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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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Alt 17.05.2019, 09:41
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Zitat:
Zitat von hein mk Beitrag anzeigen
[...] 120er HPB(hieß der früher oder Piner sagen niederdeutsche Stahlbauer auch gerne)[...]
Moin Hein,
"Piner" hab' ich erst beim zweiten Lesen begriffen. Dascha witzig. Auf den Stahl- und Walzwerken Peine habe ich in den 60ern meine Lehre gemacht. Das war das erste Walzwerk, in dem ein parallelflanschiger "Doppel-T-Träger" gewalzt wurde, eben der "Peiner Breitflansch". (Ich glaube, das Kürzel war IPB.)
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  #1302  
Alt 18.05.2019, 21:39
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Moin Günter
Oh,sorry habe ich docht glatt das e vergessen,mit der englishen Aussprache wäre es aber wieder ok .
gruss hein
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  #1303  
Alt 21.05.2019, 20:38
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Heute habe ich die Kranstützen probemontiert. (Die Brücke fehlt noch und das Andreaskreuz dient nur der vorübergehenden Verstrebung.)
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Alt 22.05.2019, 18:46
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Die Portalstützen habe ich heute genau ausgerichtet und die Brücke probehalber draufgesetzt. Da ich Kleinigkeiten noch nacharbeiten muss, ist die Brücke inzwischen wieder unten, aber jedenfalls weiß ich jetzt, dass mein Montage-Konzept in Bezug auf das Hochhieven funktioniert.
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Alt 06.06.2019, 15:20
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Es ist ja noch nicht lange her, da war es oft zu kalt für Epoxi. Dabei ging es nicht eigentlich um die Temperaturen, die hätten ausgereicht, sondern um die hohe relative Feuchte, die sich im Außenluftbereich bei diesen niedrigen Temperaturen einstellt. Seit etwa einer Woche muss ich wieder sehr zügig arbeiten, damit mir das angemischte Epoxi nicht im Gefäß schon ansteift.

Aber zwischen "zu kalt", "zu feucht", "zu erschöpft" und "zu sehr mit Nebenarbeiten beschäftigt" gibt es hin und wieder eine Stunde, in der ich tatsächlich am Boot selbst vorwärts komme. Die Glasgewebebahn, die ich im Herbst vom Brückendeck abreißen musste, konnte ich inzwischen ersetzen, Die Auftriebskammern am Heck haben ihre Diagonalstreben bekommen. Die Portalkrane sind einsatzbereit, Halle 2 ist ausgeräumt, gesäubert und ein wenig sortierter wieder eingeräumt, die Rümpfe, die Monate im Garten standen, sind wieder im Zelt und gereinigt.
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Alt 07.06.2019, 08:36
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Alt 07.06.2019, 11:42
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Hallo Günter

Schön, dass es weiter geht. Die Idee mit dem Portalkran finde ich super. Allerdings ist mir auf dem Bild aufgefallen, dass Du die Diagonalstreben zur Aussteifung beide in die gleiche Richtung - auf dem Bild nach "vorne" - laufen lässt. Rein von der Statik her würde es sicher mehr Sinn machen, diese "gegeneinander" laufen zu lassen.
__________________
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Gruß Norbert

Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.
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Alt 07.06.2019, 19:58
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Hallo Norbert,
ursprünglich sollten an jeder Stütze 2 Streben sitzen, also 4 pro Kran. Nachdem ich die ersten beiden Streben montiert hatte, habe ich daran gedacht, dass die ja sowohl Zug- als auch Druckbelastung aufnehmen können. Da es im Einsatz planmäßig keinen Schrägzug gibt und die Streben nur der Absicherung gegen einen Eventualfall dienen, habe ich beschlossen, dass 2 pro Kran auch reichen.
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Alt 07.06.2019, 23:00
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Eine schöne Werft hast Du gebaut, Respekt!
Halle 1 und Halle 2 sogar mit Portalkran.
Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Weiterbau.
Grüße Max
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Alt 09.06.2019, 22:56
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Danke, Max.

Damit es nicht zu Fehleinschätzungen kommt: Bezeichnungen, wie "Halle 2", sind mit schmunzelndem Augenzwinkern zu verstehen. Ich habe das auch weiter oben im Thread mal gesagt, aber logischerweise liest nicht jeder, hier mal reinliest, den ganzen Thread.

