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Kleinkreuzer und Trailerboote Für die Probleme auf oder mit kleineren Booten und deren Zubehör! Motor und Segel.

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  #1  
Alt 15.04.2016, 08:15
Bremen Bremen ist offline
Lieutenant
 
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Standard Richtig slippen... Wie weit mit dem Trailer ins Wasser, wann auf die Rollen usw...?

Guten Morgen zusammen!

Bevor wir weiterhin den Thread https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=26286 mit Diskussionen über das richtige Slippen anstatt mit Bildern füllen, eröffne ich mal diesen Diskussionsfaden hier...

Von Howa kam dieses Statement:

Zitat:
Zitat von Howa Beitrag anzeigen
Immer wieder schöne die Bilder, schau ich immer gerne rein. Aber ich werde nie verstehen warum immer wieder bei kleinen Booten die Räder versenkt werden! Ist doch bei den meisten doch total überflüssig! Wenn die Rollen ein bischen gepflegt werden, dann geht das auch ohne Probleme bei mittleren Booten!
Ich äußerte meine Bedenken wie folgt:

Zitat:
Zitat von Bremen Beitrag anzeigen
Ich hab auch ein kleines Boot und habe ein wenig Respekt vorm Slippen, gerade weil ich das noch nicht so oft gemacht habe... Die größte Angst ist, dass ich eben nicht weit genug reinfahre und mir das Boot hinten vom Trailer "kippt".
Reaktion von Howa:

Zitat:
Zitat von Howa Beitrag anzeigen
Keine Angst, solange es an der Winde Hängt, Kippt da gar nichts weg. Geht doch mal einfach im Sommer rein und schaut wie weit euer Boot Hinten eintaucht beim einlassen, wie viel Luft(Wasser) da noch ist zwischen Boden und Heck/Motor! Wird die Meisten überraschen! Hatte bis jetzt bei meinen Boot, selbst bei ganz flachen Rampen noch nie Bodenberührung!
Reaktion darauf von Winglet:

Zitat:
Zitat von Winglet Beitrag anzeigen
Sehe ich ganz genauso. Und wenn wirklich was passiert, dann geht das so langsam dass Du es einfach wieder hochkurbeln kannst.
Es meldete sich Eiderhopper zu Wort:

Zitat:
Zitat von Eiderhopper Beitrag anzeigen
Beim zweiten Slippen bin ich nicht so weit ins Wasser gefahren. Das Boot hing einige Zentimeter über dem Wasserspiegel. Beim "Anschieben" hat sich die Winde verselbstständigt und das Boot ist ins Wasser gesaust. Dabei ist eine kleine Welle über den Spiegel geschwappt. Das Wasser läuft über eine Drainageöffnung ab. Ein kleiner Schreck war es trotzdem. Ich habe daraufhin eine Winde mit Bremse bestellt und werde wieder etwas weiter ins Wasser fahren
...gefolgt von einer Frage von quicksilver55:

Zitat:
Zitat von quicksilver55 Beitrag anzeigen
@Howa
Wie sollte man die Rollen pflegen
...und noch einer Antwort von Howa:

Zitat:
Zitat von Howa Beitrag anzeigen
Ich fette die Rollen auf der Welle ein, damit sie immer schön laufen und nicht fest werden. Die das nicht machen, sind dann die, die man immer beim schieben sieht, Trailer versenken oder beim Rückwertsfahren stark bremsen
Ende der Berichterstattung, was bisher lief... Nun kanns hier weitergehen.

Ich gehe nach wie vor "ehrfurchtsvoll" (nicht ängstlich!) an das Thema heran - ungern will ich, dass meine Terhi vom Trailer rollt und mit einem dumpfen "TOCK!" mit dem Achterkiel irgendwo auf Beton landet. Das dürfte im Endeffekt teurer und weniger spaßig werden als irgendwann in 2-3 Jahren vielleicht (!) mal die Radlager ersetzen zu müssen, weil man mit dem Trailer weiter als bis zum Felgenrand ins Wasser gefahren ist.
Natürlich lasse ich mich gern eines besseren belehren.

