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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #1061  
Alt 22.08.2018, 14:55
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Zitat:
Zitat von monk Beitrag anzeigen
[...]
Ich würde nicht versuchen die "Spitzen" mit der Schleifmaschine zu kappen. Ich würde eher versuchen die gesamte Fläche (Berg und Tal) mit Schleiffließ anzurauen und dann sowas wie füllern versuchen.

Aber dann könnte ich mir das Anrauen ja auch ersparen, weil ich noch innerhalb der 24-Stunden-Frist bin. Oder?
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  #1062  
Alt 22.08.2018, 16:20
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also bei meinem Harzsystem ist bei den Temperaturen nach vier Stunden Feierabend mit chemisch verbinden!

Frag da lieber nochmal bei Deinem Harzlieferanten nach, wie lange das Harz "offen" ist.


Du mußt ja nicht meine "Abpell-Odyssee" wiederholen...




p.s. woher stammt die Information, daß man innerhalb von 24 h Epoxi ohne Zwischenschliff auftragen kann?? Ich kenne das nur von meinen Lacken, aber bei Epoxi ist das doch meißtens nach 12 -16 Std. vorbei.
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  #1063  
Alt 22.08.2018, 16:55
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Die Aushärtezeit ist bei Behnke für den Härter 3040 mit 24 bis 36h angegeben: http://www.bootsservice-behnke.de/contents/de/d99.html

Allerdings für 20 Grad und 1mm Schichtdicke. Ich denke auch, dass sie bei einem solchen „Anstrich“ viel eher erreicht wird...


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Alt 22.08.2018, 18:48
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Danke.

Was die Aushärtung angeht, glaube ich allerdings einen Trugschluss zu erkennen, Holger. Während z. B. Lack, der ein Lösungsmittel ausdunstet und/oder eine chemische Reaktion mit dem Luftsauerstoff eingeht, bei einer dünneren Schicht schneller trocknet, ist es beim Epoxi umgekehrt. Eine dünnere Schicht gibt mehr Reaktioonswärme nach außen ab, das Epoxi bleibt kühler und braucht deshalb länger zum Abbinden.
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  #1065  
Alt 22.08.2018, 19:02
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Zitat:
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[...]
p.s. woher stammt die Information, daß man innerhalb von 24 h Epoxi ohne Zwischenschliff auftragen kann?? [...]

Das hat mir Herr Behnke gesagt, sollte also verläßlich sein.
In amerikanischen Foren (bateau.com) heißt es oft und unwidersprochen, dass innerhalb von 72 Stunden kein Zwischenschliff erforderlich ist. Da geht es wohl um "West Epoxy" und das System, was von Bateau vertrieben wird.

Ich habe ja schon im letzten Jahr etliche Male mit Resten von Epoxikleber experimentiert und bei meinen Proben dann oft Holzabfälle verklebt, die eine bereits epoxierte Oberfläche hatten, die mehrere Wochen alt war, teilweise auch Monate. Bei späteren Zerstörungs-Tests (nach einem Tag oder einer Woche) ist niemals die Klebefuge gebrochen, sondern der Bruch lag immer im Holz. Und ich denke, wenn die Verbindung von alter Epoxi-Unterlage mit dem nachträglich aufgebrachten Epoxikleber so schlecht gewesen wäre, dass es hätte zu "deinem" Peeling kommen können, hätte es auch dort brechen müssen.
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  #1066  
Alt 22.08.2018, 20:46
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Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
Danke.

Was die Aushärtung angeht, glaube ich allerdings einen Trugschluss zu erkennen, Holger. Während z. B. Lack, der ein Lösungsmittel ausdunstet und/oder eine chemische Reaktion mit dem Luftsauerstoff eingeht, bei einer dünneren Schicht schneller trocknet, ist es beim Epoxi umgekehrt. Eine dünnere Schicht gibt mehr Reaktioonswärme nach außen ab, das Epoxi bleibt kühler und braucht deshalb länger zum Abbinden.
Das trifft bei 1K Lack zu; 2K Lacke reagieren auch chemisch, da in den Lack ein Härter gerührt wird.

Die 24 h reaktionsoffene Zeit Deines Harzes wollte ich nicht in Frage stellen - schien mir nur sehr lange.

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Alt 22.08.2018, 22:36
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Zitat:
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Das trifft bei 1K Lack zu; 2K Lacke reagieren auch chemisch, da in den Lack ein Härter gerührt wird.

