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#1
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Ahoi in die Runde!
Nachdem ich bereits zweimal auf der Mecklenburgischen Seenplatte (zu zweit) unterwegs war und ich mich derart in das Revier verliebt habe, möchte ich auch in diesem Jahr mein nächstes Abenteuer dort starten. Allerdings habe ich keinen Mitstreiter gefunden und muss/möchte das jetzt alleine versuchen. Hat diesbezüglich bereits jemand hier im Forum Erfahrungen gesammelt? Ich gehe davon aus, dass die größte Herausforderung das Schleusen sein wird! Das An-/Ablegen am Steg oder in der Box sollte alleine gut zu bewältigen sein. Zugegebenermaßen verfüge ich nicht über jahrelange Erfahrung denn ich habe meinen SBF Binnen/See erst seit 3 Jahren und war in dem Zeitraum ca. 5-6 Mal mit einem größeren Boot unterwegs. Ich würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen und bin gespannt was Ihr zum Thema zu sagen habt. Marcus
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#2
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Ich vermute mal, es handelt sich nicht um ein kleines Trailerboot?
Um was für ein Bootstyp handelt es sich/wie groß ist es? Es gibt unzählige Alleinfahrer, aber es gibt Boote, die leichter alleine zu handeln sind und es gibt Boote, die man vermutlich auch mit Erfahrung kaum alleine handeln kann.
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Viele Grüße Andreas
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#3
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Hallo Andreas und vielen Dank für die prompte Antwort. Du, es wird bestimmt ein Stahlverdränger mit ca.10m werden. Ich bin allerdings noch am schauen...Ich werde auch versuchen eine Tour zu nehmen die nicht zu viele Schleusen mit sich bringt. Grundsätzlich geht es mir darum ob es überhaupt machbar ist?! Am Bug und Heck kann ich nicht gleichzeitig sein, deshalb müsste ich die mittlere Klampe am Boot belegen. Naja, als ich mit meinem Sohn im letzen Jahr dort war hatten wir teilweise auch zu zweit gut zu tun aber nicht in jeder Schleuse...
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#4
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Wenn Du ein solches Boot chartern willst, musst Du berücksichtigen, dass viele Vercharterer eine Crew von mindestens 2 Erwachsenen als Vermiet-Bedingung definiert haben. Vielleicht freundest Du Dich lieber mit was Kleinerem an, dann geht auch das Schleusen einfacher.
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Viele Grüße, Matthias |
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#5
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Machbar ist das allemal. Bug und Heck gut abfendern (Achtung: Fender ggf. wegen der Spundwände querhängen oder Brettfender nehmen) und möglichst zumindest beim Bergaufschleusen nicht als erster vorne an die Schütze fahren, sondern eher in der Mitte oder hinten bleiben. Leine über Mittelklampe und Poller/Stange und zurück; Reibung ausnutzen, aber darauf achten, dass sich nichts beklemmt, dann läuft das. Ich würde es vielleicht nicht gleich in der dicksten Hauptsaison zum ersten Mal probieren...
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Viele Grüße Joachim
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#6
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Hey Matthias, guter Einwand! Daran hatte ich noch gar nicht gedacht!
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#7
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Zitat:
Ich schleuse lieber einhand mit einem 10m Stahlverdränger als mit einer 7m windempfindlichen Bayliner mit nicht begehbaren Gangborden, die den Namen nicht verdienen. Massenträgheit ist durchaus ein Vorteil.
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Gruss, Dirk |
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#8
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Und eine erreichbare Mittelklampe wäre perfekt.
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Never wait for a perfect moment; just take a moment and make it perfect
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#9
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Da habt Ihr natürlich recht. Dennoch muss man die Charter-Bedingungen beachten, sonst steht man da, will das Boot übernehmen, und bekommt es dann im Zweifel nicht. Also in jedem Fall vorher den Charter-Vertrag sichten bzw. nachfragen.
