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Yachten und Festlieger Spezielles Forum für grössere Boote (nicht trailerbar) und dauerhaft festgemachte Hausboote.

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  #26  
Alt 27.12.2025, 14:35
Benutzerbild von Kanalhummel
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Weil ein Boot nunmal kein Haus ist. Zwischen der Steinwolle und dem Stahlrumpf bildet sich Schwitzwasser trotz Dampfsperre , zumindest bei mir, wenn geschäumt wird klebt der Schaum flächig am Stahl und er nimmt auch kein Wasser auf, somit die beste und teuerste Lösung. Bist du jemals auf Wasser kommst gibt es vielleicht noch andere Lösungen.
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LG Christian
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  #27  
Alt 27.12.2025, 14:53
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Zitat:
Zitat von Borafan Beitrag anzeigen
Mal eine bauphysikalische Frage:

Die Piper-Boote sind anhand der Beschreibung wohl geschäumt. Nun frage ich mich: warum keine mineralische Dämmung? Ich würde zumindest bei einem Haus an Land immer auf mineralische Dämmung setzen. Bei einem Boot kann es natürlich gute Gründe geben, das anders zu machen.

Kennt sich damit jemand aus?
Mineralische Dämmung staucht und rieselt sich durch die Bewegungen des Bootes nach unten.

Ob die auch Feuchtigkeit zieht und bindet, weiss ich nicht.
Schäume machen das jedenfalls, je nach Art (also Wasser aufnehmen und schlecht wieder abgeben).

Grüße

Totti
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  #28  
Alt 27.12.2025, 16:10
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Stichwort Brunnen Schaum, einfach mal Googeln
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  #29  
Alt 27.12.2025, 16:21
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Moin,
unser Dampfer ist mit Brunnenschaum isoliert.
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Liebe Grüße aus Lemmer
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Alt 27.12.2025, 18:46
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Durch die Vibrationen sackt die Dämmung zusammen. Damit hast Du Kältebrücken, durch die Feuchtigkeit in die Dämmung zieht.

Und Winterthur ist auch geschäumt.
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Gruß Klaus

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Geändert von stenner (27.12.2025 um 18:54 Uhr)
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  #31  
Alt 27.12.2025, 18:50
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Zitat:
Zitat von Knuelli Beitrag anzeigen
Moin,
unser Dampfer ist mit Brunnenschaum isoliert.
Ist zu jeder Jahreszeit trocken und fühlt sich warm an. Sind damit sehr zufrieden.
So machen das auch die Bootsbauer von Van der Heijden.
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  #32  
Alt 27.12.2025, 20:13
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Zum Thema eine interessante Seite eines professionellen Isolierbetriebs, der sowohl Yachten als auch Berufsschiffe mit PUR Schaum spritzisoliert.

https://isobisolatiespuiten.nl/scheepsisolatie/
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Gruss, Dirk

"Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen."
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  #33  
Alt 28.12.2025, 11:24
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Beliebt ist auch Armaflex zum Isolieren, wurd hier gar nicht erwähnt bislang. PUR Schaum hat den Vorteil du kommst in alle Ritzen, es bleiben wenig bis gar keine Kältebrücken über und hat eine direkte Verbindung zum Rumpf. Damit bleibt Feuchtigkeit außen vor. Ferner lässt der sich gut bearbeiten wenn der ausgehärtet ist und man kann den gut anpassen. Das erspart viel Kondenswasser im Innern, vor allem wenn auch auf dem Boot lebst. Grundsätzlich wäre es bei Dauerbewohnen sinnvoll ein selbstregelndes Entlüftungssysem am Start zu haben, Kondenswasser wird oft unterschätzt. Ich werd auch noch eine Art Lüftung verbauen im Boot.... die Planung dazu läuft schon. Isolieren kann ich leider nicht mehr nachträglich. Der kalte Rumpf strahlt schon gut Kälte ab wenn man nachts in der Koje liegt im Frühjahr.
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Gruß
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  #34  
Alt 28.12.2025, 12:07
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Wenn das mit dem Schaum die korrekte Lösung ist, dann bin ich ja zufrieden. Das mit der kontrollierten Be- und Entlüftung hatte ich auch schon angemerkt, da wurde mir hier aber gesagt, dass ich es übertreibe und das Boot nicht übertechnisieren soll...
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  #35  
Alt 28.12.2025, 18:13
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Zitat:
Zitat von Borafan Beitrag anzeigen
Um also ganzjährig ein wohngesundes Klima hinzubekommen, wird es nicht reichen, da eine wie auch immer geartete Heizung einzubauen, und davon auszugehen, den nötigen Luftumsatz über das öffnen der Fenster zu erreichen. Gerade im Winter wird das nicht funktionieren.

Wir reden also über eine kontrollierte Be- und Entlüftung, im Idealfall mit Wärmerückgewinnung. Die müsste wohl auch alle Räume des Bootes umfassen, also Steuerhaus, Kabine 3, Wohnbereich, Kabine 2, WC/Dusche und Kabine 1. Dabei ist es wichtig, dass die Anlage selbst keine deutlich hörbaren Betriebsgeräusche macht, also sind größere Leitungsquerschnitte nötig. Es darf aber auch nicht zu viel Bewegung in der Luft sein, jedenfalls nicht dort, wo sich beim Schlafen die Köpfe befinden. Und zu viel Strom darf die Anlage auch nicht verbrauchen.
Zitat:
Zitat von Borafan Beitrag anzeigen
Das mit der kontrollierten Be- und Entlüftung hatte ich auch schon angemerkt, da wurde mir hier aber gesagt, dass ich es übertreibe und das Boot nicht übertechnisieren soll...

...Und nun lies bitte nochmal beide obigen Zitate hintereinander.

Eine geführte Zirkulation zur Kondensvermeidung zwischen Innenausbau und isoliertem Rumpf (feuchtigskeit/temperaturgesteuert, vielleicht aber auch nur manuell) ist etwas völlig anderes als der von dir umzeichnete Hightech-Aufriss.
Oft reichen hier schon kleine Öffnungen, die von Leuten, welche die Materie verstanden haben gezielt plaziert wurden.
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Gruss, Dirk

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  #36  
Alt 30.12.2025, 21:08
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Moin,
bei mir habe ich alukaschierte Steinwolle verwendet. Die ist mit den Außenwänden verklebt und hat zusätzlich Befestigungspins. Das ist im Werftbau bei annähernd geraden Wänden der Standard.
Schaum ist bei einem Hausboot wie Piper, wesentlich einfacher aufzubringen und damit preiswerter.
Grüße
Detlef
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