Das erste Slippen werde ich dieses Jahr voraussichtlich in Bremen-Hemelingen, da mein Boot dort immer noch beim Bootsbauer steht - und wieso soll ich mit dem Boot auf dem Trailer von dort aus nach Grohn oder Hasenbüren fahren, es dort ins Wasser lassen und wieder zum Liegeplatz in die Überseestadt die halbe Strecke wieder zurückfahren?! Das wäre wohl als unsinnig zu bezeichnen... Dann lieber gleich den Wasserweg nutzen, inkl. 1x Schleusen.

Viele Grüße

Tobias
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  #2  
Alt 15.04.2016, 08:51
Sascha H. Sascha H. ist offline
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570 Danke in 361 Beiträgen
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Meine Erfahrung von 2012 bis heute:
Je steiler der Slip, desto weniger weit musst rein.
Kommt also immer auf den Slip an.
Am Besten das erste mal einen Erfahrenen mitnehmen oder bei anderen zusehen wie die das so machen.
Bei dem, der es Deiner Meinung nach am Besten macht, einfach am meisten abschauen

Grüße Sascha
__________________
Dont't call it a dream - call it a plan!
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  #3  
Alt 15.04.2016, 09:01
Benutzerbild von wall-e
wall-e wall-e ist offline
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Wie will man "Richtig Slippen" Pauschalisieren ?

Es sind einfach zuviele Faktoren, die da mitspielen.

1.) Bootsgröße
2.) Bootsart
3.) Trailer
4.) Traileraufbau (Rollen, Langauflagen usw)
5.) Zugfahrzeug
6.) Winkel der Rampe
7.) Beschaffenheit der Rampe (Belag)

Habe bestimmt noch viele Sachen vergessen !!

Uwe
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  #4  
Alt 15.04.2016, 09:03
horstj horstj ist offline
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1.579 Danke in 1.000 Beiträgen
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Hi,

das ist ein Henne-Ei Problem. Wenn man ein Boot rausslippt kann man sehr genau sehen und ausprobieren, wie weit man mit dem Trailer ins Wasser muss, damit das Boot schonend raufgezogen werden kann.
Nur beim (ersten) Reinslippen erscheint das so ungewiss.
__________________
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/
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  #5  
Alt 15.04.2016, 09:15
Ka-Li Ka-Li ist offline
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34 Danke in 14 Beiträgen
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Bin auch sehr gespannt, was da noch kommt
Ich surfe im Moment das Netz rauf und runter auf der Suche nach allen möglichen Informationen zum Slippen...

Unser Boot (6.3m) soll Mitte bis Ende Mai fertig sein und dann müssen wir ran.
Die Übergabe findet leider auf dem Trockenen statt, also man erklärt uns blutigen Anfängern u.a. wie man das Boot slippt

Meine Holde und ich haben ein Skippertraining im Mai, da wird auch geslippt und wir können da unsere ersten Erfahrungen machen (hoffe ich).

Bis dahin lese ich natürlich fleissig im BF
__________________
Viele Grüße,
Chris


... und wenn einer fragt, sage ich "Wir schnitzen Präsidentenköpfe aus Treibholz"
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  #6  
Alt 15.04.2016, 09:23
Benutzerbild von Triton05
Triton05 Triton05 ist offline
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mach dir da noch so viele Gedanken; einfach mal gucken wie die anderen Slippen und dann für sich selber das optimale System entwickeln. Das wird schon
__________________
Gruß Hans-H.
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  #7  
Alt 15.04.2016, 09:26
Klampen Kaiser Klampen Kaiser ist gerade online
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429 Danke in 197 Beiträgen
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Hallo Tobias,

seit Jahren versuche ich "schonend" für das Boot zu slippen
Daher fahre ich stets soweit wie möglich ins Wasser
Der Vorteil: das Boot schwimmt i.d.R. von selber auf und es ist
jetzt nach Örtlichkeit der Rampe möglich direkt rückwärts wegzufahren
oder das Boot am Steg der Rampe ( sofern vorhanden ) festzumachen

