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  #301  
Alt 14.09.2021, 19:12
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Zitat:
Zitat von schimi Beitrag anzeigen
Deswegen wäre eine generelle Begrenzung auf 12 km/h doch sinnvoll.
Ich wäre auch für eine Begrenzung auf max 10 m .
Dann können mehr Leute die Hafenanlagen nutzen…….
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Gruß Bergi :

Heimathafen beim EWV-Hennigsdorf
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  #302  
Alt 14.09.2021, 21:33
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....und der Vollständigkeit halber hier noch zur Ergänzung:
Ebenso auf der Berliner Unterhavel am Gmünd ging es um 19:33 in der Dämmerung wieder los, das bei Gatower und Kladower Anwohner berüchtigte Zigarettenboot mit 4+ offenen Auspuffen ..... Roooaarrrr..... Richtung Gatow raste es dann unbeleuchtet...... und bis Wannsee/Schwanenwerder (6 km entfernt) war es noch zu hören, wie uns Bekannte später erzählten!
Der war irgendwie auf der Flucht wie bei Miami Vice
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Jetzt erst recht: Cool bleiben - und weiter segeln
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  #303  
Alt 14.09.2021, 22:34
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Zitat:
Zitat von Fronmobil Beitrag anzeigen
Darauf könnte es tatsächlich hinauslaufen.
Warten wir den 26.September ab und die Kräfteverteilung im Senat von Berlin.
Da könnte tatsächlich was in Gang kommen: Im Tagesspiegel Newsletter Spandau
https://nl.tagesspiegel.de/form.acti...=leute-spandau
werden motorbootfreie Sonntage wie damals diskutiert, ebenso wieder wie die Rückkehr zur Führerscheinpflicht ab 5 PS.
https://mobile.twitter.com/Tsp_Spand...=leute-spandau Schaunmermal....
Gruß Fun_Sailor
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Geändert von Fun_Sailor (14.09.2021 um 22:44 Uhr)
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  #304  
Alt 15.09.2021, 06:24
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Mit der Führerschein Pflicht wieder zurück auf 5 PS wird nicht so einfach sein!
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Gruß
Heinz
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  #305  
Alt 15.09.2021, 06:52
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Die Forderungen der Treptower Rudergemeinschaft sind unsolidarisch, undifferenziert und ungenau!

Ein Zurück zur 5 PS-Grenze trifft viele vernünftige Motorbootfahrer und zielt am eigentlichen Problem, den desorientierten Partyfloß-Chartertruppen, vorbei.

Ein (teilweises) Sonntagsfahrverbot für Motorboote, trifft auch Segler mit AB und sorgt für mehr Verkehr an den freien Wochenenden! Das hatten wir alles schon mal.

Gegen mehr Kontrollen durch die WSP auf dem Wasser bei Rasern und Lärm-Onkels ist nichts zu sagen. Jedoch bleibt das Problem, daß gegen Lärm aufgrund der Rechtslage nur ganz schwer Sanktionen zu verhängen sind und eigentlich auch das Ordnungsamt zuständig wäre. Die haben jedoch keine Boote!

Zielführender wäre
a. eine verbindliche Kennzeichnung von Charterbooten (wie bereits teilweise praktiziert durch ein V im Kennzeichen, z.B. "B-123 V"),
b. die Abschaffung der 25/12 km/h Regel auf seeartigen Erweiterungen analog dem Tempolimit auf Straßen
und c.
eine Reduktion der Anzahl an Mietboote/Flöße durch die Erteilung von begrenzten Konsessionen für das Betreiben dieses Geschäfts.

Außerdem wird es in unserem Revier nur erfolgreich sein, wenn solche Maßnahmen mit dem Land Brandenburg abgesprochen werden. Und natürlich spielt auch der Bund mit, soweit es sich um Änderungen der BinSchStrO oder um Bundeswasserstraßen handelt.
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Moin! Klaus

"Zwischen Können und Tun liegt ein großes Meer und auf seinem Grunde die gescheiterte Willenskraft."
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

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  #306  
Alt 15.09.2021, 07:24
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In dieser Diskussion gerät man leicht in die "Man muss doch nicht" Falle: Man muss doch nicht schneller als 25Km/h fahren, sagt der Verdrängerfahrer. Man muss doch nicht ein 4 Meter breites Boot haben, sagt der Besitzer des kleinen Gleiters. Man muss doch kein Boot chartern sagt der Eigner. Mann muss überhaupt keinen Motor haben, sagt der Segler. Ja, letztlich muss man überhaupt nicht Wassersport betreiben, denkt und sagt die Landratte.

