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Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel

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  #41  
Alt 17.06.2013, 09:47
Benutzerbild von Seestern
Seestern Seestern ist offline
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Zitat:
Zitat von Bandit1973 Beitrag anzeigen
Okay, da ist die SSD wohl etwas Oversized *ggg*

Aber ehrlich.... ein alter 2GHz Centrino, 1-2GB Ram, Win XP oder W2K.
Da eine SSD (64Gb reicht völlg) rein.... Das ist ein Bord-PC!
Geht ja auch um die Stossfestigkeit, Stromverbrauch, etc....
Optimal wäre natürlich ein Toughbook mit SSD Aufrüsten.
Die sind aber nicht wirklich billig!! (Leider)
Gegen Stoßfestigkeit habe ich darin einen CF-2-IDE-Adapter und eine 8GB-Compactflash-Card als Laufwerk, also quasi SSD für Arme. Aber trotzdem: das Booten ist - allein wg. Win2K (stabilstes MS-Betriebssystem ever!) - Geduldssache.

Wenn ich mal wieder einen Verdränger mit "Brücke" statt "Cockpit" bekomme, lasse ich das alles aufleben.
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Andreas
www.bootstechnik.de

alle Binnen-Pflichtdokumente elektronisch dabeihaben: Thread 178207
Ruhrskipper: http://www.bootstechnik.de/downloads/ruhrschleusen.pdf (Version: 11.07.2019)
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  #42  
Alt 17.06.2013, 10:32
Bandit1973 Bandit1973 ist offline
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Zitat:
Zitat von Seestern Beitrag anzeigen
Win2K (stabilstes MS-Betriebssystem ever!)
DAS unterschreib ich sofort!!!!
Leider unterstützt praktisch keine Software mehr dieses OS
Sonst würd ich auch damit arbeiten.
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  #43  
Alt 23.07.2013, 09:48
wosis123 wosis123 ist offline
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So, ich hatte ja angekündigt, zu berichten. Ich bin vom 2-Wochen-Törn auf der Ostsee zurück und will meine Erfahrungen berichten:

Zur Erinnerung, mein Hard-/Software:

-Fujitsu Lifebook S7220, Core2Duo, 4GB RAM, 64GB SSD, Win7 pro 64bit, Bluetooth GPS-Maus
- Terratec DVB-T-Stick, SDR#, Virtual Audio Cable, AISmon, Virtual Serial Port Emulator
- selbstgebaute Antenne (2x 43cm Dipol, vertikal aus RG58-Kabel, im 15mm Intallationsrohr, oben mit Kunstoff-Korken verschlossen) an der Flagleine (6-7m über Wasser)
- OpenCPN 3.2.0


Nach etwas hin und her hatte ich das ganze ja hier an Rhein testhalber zum Laufen gebracht. Besonders wichtig: Virtual Audio Cable bei Windows Audiogeräten als Standard-Gerät setzen.


Nun zum Betrieb:

Auf OpenCPN generell oder GPS-Maus-Anbindung gehe ich hier jetzt nicht weiter ein, das ist alles völlig problemlos und bekannt.
Vom Test war ja soweit alles installiert, auf dem Boot also Antenne hochgezogen, 12m Kabel zum Kartentisch verlegt, DVB-T-Stick angeschlossen, GPS-Maus an, Rechner hochgefahren.

Zuerst SDR# gestartet, die Frequenz bleibt ja stabil auf dem zuletzt eingestellten Wert, eine der beiden AIS-Frequenzen, ich habe beide probiert, funktionieren ohne merkbaren Unterschied, dies etwas breiteren dünnen horizontalen Linien sind die AIS-Signale. Dann VSPE (Virtual Serial Port Emulator) gestartet, will mich jedes mal animieren, die kostenpflichtige 64Bit-Version zu kaufen, hab ich immer abgelehnt. VSPE emuliert einen Konnektor auf Com2, der ist sonst bei mir nicht belegt. Die momentane Konfig kann man bei VSPE abspeichern, ansonsten muss man die jedes mal neu definieren, dann VSPE minimieren. AISmon starten (start monitoring), sehen, dass der Pegel so zwischen 50% und 75% schwankt. Wenn dann Schiffe mit AIS-Transponder in der Nähe sind, sieht man schon die ersten erfolgreichen und nicht erfolgreichen (Error) Syncs. Die Quote lag bei mir immer so bei 75-80% erfolgreiche Syncs. Als nächstes GPS-Maus an, OpenCPN starten, da muss die Verbindung über die per VSPE eingerichtete com-Schnittstelle schon definiert sein. Wenn man dann die Seekarte sieht (habe CM93 Karten vom "Stegnachbarn"), erscheinen auch schon die ersten AIS-Ziele, wenn das in den OpenCPN-Einstellungen alles definiert ist (Anzeige, CPA-Berechnung, usw.). Ziele habe ich, wohl in Abhängigkeit der Höhe des Transponders beim Ziel, bis zu Entfernungen von 17-18 sm empfangen, dann aber eher große Frachter, Tanker, etc. Erstaunlich viele Sportboote haben inzwischen auch AIS-Transponder, die habe ich dann in Entfernungen bis zu 10 sm empfangen, das ist m.E. ausreichend, um ggf. reagieren zu können. Die Anzeige von CPA bzw. die Warnung muss man sich genau überlegen oder ziemlich knapp einstellen, sonst wird man, besonders bei größeren Häfen, stark befahrenen, engen Fahrwassern eine Flut von CPA-Warnungsanzreigen bekommen.