Richtig, das Gleichsetzen von Lack und 1-K-Lack war von mir alte Denkgewohnheit, da ich bisher immer nur mit 1-K-Lacken gearbeitet habe. (Aber ich weiß nicht nur, dass es 2-K-Lacke gibt, sondern ich habe sogar schon erste Dosen davon hier stehen. Jetzt muss ich nur noch meinen Sprachgebrauch anpassen. )
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  #1068  
Alt 23.08.2018, 06:25
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Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
...Jetzt muss ich nur noch meinen Sprachgebrauch anpassen. )
Schriftdeutsch???
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  #1069  
Alt 23.08.2018, 12:25
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Günter, so lang ist doch Dein Schlips garnicht, bzw. Du trägst doch gar keinen, auf den Du Dich getreten fühlen könntest...


...nimm einfach weiniger Füllstoffe und das wird am Ende schon passen


vielleicht kommst Du auch mit dem Volumenanteil aus dem Vincent-Video besser klar.


Ich hatte damals ein bestimmtes Volumen "x" Harz/Härtergemisch in einen 500ml Becher gegossen und in etwa die Füllmenge, wie im Video, Grahpitpulver in einen zweiten 500ml Becher geschüttet und gewogen; dazu das Thixotropierpulver, bis das Volumen der Harzmischung erreicht war - und ebenfalss gewogen.... (oder heißt es gewägt?!)


Ich halte beim erstmaligen Anrühren von Spachtel, Kleber und auch der Graphitmischung immer noch eine kleine Menge Harz/Härter in "Bereitschaft"
um gegebenfalls die Mischungen wieder etwas zu verdünnen, falls es zu dick wird.

Paßt die Mischung, schreibe ich mir die Gewichte und die Temperatur auf.
In dem Falle der Graphitmischung paßte es, obwohl das Zeug zäh war.

Es lies sich aber sehr gut mit der Rolle auftragen und eben verschlichten.



Günter, es kann natürlich auch am Graphit liegen, daß Deins noch feiner gemahlen ist, als das, was ich verwendet habe. (das war damals ein Link von Holger, gabs bei eBay...link finde ich jetzt nicht)
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Alt 23.08.2018, 16:10
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Da das gestrige Arbeitsergebnis und auch das dazugehörige Arbeitserlebnis recht unerfreulich waren, war ich nicht in der Stimmung, darüber zu schreiben.

Ich habe ohne Zwischenschliff oder Anrauen gearbeitet und das war, glaube ich, gut so. Der Mischung habe ich weniger Graphit und weniger Quarzmehl-Thixo zugesetzt. Da ich die Epoxikomponenten gekühlt hatte und nur 22 °C im Werftlein waren, habe ich mich sicher gefühlt und gleich die gesamte Menge angesetzt; gut 300 g Epoximischung. Nach dem Mischen im Litertopf kam es in eine Lackwanne, wo ja auch die Wärme besser abfließen kann.

Es ließ sich auch recht gut mit der Velourrolle auftragen, verschlichten (mit Schaumstoff-Schlichtpinsel, wie von Vincent gezeigt) funktionierte gar nicht. Wie man nach der Einführung oben schon ahnen kann, ist mir das Zeug dann doch heiß geworden, weil die Arbeit dann doch langsamer von statten ging, als erhofft. Nachdem ich gerade den Eindruck hatte, die Masse würde nun wohl doch zäher, ging es dann sehr plötzlich zu Ende. Ich musste die Rolle mit etwas Kraft vom Rumpf abziehen und das dort entstandene "Krater-Gebirge" schnell noch mit dem Spachtel abstreifen.

Ich hatte dann die Nase voll und wollte nicht mehr weiterarbeiten, was natürlich dadurch bestraft wird, dass ich jetzt schleifen muss.

Immerhin ergab die zweite Schicht eine wesentlich glattere Oberfläche.
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Alt 23.08.2018, 17:28
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Moin Günter,

ich kann da prima mit Dir mitfühlen. Ich könnte in solchen Momenten den ganzen Kram an die Wand schmeißen und Löcher ins Boot treten.
Meist belasse ich es nur dabei, diese Arbeit eine Zeit lang mit Missachtung zu strafen.

