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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #2161  
Alt 17.06.2022, 12:46
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So, nun hat die Front die erste Lage Vorstrich für die zweite Farbe. Es sieht so ähnlich schrecklich aus, wie ich mir das vorher dachte. Ich verwende "International" Bootslack (Toplac) und der Hersteller schreibt für die dunkleren Lacktöne (bei mir ist das etwa "rostrot", heißt aber irgendwie anders) vor, dass die Vorstrichfarbe 1:1 mit dem Lack gemischt wird. Dann wird das halt, sagen wir mal: "altrosa".

Die Seitenlinien habe ich gestern noch bis zum Heck durchgezogen und es scheint, dass es mir geglückt ist, der Linie den gewünschten Verlaufzu geben.
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Alt 17.06.2022, 13:00
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Zur Motorsteuerungsfrage war mein Optimismus, was die Konstanz der Poti-"Versorgungsspannung" angeht, doch nicht unbegründet. Ich habe gestern nachgemessen und an den Pins liegen 5 Volt an, obwohl ich die Motorplatine nur mit 12 V statt, wie vorgesehen, 24 V versorgt habe.

Gestern ist mir dann noch ein weiterer möglicher Grund für das Zucken eingefallen, nämlich eine Macke am Rückmeldepoti. Auf der Platine sitzt ja ebenfalls ein kleines Poti, gekoppelt mit der Getriebeachse, welches der Steuerung die Position der Achse meldet. Wenn das Poti spinnt, also sein Widerstand springt, stellt die Elektronik natürlich eine vermeintliche Abweichung zwischen Vorgabewert und Istwert fest und versucht, zu korrigieren.

Holger hat seinen Servo ja (Anfang 2020) wegen eines Defekts am Rückmeldepoti zurückgegeben.
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Alt 17.06.2022, 13:04
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...jetzt hat die brasilianische Schönheit zum weißen Tanga noch eine schlüpperfarbene Großraumbuchse an...
(sorry Günter, ich konnte nicht anders)

Die Linie Richtung achtern sieht doch gut aus.

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Alt 17.06.2022, 13:07
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Dann habe ich mir noch ein Problem erzeugt, als ich vor einigen Tage noch recht spät, also bei nicht so dollen Lichtverhältnissen, meine "Dachrinne" mit Epoxi geprimert habe. Wie ich heute feststellen musste, ist mir ein Tropfen Epoxi aus dem Pinsel auf eine Plexiglas-Fensterscheibe gekommen und etwa 30 cm daran heruntergelaufen. Es ist die einzige Scheibe, von der ich schon beidseitig die Schutzfolie abgezogen hatte.

Ich habe noch nicht versucht, den Tropfen wegzubekommen. Vielleicht haftet Epoxi auf Acrylglas ja gar nicht fest. Hat jemand Erfahrungen bzw. Tips?
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Alt 17.06.2022, 13:40
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Standard Versuch macht kluch...

Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
Dann habe ich mir noch ein Problem erzeugt, als ich vor einigen Tage noch recht spät, also bei nicht so dollen Lichtverhältnissen, meine "Dachrinne" mit Epoxi geprimert habe. Wie ich heute feststellen musste, ist mir ein Tropfen Epoxi aus dem Pinsel auf eine Plexiglas-Fensterscheibe gekommen und etwa 30 cm daran heruntergelaufen. Es ist die einzige Scheibe, von der ich schon beidseitig die Schutzfolie abgezogen hatte.

Ich habe noch nicht versucht, den Tropfen wegzubekommen. Vielleicht haftet Epoxi auf Acrylglas ja gar nicht fest. Hat jemand Erfahrungen bzw. Tips?
Bring' doch einfach einen Tropfen auf ein Reststück auf und versuche dann, den zerstörungsfrei zu entfernen.
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Alt 17.06.2022, 13:52
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Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
...

eine Macke am Rückmeldepoti. Auf der Platine sitzt ja ebenfalls ein kleines Poti, gekoppelt mit der Getriebeachse, welches der Steuerung die Position der Achse meldet. Wenn das Poti spinnt, also sein Widerstand springt, stellt die Elektronik natürlich eine vermeintliche Abweichung zwischen Vorgabewert und Istwert fest und versucht, zu korrigieren.

