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Motoren und Antriebstechnik Technikfragen speziell für Motoren und Antriebstechnik. |
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Themen-Optionen |
#1
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Hallo zusammen,
ich fahre an meinem Boot einen Mercury 25PS 4T BJ.2000. Die Motoren zur damaligen Zeit, aber auch die modernen Motoren sind auf 87 amerikanische Oktan abgestimmt. Das entspricht 91-92 europäischen Oktan oder ROZ. Logisch, die Motoren werden weltweit exportiert und müssen auch den widrigsten Bedingungen und schlechten Kraftstoffen standhalten. Bei uns fahren wir jedoch 95 Oktan oder besser. Daher meine Frage an euch, wer hier schon Erfahrungen gesammelt hat oder durch Spielen mit der Zündung Potenzial gehoben hat? Bei PKWs der 2000er kann man problemlos 1-2 oder 3 Grad mehr Zündung geben ohne Klopfen zu riskieren. Die modernen Kraftstoffe sind selbst bei identischer Oktanzahl deutlich Kopffester als es noch vor 20 Jahren der Fall war. Bei so einem 25 Jahre alten Außenborder der sicherlich deutlich mehr Zündreserve als ein europäischer PKW Motor gleichen Baujahres hat, könnte also enormes Potenzial stecken. Erst recht wenn man 98 oder gar 100/102 Oktan fahren möchte. Also Faustregel sagt man ca. 1° pro Oktan. Ich habe also den Hallsensor etwas nach früh verschoben ...was ca. 1° entspricht und sofort dreht er einen Prop mit 0,5 Zoll mehr Steigung mit gleicher Motordrehzahl und das Boot ist 3km/h schneller. Bei einem Boot mit ausreichend Leistung ist das vielleicht nicht relevant aber bei meinem fast untermotorisierten Boot wie meinem bewahren mich 5-10% mehr Leistung von einem aufwändigen Tausch auf einen größeren Motor. Selbstverständlich habe ich keine Kopfsensoren und keine Möglichkeit die Leistung zu messen, daher muss ich genügend Reserve lassen und es nicht übertreiben. Außerdem verschiebe ich den Zündzeitpunkt durch diese rudimentäre Methode in allen Last und Drehzahlbereichen und nicht nur bei Volllast...wobei Klopfkritisch ohnehin nur der Volllastbereich ist. Wer also hier schon Erfahrungen gesammelt hat oder auch ein paar PS geschenkt haben möchte, darf sich gerne mit mir austauschen. Liebe Grüße, Dimi |
#2
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Hallo,
bei dem Motor sind der Stator und der Impulsgeber (neudeutsch & bei Einpritzern "Kurbelwinkelsensor" genannt) fest mit dem Kurbelgehäuse verschraubt, es gibt keine relevanten Langlöcher um da was variieren zu können: ![]() Die eigentliche Zündverstellung findet in der CDI statt. Werner |
#3
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Grüß dich Werner,
auf der einen Seite gab es bereits ein Langloch, auf der Gegenüberliegenden Seite habe ich eins "hinzugefügt" ![]() Liebe Grüße |
#4
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![]() Zitat:
Die ersten 2° bringen sowieso deutlich mehr als die zweiten. Ob das aber bei deinem 25 PS Motor spürbar ist ? Gruß Götz |
#5
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Ich glaub nicht das man das bei 25 PS wirklich merkt.
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#6
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Wenn doch, dann müsste der ZZP vorher schon arg daneben gelegen haben.
Je näher man an den optimalen Zündwinkel kommt, desto weniger ändert sich und irgendwann kippt es dann und es wird wieder schlechter. |
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