Das System lief über die gesamten 12 Tage meist problemlos, 1x hatte sich SDR# aufgehängt, da half nur ein Rechner-Neustart, am letzten Tag hat sich AISmon mit einem merkwürdigen Systemfehler 2x verabschiedet: "Laufzeitfehler 9, Index außerhalb des erlaubten Bereichs" keine Ahnung was das ist, AISmon 2-3 mal neu gestartet, dann ging es wieder.


Ich würde das System so jederzeit wieder einsetzen, vielleicht wird ein Teil ja auch mal in OpenCPN integriert, dann bräuchte man nicht die ganzen Einzel-Programme starten, geht aber auch so problemlos, hatte alles in jeden Morgen in kürzester Zeit oben.

Die in OpenCPN verfügbare AIS-"Radar-Sicht" ist für mich nicht besonders brauchbar, besser finde ich da die Auflistung der AIS-Ziele (Rechtsklick auf die Seekarte). Ich benutze auch noch das Logbuch-Plugin, loggt mir alle 30min. den Ort, Bemerkungen trage ich da auch z.T. ein. Gut fände ich es da, wenn man die Start-Zeit des Loggens einstellen kann. Wenn man das System morgens hochfährt und erst später ausläuft, hat man ein paar praktisch gleiche Einträge, außerdem fände ich "glatte" Uhrzeiten der Einträge besser als die zufällige Startzeit mit Start von OpenCPN.

Damit ihr euch vom Ganzen auch optisch eine Vorstellung machen könnt, anbei ein paar Bilder.


Wer Fragen hat, immer her damit.


Viele Grüße,
Hendrik
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  #44  
Alt 23.07.2013, 10:32
tritonnavi tritonnavi ist gerade online
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Hallo Hendrik,
ich habe noch mal ein paar Fragen:
Hast du "shipplotter" mal parallel zu "aismon" getestet?

Hat es einen besonderen Grund, dass du die Frequenz auf 161.974 anstatt auf ...975 gestellt hast? (keine Frequenz-Anpassung über "Configure"?)

Die eingestellte Bandbreite erscheint mir recht hoch.
Wie groß ist die Bandbreite des Signals eigentlich offiziell?

PS:
Ich komme mit einem ähnlichen festen Dipol (2 Alustäbe von je 42cm mit einer Kunststoffmuffe verbunden und direkt, über ein verkürztes (5 Windungen) Koaxkabel angeschlossen), der vertikal im Kleiderschrank, quasi direkt in Höhe der Wasserlinie steht auf rund 7 sm Reichweite. Auch das reicht eigentlich schon im Sportbootbereich.
Selbst ohne jegliche Antenne kann ich noch Schiffe aufnehmen, die nur bis zu 100-200m entfernt sind.

Gruß
friedhelm

Geändert von tritonnavi (23.07.2013 um 10:38 Uhr)
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  #45  
Alt 23.07.2013, 12:13
wosis123 wosis123 ist offline
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Hallo Friedhelm,

shipplotter wollte ich testen, da ich das aber schon vor 2 Monaten installiert hatte und das ohne Kauf nur 3 Wochen läuft (hatte den Anbieter extra angeschrieben und um Verlängerung gebeten, ging nicht), konnte ich das nicht testen, hast du das getestet?

