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#101
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Nach dem Stop kamen wir nur eine Schleuse weiter. An Schleuse 16 war kein Licht, aber wohl schon ein VNF Techniker da. Der bereitete die Schleuse schon vor, per Handkurbel...
Wie wir erfuhren, war der Strom für Schleuse und 16 und 15 ausgefallen, also musste er jedes Tor und jeder Klappe mit der Handkurbel öffnen. Als wir dann drinnen waren, sollte wir warten, weil wohl noch ein Boot unterwegs war. Das kam dann auch, aber es war eine Gruppe von zwei Booten. Das Gesicht des Technikers war entsprechend... Wir schleusten also zusammen mit dem 1. Boot. Da er nur eine Klappe langsam öffnete, war das dann auch kein Problem mit dem einlaufenden Wasser an erster Position. Das Ganze dauerte halt nur sehr lange und der arme Techniker war durch die Kurbellei ganz schön gefordert. Als wir durch waren, haben wir erstmal am Rand festmachen müssen, weil er auch noch die mittlerweile zwei wartenden Boot erst durch die Schleuse 16 bringen wollte. Er musste ja danach zur nächsten Schleuse 15, die auch noch ohne Strom war. Also das Ganze nochmals, linkes Tor zu Klappe zu, rechtes Tor zu, Klappe zu kurbeln. Hinteres linke Klappe zu, Tor auf, rechtes Tor Klappe zu Tor auf. Und umgekehrt. Mittlerweile hatte er aber von den Crews und uns Hilfe bekommen, sodaß es etwas schneller ging. Das Boot das als letztes kam, ließen wir dann in die Schleuse 15 vorfahren (das waren die, die wir am Anfang nicht in die Schleuse mit ließen). Die waren aber weiter freundlich und nicht nachtragend, und verstanden unsere Situation. Wir ließen Sie deshalb diesmal vor, denn wir hatten noch ein paar Schleusen zu fahren. Sie hatten kein Problem mit Position eins in der Schleuse. Die Schleusen hatten ab Schleuse 14 auch wieder Strom. Das andere Team blieb zwischen den beiden Schleusen und wollte dort übernachten. Wir fuhren dann als 2er Team zusammen noch durch drei weitere Schleusen, wo die anderen dann übernachten wollte. Ich sah auf der Karte, das da noch ein besserer Platz kam zum Anlegen. Wir fuhren also noch allein bis hinter Schleuse 8 auf einen sehr schönen Übernachtungsplatz. Das war ein Tag mit 26 Schleusen und nur 23km. Aber der Halt war super. Nur die Vögel und die Natur zu hören. Die geplante Schleuse 5 hätten wir nicht mehr geschafft vor 19 Uhr, da gab es auch keine guten Anlegeplatz, den wir für den Hund brauchten.
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Gruß, Rolf
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#102
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Bei der Drehbrücke mussten wir 2024 eine Zwangspause über Nacht machen, Das Gras war Kniehoch und Nass.... Den schönen langen Stopp "um die Ecke" haben auch wir genossen, wurden dort richtig faul - konnten uns dann doch noch aufraffen und weiter fahren.......
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#103
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Die weitere Planung war nun nach Epinal zu fahren. Zwischen uns und Epinal waren es zwar wieder nur ungefähr 23km aber 26 Schleusen. 14 davon waren aber Teil einer Schleusentreppe nach Epinal runter.
Los ging es deshalb früh am Morgen. Durch die ersten Schleusen vorbei an Girancourt, wo sich der Hafen im Umbau befindet. Scheint aber bald fertig zu sein. Igendwann hatten wir dann die Schleuse 1 Trusey erreicht. Die letzte Bergaufschleuse vorerst. Und dann ging es erstmal ein paar km über den höchsten Punkt des Kanal mit 370m ü.M.
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Gruß, Rolf
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#104
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Die Strecke auf dem Plateau war sehr schön, teilweise mitten in der Natur , der Kanal teilweise zugewachsen und durch Felsen durch. Es sind ca. 11km ohne Schleuse. Ungefahr bei der Hälfte der Strecke wird der Kanal befüllt auf Höhe von Bouzey, durch ein großes Reservoir, das von kleiner Flüsse gespeist wird.
