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Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel

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  #51  
Alt 08.04.2026, 20:32
mmorkel mmorkel ist offline
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Schön, dass ich nun drei Optionen habe, wie der Herdanschluss nicht funktioniert und eine Option, die nicht erlaubt ist.
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  #52  
Alt 08.04.2026, 22:37
Thomas69 Thomas69 ist gerade online
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Gerade erst vom Schiff zurück! Hier ein paar Bilder von unserem Dometic Kochfeld, hoffe das hilft. Muß ich wohl mal gründlicher reinigen

Man sieht die "Buckel" im Edelstahlblech rund um die Brenner: die sollen Flüssigkeiten daran hindern über die Löcher unter das Kochfeld zu laufen. Und die Gummis rund um die Stäbe der Untersetzer sollen wohl Gas am Durchtritt hindern.

Der Brennerkopf läßt sich mit den zwei kleinen Schrauben zerlegen und reinigen. Damit hält das aber auch bei extremstem Seegang zusammen.

Und den großzügigen Rohrbogen unter dem Kochfeld mit MESSINGverschraubung (und Stützhülsen drin).
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Name:	Brenner nah.jpg
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Name:	Brenner ohne Topfaufsatz.jpg
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Name:	Abdeckgummis gegen Gaseintritt nach unten.jpg
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Name:	Zerlegter Brennerkopf.jpg
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Name:	Blick unter das Kochfeld mit Rohrbogen.jpg
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Name:	Typenschild Kochmulde.jpg
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Grüße in die Runde!
Thomas
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  #53  
Alt 09.04.2026, 04:17
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Bergi00 Bergi00 ist offline
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Zitat:
Zitat von mmorkel Beitrag anzeigen
4Schön, dass ich nun drei Optionen habe, wie der Herdanschluss nicht funktioniert und eine Option, die nicht erlaubt ist.
Wenn du keine passende Verschraubung findest , kann man das auch abschneiden und direkt drauf.
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Gruß Bergi :

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Und denkt immer schön an eure Gasprüfung…..
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  #54  
Alt 09.04.2026, 05:50
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Da lob ich mir die Bürokratie der Gasprüfung. Bei dem einen wird das Gasfeld, dass jahrelang die Prüfung bestanden hat bemängelt.

Bei dem Nächsten ist der Anschluss nicht gemäß Vorschriften möglich, ohne den vom Hersteller vorgesehenen Anschluss abzuschneiden.

Wirklich toll die Vorschriften und so sinnvoll. Der gesunde Menschenverstand wird ja auch völlig überbewertet. Hauptsache die Vorschriften werden eingehalten. Toll...
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  #55  
Alt 09.04.2026, 06:30
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Zitat:
Zitat von Triumph+Mini Beitrag anzeigen
Da lob ich mir die Bürokratie der Gasprüfung. Bei dem einen wird das Gasfeld, dass jahrelang die Prüfung bestanden hat bemängelt.

Bei dem Nächsten ist der Anschluss nicht gemäß Vorschriften möglich, ohne den vom Hersteller vorgesehenen Anschluss abzuschneiden.

Wirklich toll die Vorschriften und so sinnvoll. Der gesunde Menschenverstand wird ja auch völlig überbewertet. Hauptsache die Vorschriften werden eingehalten. Toll...
Ganz so einfach ist das aber nicht.
Hier kommt der DIY Mann nicht klar.
Der Profi wird das schon vernünftig anschließen…..
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  #56  
Alt 09.04.2026, 06:32
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Zitat:
Zitat von Thomas69 Beitrag anzeigen

Und den großzügigen Rohrbogen unter dem Kochfeld mit MESSINGverschraubung (und Stützhülsen drin).
Ich könnte wetten, dass der großzügige Bogen eigentlich mit der notwendigen Befestigung der Kupferleitung mit gummierten Schellen kollidiert.

Aber auch das wird wahrscheinlich der eine Prüfer durchgehen lassen und ein anderer bemängeln.
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  #57  
Alt 09.04.2026, 06:39
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Zitat:
Zitat von Bergi00 Beitrag anzeigen
Ganz so einfach ist das aber nicht.
Hier kommt der DIY Mann nicht klar.
Der Profi wird das schon vernünftig anschließen…..
Naja. Es ist schon schwer zu verstehen, warum der Anschluss mit einem kurzen zugelassenen Schlauch nicht zulässig ist, wenn das doch bei einem Kardanisch aufgehängtem Kochfeld dann wieder zugelassen ist.

Da erschließt sich einem nicht die Gefahr. Ein Schlauch an einem fest verbautem Kochfeld sollte eher weniger Gefahren bergen...

Zudem kenne ich diverse Gasanlagen, bei denen das Kochfeld mit Schlauch angeschlossen wurde, die regelmäßig eine Gasprüfung bestehen.