Dabei wird stets außer Acht gelassen, dass jede Einschränkung der Handlungsfreiheit nicht nur eine grundgesetzkompatible und ziellegitime Ermächtigungsgrundlage benötigt, sondern auch geeignet, erforderlich und angemessen sein muss. Verbote um der Verbote willen, weil gerade Verzichtskultur angesagt ist, nehmen uns jede Lebensfreude. Freiheitseinschränkungen ohne konkrete Gefahrenlage sind nicht das, was man in einem Rechtsstaat erwartet.

Es ist also auf dem Wasser, wie im übrigen Leben auch, nicht sinnvoll, seine eigene Lebensweise als Leitmodell für andere anzusehen. Manchmal muss man einfach leben lassen...
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Ralf aus Erfurt
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  #307  
Alt 15.09.2021, 07:36
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Ich glaube Berlin sollte sich erstmal um ganz andere Sachen kümmern, außerhalb der Bootssports.
Noch mehr Verbote ,die dann auch nicht konsequent geahndet werden, rücken das Ganze auch nicht in besseres Licht.
UnnötigerLärm muss weg und Beschilderung dort wo es sinnvoll ist, dann wird es vielleicht auch akzeptiert.

Gruß Ralf
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Zweifeln darf man, nur Verzweifeln ist Mist!
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  #308  
Alt 15.09.2021, 08:09
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Berlin muss sich um ALLE Probleme kümmern die existieren.

Wenn sich jemand für einen zweistelligen Millionenbetrag ein Haus und Grundstück am Wannsee kauft, und nicht billig in der Einflugschneise vom BER, dann muss man die Rihestörung durch absichtlich laute und zu schnelle Boote (dazu noch gesetzesunkonform unbeleuchtet nachts) genauso ermst nehmen wie die von allem anderen.

Es gibt Gesetzenund Verordnungen zu dem gesamtheitlichen Wohl und der Sicherheit aller Einwohner.

Da gibt es aus meiner Sicht kein „wichtigeres“ oder „unwichtigeres“ Gesetz.

Natürlich muss man mal temporäre Priorisierungen setzen. Aber deswegen ist das eine nicht wichtiger als das andere.

Nur solang sich dann auch ncoh die Zuständigkeiten gegenseitig zugeschoben werden muss ganz dringend was passieren, und zwar schnell (Lärm = Ordnungsamt, zu schnelles fahren/nachts ohne Licht = WaschPo)
__________________
Liebe Grüße aus Berlin/Brandenburg.
Daniel
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  #309  
Alt 15.09.2021, 08:10
wernerw wernerw ist offline
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Zitat:
Zitat von kroetnik Beitrag anzeigen
In dieser Diskussion gerät man leicht in die "Man muss doch nicht" Falle: Man muss doch nicht schneller als 25Km/h fahren, sagt der Verdrängerfahrer. Man muss doch nicht ein 4 Meter breites Boot haben, sagt der Besitzer des kleinen Gleiters. Man muss doch kein Boot chartern sagt der Eigner. Mann muss überhaupt keinen Motor haben, sagt der Segler. Ja, letztlich muss man überhaupt nicht Wassersport betreiben, denkt und sagt die Landratte.

Dabei wird stets außer Acht gelassen, dass jede Einschränkung der Handlungsfreiheit nicht nur eine grundgesetzkompatible und ziellegitime Ermächtigungsgrundlage benötigt, sondern auch geeignet, erforderlich und angemessen sein muss. Verbote um der Verbote willen, weil gerade Verzichtskultur angesagt ist, nehmen uns jede Lebensfreude. Freiheitseinschränkungen ohne konkrete Gefahrenlage sind nicht das, was man in einem Rechtsstaat erwartet.

