.h. die komplette Länge (6900) und auf der Unterseite sind die drei Längsstringer (25X50 Mahagoni) verklebt.
Ebenso ist die Unterseite komplett versiegelt und fertig lackiert, bis auf die beiden Streifen, wo das Brückendeck mit den "Riesenhohlkehlen" verklebt wird. Das dürfte auch bei Dir möglich sein.

Die Rümpfe:
- die "Riesenhohlkehlen" werden an den Innenseiten der Rümpfe vormontiert, d.h. komplett verklebt (Holgers Idee mit den Holzleisten) und mit dem Radius 100 ausmodelliert.

Um eine relativ genaue Fläche für die spätere Auflage des Brückendecks (Verklebung) zu erreichen, sind auf den Rümpfen gewachste Bretter (beschichtete MDF-Platten) montiert, die soweit nach innen überstehen (300mm), daß auch die abschließenden 3 Lagen Glasgelege über die Hohlkehlen laminiert werden können.
Zur Montage der Hohlkehlen liegen die Rümpfe auf der Seite und für die Laminierung der Glaslagen werden die Rümpfe noch ein Stück "kieloben" gedreht.

Bevor die Hohlkehlen mit den inneren Bordwänden verklebt werden, muß für die spätere Verklebung mit dem Brückendeck je ein 100mm breiter Streifen Abreißgewebe auf den MDF Platten verklebt werden (kann mit Sprühklebe geheftet werden)
Die Hohlkehlen werden komplett fertiggestellt (Spachteln schleifen). Zum Schleifen kann es notwendig sein, die MDF Platten zu lösen, damit die Oberfläche nicht "beschliffen" wird.
Damit später die Klebestelle "Glasüberstand" auch ordentlich mit dem Brückendeck verklebt werden kann, ist es auch hier notwendig einen Streifen Abreißgewebe (150mm) unterzulegen, d.h. er wird sozusagen als erstes neben der Hohlkehle auf die gewachsten MDF Platten "laminiert"

Nach dem Aushärten werden die Bordwände ebenfalls (Innenseiten unter dem Brückendeck) endfertig lackiert, inkl. der Hohlkehlen
Nach dem Abnehmen der MDF Platten wird die letzte Glaslage sauber beschnitten (236mm ab innerer Bordwand - Zeichnung 12 von Bernd).
!!! Vorsicht mit der Glaskante, die könnte "rasierklingenscharf" sein!!

Das Brückendeck wird nun mit zwei Deckenkranen noch oben gezogen (gebenenfalls im Bereich der BH1 und BH4 Anschlagpunkte einlaminieren; alle Luken im Bereich der Rümpfe sind ausgeschnitten)

Die Rümpfe werden (kielunten) ausgerichtet. Das Brückendeck kann dazu probeweise auf die Rümpfe abgelegt werden.
Die Bohrungen zum Verschrauben des Brückendecks (nur zum Kleben!) im Bereich Hohlkehle, Bulkheads und Decksstringer sind bereits gebohrt.

Jetzt wird das Brückendeck ein letztes Mal komplett hochgezogen und ein Rumpf mit Kleber versehen (auch die Glasüberstände).
Das Brückendeck wird abgelassen und auf beide Rümpfe abgelegt.
Verschraubungen rein und aushärten lassen. ...die Vorgehensweise deshalb, weil man zwei Rümpfe zeitlich nicht mit einem Mal schafft...eventuell "langsamen" Härter verwenden, denn selbst bei einem Rumpf dauert der Kleberauftrag sehr lange!!

Nach dem Aushärten wird das Brückendeck nur soweit angehoben (der verklebte Rumpf neigt sich dazu etwas), bis der zweite Rumpf seitlich herausgezogen werden kann.
Kleber drauf und wieder unter das Brückendeck geschoben, ausrichten, Brückendeck runter und verschrauben....aushärten lassen.

Bereits bei der Verklebung des ersten Rumpfes kann es notwendig werden, mal unter dem Brückendeck hindurch zu kriechen (besser ist ein Werkstattrollwagen) um den herausgequollenen Kleber am "Glasüberstand" zu entfernen.
...und das sind dann auch die beiden einzigen Stellen, die abschließend noch versiegelt und mit einem Streifen lackiert werden müssen. Auch da eignet sich ein Rollwagen. (ich habe dafür ein "Möbelrollbrett" verlängert...gibt es aber auch schon fertig und kann zum Rollhocker umgebaut werden. So´n Brett ist auch für spätere Insektionen unter dem Brückendeck gut....Günter, wir werden nicht jünger!!