Die Frequenz habe ich manuell ungefähr auf die Mitte des Signals gezogen, die Sticks sollen auch nicht so Frequenz-genau sein, da muss man dann sowieso justieren wenn es sein muss. Die eingestellte Bandbreite ist doch gar nicht so hoch, hatte irgendwo gelesen, dass man 25000 einstellen soll, manche Sender sollen im Signal ziemlich breit sein.

Dein Dipol entspricht dann so in etwa meinem, deckt sich ja auch ungefähr mit den Reichweiten, auich deine sonstigen Erfahrungen decken sich mit meinen. Hast du auch Win7 64bit laufen und die Verbindungen auch über VAC und VSPE hergestellt? Hast du eine Erklärung für den merkwürdigen Laufzeit-Fehler? Kam bei mir ja nur am letzten Tag.

Gruß,
Hendrik
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  #46  
Alt 23.07.2013, 17:58
tritonnavi tritonnavi ist gerade online
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Also ich habe nur den shipplotter laufen, da mir der genügt und ich dann nicht mit virtuellen Com-Ports arbeiten muss.

Für die virtuellen Ports hatte ich testweise nämlich das Programm "Free Virtual Serial Ports" benutzt, mit dem ich nie eine funktionierende Verbindung von einem zum anderen Port zustande gebracht habe.
Das hat mit gereicht...
Da "AISMon" nach meinen Beobachtungen (dazu hätte ich gerne mal deine Beobachtungen gewusst) die Signale unter sonst völlig identischen Bedingungen zudem deutlich schlechter umwandeln konnte, als "shipplotter", kam für mich die Lösung mit "AISMon" plus Port-Programm plus einem AIS-fähigen-Naviprogramm nicht in Frage.

Es reicht m.E. soweiso schon, dass man mit dem VAC den PC "verbiegt". Ein virtuelles Com-Port-Programm, dass auch noch die Com-Ports "verbiegt", muss man da m.E. nicht unbedingt noch zusätzlich haben.
Ich hatte schon einige Schwierigkeiten meinen PC wieder dazu zu bringen, ganz normale Musik über die Lautsprecher ab spielen zu können...

Zur Frequenz:
Die Bandbreite sollte, laut den ursprünglichen Einstellungsvorschlägen hier in diesem Thread, auf 12500kHz eingestellt werden.
Meine Signale sind auch in etwas so breit, so dass ich damit sehr gut zurecht komme.
Die Frequenz habe ich immer genau auf den exakten Wert gestellt und die Korrektur dann über "Configure" vorgenommen, dann muss man sich die Korrektur in kHz nicht merken (falls die Frequenz doch mal verstellt werden sollte oder man z.B. einen normalen Seefunkkanal abhören will)

Mein Stand-PC läuft auch mit Win 7 64-Bit und mein Netbook mit Win 7-Starter.

Welchen Laufzeitfehler meinst du?
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  #47  
Alt 24.07.2013, 08:35
wosis123 wosis123 ist offline
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Wie ich schon geschrieben hatte, konnte ich shipplotter nicht ausprobieren, die 3-wöchige Testphase war abgelaufen, eine Verlängerung war lt. Mail vom Support nicht möglich. Laut div. Posts in Foren soll shipplotter aber besser sein als AISmon, lief bei mir aber mit einer durchschnittlichen positiven Sync-Rate von ca. 75-80% ganz gut.
Die Frequenz-Bandbreite sehe ich jetzt nicht so kritisch, ich habe halt gesehen, dass die AIS-Signale im "Wasserfall" gut in der Bandbreite liegen. Solange keine Störsignale wg. zu großer Bandbreite erfasst werden, sollte das kein Problem sein.
VAC lief bei mir völlig problemlos, muss man nur als Standardausgabegerät in Windows setzen, dann geht zwar die Sound-Ausgabe über Lautsprecher nicht mehr, die kann man aber auch als Standard-Gerät definieren, dann geht das wieder. VSP ist etwas nervig, weil man das jedesmal wieder extra starten muss, ansonsten auch völlig problemlos.
Der Laufzeitfehler trat bei mir am letzten Tag auf. AIS lief nicht mehr, Fehlermeldung: "Laufzeitfehler 9, Index außerhalb des erlaubten Bereichs."

Hendrik

Geändert von wosis123 (24.07.2013 um 08:44 Uhr)
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  #48  
Alt 24.07.2013, 14:30
tritonnavi tritonnavi ist gerade online
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Bei der Bandbreite gebe ich dir recht, solange keine Störungen in der Nähe sind.