Es ist also auf dem Wasser, wie im übrigen Leben auch, nicht sinnvoll, seine eigene Lebensweise als Leitmodell für andere anzusehen. Manchmal muss man einfach leben lassen...

Danke dafür.
__________________
Gruß
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  #310  
Alt 15.09.2021, 08:11
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Nußhäher Nußhäher ist offline
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Zitat:
Zitat von Fronmobil Beitrag anzeigen
Darauf könnte es tatsächlich hinauslaufen.
Warten wir den 26.September ab und die Kräfteverteilung im Senat von Berlin.
Hast du da einen Überblick, welche Partei was konkret fordert, was den Wassersport angeht? Das fände ich sehr interessant.

Hier für Reinickendorf scheint es so zu sein, dass SPD (und andere bestimmt auch) einen 10 Meter breiten Uferstreifen schützen wollen, was viele Vereine und ihre und private Steganlagen in Bedrängnis bringen würden.
__________________
Viele Grüße
Julia
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  #311  
Alt 15.09.2021, 09:03
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Zitat:
Zitat von kroetnik Beitrag anzeigen
In dieser Diskussion gerät man leicht in die "Man muss doch nicht" Falle: Man muss doch nicht schneller als 25Km/h fahren, sagt der Verdrängerfahrer. Man muss doch nicht ein 4 Meter breites Boot haben, sagt der Besitzer des kleinen Gleiters. Man muss doch kein Boot chartern sagt der Eigner. Mann muss überhaupt keinen Motor haben, sagt der Segler. Ja, letztlich muss man überhaupt nicht Wassersport betreiben, denkt und sagt die Landratte.

Dabei wird stets außer Acht gelassen, dass jede Einschränkung der Handlungsfreiheit nicht nur eine grundgesetzkompatible und ziellegitime Ermächtigungsgrundlage benötigt, sondern auch geeignet, erforderlich und angemessen sein muss. Verbote um der Verbote willen, weil gerade Verzichtskultur angesagt ist, nehmen uns jede Lebensfreude. Freiheitseinschränkungen ohne konkrete Gefahrenlage sind nicht das, was man in einem Rechtsstaat erwartet.

Es ist also auf dem Wasser, wie im übrigen Leben auch, nicht sinnvoll, seine eigene Lebensweise als Leitmodell für andere anzusehen. Manchmal muss man einfach leben lassen...

AMEN, Bruder!!!
Ich hätte es nicht besser formulieren können.


Man nehme § 1.04 der BinSchStrO und lege sie als allgemeine Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme aus:
"§ 1.04 Allgemeine Sorgfaltspflicht

Über die Anforderungen nach dieser Verordnung hinaus hat jeder Verkehrsteilnehmer auf Binnenschifffahrtsstraßen alle Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, welche die allgemeine Sorgfaltspflicht und die Übung der Schifffahrt gebieten, um insbesondere

1. die Gefährdung von Menschenleben zu vermeiden,
2. die Beschädigung anderer Fahrzeuge oder Schwimmkörper, der Ufer, der Regelungsbauwerke sowie von Anlagen jeder Art in der Wasserstraße oder an ihren Ufern zu vermeiden,
3. die Behinderung der Schifffahrt zu vermeiden und
4. jede vermeidbare Beeinträchtigung der Umwelt zu verhindern."
__________________
Gruß aus Bremen
Marc
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Navigare necesse est, vivere non est necesse.
Sed sine vita non navigamus.
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  #312  
Alt 15.09.2021, 10:51
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Zitat:
Zitat von Fronmobil Beitrag anzeigen
[B]

Ein Zurück zur 5 PS-Grenze trifft viele vernünftige Motorbootfahrer und zielt am eigentlichen Problem, den desorientierten Partyfloß-Chartertruppen, vorbei.
Wieso geht das am Problem der Partyflöße vorbei?

Wenn man z.B. in Brandenburg am Slawendorf liegt, kann man doch beobachten was die 15 PS Regelung anrichtet. Gefühlte hunderte von mehr oder weniger großen Flöße und Bunbos fahren an einem vorbei. Das hat doch nichts mehr mit Wassersport, so wie wir ihn kennen, zu tun. Die Bunbos werden ja teilweise schon über Portale als Ferienwohnung angeboten.