Mir erschließt sich das Ganze leider nicht.
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  #58  
Alt 09.04.2026, 07:35
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Bei mir ist die Erkenntnis gereift:
Macht es der eine Prüfer nicht, macht es halt ein anderer. Hauptsache ist dicht und Schlauch im Gaskasten und Manometer sind nicht abgelaufen.
Das ist eine überblickbare Aufgabe und herrlich einfach.
Ich sehe jedenfalls auch nicht ein, nach soviel Jahren ein einwandfrei funktionierendes Kochfeld in die Tonne zu kloppen um der armen Branche Umsatz zu generieren.

Grüße

Totti
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Alt 09.04.2026, 13:34
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Bergi00 Bergi00 ist offline
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Zitat:
Zitat von Triumph+Mini Beitrag anzeigen
Naja. Es ist schon schwer zu verstehen, warum der Anschluss mit einem kurzen zugelassenen Schlauch nicht zulässig ist, wenn das doch bei einem Kardanisch aufgehängtem Kochfeld dann wieder zugelassen ist.

Da erschließt sich einem nicht die Gefahr. Ein Schlauch an einem fest verbautem Kochfeld sollte eher weniger Gefahren bergen...

Zudem kenne ich diverse Gasanlagen, bei denen das Kochfeld mit Schlauch angeschlossen wurde, die regelmäßig eine Gasprüfung bestehen.

Mir erschließt sich das Ganze leider nicht.
Das ist einfach erklärt.
Weil man den Schlauch sehen muss.
Das kann man im Flaschenkasten , und am Kardanisch aufgehängten Herd.
Nicht aber an einem eingebauten Kochfeld.
Und wechseln wird den dann auch niemand…..
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  #60  
Alt 09.04.2026, 14:00
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Zitat:
Zitat von Bergi00 Beitrag anzeigen
Das ist einfach erklärt.
Weil man den Schlauch sehen muss.
Das kann man im Flaschenkasten , und am Kardanisch aufgehängten Herd.
Nicht aber an einem eingebauten Kochfeld.
Und wechseln wird den dann auch niemand…..
Das heißt dann doch, dass man das Kochfeld sehr wohl mit einem Schlauch anschließen darf. Nur muss der so verbaut sein, dass man ihn sehen kann und das Datum lesbar ist.

Wie ich den Schlauch tausche ist meine Sache.

Das ist dann ja schon ein anderer Schnack... Zumal ja auch ein Absperrventil vor der Kochmulde vorhanden sein muss, der ja auch erreicht werden will.
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  #61  
Alt 09.04.2026, 14:28
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Bergi00 Bergi00 ist offline
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Zitat:
Zitat von Triumph+Mini Beitrag anzeigen
Das heißt dann doch, dass man das Kochfeld sehr wohl mit einem Schlauch anschließen darf. Nur muss der so verbaut sein, dass man ihn sehen kann und das Datum lesbar ist.

Wie ich den Schlauch tausche ist meine Sache.

Das ist dann ja schon ein anderer Schnack... Zumal ja auch ein Absperrventil vor der Kochmulde vorhanden sein muss, der ja auch erreicht werden will.
Du möchtest dir jetzt wieder irgendwelche Sonderlösungen konstruieren , so funktioniert das aber nicht.
Ich habe dir die Begründung dafür gegeben , warum das Kochfeld fest angeschlossen gehört.
Das wird doch nicht verhandelt….
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  #62  
Alt 09.04.2026, 16:38
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Zitat:
Zitat von Bergi00 Beitrag anzeigen
Du möchtest dir jetzt wieder irgendwelche Sonderlösungen konstruieren , so funktioniert das aber nicht.
Ich habe dir die Begründung dafür gegeben , warum das Kochfeld fest angeschlossen gehört.
Das wird doch nicht verhandelt….
Nein ich konstruiere nichts und versuche auch nichts zu verhandeln.

Nur ist das was Du als Begründung schreibst keine.

Ich versuche lediglich aus deinen Aussagen und den öffentlich zugänglichen Beschreibungen von G608 Sachverständigen, die wirkliche Vorschrift abzuleiten. Direkt veröffentlicht sind die ja nicht.

Da vieles ja als ist Auslegungssache oder Spielraum des Prüfers abgehandelt wird, gestaltet sich das aber schwierig.

Zum konkreten Fall, die Punkte die eigentlich einzuhalten sind (wurde von einem Sachverständigen veröffentlicht, kommt nicht von mir):

"Schlauchlängen: Vom Regler zur Rohrleitung max. 40cm, von der Rohrleitung zum Gasgerät max.
40cm
, bei schwenkbaren, herausziehbaren und/oder kardanisch aufgehängten Kochern sind max.
60cm zulässig."

