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| Motoren und Antriebstechnik Technikfragen speziell für Motoren und Antriebstechnik. |
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Themen-Optionen |
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#1
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Hallo zusammen ,
Also ich bin verwirrt meine Werkstatt sagt ich brauche für meinen Vortec V6 4,3l Volvo penta Motor 1998 bj 10w 40 In einer Anleitung für mein Motor wird 25w40 oder bei 10w30 Ich fahre in Deutschland also nicht in einer Region wo wir 40grad haben welches Öl ist jetzt richtig. Ich vertraue meiner Werkstatt schon sehr bin nur gerade etwas verwirrt ich weis 10 Leute 10 Meinungen aber würde gerne eure Erfahrung gerne wissen. Gruß |
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#2
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10 w 40 wäre m.M.n schon eine gute Wahl.
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Immer eine Hand breit Wasser unter dem Kiel. LG Thomas
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#3
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meine Glaskugel sagt voraus, das du hier auch verschiedene Antworten bekommen wirst.
Mein Rat: vertraue der Werkstatt, die wissen schon was sie tun.
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#4
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Das ist mir bewusst das hier auch mehrere Meinungen kommen werden aber die erste Antwort und deine passt ja schon ich werde der Werkstatt vertrauen
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#5
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Tu dir und dem Motor einen Gefallen und fahr 25w40
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Gruß,Schwarznase ... Ps:Wenn jemand eine Sea Ray 210 Monaco sucht
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#6
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Die baugleichen PKW-Motoren von GM fahren mit 5W30, die baugleichen Marinemotoren von Volvo mit 15W50. die von Indmar 15W40, Mercruiser 25W40 .........
Wie gesagt, es handelt sich um die exakt gleichen Motoren. Bei meinem alten Mercruiser 5.7 habe ich ein vollsynthetisches 10W40 verwendet, bei meinem neuen GM 5.7 ein vollsynthetisches 5W30. Niemals würde ich heute noch ein mineralisches Öl verwenden und nie ein 25W Öl. Ein vollsynthetiesches 5W oder 10W Öl ist dem mineralischen 25W Öl um Lichtjahre überlegen. Solange der Öldruck bei allen Temperaturen gut ist, würde ein 5W30 ausreichen. Wer etwas mehr Reserven gegen Ölverdünnung will, kann auch bedenkenlos ein 10W40 Öl nehmen. ICH habe mit dem alten Motor das Motul 300V 10W40 verwendet und das würde ich auch jedem empfehlen. Aber jedes andere gute vollsynthetische 10W40 oder 5W40 ist auch i.O. . Gruß Götz |
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#7
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Zitat:
2. Ein PKW Motor hat eine Ölwanne die von Luft angeströmt wird und das Öl wird entsprechend runter gekühlt. Ein Bootsmotor wird zwar mit Seewasser gekühlt, aber einen Ölkühler fürs Motoröl haben die wenigsten. Ich verwende bei allen meinen Kunden für Volvo und Mercruiser Benziner 25W40. Das würde ich auch jedem empfehlen. |
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#8
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Ui wieder ein Öl Thread....
Ein Auto wird anders betrieben als ein Boot. Ein Boot wird eher selten bei -5 Grad betrieben. Sondern eher bei höheren Temperaturen. In so fern wählt man eher ein Öl was etwas Dickfüssiger ist bei Wärme. Auch hat man noch nicht so bescheuerte Konstruktionen entwickelt, wo der Zahnriemen innen im Öl lauft. Und sich bei einer kleine Menge falschen Öles auflöst und das Ansaugsieb des Motoröles verstopft- Öl Mangelschmietung --schwerer Motorschaden. Die 98 Mercruiser Motoren sind stabile Grauguss Motoren mit einer haltbaren Steuerkette. Also eigentlich eher unkritisch. Wichtig ist ein regelmäßiger Ölwechsel mit Filter . Denn in den Motoren sind Hydraulische Ventilspielausgleicher eingebaut. (Hydrostößel) Die leiden am ehesten unter zu alten verschmutzen ÖL und können die Nockenwelle dann zerstören. 25W40 schreibt übrigens der Hersteller vor beim 2000 Motoren. Einige nehmen auch 20W40 Öl, ist etwas dünnflüssiger. (weil es billiger ist) XX W XXX XX = Niedrigtemperaturviskosität 25 Steht für ab -10 Grad Minimum XXX = Hochtemperaturviskosität 40 Steht für bis +140 Grad Maximum Gemessen wird es in der Form, dass man das Öl auf z.B -10 Grad / +140 Grad bringt und schaut, wie schnell das Öl durch eine Bohrung mit einer gewissen Größe läuft. https://www.addinol-shop.de/pkw-oel/viskositat.html Grüße Frank Geändert von corvette-gold (14.12.2025 um 18:45 Uhr)