Die Hafenbetreiber scheinen da wohl auch schon gegen zu steuern. Wir haben oft gesehen, das der Hafenmeister erklärte, das alle Liegeplätze reserviert seien oder es stand schon ein Schild am Hafen mit der Aufschrift "Keine Flöße keine Bunbos". Ein Hafenmeister sprach von der "schwimmenden Pest". Einen Hafen haben wir kennengelernt, wo das Hafengeld nicht nach Schiffslänge sondern nach Personen berechnet wurde. Bei 6 Personen auf einem Charterschiff werden dann knapp 60 Euro kassiert. So wird dann eben versucht bestimmt Gruppen fern zu halten. Das ist natürlich für die Leute, die sich so ein Teil für den Urlaub gechartert haben, alles nicht so prickelnd.
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  #313  
Alt 15.09.2021, 11:01
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Føx Føx ist offline
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Zitat:
Zitat von schimi Beitrag anzeigen
Wieso geht das am Problem der Partyflöße vorbei?

Weil die auch mit 5ps gemietet werden.

Dann wird es vielleicht keine Riesenkisten mehr zu chartern geben aber die eigentliche Pest sind doch diese 4x4m kisten mit 10 Man an Bord


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Grüße

Gordon

Nüffe? Welfe Nüffe?
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  #314  
Alt 15.09.2021, 11:03
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Stephan123 Stephan123 ist offline
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Moin Detlef, die 60 € schocken bei 6 Personen nicht wirklich die meisten Charterer von solchen Schwimmgeräten dürften sich im Preisgefüge eh nicht so doll auskennen.
Dazu finde ich das ist der falsche Ansatz den Benutzer zu bestrafen, ich würde bei den Vercharterern ansetzen um das Problem bei der Wurzel zu fassen, schließlich ist der Urlauber eher unbedarft und kennt die dadurch entstehenden Probleme nicht.
Ich persönlich finde die Teile auch eher schrecklich aber das ist ja auch nur meine Meinung, vielleicht sind die ja sogar praktisch und prima zu bewohnen.
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Grüße aus der Wiege des Ruhrbergbaus
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  #315  
Alt 15.09.2021, 11:08
Oldskipper Oldskipper ist offline
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Zitat:
Zitat von QuickNick Beitrag anzeigen
Mal eine andere Position einnehmend, nahezu überall auf der Welt und auch in Deutschland kann man auf den Wasserstraßen vernünftige Geschwindigkeiten fahren und alle arrangieren sich damit. Nur in Berlin&Brandenburg wird man ab 25 km/h auf dem Wasser kriminalisiert und als Raser beschimpft.

Häufig sind diejenigen die einem das vorhalten komischerweise die selben Menschen, die auf der Straße auch nicht sklavisch die Höchstgeschwindigkeit einhalten.

Einfach eine bescheuerte Regelung in der Region. Da verstehe ich jeden der mal den Hebel etwas mehr Nähe Tisch bewegt wenn wenig los ist. Und an einem sonnigen Wochentag im Spätsommer ist das doch eigentlich auch kein Problem.

Und damit Ihr mich nicht falsch versteht, mir geht es nicht darum mit >60 km/h mitten durch den Wannsee an einem Sommersonntag zu brettern sondern um vielleicht 40 km/h auf einem breiten See zu fahren wenn es die Situation zulässt.

Bei dem Tempo ist jedes Boot noch gut zu steuern und die Wellen weniger schlimm für die Ufer als die doofen Wellenberge in Halbgleitfahrt.

Gruß

Nick
Was die Wellenberge angeht, ist 25km/h je nach Boot eine blöde Geschwindigkeit. Wer bei 25km/h riesige Wellen macht und damit Andere gefährdet, oder belästigt, muss halt langsamer fahren. Letztendlich hat er dann das falsche Boot für das Revier. Auch wenn die Welle bei 40km/h flacher ist, darf man nicht schneller. Letztendlich würde eine Erhöhung der zulässigen Geschwindigkeit, das Problem nur nach oben verlagern. Im Gegenteil, schnell laufende Gleiterwellen haben eine enorme Energie, auch wenn sie recht flach sind.