Noch kurz zu dem Schlichtpinsel:

Ich habe im letzten Jahr ja auch die Tatihou 3 mit Epoxi/Pigment/Thixo gestrichen und anfangs auch geschlichtet (mit den Schaumstoffpinseln von Behnke/Yachticon). Von den gekauften 10 habe ich noch 9, weil es einerseits nicht gut ging und andererseits auch keinen Effekt hatte. Ich habe es also nur so gleichmäßig wie möglich () mit der Rolle verteilt.

Lieben Gruß

Mio
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  #1072  
Alt 23.08.2018, 17:48
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...vielleicht muß ich mal noch was zum Verschlichten sagen...


irgendwo in meinem Thread bin ich da mal darauf eingegangen, daß ich zum Verschlichten einen Ur-ur-alten Lasurpinsel verwende. Der stammt noch aus dem Fundus meines "Altmeisters", bei dem ich zu DDR Zeiten die Arbeit mit Polyesterharz, Glasmatten etc. gelernt habe.

Da gab es so´n Zeug, wie Schaumpinsel nicht, die hätten auch das Polyesterharz nicht überlebt.

Auch heute gibt es noch gute Flachpinsel für Lasuren - und auch die sind zum Verschlichten sehr gut geeignet.

Ich werde mir mal so einen Pinsel zum Test kaufen und dann berichten, denke aber, daß der sehr gut geeignet ist.


p.s nehmt keine Baumarktbilligpinsel - sonst habt ihr die Borsten auf dem Epoxi kleben...
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Alt 23.08.2018, 17:48
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Zitat:
Zitat von Mio69 Beitrag anzeigen
[...] Ich könnte in solchen Momenten den ganzen Kram an die Wand schmeißen und Löcher ins Boot treten.
[...]

Ganz so heftig sind meine Wallungen in solchen Momenten zwar nicht, aber ein böses Wort entfleucht meinen Lippen dann schon mal - gestern allerdings nicht. Da reichte es nur zur Verdrießlichkeit.
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  #1074  
Alt 23.08.2018, 18:28
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Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
Ganz so heftig sind meine Wallungen in solchen Momenten zwar nicht, aber ein böses Wort entfleucht meinen Lippen dann schon mal - gestern allerdings nicht. Da reichte es nur zur Verdrießlichkeit.
... darum schrieb ich auch nur "könnte".
Die Schimpfworte entfleuchen mir schon vorher, wenn ich ruhig werde, dann ist es richtig schlimm.
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Alt 23.08.2018, 20:12
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Zitat:
Zitat von Mio69 Beitrag anzeigen
... darum schrieb ich auch nur "könnte".
[...]
Ja klar reden wir von "könnte" - ich gehe schon nicht davon aus, dass du ab und zu mal dein Boot zerlegst.

Aber mir fehlt auch das Verlangen danach, auch nur ein Werkzeug in die Ecke zu feuern, geschweige denn, dem Boot einen Tritt zu versetzen. Es ist tief in mir verankert, dass ich die Folgen einer etwaigen Unbeherrschtheit selbst wieder aufräumen, reparieren, ausbügeln müsste. Da habe ich dann doch besseres zu tun.
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  #1076  
Alt 26.08.2018, 10:08
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Ein neues Nebenthema.
Ich habe vor, mir für meinen Elektroaußenborder Propeller und eine Düse (Kunststoff) selbst zu bauen, was letztlich in eine Antriebseinheit ähnlich einem Schottelantrieb münden sollte. Ich weiß, dass das enorm schwierig ist, und letztlich Jahre in Anspruch nehmen würde, falls überhaupt etwas Brauchbares dabei herauskommt. Das Risiko nehme ich aber gelassen in Kauf.


Jetzt versuche ich mich gerade zu orientieren zu Themen wie Abformmassen, Formenbau.



Ich brauche in einem anderen Bereich (Trinkwassertank, PE) einen Stopfen mit Leitungsdurchführung für die Trinkwasserpumpe (Schlauch und Kabel, den ich ebenfalls selbst bauen wollte, ein bisschen auch als Training für das mir noch unbekannte Gebiet.


