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| Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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Themen-Optionen |
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#151
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Zitat:
https://meinbootversichern.de/
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Gruß Volker *************************************** und immer `ne Handbreit Sprit im Tank http://www.msv-germersheim.de Bin hier zu finden Inoffizielle Boote-Forum Map
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#152
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Dann weiß ich, dass ich da falsch bin
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen
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#153
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Zitat:
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen |
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#154
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Man sollte auch richtig lesen und verstehen:
Die Gesellschaft, die Insolvenz angemeldet hat, war Nammert Assekuradeur GmbH. Im Gegensatz zu einem Makler handelt der nicht im Interesse des Versicherungsnehmers, sondern wie beim Assekuradeur ueblich, in dem der Versicherungsgesellschaft (obwohl auch ein paar Vertaege als Makler abgeschlossen worden sein sollen). Die mangelde Transparenz war Kern der Vorwuerfe, nicht das agieren im Sinne der Versicherung, also als Assekuradeur. Das Thema Rueckversicherung eines Makler bedarf etwas Klaerung. Ein Versicherungsmakler hat (und braucht) ueblicherweise keine.
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#155
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Zitat:
Das findet bei mir bei aktuell mit der Pantaenius genau so statt, wie bei meinem vorherigen Boot, welches ich bei "Firmenich Yachtversicherungen" versichert hatte. Die dürften sich dann ja auch nicht mehr Yachtversicherung nennen, viel Erfolg dem nächsten Abmahner. Aktuelle ist es bei meinen Pantaenius Verträgen folgendermaßen aufgeschlüsselt (wie gesagt, Info kommt jährlich mit der Beitragsrechnung), das jeweils erstgenannte Versicherungsunternehmen ist das führende Versicherungsunternehmen: Kaskoversicherung: Konsortium: GER 40,00% Hanse Marine Versicherung-AG, Deutschland, 22,50% Allianz Global Corporate & Specialty SE, Deutschland, 20,00% Chubb European Group SE, Direktion für Deutschland, 17,50% Berkshire Hathaway European Insurance DAC, Deutschland. Haftpflichtversicherung: Konsortium: EUROTPL 25,00% Chubb European Group SE, Direktion für Deutschland, 25,00% Allianz Global Corporate & Specialty SE, Deutschland, 25,00% Kravag Logistic Vers. AG, Deutschland, 25,00% AIG Europe S.A., Direktion für Deutschland. Ob diese Aufsplitterung irgendwelche Vor- oder Nachteile für mich als Kunden gegenüber eines Kunden einer "echten" Yachtversicherung hat, kann und will ich nicht beurteilen.
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Viele Grüße Andreas |
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#156
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Zitat:
Ich beteilige mich nicht daran das illegale Handeln von Nammert zu beschreiben. Jeder kann mal selbst in seinen Verträgen nachsehen ... Wenn wie bei WENGERT (=GENTNER GmbH) eine Erlaubnis nach § 34d Absatz 1 Gewerbeordnung vorliegt, dann ist es kein echter Versicherungsmakler, sondern ein ganz gewöhnlicher Versicherungsvermittler. Er ist ist auch Handelsvertreter im Sinne der §§ 92, 84 HGB im Auftrag von Versicherungsgesellschaften und nicht im Auftrag des Versicherungsnehmers. Auch bei Nammert steht: Assekuradeur mit einer Erlaubnis nach § 34d Absatz 1 der Gewerbeordnung, gemeldet bei der IHK Cottbus. Echte Makler hingegen schließen mit dem Versicherungsnehmer einen Maklervertrag. Das Versicherungsunternehmen ist an dieser Rechtsbeziehung nicht beteiligt. Er ist bei gewerblicher Tätigkeit Handelsmakler im Sinne des § 93 HGB und haftet selbst und schließt zur eigenen Absicherung eine Rückversicherung ab. Geändert von Fronmobil (23.01.2026 um 13:55 Uhr) |
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#157
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Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass ich bei Nammert geblieben bin. Ich wurde auch immer, im Rahmen der Insolvenz von Element, auch immer zeitnah von Nammert informiert und nachdem Nammert auch einen anderen Rückversicherer hatte, wurden meine Verträge unverändert "neu" abgeschlossen. Ich hatte aber auch Glück, dass meine Vertragslaufzeit, seinerzeit bei Element, nur noch von kurzer Dauer war, so dass ich jetzt nicht viel Geld verloren habe. Wobei verloren nur deshalb, weil ich davon ausgehe, dass ich aus der Insolvenzmasse nicht erwarte etwas erstattet zu bekommen.
