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Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel

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  #26  
Alt 27.02.2026, 21:40
Thomas69 Thomas69 ist offline
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"void between the ball and housing"

Ist wohl doch nicht totraumfrei. Vermutlich verlassen die sich auf die Elastizität des PA6.6 Materials....

Nachtrag: Schöner Link zu dem NL Forum. Dort wird das auch weiter diskutiert und letztlich läuft es auf die Dehnung des PA6.6 hinaus, im Gegensatz zu einfachen metallenen Kugelventilen. Ein 2 Zoll wird man dann wohl auch frostsicher bekommen, muß man mit den Volumen/Wandstärken spielen.
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Grüße in die Runde!
Thomas

Geändert von Thomas69 (27.02.2026 um 21:50 Uhr)
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  #27  
Alt 27.02.2026, 21:49
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Gibt es eine belastbare Quelle dafür, dass Truedesign seine Produkte aus reinem PA6.6 herstellt?
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Gruss, Dirk
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  #28  
Alt 27.02.2026, 21:51
Thomas69 Thomas69 ist offline
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Auf der Boot waren die ausgestellten Teile jedenfalls so gekennzeichnet
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Thomas
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  #29  
Alt 27.02.2026, 21:56
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Für mich keine belastbare Quelle.
Es finden sich Angaben in der Richtung "glas fibre reinforced polyamide", was nicht übereinstimmt mit PA 6.6.
Insofern halte ich diese Behauptung für falsch, bis anderes bewiesen ist.
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Gruss, Dirk
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  #30  
Alt 27.02.2026, 22:05
fignon83 fignon83 ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Thomas69 Beitrag anzeigen
Hast du mal eines geöffnet? Würde mich jetzt wirklich interessieren

Wenn ich unsere Ventile mal tauschen muß (nach über 10 Jahren) wäre mir ein totraumfreies Design schon wichtig.
Ne, mach ich nicht auf. Ich geh einfach davon aus, dass es nicht frostsicher ist. Ist einfacher. Ich habe ja eine lange Wunschliste fürs Bootfahren, aber ein frostsicherer Kugelhahn steht da ganz hinten auf der Liste, da leicht vermeidbar. Mach kein Fass auf, wo keins ist.
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  #31  
Alt 27.02.2026, 22:27
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Zitat:
Zitat von Startpilot Beitrag anzeigen
Gibt es eine belastbare Quelle dafür, dass Truedesign seine Produkte aus reinem PA6.6 herstellt?
Ich habe mal dazu die KI befragt. Die Antwort lautet:

"In der Tat wird die Bezeichnung PA6.6 GF von TruDesign in den gängigen Marketing-Unterlagen und öffentlichen Katalogen nicht explizit genannt. Der Hersteller nutzt stattdessen die allgemeinere, aber rechtlich geschützte Bezeichnung "Glass Reinforced Nylon Composite".

Dass die spezifische chemische Kennung fehlt, hat primär zwei Gründe:
1. Vermarktung als System-Komposit
TruDesign vermarktet das Material als ein für maritime Zwecke optimiertes "High-Tech-Komposit". Durch die Bezeichnung "Nylon Composite" bleibt die exakte Rezeptur (z. B. der genaue Glasfaseranteil oder spezifische Additive für UV-Schutz) ein Betriebsgeheimnis. In der Branche ist es üblich, eher die Eigenschaften (korrosionsfrei, elektrisch nicht leitend) und Zertifizierungen (ISO 9093-2) hervorzuheben als die chemische Formel.

2. Technische Einordnung über Normen
Obwohl "PA6.6 GF" nicht im Prospekt steht, lässt sich die Materialklasse technisch eindeutig zuordnen:
Temperaturbeständigkeit: TruDesign gibt eine dauerhafte Beständigkeit bis 110 °C an. Dies ist ein typisches Merkmal für PA6.6 (Polyamid 6.6), während einfaches PA6 bei niedrigeren Temperaturen forminstabil werden kann.
Festigkeit: Die geforderten Lastwerte der ISO 9093-2 für Seeventile lassen sich bei Thermoplasten dieser Bauart praktisch nur mit einem hochfesten Polyamid-Glasfaser-Gemisch (wie PA6.6 GF30 oder GF50) erreichen.

