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| Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel |
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Themen-Optionen |
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#51
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Je es gibt für Trinkwasser beim Installateur die Ausgleichs Behälter viel billiger als im Boote Zubehörhandel. Ich habe mir einen aus Edelstahl für Trinkwasser eingebaut. Die Halterung dafür habe ich mir auch selber gebaut, funktioniert wunderbar und ist nicht mehr weg zu denken. Und was ein Hauswasserwerk anders als bei mir am Boot ist....das kann ich auch nicht verstehen...für mich ist da kein Unterschied vom System her....Windkessel = Druckausgleichsbehälter...12Volt Pumpe = 240Volt Pumpe usw...keine Ahnung
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"Hier darf jeder tun was ich will" -----Liebe Grüße Christoph----- |
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#52
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Zitat:
und ich habe in meinem Ferienhaus ein Ferienhauswasserwerk. Die Funktionsweise ist immer die gleiche Aber der Begriff "Hauswasserwerk" ist ja nur eine Handelsbezeichnung, in erster Linie der Baumärkte die diese Anlagen verkaufen. Wahrscheinlich ist es das , was Bergi monieren wollte. Der Unterschied besteht dann nur darin, wo das Wasser her kommt. Aus einem Tank, einem Brunnen oder eben vom Wasserwerk. Eine Frage interessiert mich aber noch: ich hatte immer gedacht, die üblicherweise verbauten Automatikpumpen erzeugen einen Druck X und wenn der durch Öffnen des Wasserhahns abfällt, schalten sie sich ein und laufen bis dieser Druck wieder erreicht ist. Dann würde ja aber das Nachrüsten eines Druckbehälters gar nichts bringen. Also haben auch diese Pumpen einen Druckschalter der bei z.B. 2 bar aus und bei 1 bar wieder einschlatet? Nur diese Schaltpunkte sind eben nicht veränderbar? Gruß Rüdiger |
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#53
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Die Schaltpunkte bei den Druckwasserpumpen kann man über eine Justierschraube am Druckschalter in einem weiten Bereich justieren.
Ich habe mir dummerweise ein zu starke Druckwasserpumpe mit 18l/min. gekauft und die schaltet selbst bei voll geöffneten Hähnen ständig aus und ein. Da bin ich noch am Grübeln, ob so ein Ausgleichbehälter da Abhilfe schafft. Momentan regle ich die Spannung mit einem PWM runter, ist aber in meine Augen wieder ein überflüssiges Teil das zu Störungen führen kann. Evtl. baue ich das ganze wieder zurück und gebe mich mit dem etwas schwachen Duschwasserstahl zufrieden.
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Gruß Hubert
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#54
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Wollte es mir ja eigentlich verkneifen ... aber nun gut ..
Einige Hauswasserwerke haben schlicht und ergreifend einfach keine DVGW Zulassung für Trinkwasser, dies variiert von Hersteller zu Hersteller und natürlich auch im Preis - wo wir wieder bei der angesprochenen Druckerhöhungsanlage wären, die dann vom Installateur des Vertrauens ins heimische Netz eingebunden wird Um Beispielsweise die Toilette oder die Waschmaschine mit Brunnenwasser zu versorgen langt natürlich ein herkömmliches Hauswasserwerk.... Grüße Daniel
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#55
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Am Boot brauche ich aber keine DVGW Zulassung und wenn das Wasserwerk keine Zulassung hat...heißt es noch immer Hauswasserwerk...oder?