"Absperrhähne: Vor jedem Gasgerät muß ein Absperrventil angebracht sein,
Ist nur ein Verbrauchsgerät angeschlossen (meist ein Herd), kann auf ein Absperrventil verzichtet
werden, sofern das Absperrventil der Gasflasche in Reichweite liegt."

Das heißt für mich, dass ein Kochfeld grundsätzlich bei Festmontage mit einem 40 cm Schlauch angeschlossen werden darf! Bei kardanischer Aufhängung darf der Schlauch 60cm sein.

Außerdem muss zwingend ein Absperrhahn vor dem Kochfeld vorhanden sein (zumindestens bei den üblichen Holländern, wo der Gaskasten nicht in der Küche ist..).
Das kann man bei deinem Ansatz dann ja nicht machen, weil der Gasanschluss an das Kochfeld ja nicht erreicht werden kann. Damit wären solche Fälle, wie von Dir beschrieben ja gar nicht Abnahmefähig.
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  #63  
Alt 09.04.2026, 18:40
mmorkel mmorkel ist offline
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Bergi stellt hier sein know-how und seine Einschätzungen zu einzelnen Fragen zur Verfügung, wofür ich mich ausdrücklich bedanke.

Dennoch bin ich auch ein wenig verwundert, wie subjektiv die Gasprüfung anscheinend abläuft. “Anscheinend”, weil man ja im Internet weder die (aktuellen?) G 608-Kriterien noch die zugrundeliegende DIN-Norm findet. Allein das ist schon blöd, wenn man seine eigene Anlage einschätzen und/oder auf den aktuellen Stand bringen (oder bringen lassen) will. Oder auch, wenn man nicht immer beim selben Prüfer ist.

Zum einen hatten wir den Fall der losen Gaskronen und Roste, wo Bergi anscheinend mit Augenmass vorgeht, wo andere Prüfer stur nach Regel entscheiden. Zum anderen haben wir den Fall der Schlauchanschlüsse am Einbauherd – dazu hab ich vorhin den Prüfer angerufen, der demnächst wohl in unseren Hafen kommt (das organisiert wer Anderes, nicht ich), der meinte eher “muss man sich anschauen, ob der Schlauch fachgerecht angeschlossen ist”. Nebenbei bemerkt: Bei mir würde man den Schlauch beim Einbauherd sehr wohl sehen - einmal bücken ist dem Prüfer wohl zuzumuten. Aber vielleicht finde ich ja noch einen passenden Adapter, dann fliegt der (neue) Schlauch raus.

PS: Absperrhahn kann man doch an eine geeignete Stelle zwischen Gasflasche und Herd setzen, das geht auch unabhängig vom Herdanschluss...
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  #64  
Alt 09.04.2026, 18:59
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Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es am geschicktesten ist neue Komponenten zuerst mit dem potentiellen Prüfer zu besprechen und entsprechend umzusetzen.

Im Idealfall, wie bei uns, ist der Prüfer sogar der Monteur. Das ist 1. sicher und erspart 2. viel Ärger.

Alle Umrüstungen werden außerdem ins blaue Heftchen eingetragen und bei der nächsten Prüfung wird nur noch kontrolliert ob alles noch funktioniert.
__________________
Schöne Grüße aus Hamburg, Dietmar
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  #65  
Alt 09.04.2026, 19:36
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@Bergi:
Stell doch mal ein Kompendium ein.
Eine kurze Zusammenfassung, wie die Standardgasinstallation aussehen sollte.
"was geht" / "was geht nicht"
Ich denke, das ganze Forum wäre Dir dankbar.
__________________
Gruss, Dirk
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  #66  
Alt 09.04.2026, 20:04
mmorkel mmorkel ist offline
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…das wäre für Bergi viel Arbeit und das Problem bliebe bestehen: Ein anderer Prüfer würde das vielleicht anders sehen. Siehe Gasanschluss am Einbauherd.

Und andere Gutachter haben das schon gemacht, zB hier: https://www.ballad.de/fileadmin/user...ert_1-2020.pdf

Geändert von mmorkel (09.04.2026 um 20:09 Uhr)
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Alt Gestern, 05:10
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Zitat:
Zitat von Succes_Falcon Beitrag anzeigen
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es am geschicktesten ist neue Komponenten zuerst mit dem potentiellen Prüfer zu besprechen und entsprechend umzusetzen.

Im Idealfall, wie bei uns, ist der Prüfer sogar der Monteur. Das ist 1. sicher und erspart 2. viel Ärger.

