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| Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel |
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Themen-Optionen |
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#1
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Guardian schreibt grad mal wieder ueber die naechste Charge Hitzerekorde. Da fiel mir wieder ein, dass es hier drin in der Sonne echt knusprig wird.
Nun steht ja gluecklicherweise ein neuer Anzug auf der Liste. Die offensichtliche, aber schreckliche, klimakonforme Variante waere hochglanz weiss. Und da Frage ich mich, gibt es vielleicht bereits etwas Interessanteres fuer's Boot? Moeglicherweise Farben mit hoher Waerme- (Infrarot?) Reflektion, die vielleicht trotzdem bunt sind? Ich konnte da nicht viel finden. |
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#2
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Ist simpel: Je heller die Farbe desto mehr Reflexion, desto weniger Erwärmung. Also: Weiss
Im Idealfall verspiegelt, wissen wir aber das geht als Stoff nicht so prickelnd.
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LG, Roland ---------------------- "Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Aber das zweite Mal liegt es bei dir und keinem anderen!" |
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#3
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Ja, schon. Ich frage mich halt, ob es mittlerweile irgendein High-Tech-Gedoens gibt, was die hochenergetischen Frequenzen noch besser reflektiert, und vielleicht trotzdem im sichtbaren Bereich eine Farbe hat. Mag physikalischer Humbug sein, ich weiss es nicht.
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#4
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Bau ne Klimaanlage ein. Wird wohl billiger sein als deine wahrscheinlich nicht funktionierende Wunschfarbe.
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Gruß Uli07 Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ... |
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#5
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Mein Dad hat es auf dem Dach von seinem Wohnmobil (Stahl nicht Plaste) probiert. Rein weiß ist extrem viel besser als silber (er hatte auch auf Refkexion gehofft)...
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#6
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Es gibt zumindest schon Farben, die im IR-Spektrum eine andere Farbe haben. Das bekannteste dürften schwarze Lederkombis sein, die im IR-Licht weiß sind. Erkennt man an den Werbebegriffen Coolmax und Co. Das funktioniert offenbar ganz gut und hilft ein wenig das Aufheizen in der Sonne zu minimieren.
Grundsätzlich sonst eher helle, reflektierende Farben wie weiß wählen.
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Gruß Ingo
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#7
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Im heißen Sommer 2022 hatten wir unsere Kuchenbude auf dem Tegeler See vollständig mit Rettungsdecken eingehüllt (innen und daußen Magnete durch den Verdeckstoff wirkend)
War sehr effektiv aber sah sicherlich schei..... aus. Hat uns aber nicht gestört
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Grüße in die Runde! Thomas
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#8
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Zitat:
…am Ende hättet ihr euch an der Spitze einer Ariane 6 wiedergefunden
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LG, Roland ---------------------- "Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Aber das zweite Mal liegt es bei dir und keinem anderen!" |
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#9
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Zitat:
Ventilator reicht eigentlich, wenn der Dunkelblaue Rumpf nicht glueht. 70 Grad sind schwer wegzuisolieren. Zitat:
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#10
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Zitat:
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Gruss, Dirk |
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#11
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Hast recht - gelöscht
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LG, Roland ---------------------- "Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Aber das zweite Mal liegt es bei dir und keinem anderen!" |
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#12
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Och, warum. Dann liest mal mal was anderes, neues vielleicht.
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Gruß Uli07 Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ... |
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#13
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Militär Lacke, z.B. das Stumpfmatt Bronzegrün, das als Grundfarbe für die Flecktarn Lackierung dient, ist IR-Reflektierend. Frag mal bei Militaerlacke.de, welche Farben es sonst noch gibt.
Gruß Krischan
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Dieser Beitrag enthält mit natürlicher Dummheit generierte Inhalte, die echt erscheinen.
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#14
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Zitat:
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Gruss, Dirk |
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#15
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Zitat:
Das sind insgesamt 8 potente 120x120x38mm Lüfter (zwei je Fenster) die sich in der Drehzahl regeln lassen (einstellbares Netzteil 5 bis 12 Volt je Seite). Da kann man von "Sturm" bis "sanftes Säuseln" alles einstellen und sogar dabei schlafen. Auch per Zeitschaltuhr damit die AK rechtzeitig abgekühlt ist. Unter Außentemperatur geht damit natürlich nicht Bilder habe ich gerade keine zur Hand aber die warme Saison kommt
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Grüße in die Runde! Thomas |
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#16
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Ich hatte Marinegrau in Erwaegung gezogen.
Tragbar, in der Regel nah an meinem Gesicht. :-D Zitat:
Ich hatte eine Idee, die ich mittlerweile wegen Aufwand und Mangels Zeit verworfen hab: Die Bilge ist vom Innenraum isoliert und unter der Wasserlinie, da herrscht die meist kuehlere Wassertemperatur. Verbindung zum Maschinenraum ist energetisch zu vernachlaessigen, aber nicht notwendigerweise in Bezug auf ungesunde Gase. Ich wollte zwei Saetze Waermetauscher (Oelkuehler oder sowas) mit Kuehlmittel "verbinden", und so die Kuehle in der Bilge ueber die bestehende Luftheizung verteilen. Materialtechnisch nicht teuer, aber dann doch eine recht aufwendige Bastelei. Vielleicht naechsten Sommer. |
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#17
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Viel Wärme wird über das Oberdeck in Boot kommen.