Irgendwann piepte es auf einmal und der SB Motor überhitzte. Natürlich hatte ich direkt die Seefilter im Verdacht, bisher waren meine eingebauten Filter aber immer leer. Motor aus und nach gesehen. Die waren immer noch leer. Also Motor nochmal an. Man konnte bis 900 1/min fahren, ohne das er überhitze. Nun fing auch der BB Motor an zu überhitzen. Also nochmal bei laufenden Motor nachgesehen. Ich hatte die blauen Schläuche eingebaut. Die sind relativ weich. Und bei laufenden Motor sah ich nun, dass die komplett zusammengezogen waren. Also musste die Ursache vor dem Filter liegen. Anlegen ist da im Kanal schlecht. Ich hatte mir bei den letzten defekten Schleusen am Seitenrand wahrscheinlich die Schraube an Steinen angeschlagen. Deshalb wollte ich verhindern, wieder zu dicht an den Rand fahren zu müssen. Aber es kam ein schöner Halt bei les Forges mit Steg. Als erstes habe ich den langen originalen Zulaufschlauch (der schwarzrote vor den beiden Ölfiltern), der sich nicht zusammenzog überprüft. Aber der war frei . Ich dachte schon, jetzt muss ich ins Wasser...Ich habe mich dann aber erinnert, dass der Schlauch auf ein langes 1,5" Rohr lief, wo auch das Seeventil drunter war. Oben auf dem Rohr war eine Verschlusskappe. Ich hatte da nie reingesehen, weil ich Sorge hatte, dass ich die nicht wieder dicht bekomme. Anscheinend hatte die auch lange keiner mehr geöffnet, denn die saßen sehr fest, sodass ich Sorge hatte das Ganze abzureißen beim Lösen. Aber bevor ich tauchen ging, lieber erstmal probieren. Irgendwann hatte ich dann vorsichtig die Kappen losdrehen können. Ventil war zu. Dann sah ich den Filter bzw. das Sieb. Also die ganze Mühe mit den selber nachgerüsteten Filtern umsonst, nicht kostenlos! ![]() Ich hatte mich schon immer gefragt, warum da kein Filter im Ansaugbereich war. So lernt man halt immer was dazu. Hatte mir auch niemand gesagt und ist wohl auch von den Vorbesitzern nie geöffnet worden. Also die beide Siebe gereinigt. Da saßen sogar Stöcke drin. Das BB Ventil ließ sich schwierig schließen, und es kam auch kein Wasser aus dem Rohr, nachdem ich das Ventil bei geöffneter Kappe vorsichtig wieder geöffnet hatte, so wie beim SB Rohr. Also saß da noch etwas drin. Mit meinen mitgebrachten Bambusstab habe ich dann den Dreck durch das geöffneten Ventil rausdrücken können. Dabai kam dann zwar gut Wasser in die Bilge, aber dass konnte man später wieder abpumpen und ich musste nicht in Wasser. Schätze so 10-15l. Hier ein Teil der eingesammelten Schätze: Wir haben danach jeden Abend die Siebe wieder gereinigt und sie saßen immer wieder voll.
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Gruß, Rolf Geändert von rolf3457 (07.05.2026 um 10:12 Uhr)
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#105
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Wir haben die Stunde Unterbrechnung das auch als Pause und Gassirunde für den Hund genutzt.
Dann kamen wir zur Schleusentreppe. Das ging ganz gut, denn während die eine Schleuse Wasser abließ, wurde die Nächste schon vorbereitet, sodas man zügig weiter fahren konnte. In der Schleuse 14 muss man dann einen Knopf drücken, wenn man in den Seitenkanal nach Epinal will. Das hatte ich gerade noch gesehen, bevor es runterging. Der Kanal führt über eine schmale Brücke über die Mosel, die Ampelgeregelt ist. Hätte ich fast übersehen, weil es sehr scharf um die Kurve ging und sie etwas zugewachsen war.
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Gruß, Rolf
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#106
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Der Seitenkanal sollte 1,6m Tiefe haben. Aber nicht bei uns, oft nur 0,0 m auf dem Tiefenmesser. Also sehr langsam dadurch. Ist aber wunderschön dort.
Graureiher sind unsere ständigen Begleiter bisher gewesen. Und weiter den 3km langen Kanal nach Epinal
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Gruß, Rolf
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#107
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Weiter Richtung Hafen:
Im Hafen war noch einiges frei, wir haben uns dann eine schöne Stelle ausgesucht. Wir wollten hier zwei Tage bleiben, weil ein Crewwechsel anstand.
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Gruß, Rolf
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#108
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Warum lässt Du die serienmäßigen Filter nicht weg, die von Dir nachträglich Eingebauten sind doch viel einfacher und schneller zu reinigen?
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Never wait for a perfect moment; just take a moment and make it perfect
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#109
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Den Hafen in Epinal habe ich noch 15€ pro Übernachtung mit Strom und Wasser in Erinnerung.
