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| Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel |
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Themen-Optionen |
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#1
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Ich wollte heute so siegessicher die Wasseranlage wieder in Betrieb nehmen und habe leider, obwohl vor dem ersten Frost noch alles mit Pressluft ausgeblasen, noch ein bisschen Wasser im System gehabt. Nun ist der WW Boiler geplatzt...
Da die Stelle außen und einigermaßen erreichbar ist, trage ich mich mit dem Gedanken, das zu reparieren. Meine Frage an die Fachwelt: kann ich da einfach dick drüber löten, oder gibt es dafür besondere Tricks?
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.. Akki ![]() .. wo gegoogelt wird, fallen Späne...
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#2
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Moin Akki,
ein entschiedenes Jein mit Tendenz zum Nein. Das sind verzinnte Kupferrohre und auf Zinn löten ist schon mal nicht einfach. Wenn dann nur Weichlöten. Das größere Problem sehe ich in dem Spalt, den kann man nicht weich zulöten. Weichlot überbrückt das nicht. Was ich für mich ausprobieren würde, mit viel Zeit und noch mehr Geduld die Beule versuchen zu schliessen. Dann aus weichem Kupferblech eine "Schale" formen und die dann da drauf löten. Erfolgschancen....frag mich nicht Grüße Martin |
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#3
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Weichlöten ist mechanisch nicht sehr belastbar (z.B. Temperaturschwankungen). Außerdem wollte ich, wenn das Trinkwasserleitungen sind, die nicht mit bleihaltigem Lot gelötet haben. Bleifrei Löten ist heute ja Standard, außer dort wo erhöhte mechanische Belastungen vorliegen. Mechanisch also eher schlechter als bleihaltig.
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen |
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#4
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Kupfer, gerade das verzinnte läßt sich hervorragend löten! Klar müßte man den Spalt erst etwas zudrücken oder ein Stück passend gebogenes Kupferblech drüber legen. Der ganze Wärmetasucher ist doch gelötet, warum nicht zusätzlich diese Ecke?
Kann man aber nur hoffen daß nicht andere Stellen durch die Eisdehnung ebenfalls schon geschwächt sind und als nächstes aufgeben.....Das könnte ein Sieb werden
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Grüße in die Runde! Thomas |
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#5
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Zitat:
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Grüße in die Runde! Thomas |
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#6
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Sind Wärmetauscher nicht hartgelötet?
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen |
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#7
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Zitat:
Gut, diesen riesen Spalt kann man natürlich nicht zulöten. Ich hab mir das so vorgestellt, dass ich mit einem Hämmerchen den soweit zusammen Dengel, dass sich die Bruchkanten im Idealfall sogar etwas überlappen. Aber ihr meint, da bräuchte ich dann anderes Lot, als ich für mein Elektronik Kram benutze? Dann werde ich wohl mit Flamme arbeiten müssen...
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.. Akki ![]() .. wo gegoogelt wird, fallen Späne...
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#8
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Zitat:
PS: Akki ist meines Wissens kein GWS Monteur
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen |
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#9
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Nein, tatsächlich nicht. Einer der wenigen Berufe, die ich nicht erlernt habe
Aber man hat mir schon früh etwas mitgegeben und das ist gesunder Menschenverstand. Ich bin also in der Lage, mich in verschiedene Dinge hinein zu denken und dort auch die Risiken zu erkennen. Deshalb lerne ich gern dazu.
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.. Akki ![]() .. wo gegoogelt wird, fallen Späne...
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#10
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Weich gelötete Nähte in der Trinkwasserinstallation sind schon belastbar. Wenn sie schlecht vorbereitet wurden... schade auch.
Fittingslot ist S-Sn97CU3 Lot im Elektronikbereich enthält unter Umständen auch noch Antimon. Das und seine Verbindungen sind giftig. Ich würde es tatsächlich nicht nehmen. Hat schon mal jemand versucht so einen Wärmetauscher zu löten??? Ich schon und ja, ich habe die ein oder andere Weichlötnaht in meinem Leben gemacht. So ein Wärmetauscher ist nicht freundlich. |
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#11
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Sogar bleifreies Elektroniklot wäre geeignet, das enthält allerdings meist ein nicht trinkwassertaugliches Flußmittel. Die Flußmittel für Trinkwasserinstallation im Handel sind deshalb anders.