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#9
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Zitat:
Die marinespezifischen Anbauteile sind anders, aber die sind nicht mit Motoröl geschmiert. Was genau ist am GM 4.3 Truck-Motor denn anders, als beim GM 4.3 Marinemotor ?? Nach meinem Wissen nichts, aber ich lerne gerne dazu. Zwar ist beim PKW die Ölwanne etwas Luftgekühlt, dafür laufen Bootsmotoren mit 10-20° C kälterem Kühlwasser. Zwar ist die Last bei einem Bootsmotor höher als bei einem PKW, aber die 4.3 wurden ebenso in Light-Trucks eingebaut und die müssen in den USA richtig arbeiten, gerne auch mit schwerem Anhänger, gerne auch in Arizona bei über 35°. Trotzdem laufen die mit 5W30 Öl. Davon abgesehen hat die 25W Viskosität sowieso absolut nichts mit der Viskosität bei Betriebstemperatur zu tun. Dafür steht die XW40 Viskosität, die aber ist gleich, egal ob 0W40, 10W40 oder 25W40. Bei meinem alten getunten 5.7LX ist das Öl auch bei Vollgas bei 35° Außentemperatur maximal 120° heiß geworden (mit 180° F Thermostat, in den 4.3 ist ein 140° F oder 160° F Thermostat verbaut), die 4.3 mit kälterem Thermostat werden also noch nicht mal 120° C erreichen. Aber selbst wenn, da ist ein vollsynthetisches Öl noch meilenweit von thermischen Problemen entfernt, auch ein 5W30. Aber natürlich kann jeder einfüllen was er will. Gruß Götz |
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#10
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Ja, Öl ist schon spannend - in einem anderen Forum (BF) habe ich mal die Frage nach einem schlechten Öl gestellt: keine Antwort. Und da mein Suzuki Motor nur gut 10000 dreht, fahre ich das DeLo Öl 10/40 mineralisch. Bei 14000 Umin würde ich auch vollsynthetisches Öl (aus Erdöl) fahren, weil es ja viel besser ist.
Grüße, Reinhard |
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#11
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Fährt hier jemand tatsächlich bei Minusgraden mit dem Schiff? Und wie warm wird euer Motorraum im Hochsommer? (wir haben ein Thermometer mit Fernauslesung im Motorraum: maximal 68°C) Das sind doch alles unnötige Diskussionen bei unserem eingeschränkten Temperaturbetriebsbereich.
Daher fahren wir ausschließlich mineralisches Einbereichsöl SAE30, Wechsel jedes Jahr. Kann ich für alte Motoren nur empfehlen. Vermutlich wird der Motorhersteller für einen modernen Motor ein Öl mit einer bestimmten Additivrezeptur verlangen das es aber eben nur bei den Mehrbereichsölen gibt. DAS ist der wirklich wichtige Teil, nicht die Viskosität.
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Grüße in die Runde! Thomas |
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#12
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Selbst mit vollsynthetischem 10W40 dauert es bei 3 bar Öldruck und bei Raumtemperatur über 1 Minute, bis Öl an den Kipphebeln ankommt (nach 1 Minute habe ich aufgehört, da war noch kein Öl da).
Mit 25W40 dauert es viel, viel länger, bei niedrigeren Temperaturen noch viel, viel länger. Bis das Öl zu Haupt- und Pleuellager kommt geht natürlich viel schneller, aber trotzdem mit einem 25W Öl deutlich länger, als mit eionem 10W, 5W oder 0W Öl. Viel länger. Wenn dann der Motor Wochen oder Monate gestanden hat, laufen die Lager eben trocken. Warum sollte ich das meinem M otor antun wollen, wenn es doch eine kostengünstigere, bessere Lösung gibt? Aber wie gesagt, jeder kann machen was er will. Gruß Götz
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#13
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Oder man macht es so, wie ein Hersteller es empfiehlt. Ich hab Dir mal die Ölempfehlungen von Mercury/Mercruiser ran gehängt. Interessant ist, dass Mercury für seine SeaPro Modelle, also die Serienmotoren mit mehr Leistung durchweg 25W40 empfiehlt an statt 10W30 wie bei den normalen Außenbordern. Obwohl die Motorblöcke die gleichen sind?! Vielleicht kann das 25W40 doch mehr ab als ein 10W30...
![]() Aber Du hast schon recht, jeder kann machen wie er will. Ich will auch niemanden von irgendwas überzeugen!