Holger hat seinen Servo ja (Anfang 2020) wegen eines Defekts am Rückmeldepoti zurückgegeben.
...hast Du nicht die Version mit dem Hallgeber?

Wenn Du die Variante mit dem Rückmeldepoti hast, kann es an der mechanischen Verbindung Poti/Lastachse liegen. Bei einem meiner ersten Servos steckte da ein kleiner Alukeil im Poti, der das Spiel minimieren sollte.
Da hatte ich auch gelegentlich ein leichtes Zucken, was ich aber nicht als Problem ansah.
Weil mir das Servo in den mechanischen Endanschlag meines "Bugmotor-Lifter" gefahren war, hatte ein Zahnrad etwas Karies. Bei der Demontage ist mir diese kleine Alukeil verlorengegangen.
Die Verbindung Antriebswelle (Servoachse) zum Rückmeldepoti habe ich mit Epoxi Kleber spielfrei realisiert. Um das später wieder auseinander zu bekommen, habe ich die Achse gewachst. Die Getriebe sind nahezu spielfrei. An ein Servozucken kann ich mich nicht erinnern.


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Alt 17.06.2022, 14:03
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Weiter oben https://www.boote-forum.de/showthrea...5&#post5300935 habe ich ein Bild von der Servoplatine eingestellt, das leider nicht das Bild des Typs von Servo war, der eingebaut ist und um den es ging (ich habe hier zwei verschiedene Typen von Servos liegen und auch im Test gehabt und habe das falsche fotografiert).

Für die Antwort im obigen Beitrag hatte das allerdings, soweit ich sehe, keine Auswirkungen. Ich reiche hier trotzdem mal das richtige Bild nach.

Da noch unklar ist, welcher Typ letztendlich verwendet wird, benenne ich die jetzt mal, um nicht noch mehr Verwirrung zu stiften: Typ Poti (rote Platine) ist jetzt eingebaut und hat ein Rückmeldepoti auf seiner Platine. Typ Hall (blaue Platine) wird vielleicht zukünftig eingebaut und hat einen Hall-Sensor zur Rückmeldung auf der Platine.
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Alt 19.06.2022, 17:28
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Bei der augenblicklichen Hitzewelle ist man vielleicht geneigt, in der abgebildeten Holzkonstruktion eine Bierbank zu erkennen. Es ist aber eine Gerüstbank fürs Kajütdach, jedenfalls hoffe ich das. Probehalber war sie schon mal oben und passt auch dorthin.

Mein Problem war ja, dass ich mein Dach nicht mit meinem Körpergewicht belasten kann, weil 4 mm Sperrholz sich einfach zu stark verformt. Andererseits muss ich dort aber arbeiten: mehrere Lagen Anstrich aufbringen, dann auch Solarpanels befestigen und verdrahten und zukünftig auch dann und wann Wartungs- und Reparaturarbeiten ausführen. Das kann ich nicht vernünftig von einem dicht am Boot stehenden Gerüst bewerkstelligen.

Unter anderem zu diesem Zweck habe ich ja vor einiger Zeit eine Verstärkungslatte ganz oben auf die Seitenwände am Rand des Daches angebracht. Darauf soll dann die Gerüstbank stehen.
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Alt 19.06.2022, 17:41
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Dann habe ich noch eine Probe Silikonkautschuk angerührt und zum Verlaufen als "Klecks" ausgegossen. Mal sehen, ob die vermischten Komponenten überhaupt noch ordentlich reagieren und dabei das erwünschte Material erzeugen. HP-Textiles gibt eine Haltbarkeit von einem Jahr an und ich habe es vor gut 3 Jahren gekauft.