Das Herausholen dann in selbiger Art
Entweder fahr ich ganz langsam auf den im Wasser liegenden
Trailer, meist schaut nur die vordere 1. Stützrolle aus dem Wasser
Oder ich kann vom Steg das Boot auf den Trailer mit der Leine ziehen

Damit das Boot richtig zentriert auf den Trailer kommt, habe ich
eine SLIPPOMATIC , das geht dann kinderleicht und der Rumpf steht
immer mittig auf den Rollen

Ohne diese SLIPOMATIC hatte ich teilweise das Boot beim
Herausholen nicht richtig mittig auf den Rollen stehen
Das schuldet dann der Umstand, dass der Trailer sehr weit im Wasser
steht und schnell beim Kurbeln, der Rumpf sich über die Rollen seitlich
verschiebt

Timo
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  #8  
Alt 15.04.2016, 12:17
uli07 uli07 ist offline
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Ich fahre immer soweit rein das das Heck vom Zugwagen gerade noch vorm Wasser steht. Der Trailer ist Bj. 1990. Habe bisher zwei der vier Radlager gewechselt und letztes Jahr waren die Bremsseile das erste mal fällig. Natürlich im Abstand von 10 Jahren die Reifen. Die Winde und das Drahtseil brauchte ich noch nicht wechseln.
__________________
Gruß Uli07

Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ...
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  #9  
Alt 15.04.2016, 12:31
Benutzerbild von Skipper T
Skipper T Skipper T ist offline
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Boot: Regal 2000 ESX
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Standard richtig Slippen

vielleicht sollte man noch erwähnen, dass man grundsätzlich nicht im Salzwasser slippt, es sei denn die Rampe ist so steil, dass die Räder nur bis zur Felge im Wasser sind und kein Wasser an Bremstrommel oder Radlager kommt. Weiterhin beachten, dass man nach der Anfahrt den Trailer erst ein Ruhe zum Abkühlen der Bremsen gönnt bevor man ihn im Süßwasser versenkt und anschließend beim Abstellen nicht die Handbremse anziehen sondern mit Unterlegkeilen sichern.
__________________
zum Bayliner Tabellen Eintrag
http://www.bayliner-tabelle.de
Viele Grüße aus dem EN-Kreis
Peter
Versuchungen bekämpft man am besten mit Geldmangel u. Rheumatismus (J.Ringelnatz)
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  #10  
Alt 15.04.2016, 12:31
Benutzerbild von Noogie
Noogie Noogie ist offline
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Boot: Vieser Tornado
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Bedingt durch hintere nicht-kurbelbare Langauflagen muss ich so weit ins Wasser bis das Boot hinten aufschwimmt. Kann je nach Rampensteigung schon ziemlich weit sein ... Mein Trailer ist allerdings auch ungebremst, somit kein Bremsenverschleiß ;)

Gruß
Stefan
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  #11  
Alt 15.04.2016, 12:40
Bremen Bremen ist offline
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Zitat:
Zitat von Skipper T Beitrag anzeigen
vielleicht sollte man noch erwähnen, dass man grundsätzlich nicht im Salzwasser slippt, es sei denn die Rampe ist so steil, dass die Räder nur bis zur Felge im Wasser sind und kein Wasser an Bremstrommel oder Radlager kommt.
Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wie ich der Weser beibringe, nur noch Süßwasser zu fördern...

Zitat:
Weiterhin beachten, dass man nach der Anfahrt den Trailer erst ein Ruhe zum Abkühlen der Bremsen gönnt bevor man ihn im Süßwasser versenkt und anschließend beim Abstellen nicht die Handbremse anziehen sondern mit Unterlegkeilen sichern.
Zitat:
Zitat von Noogie Beitrag anzeigen
Mein Trailer ist allerdings auch ungebremst, somit kein Bremsenverschleiß ;)
Meiner ist auch ungebremst - also schlimmstenfalls mal die Radlager zu ersetzen, wenn ich ihn denn überhaupt ins Salzwasser tauchen muss.