Mit "shipplotter" ist es tatsächlich so, dass wenn die 3 Wochen Probezeit herum sind, selbst eine Neuinstallation nichts mehr daran ändert, dass es nicht mehr funktioniert.
(da muss wahrscheinlich irgendwo etwas auf der Festplatte gespeichert sein)

Mit VAC habe ich aber so meine Probleme.
Meinen Stand-PC brauche ich für AIS eigentlich nicht mehr unbedingt und von daher kann ich eigentlich damit leben, dass das Virtual Audio Cable in der Systemsteuerung (Sounds, Wiedergabe) nicht mehr sichtbar ist und daher, zum Glück, wieder "AMD HDMI Output" als Standard fest gelegt werden konnte.

Als unter Sounds, Wiedergabe noch VAC vorhanden war konnte ich "AMD HDMI Output" nicht als Standard festlegen. (einfach Häkchen setzen war nicht...).
Um überhaupt wieder etwas aus meinen Lautsprechern hören zu können, habe ich VAC dann aus der Liste unter "Sounds" gelöscht.
Wie ich das wieder herstellen könnte, weiß ich nicht.
Die Eintragungen im VAC-Control-Panel erscheinen mir von all dem völlig unbeeindruckt zu sein.





Ein unproblematisches Umschalten von VAC auf den Lautsprecherausgang und zurück habe ich jedenfalls noch nie hin bekommen.

Dein Laufzeitfehler war dann also die typische Windows-Anzeige, wenn (irgend-)ein Programm nicht so richtig funktioniert und hatte mit der Umsetzung des AIS-Signals direkt nichts zu tun.




Gruß
Friedhelm

PS:
ich habe das mit der Aktivierung des VAC über Sounds jetzt doch (höchstwahrscheinlich) hin bekommen.

Vor einigen Wochen wollte ich AISMon schon mal (mit dem zu dem Zeitpunkt sehr gut funktionierendem SDR-Programm) gegen den Shipplotter testen und hatte einen Comport für die Ausgabe festgelegt. Da dieser durch die schon geschilderten Schwierigkeiten mit dem Programm "Free Virtual Serial Port" nicht aktiv wurde, zeigt sich aus meiner Sicht, dass AISMon in jedem Fall unter Kinderkrankheiten leidet:

Solange ein Comport in AISMon eingestellt ist, der nicht geöffnet werden kann (soll ja mal vorkommen), werden entsprechende Fehlermeldungen in Extra-Fenstern gezeigt, aber man kann (zumindest ich), die Einstellungen nicht mehr ändern, weil das Programmfenster sofort nach dem notwendigen Weg-Klicken der Fehlermeldungen, ebenfalls verschwindet.
AISMon lässt sich dann praktisch nicht mehr starten.
Echt tolles Feature..
(Da wundert mich ein Laufzeitfehler nicht)
Bleibt wohl nur eine Neuinstallation von AISMon.

Geändert von tritonnavi (24.07.2013 um 14:52 Uhr)
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  #49  
Alt 24.07.2013, 16:37
tritonnavi tritonnavi ist gerade online
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So jetzt konnte ich tatsächlich mal einiges testen:

1. VSPE habe ich installiert und es funktioniert, im Gegensatz zu "FreeSerialComPort".

2. AISMon habe ich ein zweites Mal installieren müssen (s.o.) und habe dort den Com-Port als Ausgang gewählt, den ich in VSPE eingestellt hatte.

Um die Ergebnisse von AISMon direkt beurteilen zu können, habe ich das Navi-Programm "Seaclear" benutzt und den entsprechenden Com-Port für die AIS-Signale eingestellt.
Als Karte habe ich die gleiche alte NV-Karte der Kieler-Förde benutzt, wie ich es auch mit "Shipplotter" mache.

Beide Navi-Programme können gleichzeitig auf den gleichen Com-Port zugreifen und von daher konnte ich einen Echtzeitvergleich anhand der georteten Ziele machen.

Ergebnis:
Shipplotter ist etwas besser.
Wenn ich es beziffern müsste, würde ich 5-10% sagen.

Die Maximalreichweite über AISMon ist fast mit der von Shipplotter zu vergleichen.
Bei einem bestimmten, weiter entfernten Schiff, dass ich beobachtet hatte, lagen beide bei knapp 22sm.

