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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #1  
Alt 15.09.2003, 11:08
Benutzerbild von markus252
markus252 markus252 ist offline
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Standard Winterlagerverzicht

Hallo Leute!

Mal so ne Frage: Was spricht dagegen, eine Jolle auch im Winter einfach auf dem Landliegeplatz zu lassen, mit einer hübsch festezurrten Persenning und gelegtem Mast?

Wenn ich demnächst zuschlage und mir ein GFK-Teil kaufe, dann werde ich erstmal wohl keinen Winterstellplatz haben - und ich will ja nich, daß es gleich kaputt geht...
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  #2  
Alt 15.09.2003, 11:33
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Wenn Du den Rumpf vorher schön austrocknest, so dass keine Reste gefrieren können, die Persenning auch Regen (und Schnee) abhält wird es schon gehen.

Großer Vorteil einer Halle ist natürlich, dass es Dein Bootchen immer schön warm hat und Du es nicht so extrem einpacken musst, d.h. Restfeuchtigkeit kann entweichen.

Spreche aus (böser) Erfahrung. Mein GFK-Boot hat mehrere Jahre draussen überwintern müssen. Unter einer absolut wasser(und wasserdampf-)undurchlässigen Plane. Die Restfeuchtigkeit hatte so schön Gelegenheit, sämtliche Holzbodenteile restlos zu zerfressen.

Jetzt hab' ich den Salat (siehe Thread Rechtslage bei verstecktem Mangel). Habe alles rausgeschnitten und das Boot erstmal in die Garage gestellt zum Austrocknen. Dann muss ich den gesamten Boden neu aufbauen. Das hätte man sich bei sachgemässer Lagerung (trocken und belüftet) alles ersparen können.

Gruß

David.
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  #3  
Alt 15.09.2003, 11:43
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Gerwin Gerwin ist offline
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Unsere Jolle (GFK) haben wir immer im freien überwintert

Einfach Kieloben vom Boden ca. 20 cm erhöht und mit Plane zugedeckt und nach unten verspannt - durch den Luftraum darunter kann alles atmen und nichts gammelt vor sich hin

Gruß aus Wien
Gerwin
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  #4  
Alt 15.09.2003, 12:10
Benutzerbild von markus252
markus252 markus252 ist offline
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Zitat:
Zitat von Gerwin
Unsere Jolle (GFK) haben wir immer im freien überwintert

Einfach Kieloben vom Boden ca. 20 cm erhöht und mit Plane zugedeckt und nach unten verspannt - durch den Luftraum darunter kann alles atmen und nichts gammelt vor sich hin

Gruß aus Wien
Gerwin
Schön zu hören, daß es geht - was habt ihr als Unterlage verwendet`Hast Du da was zusammengebastelt? Schliesslich sollte es ja sturmsicher stehen...
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  #5  
Alt 15.09.2003, 12:26
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Gerwin Gerwin ist offline
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Genau kann ich dir das nicht mehr sagen aber ich glaube wir haben entweder 3 Holzböcke oder statt derern 2 im achteren Bereich einen Querträger 10/10er Staffel erhöht hingelegt.

Ist auch schon ewig (ca.30 Jährchen) her

Gruß
Gerwin
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  #6  
Alt 15.09.2003, 13:08
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Seekreuzer Seekreuzer ist offline
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In der Segelschule, bei der ich meinen A-Schein gemacht habe, haben wir beim Auswintern die (Conger-) Jollen ebenfalls kieloben im Freien gelagert. Dabei lag das Heck am Boden auf und der Bug auf einem Arbeitsbock aus dem Baumarkt. Die Sturmsicherheit wurde durch Platzierung neben einer Garage bzw. Zusammenrottung mit anderen Jollen neben einem Gebäude gewährleistet.

Den Jollen ist eigentlich nie was passiert, nur den Helfern beim abendlichen Freibier...
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  #7  
Alt 19.09.2003, 08:42
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Sven-1973 Sven-1973 ist offline
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Moin!
Ich habe damals meine Jollen auch einfach Kieloben auf einen Bauhausbock gestellt. Schöne Plane rüber fertig. Ist noch nie etwas passiert. Wie schon geschrieben, sollte das Boot trocken sein.
Gruß aus Kiel
Sven
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  #8  
Alt 19.09.2003, 22:39
Guido-E
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móin,

wir lagern unsere Vereinsjollen auch immer kopfüber!!!
Beim Ansegeln einfach neu streichen (antifouling) und "alles bleibt bestens"!!!!