Alle Umrüstungen werden außerdem ins blaue Heftchen eingetragen und bei der nächsten Prüfung wird nur noch kontrolliert ob alles noch funktioniert.
Das gibt es wohl nur bei Gasprüfungen, dass man Prüfer und Monteur derselben Anlage sein darf! Dann kann man doch auch einfach den Schein als Prüfer machen und seine Anlagen und evtl. die von den Kollegen prüfen.
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  #68  
Alt Gestern, 05:21
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Das gibt es nicht nur bei Gasanlagen,sondern in vielen Gewerken. Es steht Dir doch frei den Schein zu machen,dann darfst Du selbstverständlich auch Prüfen mit allen Rechten und Pflichten.
Gruß Bernd
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  #69  
Alt Gestern, 05:42
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Zitat:
Zitat von mmorkel Beitrag anzeigen
Bergi stellt hier sein know-how und seine Einschätzungen zu einzelnen Fragen zur Verfügung, wofür ich mich ausdrücklich bedanke.


PS: Absperrhahn kann man doch an eine geeignete Stelle zwischen Gasflasche und Herd setzen, das geht auch unabhängig vom Herdanschluss...

Ich wollte auch mit keinem Wort Bergi kritisieren und bin ihm auch für seien Expertise grundsätzlich dankbar!!! (Nicht das hier ein falsch Eindruck entsteht.)

Zu der Absperreinrichtung: Die muss nach Aussage eines Prüfers in der Nähe des Gasgerätes sein. Seine Aussage war: "Im Normalfall kommt der Absperrhahn an die Kupferleitung und vom Absperrhahn dann der 40cm Schlauch ans Gasgerät."
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  #70  
Alt Gestern, 06:11
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Zitat:
Zitat von Triumph+Mini Beitrag anzeigen
Nein ich konstruiere nichts und versuche auch nichts zu verhandeln.

Nur ist das was Du als Begründung schreibst keine.

Ich versuche lediglich aus deinen Aussagen und den öffentlich zugänglichen Beschreibungen von G608 Sachverständigen, die wirkliche Vorschrift abzuleiten. Direkt veröffentlicht sind die ja nicht.

Da vieles ja als ist Auslegungssache oder Spielraum des Prüfers abgehandelt wird, gestaltet sich das aber schwierig.

Zum konkreten Fall, die Punkte die eigentlich einzuhalten sind (wurde von einem Sachverständigen veröffentlicht, kommt nicht von mir):

"Schlauchlängen: Vom Regler zur Rohrleitung max. 40cm, von der Rohrleitung zum Gasgerät max.
40cm
, bei schwenkbaren, herausziehbaren und/oder kardanisch aufgehängten Kochern sind max.
60cm zulässig."

"Absperrhähne: Vor jedem Gasgerät muß ein Absperrventil angebracht sein,
Ist nur ein Verbrauchsgerät angeschlossen (meist ein Herd), kann auf ein Absperrventil verzichtet
werden, sofern das Absperrventil der Gasflasche in Reichweite liegt."

Das heißt für mich, dass ein Kochfeld grundsätzlich bei Festmontage mit einem 40 cm Schlauch angeschlossen werden darf! Bei kardanischer Aufhängung darf der Schlauch 60cm sein.

Außerdem muss zwingend ein Absperrhahn vor dem Kochfeld vorhanden sein (zumindestens bei den üblichen Holländern, wo der Gaskasten nicht in der Küche ist..).
Das kann man bei deinem Ansatz dann ja nicht machen, weil der Gasanschluss an das Kochfeld ja nicht erreicht werden kann. Damit wären solche Fälle, wie von Dir beschrieben ja gar nicht Abnahmefähig.
Ich denke du beziehst dich auf den Text der Klabauterkiste .
Ist vom Grunde her nicht verkehrt , der Fehler wurde aber schon gemeldet.
Ich suche nachher mal was passendes dazu raus.
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  #71  
Alt Gestern, 20:47
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Zitat:
Zitat von Baracuda17 Beitrag anzeigen
Das gibt es nicht nur bei Gasanlagen,sondern in vielen Gewerken. Es steht Dir doch frei den Schein zu machen,dann darfst Du selbstverständlich auch Prüfen mit allen Rechten und Pflichten.
Gruß Bernd
Nein das man seine eigene Arbeit selber als Prüfer prüft ist eigentlich nicht üblich. Zumindest nicht bei hoheitlichen Prüfungen. Ich bin selber Prüfsachverständiger, aber ich darf auch nicht bei den Anlagen die ich prüfe in der Planung oder Ausführung involviert bzw. beteiligt sein. Was ja auch Sinn macht.
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Zitat:
Zitat von Bergi00 Beitrag anzeigen
Ganz klar, nein 👎
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Alt Gestern, 21:10
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Wie werden denn kardanische Kocher bei Seglern ohne Schlauch angeschlossen?
In NL mit einem edelstahlarmiertem, flexiblem Schlauch.
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Ok, wieso ist es dann bei einem Motorboot nicht erlaubt ? Jetzt fehlt mir die Logik.
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