Unterschiedlich wird es bei der Anzahl der AIS-Ziele, die im gleichen Zeitraum nach einem nahezu parallelen Programmstart entdeckt wurden:
Innerhalb von 3 Minuten (AISMon hatte sogar ca 10 sec mehr Zeit) konnte Shipplotter 14 Ziele ausmachen, während AISMon bei 11 Zielen war.
Shipplotter bewegt die Schiffe auch sichtbar öfter, als AISMon, d.h. es werden von Shipplotter mehr Signale ausgewertet.

AISMon ist daher, zumindest mit guter Antenne, in jedem Fall brauchbar. Mit eher ungeeigneter Antenne, s. meine ersten Versuche, konnte AISMon überhaupt keine korrekte Synchronisation hinbekommen, während Shipplotter unter identischen Bedingungen schon ein paar Ziele auf dem Monitor hatte.

Von daher würde ich sagen:
Wenn es wirklich auf bessere Dechiffrierung ankommt (z.B. wegen ungünstiger Empfangseigenschaften), sollte man "shipplotter" verwenden, welches ebenfalls NMEA-Signale auf einen Com-Port ausgeben kann.
Ansonsten reicht auch AISMon, womit man ja eine tatsächlich kostenlose Gesamtinstallation hin bekommt.

Für AISMon braucht man aber immer zwingend ein akives Extra-Programm für die "Verbiegung" der COM-Ports. Das ist m.E., in Bezug auf die Betriebssicherheit, ein Nachteil.
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  #50  
Alt 24.07.2013, 17:56
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Das ist doch mal gar nicht so schlecht für so ein zusammengebasteltes, freies (kostenloses) System. Wie ich schon sagte wäre es toll, wenn da einiges direkt in OpenCPN integriert würde, da könnte man sich etwas Arbeit mit dem zusammenstellen ersparen und es wäre für ungeübte leichter, mir schwebt ein AIS-Empfangsplugin vor, das die Aufgaben von SDR#, VAC, AISmon und VSPE über eine Konfig-Oberfläche übernimmt.
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  #51  
Alt 25.07.2013, 07:46
tritonnavi tritonnavi ist gerade online
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Ja, so eine Kombi wäre nicht schlecht, aber ich vermute mal ganz stark, dass das eher nichts wird, denn dazu müsste man zu viele Leute unter einen Hut bekommen.
Zumindest VSPE will ja schon gerne Geld sehen.

Die Nachfrage nach AIS-Systemen mit einem DVB-T-Stick wird, meiner Einschätzung nach, sehr zurückhaltend sein. Sieht man ja auch schon hier im Forum. Da kauft man sich wohl eher gleich einen fertigen AIS-Empfänger, was ja auch i.d.R. betriebssicherer ist.

Außerdem empfangen nahezu alle aktuellen AIS-Empfänger beide Frequenzen parallel, was zwar keine größere Reichweite zur Folge hat (habe mein DVB-T-System auf unserem Traditionsschiff direkt gegen einen gekauften AIS-Empfänger mit einer ähnlichen Hilfsantenne in exakt gleicher Höhe getestet), aber eine schnellere Reaktion.

Ein dicker Fehler in meinem vorherigen Beitrag:
Zitat:
Beide Navi-Programme können gleichzeitig auf den gleichen Com-Port zugreifen und von daher konnte ich einen Echtzeitvergleich anhand der georteten Ziele machen.
Nur Sea-Clear hat auf den COM-Port zugegriffen. Shipplotter direkt auf das virtuelle Audio-Kabel.

AISMon und Shipplotter können aber gleichzeitig auf das virtuelle Audio-Kabel zugreifen.

PS:
Ich habe mir jetzt auch mal OpenCpn installiert. Das finde ich für Freeware sehr gut.
Ausprobiert habe ich den Betrieb von OpenCpn über einen Com-Port, den ich über Shipplotter als Ausgabe-Port aktiviert habe, so dass Shipplotter und OpenCpn exakt die gleichen AIS-Infos zur Verfügung haben.

Die Darstellung finde ich bei Shipplotter deutlich besser. Bei OpenCpn sehen die AIS-Ziele und die Voraus- und Tracking-Linien grober aus und lassen sich nicht einstellen. Das Symbol der AIS-Ziele ist auch immer gleich groß.
Zusätzlich "merkt" sich "shipplotter" einmal zugeordnete MMSI zu Schiffsname (und die weiteren Schiffsinfos), so dass man für viele Schiffe sehr viel schneller die vollständigen Infos zur Verfügung hat.

OpenCpn ist aber eindeutig das bessere echte Naviprogramm (shipplotter ist m.E. eigentlich gar keines), da gibt es nichts dran zu rütteln.