Wasser kann rauslaufen oder verdunsten und dann noch ne Plane drüber, dann bleibt das Boot wie neu und trotzdem gut!!!
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  #9  
Alt 20.09.2003, 02:21
Harry Harry ist offline
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Meine Nußschale lagere ich ebenfalls kopfüber auf den Bauhausböcken. Wer es "Sturmsicher" haben möchte, kann die Böcke im Boden verankern. Dann noch eine Längsstrebe zwischen den Böcken befestigen und das Boot dann um diese Strebe verzurren, Plane drüber....fäddisch.
...ist wohl eine ziemliche Aktion, die Jolle (ca. 250-300Kg) dann wieder zu drehen. Suche noch ne vernünftige, kostengünstige Vorrichtung, um das Teil auch "Einhand" wieder auf den Trailer zu bugsieren.
Wer da ne Idee hat, >>> Her damit!

Harry
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  #10  
Alt 22.09.2003, 14:49
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markus252 markus252 ist offline
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... mir wurden jetzt als Unterlage Autoreifen empfohlen - ich werd`s aber vorraussichtlich mit den Böcken machen (sollte ich noch eine finden).

Da ich die Jolle grundsätzlich auf einem Landliegeplatz haben werde, verzichte ich auf Antifouling. Sollte ich da evtl. andere Mittelchen auf denm Rupf schmieren, um ihn zu schützen?
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  #11  
Alt 22.09.2003, 19:29
Guido-E
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Wenn das heißt, dass du das Boot ins Wasser bringst, danach segelst und dann sofort das Boot wieder raus holst, kannst du auf die "Mittelchen" verzichten.
Aber du musst das Boot (besonders den Wasserpass) jedes Mal ordentlich mit klarem Wasser und nem Schwamm waschen!!!

Jetzt ist es natürlich ein Unterschied zwischen Laser und VB!!

Der Laser setzt auf Speed und braucht eine möglichst glatte Oberfläche, die VB ist eher gemütlich kann daher mit Antifouling eingepinselt werden...

Was ist es denn für ein Boot?
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  #12  
Alt 22.09.2003, 19:42
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..habt ihr euch schon mal den rumpf von rennbooten genau angesehen... ??

sowas rauhes würde ich mir nicht ans boot pinseln..... klingt unlogisch ..mir wurde aber erklärt dass durch den kontakt von wasser nur mit den erhöhten teilen des rumpfes der widerstand geringer ist ....
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dieter

Sprichwort:
Wer zu allem seinen Senf gibt, gerät ganz schnell in
den Verdacht, ein Würstchen zu sein
..
.
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  #13  
Alt 22.09.2003, 19:51
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markus252 markus252 ist offline
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Es soll ne Ixylon werden (...siehe Flohmarkt), mal sehen, wann`s klappt.

Das mit den Oberflächen ist ein sehr interessantes Thema, vgl. mal die "Haifischbadeanzüge", die z.B. Ian Thorpe beim Schwimmen trägt, oder auch die "nieschmutzigwerdenden Oberflächen" die nach dem Lotusblütenprinzip genoppt sind.

Meines Wissens müssen derartige Oberflächen aber ein sehr genaues Muster aufweisen, also denke ich mal es wird sich wirklich nur für gut gesponsorte Rennboote einrichten lassen.

Meine Ixy (so ich sie denn irgendwann mal haben werde) wird eher zum "geruhsamen" Segeln und vielleicht aus Spaß auch mal zu einer Regatta eingesetzt, aber ernsthaft betreiben will ich das nicht - wenn ich sehe was andere da für Geld reinstecken...

Schönen Abend, ich darf jetzt gleich nach Hause *freu*
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  #14  
Alt 22.09.2003, 20:10
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Moin alle,
der Effekt, daß eine raue Oberfläche einen geringeren Widerstand hat, beruht auf dem Prinzip, daß die rauhe Oberfläcjhe einen Wasserfilm festhält und dadurch die Reibung hauptsächlich zwischen Wasserschichten verschiedener Geschwindigkeit stattfindet. Das Muster ist dabei ziemlich egal, wichtig ist die "Körnung", wir haben früher unsere Rennjollen mit 400er oder 600er Nassschleifpapier behandelt. Da das alle gemacht haben, weiß ich nicht, obs geholfen hat ,
Handbreit
Siggi
P.S: Zum Winterlager: Wenn du eine gute Persenning hast, spricht nichts dagegen, die Jolle auf dem Trailer zu überwintern.
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Der Restothread für meine Condor 55 "marsvin": https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=49473
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