Wir waren gegen 14:30 da und haben den Rest des Tage erstmal das Boot gereinigt. Die ganze Frühlingsnatur hatte ihre Spuren hinterlassen. Epinal fanden wir sehr angenehm. Es gibt einen modernen Teil mit Einkaufsstraßen auf der eine Seite der Mosel und einen alten historischen Teil auf der anderen Seite. Am nächsten Tag erwarteten wir einen Freund, der meine Lebensgefährtin ablösen sollte, da sie nach Hause musste. Es kam dann auch gegen 12 Uhr am Sonntag gut durch. Ist nicht viel los auf Frankreichs Straßen und der Eifel gewesen. Wir mussten danach aber weiterfahren zurück nach St Jean de Losne, das andere Auto holen. Die Fahrt dauerte ca. 2,5h über die Landstraßen, die aber gut zu fahren waren. Und dann zurück wieder 2,5h. Unterwegs habe ich noch an einer Straßentankstelle für 2,09€ die Ersatzkanister wieder voll gemacht. Hatte zwar noch genug, aber bei den Preisen und durch das Auto war es eine gute Möglichkeit etwas nachzubunkern. Man weiß ja nicht genau wie es in der Welt nun weitergeht. Verbrauch lag in den Kanälen bei ca. 7 l/h über beide Motoren. Meine Lebensgefährtin fur dann Abend mit dem Hund auch wieder nach Hause.
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Gruß, Rolf
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#110
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Zitat:
Ich mache mal bei nächster Gelegenheit ein Bild von den Rohren. Davon geht der Schlauch im 90Grad Winkel ab. Dort könnte dann auch ne Menge hängenbleiben und ich muss die Kappen dann trotzden öffnen.
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Gruß, Rolf |
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#111
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Das ist einleuchtend. Daher die merkwürdige Konstruktion bei Dir.
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Never wait for a perfect moment; just take a moment and make it perfect |
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#112
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Am Montag ging es dann weiter. Leider mussten wir wieder mehr fahren als gedacht. Mein Freund musste am Donnerstag wieder zuhauese sein. Also konnten wir den ursprüglichen Stopp in Charmes nicht nehmen und mussten weiterfahren.
Los ging es daher früh Morgens über den Seitenkanal zurück zum Vogesenkanal. Die erste Schleuse danach war Schleuse 15. Die rührte sich nicht und auch keine Möglichkeit mit der Fernbedienung was auszulösen. Wir wollten schon an dem Steg dort festmachen, da kam aber auch schon ein VNF Mann. Dort ist nämlich die Schaltstelle für den ganzen Kanal. Das hatte ich erst nicht gesehen. Der schleuste uns dann durch. Das Ganze hat dann ca. eine Stunde gedauert. Das kleine Boot, das wir schon aus Fontenoy und der defekten Schleuse kannten und auch mit uns am WE in Epinal lag, war schon vorher durch. Wir trafen die dann wieder, weil die auf eine Schleuse mit einem Berufer warten mussten. Wir sind dann wieder zusammen geschleust. Die Schleusen bergab, sind grundsätzlich unten, es sei denn kurz vorher ist einer hochgeschleust. D.h. wir mussten an jeder Schleuse warten bis die wieder oben war, selbst wenn uns Schiffe entgegen kamen und es länger bis zur nächsten Schleuse dauerte, waren die grundsätzlich unten. Wir haben deshalb die Position getauscht und sind, weil wir schneller fahren konnten, vorgefahren und haben die Schleusen schon mal aktiviert. Als die dann aufgingen, kamen die beiden dann mit ihrem Boot. So war es für Alle an effektivsten und vorne in einer Bergabschleuse ist kein Problem. Die Mosel war neben uns ein stetiger Begleiter, aber hier halt noch nicht schiffbar. Auf einmal hat uns auf dem Servivceweg des VNF ein schwarzes Fahrzeug der Polizei überholt und fuhr dann über die Brücke an der nächsten Schleuse und stellten sich dahin. Als wir in die Schleuse einfuhren... Bootskontrolle... Die waren aber sehr höflich und einer sprach auch Deutsch. Der Zweite kontrollierte unsere Mitfahrer hinter uns. Er wollte alle Papiere sehen, also Versicherung, Bootzulassung, Vignette, Führerschein. Anschließend hatte er sich noch die Rettungswesten angesehen und wollte die Feuerlöscher sehen. Die waren Gottseidank erst ein Jahr alt, wie die Westen. Es sah mehr aus, als würden die sich die Zeit vertreiben wollen oder ihnen kam mein Boot auf dem Kanal ungewöhnlich vor und wollten die Besitzverhältnisse klären. Es schien jedenfalls keine Routine bei denen zu sein, weil er oft überlegte, was er noch prüfen konnte. Nach 30min war dann auch dieses Spiel erledigt und wir konnten mit beiden Booten weiterfahren. Sie hatten nichts zu beanstanden.