Geändert von tritonnavi (25.07.2013 um 09:11 Uhr)
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  #52  
Alt 25.07.2013, 12:12
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Zitat:
Zitat von tritonnavi Beitrag anzeigen
Nur Sea-Clear hat auf den COM-Port zugegriffen. Shipplotter direkt auf das virtuelle Audio-Kabel.

AISMon und Shipplotter können aber gleichzeitig auf das virtuelle Audio-Kabel zugreifen.

PS:
Ich habe mir jetzt auch mal OpenCpn installiert. Das finde ich für Freeware sehr gut.
Ausprobiert habe ich den Betrieb von OpenCpn über einen Com-Port, den ich über Shipplotter als Ausgabe-Port aktiviert habe, so dass Shipplotter und OpenCpn exakt die gleichen AIS-Infos zur Verfügung haben.

Die Darstellung finde ich bei Shipplotter deutlich besser. Bei OpenCpn sehen die AIS-Ziele und die Voraus- und Tracking-Linien grober aus und lassen sich nicht einstellen. Das Symbol der AIS-Ziele ist auch immer gleich groß.
Zusätzlich "merkt" sich "shipplotter" einmal zugeordnete MMSI zu Schiffsname (und die weiteren Schiffsinfos), so dass man für viele Schiffe sehr viel schneller die vollständigen Infos zur Verfügung hat.

OpenCpn ist aber eindeutig das bessere echte Naviprogramm (shipplotter ist m.E. eigentlich gar keines), da gibt es nichts dran zu rütteln.
Das mit Shipplotter und Seaclear ist logisch, Shipplotter dekodiert ja selber und braucht dazu die Signale direkt vom Empfänger, Seaclear und OpenCPN bereiten nur die Darstellung auf, brauchen dazu die dekodierten Signale von AISmon oder Shipplotter, die ja über den virt. Com-Port ausgegeben werden.

Deine Erfahrungen mit Seaclear und OpenCPN decken sich mit meinen, ich bin deswegen vor ca. 3 Jahren auch von Seaclear zu OpenCPN gewechselt.

Gruß,
Hendrik
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  #53  
Alt 25.07.2013, 16:38
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Erfahrung mit SeaClear habe ich kaum.
Seaclear war für mich nur eine kostenlose Möglichkeit AIS über einen seriellen Port testweise auf einer Seekarte dar zu stellen.

"Shipplotter" ist als Naviprogramm, nach meiner bisherigen Erfahrung mit einigen anderen Naviprogrammen, inkl. SeaClear, leider ungeeignet:

Eine Kartenverwaltung inkl. automatischen Kartenwechsel bei Rasterkarten gibt es nicht und mit Wegpunkten kann Shipplotter nichts anfangen.
Das sind aber 2 wichtige Kriterien, die jedes Naviprogramm beherrschen sollte.
Shipplotter ist hauptsächlich für die AIS-Darstellung optimiert.

Gruß
Friedhelm
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  #54  
Alt 26.07.2013, 11:21
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Kleiner Nachtrag nach etwas intensiveren Tests:

Zu AISMon:
Es ist tatsächlich bei mir bisher immer so gewesen, dass AISMon im gleichen Zeitraum etwas weniger Ziele entdeckt, obwohl es ja exakt die gleichen Audiosignale auswertet.

Ich habe bisher schon mehrfach den Fall gehabt, dass es Ziele gibt, die von beiden Programmen erkannt werden, wo aber Shipplotter in der Zeit, wo AISMon keine neuen Fahrdaten geliefert hat, durchaus bis zu 4x neue Daten geliefert hatte.
Das ist schön zu erkennen, wenn die Schiffssymbole auf den Karten deutlich unterschiedliche Positionen aufweisen. Woran das genau liegen könnte, weiß ich nicht.
Der Demodulator von AISMon ist daher m.E. nicht so "stressfest" wie der von shipplotter.

Gerade bei einer AIS-Anlage, die nur auf einen einzigen Kanal zugreift, ist es aber besonders wichtig, dass die möglichst viele Signale auswerten kann.
Von daher ist der AISMon-Demodulator m.E. doch merklich weniger geeignet, als der von shipplotter.
Die 30€ für shipplotter sind ganz gut angelegt.