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"Hier darf jeder tun was ich will" -----Liebe Grüße Christoph----- |
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#56
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Zitat:
OHNE BEHÄLTER: Druck steht in der geschlossenen Leitung (2 bar). Wasserhahn auf: Druck sinkt schlagartig auf quasi-Null. Druckschalter in Pumpe registriert das und schaltet Pumpe EIN. Wasser läuft durch offene Leitungen / Hähne. Wasserhahn wird geschlossen/Leitung ist dicht. Druck baut sich langsam durch Pumpe wieder auf bis 2 bar wieder erreicht sind. Druckschalter in Pumpe registriert das und schaltet Pumpe AUS. Feddich. Wenns irgendwo tropft ist irgendwann nach kurzer Zeit der Druck wieder abgefallen auf unter 1 bar --> Pumpe schaltet ganz kurz ein, bis Druck wieder auf über 2 bar. Geht aber alles recht zügig, weil Wasser nicht komprimierbar ist und die Leitungen insgesamt wenig Volumen haben. Also: Pumpe regelmäßig AN/AUS. MIT AUSGLEICHSBEHÄLTER: Druck steht in der geschlossenen Leitung (2 bar). Druckbehälter ist natürlich ebenso voll. Wasserhahn auf: Wasser läuft los, Druck sinkt aber nicht sofort ab, sondern zunächst "befüllt" der Ausgleichsbehälter die sich leerende Leitung über den Vordruck aus dem Membranpolster (gleicht also den sich abbauenden Wasserdruck aus). Irgendwann ist dieser Druck abgebaut, der Membranspeicher "leer", der Systemdruck fällt auf quasi-Null. Druckschalter in Pumpe registriert das und schaltet Pumpe EIN. Wasser kann dadurch weiter durch offene Leitungen / Hähne fließen. Das "Pulsen" der Pumpe (also die DruckSCHWANKUNGEN) werden durch den Membrandruck im Speicher aufgefangen, dadurch gleichmäßiger Wasserlauf. Wasserhahn wird geschlossen/Leitung ist dicht. Druck baut sich langsam durch Pumpe wieder auf bis Membranspeicher mit Wasser voll und auf 2 bar aufgefüllt ist. Druckschalter in Pumpe registriert erreichen des Systemdrucks von 2 bar und schaltet Pumpe AUS. Feddich. Wenns irgendwo tropft fällt Druck LANGSAM ab, da ja zunächst auch hier wieder über den Membranspeicher die sich langsam leerende Leitung nachfüllt. Irgendwann (aber nach deutlich längerer Zeit als OHNE Speicher) ist aber auch hierbei der Druck weit genug abgefallen auf unter 1 bar --> Pumpe schaltet kurz ein (aber sicher etwas länger als ohne Speicher), bis Druck wieder auf über 2 bar. Pumpe ab und zu mal AN und dann wieder AUS. Chrischan
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#57
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Moin Crischan
Schön erklärt,das was die die sich da mit auskennen kurz versucht haben darzustellen. DVWG-Vorschriften egal ob für Trinkwasser oder Gasanlagenhaben(auch alle weiteren Installationen) echt ihren Sinn und sollten im eigenem Interesse für die eigene Gesundheit beachtet werden.Alles in allem sind die meisten technischen Normen in Deutschland(und sonst wohl auch)aus Erfahrungen entstanden.Pessimistisch betrachtet ist Erfahrung die summe aller Niederlagen. gruss hein |
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#58
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Zitat:
ich bin davon ausgegangen, das die Pumpe schon eingeschaltet wird, wenn der Systemdruck vom Maximalwert abweicht. Dann hätte das Ausgleichsgefäß keine große Verbesserung bringen können. Wenn sie erst schaltet, wenn der Systemdruck gegen Null geht, ist das natürlich alles richtig. Gruß Rüdiger Geändert von HR 480 (28.03.2018 um 22:44 Uhr) |
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#59
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Zitat:
Daher schrob ich "Quasi-Null". ![]() |
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#60
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Zitat:
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"Hier darf jeder tun was ich will" -----Liebe Grüße Christoph----- |
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#61
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Moin liebe Runde,
ich will noch ergänzen, dass so ein Druckausgleichsbehälter aber doch überhaupt nur Sinn hat, wenn man ein Druckwassersystem hat, dass permanent Wasserdruck aufrecht erhält. Wer aber Wasserhähne mit Schalter hat, braucht sowas gar nicht, weil die Pumpe nicht druckabhängig, sondern nach Bedarf einschaltet - richtig? Solange man nur eine oder zwei Zapfstellen und keine Warmwasserversorgung hat, finde ich das sogar sinnvoller, und zwar mit einem Fußschalter kombiniert, dann kann man den Wasserfluss sogar beim Händeeinseifen unterbrechen und spart viel unnütz weglaufendes Tankwasser. Finde ich eigentlich viel sinnvoller bei unseren begrenzten Wasservorräten... Und wie wäre das mit Warmwasserboiler? Muss da immer Druck anstehen? Oder ginge das auch über Schalter am Wasserhahn bzw. Fußschalter? Tschüs, Knut |
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#62
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Hallo Knut,
Da hast du erstmal recht ![]() Das würde mit einem offenen Speicher funktionieren. Dann brauchst du aber auch Niederdruck Armaturen.... Gruß Bergi
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Gruß Bergi : Heimathafen beim EWV-Hennigsdorf : Und denkt immer schön an eure Gasprüfung…..