Zitat:
Zitat von Noogie Beitrag anzeigen
Bedingt durch hintere nicht-kurbelbare Langauflagen muss ich so weit ins Wasser bis das Boot hinten aufschwimmt. Kann je nach Rampensteigung schon ziemlich weit sein ...
Ok, ich hab hinten seitlich rechts und links Rollen und keine Langauflagen. Vielleicht schaff ichs ja doch, die Räder nicht zu versenken. Muss ich mir, wenns so weit ist, tatsächlich mal anschauen.
Fürs Wochenende ist aber erstmal wieder Scheißwetter vorhergesagt und es ist somit "nicht bootbar".
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  #12  
Alt 15.04.2016, 12:59
Quicky Quicky ist offline
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Boot: Quicksilver 635 Weekend mit Suzuki DF 140
Rufzeichen oder MMSI: DUR - B -608
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Hi
Schaut euch dieses Video an,hier ist es doch Wunderbar zu sehen wie weit ins Wasser gefahren wird,Ich würde mal sagen Radnarben trocken und die QS ist um einiges schwerer als die Tehriboote.
https://www.youtube.com/watch?v=e39GospAK6Y

Gruß Jörg
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  #13  
Alt 15.04.2016, 13:04
gotoos gotoos ist offline
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Hallo zusammen,
wow macht ihr da eine Wissenschaft draus.
Aber ist schon klar, jeder machts halt anders.
Ich fahre IMMER (egal ob süss oder salzig) soweit rein, dass die erste Slipprolle hinten am Trailer im Wasser liegt.
Dann wird das Boot per Winde drauf gezogen.
Wenn dabei die Trommeln im Salzwasser waren, dann ist das eben so.
Kurz die Trommeln mit einem Schlauch oder Eimer Süsswasser spülen und gut ist.
War heute noch beim TÜV und habe mir aus der Grube meine Trommeln angesehen.
Sehen super aus. Und dank gedichteter Lager ist da auch noch alles OK.
__________________
Gruß
Oliver
-------------------------------
Milos 630 4,3 MPI
Mein Youtubekanal
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  #14  
Alt 15.04.2016, 13:04
uli07 uli07 ist offline
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Zitat:
Zitat von Bremen Beitrag anzeigen
Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wie ich der Weser beibringe, nur noch Süßwasser zu fördern...
Ganz dünnes Eis. Es gibt hier Experten die errechnen den Salzgehalt von Kroatien und vergleichen den mit der Weser und kommen zu dem Schluß das die Weser süßer ist als unser Trinkwasser.
Dann kommt die Kapilarwirkung des Wassers mit dem Salzegehalt noch dazu, und was ganz wichtig ist, wann gehen die Radlager kaputt, auf dem Hinweg oder auf dem Rückweg?
__________________
Gruß Uli07

Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ...
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  #15  
Alt 15.04.2016, 13:13
Bremen Bremen ist offline
Lieutenant
 
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Zitat:
Zitat von Quicky Beitrag anzeigen
Hi
Schaut euch dieses Video an,hier ist es doch Wunderbar zu sehen wie weit ins Wasser gefahren wird,Ich würde mal sagen Radnarben trocken und die QS ist um einiges schwerer als die Tehriboote.
https://www.youtube.com/watch?v=e39GospAK6Y

Gruß Jörg


Danke. Schönes Video. Wirkt echt easy. Einen Brenderup-Trailer habe ich übrigens auch.

Genau die Situation ab 1:10 in dem Video meine ich - es wirkt so, als ob der Kiel die Rampe berührt, weil es ja nicht gerade vom Trailer "rollt", sondern den Eindruck macht, es kippe nach hinten herunter. Was aufgrund des motorbedingten Schwerpunktes wohl nicht unwahrscheinlich ist.
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  #16  
Alt 15.04.2016, 13:20
uli07 uli07 ist offline
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Was ist denn da im Hintergrund für ein Geräusch?
Das Ganze scheint ne Werbeveranstaltung zu sein die hochgradig getürkt ist.
__________________
Gruß Uli07