Zu den Unterschieden von OpenCPN zu Shipplotter in Bezug auf AIS:

Wie schon geschrieben:
OpenCPN hat offensichtlich keine interne Aufzeichnung, was die fixen Schiffsdaten betrifft.
Dass OpenCPN nach jedem Programm-Start in Bezug auf die festen Schiffsdaten wieder von Null anfängt, ist m.E. mehr als nur unschön.

Bei OpenCPN werden "Dimensions" und "Destination" für ein Ziel m.E. nicht angezeigt.
"Destination" ist manchmal für die Navigation wichtig, um besser beurteilen zu können, welche Richtung das Schiff zukünftig einschlagen wird.
"Dimensions" sind nicht direkt wichtig, aber zur optischen Erkennung eines Schiffes, ist eine Größenangabe schon eine kleine Erleichterung.

"Dimensions" werden von Shipplotter auch dazu verwendet, die Größe der Schiffsymbole auf der Karte an zu passen, was ebenfalls der besseren Erkennung dient. Diese Möglichkeit bietet OpenCPN nicht.

Mein Fazit bisher:
Nur mit AISMon als Demodulator geht es auch, es ist mir aber von der Signalerkennung her zu schwach.

Anstatt AISMon zu starten, starte ich lieber den Shipplotter und habe dann, zu der besseren Signalerkennung, eine wesentlich bessere Schiffsliste und eine bessere Kartendarstellung, die auch nach einem Neustart nahezu umgehend wieder komplette Daten liefert.

Als Naviprogramm würde ich eindeutig OpenCPN benutzen und die AIS-Daten über Shipplotter liefern lassen.

Somit laufen dann insgesamt 5 Programme parallel:
SDR
VAC
Shipplotter
VSPE
OpenCPN

wobei eine etwas bescheidenere Navigation schon mit den ersten 3 Programmen möglich ist.

Für die Lösung mit AISMON müssen dagegen immer 5 Programme parallel laufen.
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  #55  
Alt 26.07.2013, 13:24
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Zitat:
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Bei OpenCPN werden "Dimensions" und "Destination" für ein Ziel m.E. nicht angezeigt.
"Destination" ist manchmal für die Navigation wichtig, um besser beurteilen zu können, welche Richtung das Schiff zukünftig einschlagen wird.
"Dimensions" sind nicht direkt wichtig, aber zur optischen Erkennung eines Schiffes, ist eine Größenangabe schon eine kleine Erleichterung.

"Dimensions" werden von Shipplotter auch dazu verwendet, die Größe der Schiffsymbole auf der Karte an zu passen, was ebenfalls der besseren Erkennung dient. Diese Möglichkeit bietet OpenCPN nicht.
Doch, werden Sie. Geh mal mit der Maus auf ein AIS-Ziel, rechte Maustaste, AIS-Info... oder so, oder rechte Maustaste irgendwo in die Karte, Liste AIS-Ziele, Ziel auswählen Details oder so anklicken. Habe einen Tanker gesehen, Länge, Breite, Tieffgang, der in 10 Tagen in New York sein wollte
Anzeige der tatsächlichen Größe geht auch, kannst du in den Einstellungen (Schraubenschlüssel)- AIS-Ziele... anschalten.
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  #56  
Alt 26.07.2013, 16:14
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Zu 1:
Da hast du recht, wenn denn mal ein AIS-Ziel identifiziert ist, zeigt auch OPENCPn die Größe und die Destination unter "Ziel-Info" an.
Das habe ich übersehen.

Leider sieht das Bild bei OpenCPN oftmals so aus, wie im Anhang auf der linken Seite: Kaum eine Identifikation, daher keine Größenangabe und keine Destination.
Shipplotter, rechts, ist da schon deutlich informativer.

Zu 2:
Unter AIS-Ziele hatte ich schon die ganze Zeit
"Zeige reale Größe AIS Ziele" angehakt.

OpenCPN hat u.a. die "Stena Scandinavica" und auch Hafendampfer identifiziert, so dass unter AIS-Info jeweils die Größe abgelesen werden kann.

Leider hat das, jedenfalls bei mir, überhaupt keine Auswirkung auf die Symbolgröße der AIS-Ziele in der Karte:
Die 243m lange "Stena Scandinavica" ist auf der Karte genau so groß, wie der 27m lange Hafendampfer "Kitzeberg".
Außerdem sind die Symbole bei mir lediglich Dreiecke. Wenn die reale Größe tatsächlich angezeigt werden soll, müssten die Schiffe eigentlich auch ungefähr Schiffsform haben (Länge x Breite mit einem Dreieck am Bug), sonst macht die reale Größe wenig Sinn.