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#14
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Es ist sicher nicht falsch, das vom Hersteller empfohlene Öl zu verwenden. Aber was empfiehlt GM als Hersteler des 4.3 ?
Für die baugleichen Truckmotoren empfiehlt GM 5W30. Die Marinisierer (Mercruiser, Volvo, Indmar, .....) empfehlen alle etwas anders. Und jetzt ? Gruß Götz |
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#15
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Ich versuche es noch einmal. Die Motoren von Mercruiser sind nicht baugleich mit denen vom Truck. Außerdem sind die Arbeitsbedingungen für die Motoren unterschiedlich.
Aber das weißt Du bestimmt besser als ich. |
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#16
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Um Deiner Aussage...
Zitat:
"Do not use synthetic oil for break-in. It would be suitable to use synthetic motor oil after the second recommended oil change and mileage ccumulation." Da ist Deine Aussage: Zitat:
Quelle |
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#17
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Zitat:
wird auf dem Wasser jetzt auch nach Mile bzw. Kilometer das Einfahren bestmmt oder gilt das jetzt nur für Automotor .gruss dieter
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- Die Birne klar und unten dicht, mehr braucht ein alter Rentner nicht hier gibts Musik von meinen Friends ![]() http://www.youtube.com/results?searc....1.kRWm8KtlxIE |
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#18
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Das ist ein Auszug für den Automotor. Mercruiser sagt nicht das synthetisches oder teilsynthetisches Öl zum einfahren nicht geeignet ist. Was auch dafür spricht, das es ein Thema ist bei dem die Meinungen weit auseinander gehen.
Ich würde mich auf das verlassen was meine Bootswerkstatt mir sagt.
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#19
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Im Grunde hat Götz schon Recht. Ein vollsynthetisches Öl ist von der Qualität einem Mineralöl oder einem Leichtlauföl immer überlegen.
Nur, Motore sollten wegen den Lagerpassungen etc. immer das Öl bekommen welches zu der Motorbauzeit aktuell war.
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Gruß Uli07 Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ... |
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#20
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Ich würde bei allen Überlegungen nicht unbeachtet lassen, das Motorenhersteller Subventionen von Öllieferranten erhalten.
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Immer eine Hand breit Wasser unter dem Kiel. LG Thomas |
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#21
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Die Ölhersteller sind im Großen und Ganzen gleichgeblieben. Es hat sich halt nur das Öl geändert. Somit dürfte es egal sein welches Öl subventioniert wird.
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Gruß Uli07 Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ... |
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#23
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Copilot hat sich bei meinen Motor, Volvo Penta 5.0 OSI-EF, BJ. 2004,
für ein 15W40 entschieden. Gruss Markus
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Die Kunst zu leben ist es, mit dem Geld was man zur Verfügung hat glücklich zu werden. |
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#24
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Zitat:
Der Grund für die xW40 Spezifikation (bei Volvo sogar xW50) hat weniger mit den Arbeitsbedingungen zu tun (für die reicht ein xW30 Öl allemal aus), sondern mehr damit, dass Marinemotoren früher sehr fett liefen und damit eine höhere Ölverdünnung stattfand. Sowieso sind die Arbeitsbedingungen der gleichen Marinemotoren nicht anders, wenn da Volvo, Mercruiser, Indmar, oder was auch immer drauf steht. Trotzdem empfehlen die alle unterschiedliche Öle. Warum ? Gruß Götz |
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#25
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Wenn die Viskosität halbwegs im zulässigen Bereich liegt, ist die Qualität der Addtive weitaus wichtiger als die des Grundöls. Da das Öl im Marienebereich wegen Anreiucherung von feuchtigkeit udn Kraftstoff ohnehin viel häufiger als beim PKW gewechselt wird, tut es auch mineralisches Öl. Das ist garnicht so lange im Betrieb, als dass es seine Nachteile entfalten könnte. Nach 50...100 Stunden gibt's keinen Ölschlamm.
Die 30er Öle haben nur wenig Reserve gegen Ölverdünnung. Wenn die Garantie abgelaufen ist, werde ich ein vollsynthetisches 5W40 verwenden und regelmäßig wechseln. Volvo Penta hat die Ölvorschriften für Bestandsmotoren mehrfach geändert und ist von den 30er Ölen wieder abgekommen. Es kann etwas länger dauern, bis bei hochviskosen Ölen die Kipphebel versorgt sind. Dem ist aber entgegenzuhalten, dass dickflüssiges Öl nach dem Abstellen des Motors auch länger an den Schmierstellen bleibt. Außerdem treten Leckagen wie z.B. an den Stößelstangen bei dickflüssigem Öl nicht so stark in Erscheinung.
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