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#63
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Bring den thread wieder hoch, da ich überlege, mir auch ein Druckwasserbehälter nachzurüsten, da meine neue shurflo-Pumpe doch viel sensibler als die baugleiche alte zuvor anspricht . Nur wie groß sollte der Behälter den minimal sein, ich finde welche von 0,5 bis 5l?
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#64
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Je größer desto länger sind die Pausen für die Pumpe..
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Grüße aus der Wiege des Ruhrbergbaus ![]()
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#65
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wie funktioniert das denn so in der Praxis? ich habe z.B. ein 2l Druckausgleichsgefäß installiert und lasse den Hahn leicht auf um eben eine Tasse auszuspülen und entnehme 0,5l, dabei bleibt die Pumpe still? Ab wieviel Tassenspülungen springt die dann die Pumpe wieder an?
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#66
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Das kommt wohl drauf an wie die Pumpe eingestellt ist. Ein/ und Ausschaltdruck
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Grüße aus der Wiege des Ruhrbergbaus ![]() |
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#67
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...und auf den Vordruck des Druckausgleichsgefäßes
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Gruß Ewald |
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#68
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Ich habe diese Pumpe hier:
https://www.toplicht.de/pumpen-sanit...ription-anchor |
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#69
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Wenn der Ausgleichbehälter Ein Volumen von einem Liter hat, "spannst" du normalerweise Bauartbedibgt ca. die Hälfte mit der Luftblase vor. Sprich: etwa 0.5 Liter können dann entnommen werden, die Blase gibt nach und hält den Druck im Sytsme. Erst danach fällt der Druck und die Pumpe läuft an.
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Liebe Grüße, Örni
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#70
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Die "kleinen" Ausgleichsbehälter sind hauptsächlich als Wasserschlagbremse gedacht. Bei harten (Kupfer/Kunststoff)Leitungen steigt der Druck im System ohne diese Dämpfer extrem an weil die Pumpe ja nicht SOFORT abschaltet und Wasser nicht komprimierbar ist. Bei Systemen mit flexiblen Schläuchen wird das Schlagen von den Schläuchen aufgenommen, bei harten Systemen vom kleinen Behälter.
Die größeren Behälter sind (wie schon beschrieben) als "Vorratsbehälter" gedacht um ein Takten der Pumpe bei nur geringen Entnahmemengen zu verhindern/minimieren. Natürlich ist der Wasserschlag damit auch erledigt.
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Grüße in die Runde! Thomas |
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#71
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Wasserschlag ist nicht mein Problem, habe elastische Schläuche verbaut. Aber das ständige Anlaufen der Pumpe - bis hin zu dauerhaftem "Brummen" bei sehr kleinen Entnahmen, bzw. eher Durchflussmengen stört mich, weil ich fürchte, es geht auf die Lebensdauer der Pumpe.
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#72
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Ich habe seinerzeit einen Ausgleichsbehälter mit ungefähr 5l Inhalt aus dem Sanitärbereich eingebaut - Problem dauerhaft gelöst.
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Gruß Ewald |
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#73
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Druckschläge sind hauptsächlich durch schnell schließende Armaturen verursacht zb Kugelhähne
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#74
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Sodele, habe ein kleines Druckausgleichsreservoir von Tigerexped (1l) eingebaut, ein grösseres passte nicht so einfach. Bin begeistert, kleine Entnahmen sind ohne jeden Pumpenlauf möglich und das Brummen der Pumpe wenn der Hahn nur minimal geöffnet ist, ist verschwunden.
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#75
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https://www.svb.de/de/marco-elektron...15-l-min.html#
Als Alternative kann ich diese Pumpe empfehlen. Grüße Frank
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Frank Hoffmann Mit einem Liegeplatz an der Eider
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