Auf der Elbe gibt es ja kein Limit. Ich habe folgendes Problem:
Als ich noch einen Gleiter hatte, wurde ich mal angezeigt, weil ich Ruderboote zu Berg in Gleitfahrt überholt habe. Ich bekam dann einen Anhörungsbogen. Sinngemäß habe ich folgendes rein geschrieben:

Die Ruderboote fuhren mitten in der Fahrrinne. Aufgrund von Niedrigwasser war ein Ausweichen nicht möglich. Trotz mehrfacher Aufforderung haben die Boote keinen Platz gemacht. Wäre ich in Verdrängerfahrt gefahren, hätte der Überholvorgang sehr lange gedauert, bzw wäre kaum möglich gewesen. So ein 8er mit Steuermann ist recht fix. Die Wellen hätten das Boot wohlmöglich zum Kentern gebracht. Ich habe mich dann zurückfallen lassen und bin dann in Gleitfahrt mit ordentlichem Abstand an den Booten vorbei. Die Wellenbildung war sehr gering und die Ruderer sind in keinerlei Probleme geraten. Allerdings haben sie sehr erbost reagiert, weil ein schnelles Boot wohlmöglich Angst hervorruft.
Dazu gab es noch eine Reihe Handybilder, die die Situation klar darstellten.
Im Ergebnis wurden die Ruderer zur Rechenschaft gezogen, wegen Behinderung der Schiffahrt.

Der Witz:
Heute fahre ich einen Verdränger. Wenn ich elbaufwärts fahre, mache ich recht ordentliche Wellen. Fahre ich langsamer, geht es quasi rückwärts.
Ähnliches Problem, aber keine Probleme mehr. Ich nehme zwar Rücksicht wo es geht, aber die Ruderer werden immer gut durchgeschaukelt. Allerdings die Fahrrinne zieht Ruderer magisch an. Ist das mal nicht der Fall, wechselt das Fahrwasser die Seite. Dann ist garantiert ein ganzes Rudel von Paddelbooten in der Querung, die überhaupt nicht verstehen, warum der mit seinem Motorboot genau sie zuhält.

Fazit:
Ein Verdränger wird als gemülich und ungefährlich wahr genommen. Ein Gleiter, insbesondere wenn er eine Kabine hat und etwas größer ist, stellt eine Bedrohung dar. Ruderbootfahrer verhalten sich oft wie Lemmlinge.
__________________
Gottes sind Wogen und Wind,
Segel aber und Steuer,
daß ihr den Hafen gewinnt,
sind euer.
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  #316  
Alt 15.09.2021, 11:08
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Die eigentliche „Pest“ sind doch nicht die Flöße (egal ob mit 15 oder 5PS), sondern die „Zeitgenossen“, die meine ganze Seenplatten beschallen zu müssen.

Und dagegen gibt es den berühmten Paragraph 1 in fast allen Verordnungen, der aber beliebig weit ausgedehnt wird.
__________________
Liebe Grüße aus Berlin/Brandenburg.
Daniel
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  #317  
Alt 15.09.2021, 11:27
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Das zählt aber zur allgemeinen Rücksichtnahme und ist leider überall anzutreffen.
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Grüße aus der Wiege des Ruhrbergbaus
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  #318  
Alt 15.09.2021, 11:58
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mein Boot macht bei 12km/h wohl die größte Welle.

aber laut ist es nicht.

Vielleicht sollte man über eine Lärmgrenze nachdenken ...

ähm - und wer als Ruderer unterwegs ist, muss halt auch mit Wellen rechnen
__________________
Mahlzeit, Markus

Wenn sich Libellen im Sonnenlicht über dem
See beflügeln, lächelst du im Herzen.
(Volker Harmgardt)
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  #319  
Alt 15.09.2021, 17:19
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Zitat:
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Die Forderungen der Treptower Rudergemeinschaft sind unsolidarisch, undifferenziert und ungenau!

Ein Zurück zur 5 PS-Grenze trifft viele vernünftige Motorbootfahrer und zielt am eigentlichen Problem, den desorientierten Partyfloß-Chartertruppen, vorbei.