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Gruß, Rolf
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#113
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Also weiter durch insgesamt 24 Schleusen und immer wieder war die Mosel zu sehen.
Unsere Begleiter blieben in Charmes. Wir fuhren dann weiter bis vor Schleuse 39 bei Bayon. Dort gab es so eine Art Haltemöglichkeit an einem Betrieb für Tierfutter. Der Ort ist auch sehr nett, es gibt auch dort Einkaufsmöglichkeiten, ist nur mehr als 1km entfernt. Man läuft dabei vorbei an einem schönes Moselsee, der wohl zur Saison voll sein wird. An dem Tag waren es dann fast 40km und genau 800km seit unserem Start in Port St. Louis.
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Gruß, Rolf
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#114
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Nun ging es zur vorletzetn Etappe nach Nancy. Wir wollten nicht die Umfahrung übe Toul nehmen, sondern den Zweigkanal nach Nancy, der erst 2004 wieder in Betrieb genommen wurde duch die neuen Automatikschleusen.
Los ging es durch die letzten km des Vogesenkanals. Zwischendurch mal ein altes Schleusenhaus. Die Schleuse dazu gab es nicht mehr. Diese Häuser konnte man oder kann man noch von der VNF kaufen. Viele sind bereits im Privatbesitz, aber wir haben auch noch einige leere gesehen. Bei Flavigny s. Mosel mussten wir wieder über eine schmale Brücke über die Mosel, die direkt in die Schleuse 43 führte. Dann weiter über den Vogesenkanal.
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Gruß, Rolf
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#115
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Dann ging es vor Schleuse 46 scharf nach rechts. Man musst schon genau aufpassen, denn die Einfahrt zum Nebenkanal nach Nancy war nicht so einfach zu sehen. Ich weiß nicht mehr wie die Schleuse aktiviert wurde, oder ob man uns gesehen hatte. Der einzige Funksender in diesem Becken war für die Schleuse 46. Wir mussten aber die Schleuse 5 hochschleusen, für den Nebenkanal.
Bis Schleuse 2 klappte auch alles. Die Poller sind aber wirklich ungünstig angebracht zum festmachen an Steuerbord. Die Leiter für die Scheuse war auf der Backbordseite, die Auslösung der Schleuse Steuerbord. Der Poller war aber soweit weg, dass die Bootslänge gerade zum festmachen und auslösen reichte. ![]() Irgendwann hat man dann seine Technik entwickelt und ausgelöst und dann zurück gefahren. Auf den vorderen Platz hatten wir keine Lust... In Schleuse 2 der Bergaufschleusen sind wir dann eingefahren und hochgeschleust, aber die Tür ging nicht auf Also gefangen in der Schleuse. Da wir oben waren, konnten wir wenigstens problemlos nach einer Lösung suchen. Ampel war auf beiden Seiten rot aber nicht Doppelrot. Also nochmal mit der blauen Stange versucht und auch mit dem Funkender die andere Seite versucht auszulösen. Nichts half, also versucht Techniker über das "Schleusentelefon" anzurufen. Aber die automatische Antwort war immer irgendeine Zahlenkombination. War aber keine Telefonnummer Also aus dem Guide die Telefonummer rausgesucht und angerufen. Der VNF Mann kam dann auch nach einer halben Stunde und öffnete die Tür. Weiter ging es dann bis zu Schleuse 1 der Abwärtsschleusen. Eine Schleusentreppe von 10 Schleuse direkt hintereinander. In einer diesen Schleusen, gab es dann ein lautes Knack und mein Bugstrahruder funktioniert nicht mehr. Das heißt der Motor drehte noch hoch aber keine Wirkung. Ich vermute das ich einen Stock angesaugt hatte und hoffe das nur der Scherpin abgebrochen ist oder der Propeller selber und nicht das Getriebe hin ist. Da ich ein Volvo BR600 eingebaut habe, gibt es keine Ersatzteile mehr, da QR pleite gegangen ist. Das heißt, einen neuen Prop mit Scherpin habe ich noch bei Britboatsparts bekommen. Den Schaden habe ich mir aber noch nicht angesehen. Hatte keine Lust auf noch mehr schlechte Laune. Nun musst ich mit beiden Motoren steuern und langsamer in die Schleusen fahren, was etwas mehr Übung und Konzentration in den engen Schleuse erforderte. Ich weiß es gibt Helden, die das Bugstarhlruder als überflüssig ansehen, aber warum soll man sich das Leben