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  #17  
Alt 15.04.2016, 13:28
Winglet Winglet ist offline
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Zitat:
Zitat von gotoos Beitrag anzeigen
Ich fahre IMMER (egal ob süss oder salzig) soweit rein, dass die erste Slipprolle hinten am Trailer im Wasser liegt.
Genau so mache ich es auch. Dabei ist es unabhängig welcher Trailer/Boot und wie steil die Rampe ist. Manchmal steht man halt mit beiden Achsen im Wasser, manchmal nur mit den hinteren Reifen. Hier meine Methode die super funktioniert (ich habe Kurbelstützen, leichtgängige gut geschmierte Kielrollen und mein Boot wiegt slipfertig ca. 1.700 kg).
  1. Die seitlichen Auflagen werden soweit heruntergekurbelt, dass das Boot nur noch auf den Kielrollen steht und die seitlichen Auflagen das Boot nur in der Waage halten.
  2. Das Boot ist jetzt nur noch an der Winde eingehakt, die Winde ist arretiert.
  3. Rückwärts den Trailer soweit in Wasser fahren dass die letzte Kielrolle knapp im Wasser ist.
  4. Jetzt die Winde etwas lösen, ggf. dem Boot einen leichten Schubs geben.
  5. Mit der Kurbel das Boot rückwärts kontrolliert in das Wasser lassen. Das Boot rollt jetzt parallel zum Trailer in das Wasser und fängt an hinten aufzuschwimmen.

So behalte ich jederzeit die Kontrolle über das Boot und es hat bei hochgefahrenem Antrieb keine Chance den Grund zu berühren, da es vorher aufschwimmt.
__________________
Viele Grüße
Michael
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  #18  
Alt 15.04.2016, 13:34
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Zitat:
Zitat von uli07 Beitrag anzeigen
Was ist denn da im Hintergrund für ein Geräusch?
Das Ganze scheint ne Werbeveranstaltung zu sein die hochgradig getürkt ist.
Falls Du damit das Video meinst, ich habe denselben Trailer und slippe stets genauso, wie es im Video dargestellt ist: Reifen bis Anfang Felge ins Wasser und ab gehts.
https://photos.google.com/share/AF1Q...VtN1pQcXFNNTNn

Mag sein, dass Trailer auch langfristig ein komplettes Eintauchen ignorieren und es ist bestimmt auch einfacher zum slippen, wenn das Boot sofort schwimmt- gerade bei Salzwasser würde ich davon aber auch abraten, besser machts das aber bestimmt nicht.

Geändert von -Ostfriese- (15.04.2016 um 13:39 Uhr)
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  #19  
Alt 15.04.2016, 13:42
Winglet Winglet ist offline
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Zitat:
Zitat von -Ostfriese- Beitrag anzeigen
Falls Du damit das Video meinst, ich habe denselben Trailer und slippe stets genauso, wie es im Video dargestellt ist: Reifen bis Anfang Felge ins Wasser und ab gehts.
https://photos.google.com/share/AF1Q...VtN1pQcXFNNTNn
Das Problem was ich hier sehe ist dass das Boot bei ca. 0:54 anfängt nach hinten abzukippen und mit dem Heck ins Wasser eintaucht. Hier hätte ich dann schon was Angst dass es den Grund berührt.
__________________
Viele Grüße
Michael
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  #20  
Alt 15.04.2016, 13:55
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Zitat:
Zitat von Winglet Beitrag anzeigen
Das Problem was ich hier sehe ist dass das Boot bei ca. 0:54 anfängt nach hinten abzukippen und mit dem Heck ins Wasser eintaucht. Hier hätte ich dann schon was Angst dass es den Grund berührt.
Wie schon jemand hier erwähnt hat, ist das von vielen Faktoren abhängig, insbesondere davon, wie steil die Rampe ist. Wenn man langsam abkurbelt, sieht man am Lenkrad (zumindest bei Z-Antrieb), ob das Boot Kontakt mit der Rampe bekommt, dann kurbelt man wieder hoch und rollt etwas weiter die Rampe runter. Dann die Stellung merken und beim nächsten Mal wiederholen, das Boot macht immer das gleiche beim Ablassen.
Zur Not wird einer beim ersten Mal nass und kontrolliert beim Ablassen, wieviel Wasser noch unterm Kiel ist.
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