Sorry Günter, wenn das auch etwas "schulmeisterlich" klingt, aber so waren meine Überlegungen, um diesen Koloß -Brückendeck/Rümpfe- nicht drehen zu müssen.

Zur Montage der Seitenwände werden doch ohnehin erst die inneren Rahmen (ähnlich dem Ständerbauwerk beim Trockenbau) montiert. Diese kann man mit Hilfsstützen aufs Brückendeck abstützen, bis letztendlich auch die "Dachsparren" verklebt sind.
Die Seitenwände (6mm?!?) lassen sich somit relativ unkompliziert an die "Ständerwerke" heften - später verkleben. Die werden ja auch nicht als komplette Wand montiert, sondern einzelne Platten, wie die Bordwände der Rümpfe.

Für das Vordeck kann ein Deckenkran hilfreich sein und die 4mm Sperrholzplatten für das Dach sind auch allein zu heben. Die "Dachsparren" sind ja dann auch schon mit dem Ständerwerk verklebt.
Für die Endmontage der Dachplatten kann man sich einen zweiten (dritten) Mann hinzuziehen.

...wie gesagt, so würde ich vorgehen, da ich auch weitestgehend alleine arbeite...
Das Brückendeck unterscheidet sich bei mir etwas durch die Dopplung und die XPS Einlagen, aber der Anfang ist im Groben ähnlich.
Das Gewicht der Seitenwände ist bei meinen Sandwichplatten ähnlich (2,7kg/m²) - aber auch da werde ich die Fensterlöcher bereits ausschneiden.


ooops das war wieder viel Text, aber vielleicht hilft es Dir bei einigen Überlegungen und vielleicht macht sich der Kranbau somit überflüssig....


p.s. um zu gewährleisten, daß der "Glasüberstand" an den Hohlkehlen ordentlich mit dem Brückendeck verklebt wird, werde ich eine Dachlatte, mittels Stützen zum Fußboden, von unten gegen diese Klebestelle drücken. Auf der Dachlatte klebt ein Streifen Moosgummi-Dichtband zum andrücken. Für die Rumpfkrümmung bis zum Steven muß eine "gebogene" Latte untergebaut werden. Die findet später Verwendung in der Kabine (obere Seitenwand)
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Alt 27.03.2019, 09:10
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Zitat:
Zitat von shakalboot Beitrag anzeigen
[...]
ooops das war wieder viel Text, [...]
Das ist gut so! Danke, Jens.

Aber lesen muss ich es noch ein zweites und vielleicht ein drittes Mal, bevor ein komplettes Bild daraus entstanden ist.

Dann habe ich sicherlich auch Fragen.


Zitat:
Zitat von shakalboot Beitrag anzeigen
[...]
aber vielleicht hilft es Dir bei einigen Überlegungen
[...]
Da bin ich ganz sicher. Wenn ich hier solche Pläne einstelle, dann einerseits, um meinen Bau zu dokumentieren, mitsamt diversen Überlegungen dazu, aber natürlich auch, um ein Echo zu bekommen.
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Alt 27.03.2019, 10:37
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ja, manchmal bin ich da auch in meinen Gedanken regelrecht "festgefahren" und ein Gespräch mit Dir, Holger oder Dietrich oder Hinweisen anderer User haben mir dann "neue" Perspektiven eröffnet.

...und wie gesagt, ich will damit nicht schulmeisterlich daherkommen!!
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beste Grüße,
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Die fertigen Holkehlem, tust du die nur verkleben? Nicht überlaminieren?
Weil, das bringt ja den Halt.
Grüße
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Marco,



Ich bin so wie ich bin, die einen kennen mich und die anderen können mich...
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Zitat:
Zitat von Snackman Beitrag anzeigen
Die fertigen Holkehlem, tust du die nur verkleben? Nicht überlaminieren? [...]
Na, Jens schreibt doch:
Zitat:
Zitat von shakalboot Beitrag anzeigen
[...] die soweit nach innen überstehen (300mm), daß auch die abschließenden 3 Lagen Glasgelege über die Hohlkehlen laminiert werden können.
[...]
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Alt 27.03.2019, 11:53
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Zitat:
Zitat von Snackman Beitrag anzeigen
Die fertigen Holkehlem, tust du die nur verkleben? Nicht überlaminieren?
Weil, das bringt ja den Halt.
Grüße
Doch werden überlaminiert

Hat Jens ja auch geschrieben:

Zitat:
Zitat von shakalboot Beitrag anzeigen
... daß auch die abschließenden 3 Lagen Glasgelege über die Hohlkehlen laminiert werden können...
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Alt 27.03.2019, 11:55
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