Wo Sie ähnliche Bezeichnungen finden
Wenn Sie in Sicherheitsdatenblättern (SDS) oder technischen Prüfberichten von Zertifizierern wie dem IMCI suchen, tauchen Bezeichnungen wie "Glass reinforced Polyamide" auf. In Fachforen und bei technischen Sachverständigen wird das Material aufgrund der Spezifikationen fast immer als PA6.6 GF (oft GF30 für 30 % Glasfaseranteil) referenziert."
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Schöne Grüße aus Hamburg, Dietmar
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  #32  
Alt 27.02.2026, 23:53
Oldskipper Oldskipper ist offline
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Bei SVB sind die Zertifikate hinterlegt. Da steht was von PA 6.6 drin.
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Gottes sind Wogen und Wind,
Segel aber und Steuer,
daß ihr den Hafen gewinnt,
sind euer.
Gorch Fock
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Alt 28.02.2026, 08:19
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Idealerweise verbaut man solche Art der Ventile, mit einem Ablass für die Kugel.

https://www.mcm-systeme.de/Messingku...gaAtGFEALw_wcB

Was mich immer ein wenig gestört hat ist, dass der Ablass eine zusätzliche Leckage Möglichkeit darstellt und auch, dass das Ventil schon ziemlich gerade verbaut sein muss um ein totales Ablaufen zu gewährleisten

Ein halb geöffneter Hahn,
kann klappen, muss nicht
Das Wasser kann sich aufhängen und dann gefrieren
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Gruß 45meilen

In meinem Alter noch vernünftig werden ist jetzt auch keine Alternative
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  #34  
Alt 28.02.2026, 10:39
Thomas69 Thomas69 ist offline
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Danke für den Link.

Ich habe für mich mitgenommen daß wir künftig TruDesign Ventile verwenden werden denn bei 6 Seeventilen an manchmal versteckten Stellen wird man früher oder später das Entleeren auch mal vergessen. Da ist mir die Frostsicherheit der Kunststoffventile lieber....
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Grüße in die Runde!
Thomas
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  #35  
Alt 28.02.2026, 12:44
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Zitat:
Zitat von Startpilot Beitrag anzeigen
Du hast es immer noch nicht verstanden.
Im Bereich zwischen Kugel und Außengehäuse steht im regulären Betrieb immer Wasser.
Moin Dirk Dein Foto ist kein Pressmessing Teil sondern ein Kugelhahn wie er auf Lastkraftwagen für Chemietransporte, zum Beispiel, verbaut wird. Komplett aus Edelstahl und meiner Erfahrung nach sehr durabel. Fahre ich für mein Seekuehlwasser, mehrfach bei Boot im Wasser eingefroren und keine Schäden .
Gruß Hein
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  #36  
Alt 28.02.2026, 13:59
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Zitat:
Zitat von Thomas69 Beitrag anzeigen
Dieser ehemalige AG baut für 60% aller weltweit hergestellten E:Fahrzeuge die gesamte Kühlung von Batterie, Ladegerät, Heizung/Klima/Lüftung des Innenraums sowie Motorkühlung von Verbrennern etc.

Da ist allein die Entwicklungsabteilung ca. 1.000 Menschen, verteilt auf mehrere Länder. Insgesamt etwa 20.000 Mitarbeiter. Den genauen Namen möchte ich nicht nennen, es ist NICHT Bosch oder Mahle....
Moin Thomas,
das ist aber irgendwo eine Null zu viel oder zu wenig …


Grüße
Detlef
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  #37  
Alt 28.02.2026, 15:29
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Zitat:
Zitat von Thomas69 Beitrag anzeigen
Danke für den Link.

Ich habe für mich mitgenommen daß wir künftig TruDesign Ventile verwenden werden denn bei 6 Seeventilen an manchmal versteckten Stellen wird man früher oder später das Entleeren auch mal vergessen. Da ist mir die Frostsicherheit der Kunststoffventile lieber....
Ich persönlich traue dem Kunststoff nicht so richtig über den Weg und würde definitiv wieder auf Metall gehen.
Aber darauf achten, dass die eine Entwässerung haben.

Ich bin übrigens jemand, der immer das Ventil schliesst nach dem Motorabschalten. Ausser bei einer kurzen Pause.

Grüße

Totti
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Alt 28.02.2026, 16:41
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Es gibt da bei Trudesign noch einen Punkt, der zu bedenken wäre:

Laut Datasheet (SVB) hat das 1 1/2 Zollventil eine Kugelbohrung von 32mm.
"Klassische" Kugelventile mit vollem Durchgang liegen bei ca. 38mm.
Das war vor Jahren für mich ein Ausschlusskriterium, um Trudesign in einem Alurumpf (Striker 35) für die Kühlwasserzufuhr zu verwenden.

Ebenfalls frage ich mich, wie die Trudesign Anwender hier diese Ventile einbauen.
Da geht zylindrisches Kunststoffgewinde auf eine Borddurchführung mit zylindrischem Gewinde.
Beides ohne viel Toleranz, d.h. Hanf scheidet aus.
Teflon scheint mir in dieser Kombi zu rutschig.
Ich würde die einkleben.