Ich kann natürlich verstehen, dass einige hier sehr verärgert im Bezug auf Nammert sind, da sie, wie hier berichtet, nicht so informiert wurden und Folge-Angebote wohl deutlich teurer waren. Warum das so bei einigen gewesen ist, kann ich nicht sagen, für meinen Teil war das nicht so, weshalb ich auch bei Nammert geblieben bin. LG Dirk |
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#158
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Nein, das verstehst Du dann doch nicht. Nur ein paar Hinweise für die, die das Thema weiter interessiert: Der Status als Makler oder Vertreter ergibt sich nicht aus Abs. 1 selbst, sondern aus der tatsächlichen Ausgestaltung der Tätigkeit (Sachwalter des Kunden vs. Interessenvertreter des Versicherers). Ansonsten werden hier Handelsmakler und Versicherungsmakler durcheinander geworfen. Das kann man als juristische Spitzfindigkeiten abtun, ist aber auch nicht Kern der Diskussion. Die Aussage: „Er ist bei gewerblicher Tätigkeit Handelsmakler im Sinne des § 93 HGB und haftet selbst und schließt zur eigenen Absicherung eine Rückversicherung ab.“ ist allerdings in mehreren Punkten falsch. - Ein Versicherungsmakler (der ja immer gewerblich agiert) ist nicht automatisch ein Handelsmakler nach § 93 HGB. Die Tätigkeit des Versicherungsmaklers ist spezialgesetzlich im VVG (§§ 59 ff.) geregelt. Makler unterliegen vorrangig dem VVG, nicht dem HGB-Handelsmaklerrecht. - Der Versicherungsmakler haftet lediglich bei eigenem Verschulden, Insolvenz eines Versicherers ist kein automatischer Haftungsfall. Haftung entsteht nur bei Fehlberatung oder Pflichtverletzung. Auch „echte“ Makler garantieren keine wirtschaftliche Stabilität des Versicherers - Eine Rückversicherung ist ein Instrument ausschließlich für Versicherungsunternehmen. Ein Makler schließt keine Versicherungsverträge im eigenen Namen ab, traegt keine Versicherungsrisiken, und kann daher zur eigenen Absicherung auch keine Rückversicherung, abschliessen. - Zur Absicherung eigener Haftungsrisiken ist stattdessen die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (VSH) vorgeschrieben.
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#159
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Zitat:
Und von wem kommt im Schadensfall die Kohle? Matthias |
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#160
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Da weder Pantaenius noch Nammert Versicherungen sind, wird der Schaden von der versicherungsgesellschaft getragen (bei Mitversicherung von der “fuehrenden Gesellschaft”. So auch die Beitragsrechnung. Hier kann es sein, dass Nammert als Assekuradeur z.B. die Rechnung im eigenen Namen austellt, aber “im Namen” oder im Auftrag” der Versicherung. (Aber moeglicherweise gibt es spezielle Konstrukte, die mir unbekannt sind?)
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#161
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Aber wofür braucht man dann solche Zwischenleute? Warum schließt man nicht einfach einen Vertrag direkt mit einer milliardenschweren Versicherung ab?
Matthias |
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#162
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Zitat:
Ein Vertriebssystem kann man intern oder extern aufbauen, für beide Wege gibt es Entscheidungslagen. Schonmal versucht, einen VW direkt vom Vorstand in Wolfsburg zu kaufen?
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Gruss, Dirk "Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen." (Heiner Geissler, 1930 - 2017) |
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#163
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Das meine ich doch nicht. Natürlich haben viele Versicherungen ihre Generalvertretungen. Aber da weiß ich dann eben genau, dass ich einen Vertrag mit genau dieser Versicherung habe.
Was jedoch die "Makler" angeht, haben wir hier ja nun vollkommen gegensätzliche Aussagen gelesen... Matthias
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#164
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Müsste jetzt kramen, meine aber in meiner Skipperhaftpflicht bei Pataenius stand in der Police sehr genau welche Versicherungen da tatsächlich beteiligt sind (es ist nicht nur eine).
Auch bei der Hamburger Yacht stand der tatsächliche Versicherer in der Police. Von Maklern wie die letztgenannten (glaube Wehring und Wolf gehört auch dazu) die auf Boots- bzw. Schiffsversicherungen spezialisiert sind erwarte ich, dass die gute Sonderkonditionen bei der Versicherung raus hauen und die Schadensregulierung weitgehend eigenständig abarbeiten.können, wobei mir da die Erfahrungen fehlen. Mein Boot ist direkt bei der Gothaer versichert auch da hab ich hinsichtlich der Schadensregulierung keine Erfahrungen. bis denne, Rainer |
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#165
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Zitat:
Matthias
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#166
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Zitat:
Die Finanzstaerke ist m.E. gar nicht so wichtig, die “Zahlungswilligkeit” ist im Schadensfall wohl fast immer wichtiger. Bei der Auswahl der “richtigen” Versicherung kann der Makler schon wertvolle Dienste leisten, wie auch bei der Formulierung einer Schadensmeldung.