Die Firma, bei der ich das große Zelt gekauft habe, nennt diese Produktkategorie "Zelthallen", das hat mich zu dem Spielchen gebracht, mein Bauzelt "Halle 2" zu nennen, weil große Werften ja in der Regel auch Hallen haben. Und die frühere "Trabi-Garage", in der die Rümpfe einzeln entstanden sind, die aber für das ganze Boot viel zu klein ist, wurde deshalb zur "Halle 1" befördert.
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Alt 12.06.2019, 17:32
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Die Krane sind heute erstmalig im richtigen Einsatz und haben sich bisher bestens bewährt. Einer der Rümpfe wurde aufrecht auf den Cradles auf das Brückendeck gefahren, nachdem beide kurzzeitig wieder im Garten Platz nehmen mussten. Dann Anschlagbrettchen anschrauben und den Rumpf von den Cradles heben. Probehalber habe ich dann die am Rumpf fixierten Anschlagleinen (violett) gelöst und den Rumpf in je einer Hebeschlinge (grün) gehalten. Ich wollte schauen, ob es möglich ist, den Rumpf in den Schlingen in die Position kieloben zu drehen. Erwartungsgemäß war die Reibung aber viel zu hoch dafür.

Also habe ich die Hebeschlingen so angebracht, dass ich den Rumpf über das Abwickeln der Hebeschlingen drehen konnte. Das ging sehr gut, es war nur nötig, ein plötzliches Umschlagen zu verhindern, was mit den angeschraubten Leinen leicht möglich war.
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Alt 12.06.2019, 18:32
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Nach Erreichen der Kieloben-Position habe ich die Hebeschlingen entfernt und wieder die Anschlagleinen in die Kranhaken gehängt. Damit ließ sich der Rumpf (85 kg) sehr präzise ausrichten. Die Laufkatzen lassen sich auch unter Last sehr leicht bewegen.
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Alt 13.06.2019, 21:57
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Nach einer Kontroll messung der Lage des Brückendecks habe ich die Rümpfe aufgesetzt und grob eingemessen. Jetzt muss ich die Sperrholzüberstände über den Decksstringer nacharbeiten, um eine möglichst gute Passung hinzubekommen. Wie erwartet, muss ich jetzt die Rümpfe setzen, messen, wegnehmen, drehen nacharbeiten, drehen, setzen.

Mit den Kranen klappt das sehr gut. Das einzige, was mir missfällt, ist der Lärm, den die Kettenzüge bei Betätigung machen. Ich habe sogar noch 2 elektrische Seilwinden, mit denen ich die Kettenzüge theoretisch ersetzen könnte, aber die sind erstens auch laut und zweitens ruckt es viel zuviel.

Heute hatte ich erstmals das "Bootsgrößen-Gefühl", was Holger schon seit langem kennt, als ich nämlich beide Rümpfe plaziert hatte und auf der Brückendeck-Unterseite "spazieren gehen" konnte.
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Alt 16.06.2019, 00:26
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Wärend bei den ersten zwei Rumpfdrehungen meine Frau noch die Sicherheitsassistenz übernahm, habe ich mich dann ertapfert und die weiteren Drehungen danach allein durchgeführt, das waren etliche inzwischen. Auch meine Methodik habe ich dabei verfeinert und bin jetzt wesentlich schneller.

Den Lärm der Kettenzüge habe ich sehr deutlich verringert, indem ich das Abdeckblech auf der Seite der Handkette entfernt habe, da rasselte die Kette heftig dran und die blecherne Glocke war natürlich auch noch ein Resonanzkörper. Das wird durch ein "stummes" Teil ersetzt.

Da ich die Rümpfe bis auf weiteres ab und zu noch in den Garten fahren muss, um vollständig an das Brückendeck heranzukommen, habe ich heute aus den neulich gekauften Radsätzen fahrbare Untersätze gebaut, die einen ersten Test sehr gut bestanden haben. Jetzt kann ich die Rümpfe kieloben in den Garten rollern und die Pneus sind dafür weit besser geeignet, als die kleinen Kunststoffrollen, die unter den Cradles sind.
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Moin Günter, na nun gehts ja voran bei Dir und ich wünsche Dir, daß die neuen Radsätze vernünftige Schläuche drin haben.
Für den Hexleintrailer(Abrollhilfe) und meinen Motorständer hatte ich ebensolche Räder gekauft...nach nem 3/4 Jahr war die Luft runter und hielt danach auch nicht mehr allzu lange.
Wo früher Schläuche aus Gummi drin waren, ist es jetzt irgend so ein weich PVC-Ersatz.
Für über 9€ gibst in unserer BHG noch richtige Gummischläuche!!!

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Jens

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Alt 16.06.2019, 10:48
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Hallo Jens,
danke für den Hinweis, ich habe keine Ahnung, was die (eventulell fehlende) Qualität der Schläuche angeht. Ich werde es sehen.
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Alt 25.06.2019, 15:08
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Der erste Rumpf vermählt sich gerade mit dem Brückendeck - ich hoffe, untrennbar!

Also gestern waren gut 29 °C hier im Garten und jetzt gerade sind es 33 °C - und die Temperatur soll ja noch ein bisschen steigen. Bei der Temp in meinem Werftzelt kommt ja noch ein bisschen dazu: vor einer Stunde war ich dort bei 37 °C auf dem Fußboden.