nicht einfacher machen, wenn es geht. Bei einem meiner Übungsversuche musste leider ein Fender sein Leben lassen und beendete es mit einem lauten Zischen. Aber besser ein Fender, als das Boot. Also noch langsamer in die Schleusen. Irgendwann hat man es dann raus mit den Motoren gut zu manöviren. Trotzdem vermisste ich das Bugstrahlruder. Gibt irgendwie ein besseres Gefühl. Nun gut, bis zur Schleuse 11 klappe alles ganz gut nur die Schleuse nicht. Diesmal ging die hintere Schleusetür nicht zu. Doppelrot. Also VNF diesmal über das Schleusentelefon erreicht und er sagte er kommt gleich. Das Gute war, eine Basis/Kontrollpunkt des VNF bei Schleuse 12 ist ca. 1km weg. Nachdem er dann anspaziert kam und uns dann runtergelassen hatte, ging es nach Schleuse 13 auf die Meurthe nach Nancy. Wir haben für die Übernachtung im Stadthafen in Nancy im Becken St George festgemacht. Wir brauchten Strom und wollten auch Duschen. Das war der teuereste Hafen mit 22€ pro Nacht 0,22 € pro Person und Strom Extra für 3,67 für 10 kW. Wasser sollte auch nochmal für 200l 3,67€ kosten, wir hatten aber genug. Der Hafenmeister sprach auch u.a. auch gut Deutsch. Er hat uns dann geholfen am Automaten die ganze Zahlerrei abzuwickeln. Dort bekommt man auch die ganzen Codes für die Toiletten und den Zugang zu den Stegen ausgedruckt, falls man mal nach Schließung des Büros um 19 Uhr kommt. Dusche geht nur, wenn das Office offen ist und für 8min Wasser zahlt man nochmal für eine Duschmarke 1,75€. Danach gibt es kein Wasser mehr auch kein Kaltes... Nagut, aber der Hafen liegt optimal direkt in der Innenstadt. Alles fußläufig zu erreichen. Es gibt noch ein Becken (Bassin de Catherine) neben dem Hafenbecken. Dort kann man auch anlegen. Derzeit allerdings nicht, weil das renoviert und umgebaut wird. Der Tag kam dann mit 27 Schleusen und fast 34km zum Ende. Das kling nach vielen Schleusen. Aber durch die Schleusentreppe hoch und wieder runter im Nebenkanal, geht das recht zügig, wenn die Schleusen funktionieren. Wir bei allen Schleusentreppen, wird die nächste vorbereitet, wenn man in die davor eingefahren ist und ausgelöst hat.
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Gruß, Rolf
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#116
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Kenne das mit dem Bugstrahler. Ging uns im April auch so . Beim einwassern gingen hydraulische Bug und Heckstrahler nicht mehr. also die 330 km mit den 2 Motoren und es ging ganz gut. Aber ich freue mich auch , dass die Beiden jetzt wieder gehen. Danke für den tollen Bericht. Ich denke wir kämen mit unserem Tiefgang von 1.45 wohl nicht gut durch.
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https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=303482
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#117
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Danke. Ich kann so die Tour jederzeit auch für mich wieder in Erinnerung rufen. Vielleicht hilft es auch anderen. Das war bei Dir am BSR kaputt?
Normalerweise 1,45m kein Problem. Ich würde vorher mit dem VNF sprechen. Es gibt öfter Markierungen an den Brücken. Zwei rote und dazwischen eine grüne. Der Wasserstand war immer bei der unteren roten Markierung. Also wenn die den Wasserstand so regulieren, dass er im grünen Bereich ist, solltest Du kein Problem haben.. Und fahren wenn es viel geregnet hat. Es sind Anfang letzten Jahres und Ende letzten Jahre zwei Segelschiffe durch mit mehr Tiefgang, die ihre Reise auch auf YouTube dokumentiert haben. Einer ist der Sohn von einem Forumskollegen.
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Gruß, Rolf |
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#118
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bei mir war es ein elektrisches Problem. im Winter habe ich eine neue Heizung einbauen lassen, dabei wurde ein Kabel beschädigt, respektive durchgetrennt. So bekamm die Magnetkupplung wohl kein Strom mehr und so wurde Hydraulikpumpe nicht mehr angetrieben.
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https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=303482 |
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