Eine Lösung ohne Technik kann man sich bei alten Landrovern abschauen, die hatten ein aufgedoppeltes Dach, ein sogenanntes Tropendach. Durch den Zwischenraum zieht Luft und das untere Dach bleibt damit deutlich kühler. Wenn der Lack der Marine 10 oder 15 Grad kühler bleibt, als ein normaler Lack in dem Farbton, dann kann man darauf immer noch Eier braten. Will man das vermeiden und keine Konstruktive Lösung, bleiben nur helle Farben. Geändert von harry 1972 (25.05.2026 um 17:09 Uhr)
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#18
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@mantriur:
Das Konzept aus @16 ist im Prinzip machbar. Nur, bei der geringen Temperaturdifferenz wirst Du riesige Gerätschaften brauchen, damit da was spürbares passiert. Im Internet sollte es Diagramne zu Wärmetauschern geben, wo das gezeigt ist. Damals (vor knapp 40 Jahren in meiner Trainee- Zeit) hatten wir mit Katalogblättern gearbeitet und es ging um Öl-Luft Wärmetauscher. Bei über 60 Grad Temperaturdifferenz kamen leicht Kühler im Bereich von 80 x 80 cm raus. Und Du brauchst zwei Wärmeübergänge. |
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#19
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@Lilibo: Danke, genau so ist es. Bei der kleinen Temperaturdifferenz würden die benötigten WT gigantisch.
Mein Haus hat eine Fußbodenkühlung (die Fußbodenheizung wird von kühlem Grundwasser gegengekühlt) Sehr angenehm aber eben 240m² Fläche zur Verfügung! Das kann man durch stärkere Luftströme etwas verbessern, also von Ventilatoren durch die WTs gepresste Luft. Aber bei weniger als 10K Differenz wird auch das nicht mehr gehen. Nicht ohne Grund kühlen konventionelle Klimaanlagen die Luft bis kurz vor dem Gefrierpunkt herunter, also hohes deltaT gegen die warme Luft. Nur dann kann man nennenswerte Leistungen übertragen.
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Grüße in die Runde! Thomas |
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#20
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@Thomas69
Bei den von mir geschilderten Wärmetauschern war immer ein Motor mit Propeller dabei. Aber: diese Motoren Leistungsaufnahme muß auch weggekühlt werden. Und auch die Leistungsaufnahme der Umeälzpumpe. Auf solche "Kleinigkeiten" wollte ich aber nicht eingehen. Ohne Luftwechsel steht jeder Kühler nur im eigenen Saft. Siehe Auto: Kühler oder Heizung.
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#21
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Zitat:
Neben der Kühlung des Raumes wird dabei nämlich auch die Luftfeuchtigkeit gesenkt. Der Körper kann also besser durch Verdunstung kühlen was im Sommer gerade am Abend oder in der Nacht sehr angenehm ist.
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Gruß Ingo
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#22
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Zurück zur Ausgangsfrage (Temperaturminimierung innen unterwegs ohne Landanschluss unter Verzicht auf Klimaanlagennutzung):
Bevor die Klimaanlagen Einzug hielten, hat die Berufsfahrt während der Hundstage den Wohnbereich mit dünnen, weißen Laken abgedeckt. Was auch hilft, vor Anker und nicht in Fahrt: Gardenasprüher auf Deck und mit der Deckwaschpumpe betreiben. Die Leistungsaufnahme der Pumpe zieht die PV locker durch und es bringt ordentlich Verdunstungskälte.
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Gruss, Dirk |
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#23
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Grundsätzlich schon. Aber das Grundprinzip einer konventionellen Klimanlage senkt ja die Lufttemperatur bis nahe 0°C wobei die Luftfeuchte durch Kondensation der Feuchte ebenfalls drastisch sinkt.
ABER: Luftfeuchte ist "latente Wärme" und diese aus der Luft zu bekommen (also das Wasser zu kondensieren) erfordert bis zu 90% der Leistung einer Klimaanlage. Daher werden diese meist in Umluft gefahren was die Luftfeuchte dann langsam absenkt und die Kühlleistung (in °C) erhöht. Auf einem notorisch (Luft)undichten Schiff keine leichte Aufgabe...
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Grüße in die Runde! Thomas |
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#24
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Zitat:
Mit Hafenwasser vielleicht besser?
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Grüße in die Runde! Thomas |
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#25
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Das Wasser müsste man sehr gut filtern, damit die Düsen nicht verstopfen..
Und dann ist alles immer patschnass. Meins wäre es nicht. Die Idee von Ingo mit der PV finde ich natürlich smart. |
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