Ein (teilweises) Sonntagsfahrverbot für Motorboote, trifft auch Segler mit AB und sorgt für mehr Verkehr an den freien Wochenenden! Das hatten wir alles schon mal.

Gegen mehr Kontrollen durch die WSP auf dem Wasser bei Rasern und Lärm-Onkels ist nichts zu sagen. Jedoch bleibt das Problem, daß gegen Lärm aufgrund der Rechtslage nur ganz schwer Sanktionen zu verhängen sind und eigentlich auch das Ordnungsamt zuständig wäre. Die haben jedoch keine Boote!

Zielführender wäre
a. eine verbindliche Kennzeichnung von Charterbooten (wie bereits teilweise praktiziert durch ein V im Kennzeichen, z.B. "B-123 V"),
b. die Abschaffung der 25/12 km/h Regel auf seeartigen Erweiterungen analog dem Tempolimit auf Straßen
und c.
eine Reduktion der Anzahl an Mietboote/Flöße durch die Erteilung von begrenzten Konsessionen für das Betreiben dieses Geschäfts.

Außerdem wird es in unserem Revier nur erfolgreich sein, wenn solche Maßnahmen mit dem Land Brandenburg abgesprochen werden. Und natürlich spielt auch der Bund mit, soweit es sich um Änderungen der BinSchStrO oder um Bundeswasserstraßen handelt.
Eigentlich kann man sich das alles im spiessigen Süddeutschland / Österreich / Schweiz abguggen = Bodensee, Starnberger See, Zürich-See usw.

Bei uns herrscht Zucht und Ordnung

>Zulassungspflicht für Boote inkl. Abnahme durch nen Ing.
Sogar für ein Schlauchboot ab 2 mtr. Länge.
So ein BunBo ist kein Boot. Unbeherrschbar ab 5 Windstärken = untauglich = kommt net auf´s Wasser. Basta.

>> Motorenrichtlinie (eben auch mit Lärmgrenzen).

>>> max 40 km/h, eine Geschwindigkeit mit der eigentlich jeder Leben kann
(gibt natürlich auch Bereiche wo weniger erlaubt ist, aber das versteht sich eigentlich von selbst, hier würde nie jemand durch den Alten Rhein durchpflügen-Bild).

>>> >Mindestausrüstung.

>>>>> TÜV alle 3 Jahre.

= und bis hier hin trennt sich schon viel Spreu vom Weizen.

>>>>>> Und dann eben noch folgendes: Begrenzung der Liegeplätze.
Wurde irgendwann vor 40 Jahren "eingefroren".
Jedes Boot, eben auch ein Charterboot braucht irgendwo am Ende ja nen Liegeplatz.
Keine Bojenfelder. Ankern über längere Zeit ist eigentlich net verboten, traut sich aber irgendwie keiner.

Mal davon abgesehen, dass Scheisse und Spülwasser natürlich net in´s Wasser gehen sondern gefälligst mit heim genommen werden zum absaugen.

Soo.
So lebt sich´s ganz gut. Verständliche Regeln, wenig Verbote.

3 Staaten (mit Bayern ja eigentlich 4 ) haben das hingekriegt. Eigentlich schon seit 100 Jahren. Ich verstehe den Bund und den Rest der Republik nicht. Klar braucht´s ne Weile bis man den Wildwuchs wieder im Griff hat, aber es ist doch net so schwierig.
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Viele Grüße Fränkie

Während die Frauen noch zweifelnd zögern wissen die Männer schon.........dass ihr Handeln falsch war!
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Alt 15.09.2021, 17:43
coffeemuc coffeemuc ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Fraenkie Beitrag anzeigen
Begrenzung der Liegeplätze.
Wurde irgendwann vor 40 Jahren "eingefroren".
Jedes Boot, eben auch ein Charterboot braucht irgendwo am Ende ja nen Liegeplatz.
Auch am Bodensee gibt (oder gab?) es doch "Liegeplätze" an Land und wenn du fahren willst, legen sie dir das Boot aufs Wasser und holen es danach wieder an Land.

Ist im Übrigen nichts besonderes kennt man auch aus Australien, Neuseeland, USA.
__________________
Gruß
Richard
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