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Viele Grüße, Matthias |
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#10
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Dann warte ich jetzt einfach mal ab was der Vercharterer sagt und ansonsten würde ich die Herausforderung annehmen! Aber vielen Dank Euch allen für die super schnellen Antworten! Grüße, Marcus
Geändert von Der_Leichtmatrose (Gestern um 20:26 Uhr) |
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#11
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Das mit der Mittelklampe kann man nicht oft genug wiederholen! Allein kann man halt nur eine Klampe bedienen und wenn die am Ende des Bootes ist spielt der Wind/Strömung mit dem Rest.....
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Grüße in die Runde! Thomas
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#12
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Eine perfekt positionierte Mittelklampe (einsehbar aus dem Cockpit und schnell erreichbar) und man braucht keine Mitfahrer.
Ich habe mein Boot so alleine von Werder (Havel) nach Emmerich an den Niederrhein gefahren, 13,20m lang. Gruß Totti
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Flagge zeigen ist eine Tugend!
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#13
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Hallo Marcus,
ich bin vor zwei Jahren einhand von Malchow bis Zehdenick (mit einem nur 8 m Boot ) gefahren. Das waren 10 Schleuchsen und ging ganz gut. Ich hatte mir eine lange Leine von der Bug zur Heckklampe gelegt. Während der Fahrt habe ich sie durchgesetzt (gespannt). Kurz vor den Schleusen habe ich die Leine dann länger gelassen, um sie über den nächstbesten Poller zu werfen. Das geht dann auch mit dem Bootshaken und Du muss das nicht unbedingt von der Mittelklampe her machen. Danach die Leie gerne über zwei weitere Poller, weiter zum Bug und zum Heck, werfen oder das Boot noch weiter festmachen, bis die Schleusenkammer aufgeht. In der Schleuse eine Lange Leine mittschiffs nutzen, die Du nachfierst. Wie schon geschrieben wurde, möglichst viele Fender ausbringen und dabei auch die Kanten schützen. Bei den Spundwänden die o.g. Fenderbretter verwenden, damit sich der Fender nicht dazwischendrückt und wirkungslos wird. Viele Grüße Frank
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DE: Skilsø 975 Arctic, Rinker Fiesta Vee 242 HR: Chartersegler, meistens ab Sukosan ------------------------------------------------- Geändert von fj96 (Heute um 13:04 Uhr) Grund: ...
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#14
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Das ist alles nur eine Sache der Vorbereitung und Übung. Man sollte sich auch nicht scheuen, bei unbekannten Verhältnissen mal vor der Schleuse festzumachen und sich das Ganze erstmal zu Fuß anschauen.
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Gruß Ewald
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#15
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Zitat:
Dadurch kann ich die Fender bei Bedarf immer auch horizontal an die Bordwand hängen. Gruß Totti
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#16
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So habe ich das auch immer gemacht. Beim Talschleusen nur darauf achten, dass es die Fender nicht hochrollt, sonst hast du sie irgendwann über die Reling purzeln.
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Viele Grüße Joachim
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#17
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Das sollte eigentlich die Scheuerleiste verhindern.
Grüße Totti
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#18
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Ich habe da noch ein paar Schleuseninfos von unserer Fahrt im Jahr 2022 gefunden. Hilft vielleicht für die Vorbereitung. Die Angabe zu den Fendern bezieht sich auf eine Marco 860 AK.