Ich hatte gestern die Verklebung des ersten Rumpfes mit dem Brückendeck vorbereitet und wollte die abendlich fallenden Temperaturen dafür nutzen. Aber die Vorbereitungen waren dann doch so anstrengend, dass ich gegen 21 Uhr beschloss, das nicht mehr anzugehen, weil die Puste ausging. Allerdings habe ich trotzdem noch bis halb elf mit diesem und jenem Kleinkram weitergewurschtelt.

Heute bin ich dann ein bisschen früher aus den Federn und habe mit Hilfe meiner Frau und im Wettlauf mit den steigenden Temperaturen die Verklebung durchgezogen - nicht ohne angespannte Nerven. Es hat aber alles Wesentliche geklappt.

Wegen der Sommershitze, die einem tendenziell die notwendige Topfzeit vermiest, es sind ja einige Meter Klebefuge ordentlich zu bematschen, bin ich auf Anraten von Herrn Behnke auf sein Epoxidharz 3321 umgestiegen (bisher habe ich 300 verwendet). 3321 hat eine schicke Zulassung durch den Germanischen Lloyd, aber leider auch die Eigenschaft, bei ungünstigen Bedingungen (speziell, wenn es zu kalt und zu feucht ist) eine Art Aminröte auszubilden (klebrige Oberfläche). Die lässt sich zwar abschleifen, aber dazu muss erstmal die Epoxischicht fest werden, was (bei 20 °C) 72 Stunden dauert. Und bekanntermaßen macht es besonders viel Freude, etwas Klebriges abzuschleifen, weil dann das Schleifpapier blitzartig zugesetzt ist. Da ich gestern Abend geprimert und um den Steven herum auch etwas gespachtelt habe, durfte ich also keine Aminröte riskieren, wenn ich heute "nass auf klebrig" weiterarbeiten wollte.

Also habe ich, als ich gestern reinräumte und die "Halle 2" nur noch 19 °C hatte, murmelnd: "das ist ja wohl irgendwie pervers", das Licht dort angelassen und bin um ein Uhr nachts nochmal dorthin und habe auch noch zwei Rotlichtlampen eingesetzt. Und das zwischen zwei affenheißen Tagen! Da habe ich noch eine ganze Menge mehr gemurmelt.

Aber jetzt bin ich ganz entspannt und freu mich auf die nächste Verklebeschaffe mit Rumpf 2.
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Geändert von Heimfried (25.06.2019 um 16:28 Uhr)
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Alt 26.06.2019, 16:57
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Heute, bei 38,5 °C auf dem Boden des Werftzeltes, habe ich begonnen, den Holzkern der Hohlkehle zwischen Rumpf 1 und Brückendeck zu bauen, R = 100 mm. Die Pläne sehen vor, eine Leiste 25 mm * 35 mm in das Ixel zu kleben und den Rest aus Epoxispachtel aufzubauen. Das würde schwer und teuer. Das Volumen läge bei 5,5 dm³ für die Leiste und 8 dm³ für Epoxi pro Rumpfseite.

Deshalb hatte ich freudig Holgers Vorschlag aufgenommen, den Holzkern aus mehreren Lamellen, abgetreppt in der Höhe, aufzubauen und damit das Verhältnis Holz zu Epoxi zu verbessern, Gewicht und Kosten zu sparen und die Biegung am Bug viel leichter hinzubekommen.

Ich bin ganz sicher, dass Holger damals sogar schon eine Beispielskizze mit Holzmaßen dafür angefertigt hatte, weil er einen bestimmten Holzquerschnitt maximal ausnutzen wollte, habe die aber nicht mehr gefunden. Darum habe ich es schnell selber skizziert und bin jetzt bei 7 mm dicken Lamellen gelandet. Heute habe ich die ersten davon zugesägt, geprimert und Steven bis mittschiffs verklebt. Ich musste mich schon zusammenreißen, um nicht vor Hitze umzukippen - gar nicht zu reden von dem Schweiß, der immer wieder in die Brille läuft und einem die Sicht verdirbt, während man mit epoxiverschmadderten Gummihandschuhen, in denen die Hände schwimmen, kaum in der Lage ist, etwas dagegen zu tun.
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Hallo Günter,
Weißt Du warum Käpt'n Jack Sparrow ein Stirnband, oder besser Kopftuch getragen hat?

...richtig, damit der Schweiß nicht in die Augen läuft und damit er in der karibischen Hitze keinen Sonnenstich bekommt.

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Ja, meine Gedanken kreisten schon um eine saugfähige "Stirnbedeckung", aber erst, als es schon zu spät war, um noch etwas zu richten.

Aber mir stehen ja noch einige Tage "voller Celsius" bevor, jetzt sollte ich mir überlegen, wie das zukünftig am Besten geht. Vielleicht 'ne dicke Pudelmütze, damit ich nicht frieren muss?
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