Ich habe vor, daraus Formteile für die Toiletten-Entlüftung zu machen. Das Ergebnis muss zwar luftdicht sein, zugleich aber weich bleiben, damit der Ventilator, der 24/7 laufen soll, seinen Körperschall nicht übertragen kann.
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Alt 20.06.2022, 08:04
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Also das Abbinden hat funktioniert. Aus dem Klecks wurde eine nicht mehr klebende, allerdings ziemlich labberige Gummifläche. Um die konstruktiv so einzusetzen, wie ich mir das vorgestellt habe, werde ich allerdings eine erheblich größere Wandstärke erzeugen müssen. Ich muss das dann abwägen gegen den Aufwand, eine Form zu bauen, um ein größeres Formteil zu gießen.
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Alt 22.06.2022, 17:22
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Leute, voller Neid, was ihr mit euren Händen alles so fertigbringt, stelle ich euch mal eine Frage zur Verarbeitung: Ich baue mir aus einer Siebdruckplatte eine Motorhalterung für den Not-AB. Die Platte ist 40mm stsrk mit entsprechenden Schnittkanten. Die muss/möchte ich versiegeln gegen Feuchtigkeit. Die Platte kommt nicht dauerhaft mit Wasser in Betührung. Für die Versiegelung nehme ich ein Epoxyharz von Behnke ( so ein Standardzeugs). Wie oft würdet ihr die Schnittkanten damit einpinseln? Ich hoffe, ihr sagt, das reicht einmal.
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  #2172  
Alt 23.06.2022, 08:33
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Heimfried Heimfried ist offline
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Arbeite mit dem Epoxi, wenn die Temperaturen sinken, wenn es wärmer wird, kommt sonst während des Erhärtens Luft aus der Platte und macht Fehlstellen. Wenn du das angemischte Epoxidharz auf die Schnittkante pinselst, wird es dort dunkler, es sieht nass aus. Daran kannst du ganz gut kontrollieren, ob du überall hingekommen bist. Bring nicht zuviel auf. Dann musst du dir zur Überprüfung zwischendurch immer wieder einen zum Lichteinfall passenden, flachen Blickwinkel suchen, dann siehst du, dass jede zweite Furnierlage (Hirnholz) saugt. Durch mehrfaches Verteilen des Epoxis durch überstreichen mit dem Pinsel ggf. weiteres Aufbringen musst du erreichen, dass die saugenden Lagen satt sind. Es könnte ein Epoxi-Anstrich ausreichen, aber besser sind zwei.

Damit ist es allerdings nicht getan. Epoxi schützt die Kanten gut gegen Wasser, aber das Epoxi ist empfindlich gegen das Sonnenlicht (UV). Du must also noch einen deckenden Bootslack auf das Epoxi bringen, sinnvollerweise mehrlagig mit Vorstrich. Wenn du dafür stattdfessen einen sogenannten "UV-sicheren" Klarlack verwenden willst, musst du viel mehr Schichten aufbringen.

Edit: Siehe unten den Beitrag von shakalboot, der wichtige Korrekturen und Ergänzungen enthält.
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Geändert von Heimfried (23.06.2022 um 09:10 Uhr)
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Alt 23.06.2022, 08:50
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Die Gerüstbrücken sind auf dem Kajütdach, tragen mich auch und lassen sich verschieben, wenn gewünscht. Viel Bewegungsfreiheit habe ich dort nicht, weil ich sehr nahe am Zeltdach bin.

Heute bin ich besonders früh aufgestanden (jedenfalls für meine Verhältnisse), damit ich auf eine Teilfläche des Daches Vorstrichfarbe aufbringen konnte, bevor die Sonne die große Stauhitze unter der Plane erzeugt. Als ich begann, waren noch 16 °C im Arbeitsbereich, als ich aufhörte, wares es bereits 28 °C. Ich hatte aber die Farbmenge, die ich in die Wanne gegeben hatte, gut abgeschätzt und konnte die komplett verarbeiten.
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Zitat:
Zitat von fignon83 Beitrag anzeigen
Leute, voller Neid, was ihr mit euren Händen alles so fertigbringt, stelle ich euch mal eine Frage zur Verarbeitung: Ich baue mir aus einer Siebdruckplatte eine Motorhalterung für den Not-AB. Die Platte ist 40mm stsrk mit entsprechenden Schnittkanten. Die muss/möchte ich versiegeln gegen Feuchtigkeit. Die Platte kommt nicht dauerhaft mit Wasser in Betührung. Für die Versiegelung nehme ich ein Epoxyharz von Behnke ( so ein Standardzeugs). Wie oft würdet ihr die Schnittkanten damit einpinseln? Ich hoffe, ihr sagt, das reicht einmal.
Man kann für diese Kantenversiegelung Epoxi verwenden, was ich an meinem Hexlein an der Motorhalterung auch gemacht hatte. Mit einer Schicht ist es aber nicht getan und (sorry Günter) mit zwei Schichten auch nicht.
Die Temperaturen sind jetzt ideal für diese Arbeiten, da das Epoxi dünnflüssig ist und sehr tief in die Holzfasern einziehen kann.
Nach dem ersten Auftrag dürfte das Epoxi komplett eingezogen sein. Nach ca. 10 min sollte ein zweiter Auftrag erfolgen (aber mit einer frischen Mischung!) nach weiteren 10 min der dritte Auftrag.
nach dem Aushärten (mind. 16h) haben sich kleine Holzfasern aufgestellt. Also ist ein Schleifen der Kanten erforderlich unds es erfolgt ein oder zwei weitere Epoxiaufträge.