Andere Erfahrungen?
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Gruss, Dirk
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  #39  
Alt 28.02.2026, 16:41
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Zitat:
Zitat von Oldskipper Beitrag anzeigen
Bei SVB sind die Zertifikate hinterlegt. Da steht was von PA 6.6 drin.
Hier mal eine Auszug aus dem Zertifikat. Demnach ist es ein Ultramid B3GK24, ein PA6 mit Glasfaser und Glaskugeln.
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  #40  
Alt 28.02.2026, 16:52
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Zitat:
Zitat von Startpilot Beitrag anzeigen
Es gibt da bei Trudesign noch einen Punkt, der zu bedenken wäre:

Laut Datasheet (SVB) hat das 1 1/2 Zollventil eine Kugelbohrung von 32mm.
"Klassische" Kugelventile mit vollem Durchgang liegen bei ca. 38mm.
Das war vor Jahren für mich ein Ausschlusskriterium, um Trudesign in einem Alurumpf (Striker 35) für die Kühlwasserzufuhr zu verwenden.

Ebenfalls frage ich mich, wie die Trudesign Anwender hier diese Ventile einbauen.
Da geht zylindrisches Kunststoffgewinde auf eine Borddurchführung mit zylindrischem Gewinde.
Beides ohne viel Toleranz, d.h. Hanf scheidet aus.
Teflon scheint mir in dieser Kombi zu rutschig.
Ich würde die einkleben.

Andere Erfahrungen?

Hallo Dirk,

beim Tausch des Seeventils von Metall auf Truedesign sind wir im Durchmesser einen Stufe höher gegangen. Metall war 1", Trudesign ist 1 1/2".

Und ja, wir haben die Kombination Borddurchlass + Seeventil + Schlauchtülle jeweils mit Sika verklebt.
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Schöne Grüße aus Hamburg, Dietmar
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  #41  
Alt 28.02.2026, 17:11
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Zitat:
Zitat von Totti-Amun Beitrag anzeigen
Ich persönlich traue dem Kunststoff nicht so richtig über den Weg und würde definitiv wieder auf Metall gehen.
Aber darauf achten, dass die eine Entwässerung haben.

Ich bin übrigens jemand, der immer das Ventil schliesst nach dem Motorabschalten. Ausser bei einer kurzen Pause.

Grüße

Totti
Für die F-Entwässerung sind wir deshalb auf eine sehr lange 2 Zoll Rotgußdurchführung gewechselt. Die endet erst über der Wasserlinie und hat dort ca. 15cm Sanischlauch bis zum darüberliegenden F-Tankschieber (fernbedienter Flachschieber) Das erschien am robustesten auch wenn man mal dagegen tritt. Trudesign selbst empfiehlt bei größeren Belastungen einen "load bearing collar" zusätzlich um die Kunststoffdurchführungen herum. Das Problem scheint also bekannt zu sein.

Für das Kühlwasser hat die Werft schon Vorsorge getroffen indem das eingeschweißte Stahlrohr bis zum Seewasserfilter kurz unter den Salonboden reicht (über 1m). Damit ist das WEIT über der Wasserlinie.
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Grüße in die Runde!
Thomas
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Alt 28.02.2026, 17:14
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Zitat:
Zitat von Thomas69 Beitrag anzeigen
Für das Kühlwasser hat die Werft schon Vorsorge getroffen indem das eingeschweißte Stahlrohr bis zum Seewasserfilter kurz unter den Salonboden reicht (über 1m). Damit ist das WEIT über der Wasserlinie.
Welche Wandstärke hat das?
Wurde das innen periodisch konserviert?
Wurde die Wanddicke periodisch gemessen?
Dünnes Eis, gerade bei einem so langen und schlecht kontrollierbarem Standrohr...

Im Berufsbereich werden solche Standrohr mit grossem Innendurchmesser verwendet (ca 150-200mm).
Oben ein Schraubdeckel, so kann bei einem Werftaufenthalt das gesamte Standrohr gewartet werden.
Seitlich dann kurze Abgänge für z.B Kühlwasser Hauptmaschine, Generator, Deckwaschpumpe.

Diese Zusammenführung spart auch diverse Rumpfdurchführungen.
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Gruss, Dirk

Geändert von Startpilot (28.02.2026 um 17:20 Uhr)
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  #43  
Alt 28.02.2026, 17:18
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so sieht die Kombination bei uns aus, inkl. Stützkragen.
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Alt 28.02.2026, 17:30
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