Gibt es Tips und Hinweise auf Wissensquellen? Erfahrungen mit ähnlichen Arbeiten? Einiges habe ich ja schon gefunden und ich werde auch gleich nochmal nachlesen, was Günter kreuzberger zu seinem Dichtungsscheibenbau geschrieben hat.
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  #1077  
Alt 26.08.2018, 14:13
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Moin Günter,
Zitat:
Ich weiß, dass das enorm schwierig ist, und letztlich Jahre in Anspruch nehmen würde, falls überhaupt etwas Brauchbares dabei herauskommt.
das kommt drauf an, was und wie.

Mir ist da spontan der Begriff Kort-Düse eingefallen. Hier mal zwei Verweise:
- Kort-Düse - Suchergebnisse und
- eine interessante Diskussion zum Thema.

Mit 3D-Druck solltest Du recht zügig zu Ergebnissen kommen. Falls Du "was Ordentliches" möchtest - es gibt auch "Propellerschmieden", die Dir so etwas aus Bronze machen. Dazu gehört dann aber die gehörige Portion Gottvertrauen, dass die ihr Handwerk verstehen und was Ordentlichen zustande bringen. Die Gießerei, die mir meinen Dampfschiffspropeller gemacht hat, halte ich für geeignet.

Viele Grüße
Dietrich
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  #1078  
Alt 26.08.2018, 20:23
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Heimfried Heimfried ist offline
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Moin Dietrich, danke für die Links.

Die Kortdüse war ja der Anfang der entsprechenden Entwicklung und gehörte zu einer festen Wellenanlage. Ursprünglich war sie nur zur Verbesserung der Propellerwirkung gedacht und ein separates Ruder war zur Steuerung des Wasserfahrzeugs immer noch nötig. Danach kamen wohl die um den festen Propeller schwenkbaren Kortdüsen, die auch steuernd wirken konnten.

Ich habe als Ausgangspunkt ja bereits einen kleinen Außenborder, der - im Gegensatz zu den meisten Verbrenner-ABs - mechanisch so simpel aufgebaut ist, dass die (horizontale) Propellerachse um 360° (vertikal) drehbar ist.

Der Schottelantrieb hat dann halt noch die (inzwischen weiterentwickelte) Düse obendrein, die den Propellerwirkungsgrad deutlich verbessert. Das ist ja besonders für Elektroantriebe wichtig, da man ja nicht unnötig viel Batteriegewicht installieren will.

Zur Hydrodynamik und zur Propellertheorie habe ich schon eine ganze Menge Stoff gesammelt und gelesen, wirklich sehr komplex, das Ganze. Ein Bronze-Guss kommt für mich, wenn überhaupt, erst in Frage, wenn ein ausgereiftes Modell existiert. Den 3-D-Druck finde ich zwar sehr interessant, aber die Anlagen im Hobby-Bereich sind gewöhnlich für solche Zwecke zu klein (Ich peile einen Durchmesser von 300 mm für den Prop an.) Aber vielleicht gibt es Dienstleister, die zu erträglichen Preisen "3-D-Lohndruck" machen. Ich denke aber, dass ich dann zunächst eine passende Software-Sprache lernen müsste, denn wenn ich mir die Steuerfiles auch anfertigen lassen würde, könnte ich das sicherlich nicht mehr bezahlen. Ich rechne ja damit, dass ich wohl eine ganze Serie von Props und Düsen mit stufenweisen Verbesserungen fertigen müsste, bis ich etwas Brauchbares habe.

Geändert von Heimfried (26.08.2018 um 21:46 Uhr)
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  #1079  
Alt 27.08.2018, 04:26
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Moin Günter,

Zitat:
... aber die Anlagen im Hobby-Bereich sind gewöhnlich für solche Zwecke zu klein (Ich peile einen Durchmesser von 300 mm für den Prop an.)
Du sagst es, gewöhnlich, aber die Entwicklung geht stürmisch voran. Ein Bekannter schickte mir gestern eine Nachricht, dass ... und damit würde "Dein" Düsenring gedrittelt wohl gut gedruckt werden können.

Schau doch mal, ob Dir dies weiter hilft.

Viele Grüße Dietrich
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  #1080  
Alt 27.08.2018, 06:53
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Moin Dietrich,
der Link erweitert auf jeden Fall den Horizont, danke. Konkret ist das Teil aber zu klein und außerdem will ich den Motor nach Möglichkeit im Wasser lassen, denn darauf ist dessen Kühlung ausgelegt. Außerdem frisst mir das Umlenkgetriebe einen Teil des mit der Düse erreichten Vorteils wieder auf.
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