So hatte ich es damals bei meinem Motorträger auch gemacht....
Heute platzt an den oberen Ecken das Epoxi leicht auf und da das Boot im Freien steht, konnte da auch schon Feuchtigkeit eindringen.

Ich würde jetzt für solche speziellen Versiegelungen das " G4" von Voss Chemie empfehlen, was direkt dafür entwickelt wurde.
Auf G4 kann dann mit Epoxi oder anderen Schutzlacken weiter gearbeitet werden.
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Alt 23.06.2022, 20:48
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Danke euch. Doch wieder viel mehr Aufwand als gehofft. Das mit dem UV.Licht war mir nicht so bewusst, ich habe noch schwarzen Epoxy-Lack/grundierer von Epifanes. Den kann ich nehmen?
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  #2176  
Alt 24.06.2022, 08:08
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Zwei kleinere Fotovoltaikpanels hatte ich extra für die Steuerbordseite neben dem Luk eingeplant. Dummerweise hatte ich zwar den Platz auf dem Dach neben dem Süllrand zur Kontrolle gemessen, aber nicht beachtet, dass die Sockelleisten für die Führung des Lukdeckels beim Öffnen den notwendigen Platz einengen. Es fehlen etwa 2 cm. Da die Leisten aber weiter außen sitzen als nötig, habe ich mich entschlossen, die Leisten "zurückzubauen", wie man fachlich korrekt sagen könnte. Etwas alltäglicher könnte man es "schlachten" eines Bauteils nennen.

Nach dem Abtrennen der Mahagonileisten mit dem Multimaster stellte sich die Frage, wie der Rest abgetragen wird, ohne die umgebende Dachhaut zu verletzen. Ein Versuch mit dem Bandschleifer (80er Korn), zeigte, dass dabei zu wenig Kontrolle möglich ist und der Abtrag war auch nicht gerade überzeugend. Ein gröberes Korn würde zwar den Abtrag erhöhen, aber noch mehr die Gefahr, das Dach zu verletzen.

Der Versuch mit dem Hobel zeigte dagegen gute Ergebnisse. Es ist nur sehr kräftezehrend bei großer Hitze auf der Leiter stehend den schweren Hobel zu führen.
Naja, wat mutt, dat mutt.
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Hallo Günter,
Du sollst mir doch mit dem " Zurückbauen" nicht alles nachmachen... ;)
Für solche filigranen Arbeiten habe ich einen sogenannten Fingerschleifer.

Silverline 247820 Silverstorm-Elektrobandfeile, 260 W, 13 mm 260 W https://amzn.eu/d/eLOmCY8

Aber ich denke, eh Du dir so'n Teil bestellst und das dann geliefert wird, hast Du es schneller mit dem Hobel bearbeitet.


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Einen ähnlichen Fingerschleifer habe ich und der hat mir auch schon gute Dienste geleistet. In diesem Fall ist er aber ungeeignet, glaube ich. Aus geometrischen Gründen kann ich ihn nur quer zum Holz führen, da bleibt er gern hängen, frisst sich schnell rein und dann reißt das Band. Aber danke für den Tip, ich werde es bei aller Skepsis mal probieren.
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