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#167
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Um Matthias (Pianist) seine Frage zu beantworten:
Bei Namnert bekomme ich die jährliche Rechnung direkt von Nammert. LG Dirk |
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#168
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Aber nehmen wir mal an, bei Dir tritt ein Schadensereignis und somit der Versicherungsfall ein. Von wem kommt dann die Kohle? Das wird er ja nicht selbst bezahlen...
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#169
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Da kann ich etwas dazu schreiben.
Ich bin noch bei Nammert und die Haftpflicht Versicherung (Nürnberger) kommt direkt von der Nürnberger Versicherung. Auch die Rechnung der Kasko+ (Helvetia) ist von der Helvetia gekommen. Der Schaden auf Grund fahren im Jahre 2018 habe ich direkt mit der Helvetia abgerechnet. Auch den Gutachter habe ich selber bestellt und ist von der Helvetia übernommen worden. Eventuell kann es über einen Agenten auch anders gehandhabt werden. Gruß Reiner |
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#170
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Zitat:
Die beitragsrechnung wurde von der element an nammert geleitet und er leitet sie an mich weiter. Mein Beitrag wurde von mir direkt an die element bezahlt. Nammert war der Makler, versichert war ich bei element und im Schadensfall hätte element bezahlen müssen. Ist doch eigentlich recht einfach. Wenn man den Unterschied Makler, Versicherung und Versicherter kennt. Gruß Gruß
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#171
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Zitat:
Die Kohle kommt von deinem vertragspartner wo du versichert bist. Oder bist du seltsamerweise bei einem versicherungsmakler versichert ![]() Gruß |
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#172
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Also ich persönlich nicht.
Aber wir sehen doch hier schon anhand des Diskussionsverlaufs, dass da allgemeine Unklarheit herrscht. Wenn jemand als "Müller Bootsversicherungen" auftritt und man ein Angebot von Müller bekommt, das Angebot annimmt, und dann eine Rechnung und einen Versicherungsschein von Müller bekommt, geht man wohl davon aus, dass man bei Müller versichert ist. Hier wurde ja behauptet, dass Müller dann eine Rückversicherung hat, zum Beispiel bei Meier Re. Herrscht darüber Transparenz? Und muss die Kundschaft dann permanent überwachen, dass weder Müller noch Meier Re insolvent sind? Oder erfährt man, dass Müller heimlich still und leise auf Schulze Rück umgeswitcht hat? Wenn ich jedoch zur Arroganz-Generalagentur Schmidt gehe, dann ist mir ziemlich klar, dass ich dabei bin, einen Vertrag mit der Arroganz abzuschließen. Und die wird eher nicht Pleite gehen... Matthias |
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#173
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Rechnung wird von Nammert ausgestellt und gemäß internationalem Versicherungsschein, welchen ich jedes Jahr ausgestellt bekomme, ist der Rückversicher die Würtembergische und Nammert der Assekuradeur ... muss ich noch mehr wissen?
Wenn ich einen Schaden habe melde ich den bei Nammert und dieser kümmert sich um die Abwicklung des Schadens. Von wem ich dann den Schaden bezahlt bekomme, kann mir egal sein. Ergo, ich habe nur einen Ansprechpartner (bei mir Nammert). Was und wie er das im Hintergrund abwickelt, ist doch für mich als Versicherungsnehmer uninteressant. LG Dirk
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#174
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Also erstens kannte ich bis heute das Wort "Assekuradeur" überhaupt nicht. Und zweitens scheint es ja eben gerade nicht uninteressant zu sein, wenn eine solche Konstellation das Risiko in sich birgt, dass im "worst case" niemand mehr da ist, der zahlen kann.
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#175
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Zitat:
Assekuradeur wurde abgeleitet aus dem begriff Assekuranz =Versicherung =versicherer rechtlich eher versicherungsträger, und hat mit dem o.g worst case eigentlich gar nichts zu tun. Als größeres Risiko sehe ich eher die Unwissenheit des Versicherungsnehmer, der dadurch vom assekuradeuer und der Assekuranz sehr leicht geführt werden kann. Gruß Geändert von Thomas59 (23.01.2026 um 23:23 Uhr) |
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