Die Kupferrohrlötungen für Trinkwasser und Heizungsleitungen sind deshalb extrem stabil weil sie "überlappend" stattfinden. Das Rohr wird dabei ca. 1cm in den Fitting geschoben und dort flächig verlötet. Deshalb wäre die beste Lösung hier tatsächlich ein Stück Kupferblech über die defekte Stelle zu löten, das entspricht dann der Arbeitsweise beim normalen Trinkwasserrohr. Ein "stumpfes" Löten mit Weichlot ist tatsächlich nicht besonders stabil und sollte tunlichst unterbleiben.
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Grüße in die Runde! Thomas |
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#12
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Meines Erachtens ist sogar das Elektroniklot schon weit über 20 Jahre bleifrei. Ich kann mich noch an die Umstellung erinnern und dass wir in der Werkstatt damals noch schnell 100 Rollen vom "Guten alten" bestellt haben...
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.. Akki ![]() .. wo gegoogelt wird, fallen Späne...
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#13
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Sieht erst Mal nicht so gut aus. Ich befürchte, dass da noch mehr Wasser drin war, denn sonst hätte es sich ja ausdehnen können.
Ich würde deshalb die Stelle erst einmal abdichten und ausprobieren, ob noch etwas defekt ist. Dazu würde sich ein Streifen stabiles Gummi eignen und zwei, besser 4 Schlauchschellen. Sollte es die einzige Stelle sein, würde ich eine Reparatur versuchen. Meine erste Wahl wäre, einen solchen Bogen zu besorgen. Der sieht aus, wie wenn er oben und unten wie eine Wasserleitung eingelötet ist. Mir ist klar, dass es schwierig sein könnte, so etwas zu bekommen. Letzte Möglichkeit wäre für mich, den Spalt zu verkleinern. Ich würde dabei auf ein Überlappen verzichten. Dann sollte ein verzinntes Blech besorgt werden und gut über die gesamte Stelle angepasst und fixiert werden. (Schraubzwinge) Eine Benetzung beider Innenflächen mit Flussmittel ist wichtig. Sowohl Reparaturblech, als auch Bogen müssen gut und möglichst gleichmäßig erwärmt werden. Das geht nur mit Flamme. Dann das Lötzinn von oben auf den Spalt geben. Wenn die Vorbereitungen richtig waren wird das Lötzinn eingesaugt und tritt unten wieder aus. Während der Abkühlphase nicht bewegen. Ich habe in einer Fabrik gearbeitet, die Kühler hergestellt hat. Wir durften öfters Kühler reparieren. Viel Erfolg.
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#14
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Knetmetall ist dein Freund. Ich hab da mal eine undichte Leitung am Ölkühler mit geflickt. Also die Ölleitung. Da spritzte es gewaltig raus . Das war nur als Notreparatur gedacht. Hat aber so gut gehalten, dass ich erst Jahre später richtig repariert habe.
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Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer. Gorch Fock
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#15
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Ok, ich sehe, das ist eine Gastherme und kein Boiler.
Da würde ich dann doch von Knetmetall Abstand nehmen.
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Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer. Gorch Fock |
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#16
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"Meine" weiter oben erwähnten Rohre setzten dem Wasser noch lang einen unangenehmen Geschmack nach Flussmittel zu. Ob das gesundheitsschädlich war oder nicht k.A., aber trinken hätte ich das nicht wollen. In der Wohnung kann man dann leicht durch Spülen für frisches Wasser sorgen, auf dem Boot nicht so einfach (mangels Vorrat) möglich.
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen |
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#17
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Zitat:
Oder für knapp 120€ einen neuen Boiler…..
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Gruß Bergi : Heimathafen beim EWV-Hennigsdorf : Und denkt immer schön an eure Gasprüfung…..
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#18
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Zitat:
Bleihaltiges Lot kann man meines Wissens auch heute noch kaufen, aber nicht als Privatperson.
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen |
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#19
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Ja, sorry, meine Angabe war da einwenig unqualifiziert. Ich dachte, es macht nichts aus, was es ist, es ist aber tatsächlich eine Gastherme bzw. ein Gas Durchlauferhitzer.
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#20
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Das Bild war aber eindeutig
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Grüße in die Runde! Thomas |
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