Da scheint also etwas nicht zu stimmen.


PS:
Wenn man erst mal angefangen hat, kommt man leicht ins Spielen...:

Hier noch mal ein Vergleich (PDF-Datei) der NMEA-Logdaten von Shipplotter und AISMon während des gleichen Zeitabschnittes von ca 16sec.
(Der erste und der letzte AIVDM-Datensatz (AIS-Datensatz) haben identische Information.)
Gleiche Datensätze haben die gleiche Farbe.

Während AISMon die 7 aufgeführten Datensätze identifiziert hat (Valid = 7, Errors = 5), hat Shipplotter 12 Datensätze und damit zusätzlich alle, die AISMon als Error gezählt hat, erkannt.

(Wer letztendlich die zwischengelagerten Zeitdatensätze ($GPZDA) generiert, weiß ich nicht. Ein GPS ist nicht angeschlossen. Ich nehme an, dass shipplotter das irgendwie selbst macht)

Das ist ziemlich deutlich und unterstreicht meinen Eindruck, dass Shipplotter der eindeutig bessere Demodulator ist.
Beide Programme greifen auf die selben Audiosignale vom selben Virtual Audio Kabel zu.
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Geändert von tritonnavi (26.07.2013 um 17:58 Uhr)
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  #57  
Alt 29.07.2013, 07:23
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DIe Darstellung der Schiffsgröße habe ich selber nicht ausprobiert, wusste nur, dass man das ein-/ausschalten kann.
Shipplotter scheint ja dann wirklich besser zu sein, ich hätte es ja auch ausprobiert, wenn die sich nicht so komisch angestellt hätten wegen dem Demo-Zeitraum, das bleibt auf jeden Fall Option, wenn ich das System wieder einsetze.
Auf jeden Fall haben wir beide bewiesen, dass es funktioniert und praktisch einsetzbar ist.

Gruß,
Hendrik
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  #58  
Alt 30.07.2013, 11:07
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Eine Frage:

Sind die Daten, wo sich die AIS-relevante GPS-Antenne jeweils an Bord befindet eigentlich Bestandteil der AIS-Info?

Hintergrund:
ich hatte gesehen, dass der Vorausvektor, den Shipplotter anzeigt, trotz gleicher Einstellung (bei mir: 3 Minuten), immer etwas weiter reicht, als der Vorausvektor von OpenCPN.
Shipplotter zeigt innerhalb eines Schiffsymbols auch die Position der GPS-Antenne als Punkt an und setzt den Ursprung des Vorausvektors dann offensichtlich nicht mit der Position der GPS-Antenne gleich, so wie OpenCPN das macht, sondern mit der Position der Bugspitze, was ja zumindest bei längeren Schiffen, bei denen sich die AIS-GPS-Antenne im Heckbereich befindet auch Sinn macht.

Wenn man sich die einzelnen Daten für das Schiff in Shipplotter aufruft, erscheint auch die relative Position (in Bezug auf den Rumpf) der GPS-Antenne.
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  #59  
Alt 30.07.2013, 12:16
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Hiernach:
http://de.wikipedia.org/wiki/Automat...ication_System
Gehört die Position der GPS-Antenne zu den schiffsspezifischen Daten, müssten also (soweit gesendet) ausgewertet werden können. Ob das bei Shipplotter oder OCPN auch tatsächlich geschieht, weiss ich nicht.

P.S.
Habe gerade mal im OCPN-Forum nachgefragt (http://opencpn.de/forum/opencpn/supp...lung-ais-daten), mal sehen, was die antworten.

Geändert von wosis123 (30.07.2013 um 12:26 Uhr)
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  #60  
Alt 31.07.2013, 08:02
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Danke für die Info.
Shipplotter kann diese Daten dann also tatsächlich speichern und nutzt die für die korrekte Darstellung und (wahrscheinlich, habe ich noch nicht ausprobiert) bei der CPA-Berechnung.

Nahezu alles, was mit AIS zu tun hat, kann Shipplotter tatsächlich besser als OpenCPN.
Schade, dass es einige grundsätzliche Anforderungen an ein echtes Naviprogramm nicht beherrscht.

Hattest du in dem Forum auch schon mal nach gefragt, ob eine Speicherung der statischen Schiffsdaten in OpenCPN zukünftig vorgesehen ist? Das würde die AIS-Qualität von OpenCPn m.E. merklich verbessern.

Geändert von tritonnavi (31.07.2013 um 08:08 Uhr)
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