Schleuseninfos Schorfheide bis Wolfsbruch Schleuse Schorfheide L 51m, B 6,6m Hub 0,5m Wartestelle Unterwasser am linken Ufer, Fender tief hängen Wartestelle Oberwasser am rechten Ufer, Fender tief hängen Schleusenkammer mit Spundwand Bedienung am rechten Ufer Haltemöglichkeit: Poller, Stange, Bügel Schleuse Zaaren L 44m, B 5,6m Hub 1,2m Wartestelle Unterwasser am linken Ufer, Fender tief hängen Wartestelle Oberwasser am rechten Ufer, Fender tief hängen Schleusenkammer mit Spundwand Bedienung Obertor linkes Ufer, Untertor rechtes Ufer Haltemöglichkeit: Poller, Bügel, Nischenpoller, Stange Schleuse Regow L 43m, B 5,5m Hub 1,0m Wartestelle Unterwasser am linken Ufer, Fender tief hängen Wartestelle Oberwasser am linken Ufer, Fender tief hängen (Hofladen, Ziegenkäse) Schleusenkammer mit Spundwand Bedienung am rechten Ufer Haltemöglichkeit: Poller, Bügel, Stange, Nischenpoller (unter kleinem Bügel Stange, unter großem Bügel Nischenpoller und Leiter) Schleuse Bredereiche L 53m, B 6,5m Hub 2,9m Wartestelle Unterwasser am linken Ufer, Fender tief hängen Wartestelle Oberwasser am rechten Ufer, Fender tief hängen Schleusenkammer mit Glattwand Bedienung am linken Ufer Haltemöglichkeit: Poller, Nischenpoller, Stange Schleuse Fürstenberg L 47m, B 11m (Tor 5,4m) Hub 1,5m Wartestelle Unterwasser am linken Ufer, Fender egal (Wartestelle geht um die Ecke) Wartestelle Oberwasser am rechten Ufer, Fender egal Schleusenkammer mit Spundwand (Untertor Linkes Ufer, Obertor rechtes Ufer) Haltemöglichkeit: Poller, Nischenpoller, Bügel, Stange Bedienung Untertor am linken Ufer, Obertor am rechten Ufer Schleuse Steinhavel L 42m, B 5,3 Hub 1,2m Wartestelle Unterwasser am linken Ufer, Fender tief hängen Wartestelle Oberwasser am rechten Ufer, Fenderhöhe egal Schleusenkammer mit Glattwand Haltemöglichkeit: Bügel, Stange Bedienung mit Personal Schleuse Strasen L 42m, B 5,1m Hub 1,5m Wartestelle Unterwasser am linken Ufer, Fender tief hängen Wartestelle Oberwasser am rechten Ufer, Fender tief hängen Schleusenkammer mit Glattwand Haltemöglichkeit: Poller, Bügel, Nischenpoller Bedienung mit Personal Schleuse Wolfsbruch L 43m, B 5,2m Hub 0,5m Wartestelle Unterwasser am linken Ufer, Fender tief hängen Wartestelle Oberwasser am linken Ufer, Fender tief hängen Schleusenkammer mit Spundwand Haltemöglichkeit: Poller, Bügel, Nischenpoller, Stange Bedienung Untertor am rechten Ufer, Obertor am linken Ufer Und natürlich immer wissen wo das RU und LU ist.
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Gruß Mirko |
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#19
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Hier ein paar Bilder von unserem Törn im April 2017 (Mildenberg=>Mirow)
https://www.boote-forum.de/album.php?albumid=7722 und hier der ausführliche Törnbericht für diese Strecke: https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=260007 Falls das irgendwas hilft... Das Boot, das wir damals gefahren haben, kursiert hier jetzt als PATHFINDER im Forum...
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Viele Grüße Joachim
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#20
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Zitat:
...
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Gruss, Dirk |
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#21
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Ich habe deinen Reisebericht damals schon für mich ausgewertet, Joachim
Meine heutige Pathfinder hat sich zu damals deutlich weiterentwickelt. Du darfst sie dir gerne mal anschauen, wenn du möchtest. Übrigens Schleuse ich auch immer nur. It einer Leine und zudem meistens einhand. Dazu hat die Pathfinder seit letztem Jahr eine zusätzliche Mittelklampe einen Meter hinter der originalen Mittelklampe bekommen. Dadurch lässt sich das Heck deutlich besser kontrollieren, weil die neue Klampe mutiger im geraden Abschnitt des Rumpfes ist. Wichtig ist zusätzlich, dass durch die Platzierung der Fender eine gerade Anlegekante an der Schleusenwand erzeugt wird. Also keinen Drehpunkt durch einen Fender zulassen. Dann lässt sich das Boot schön plan an der Wand halten.
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Beste Grüße, Phil
Geändert von caveman (Heute um 21:49 Uhr)
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#22
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Das ist ein total nettes Angebot, das ich gerne annehme! Weiteres per PN.
Vielen lieben Dank!
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Viele Grüße Joachim
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