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| Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art. |
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Themen-Optionen |
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#126
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Heute habe ich den Motor und die Welle eingepasst. Stück für Stück den Winkel und die Position geändert, Motor weiter nach vorn. Um den Winkel von 14 Grad einzuhalten und auch noch eine 12 Zoll Schraube drunter zu bekommen, musste ich um jeden mm kämpfen. Motor sitzt nun mit dem Zündgehäuse dicht (ca. 3 mm Abstand) am Motorschacht, die Wellendurchführung ist ca. 100 mm nach vorn gewandert. Von dieser muss ich ca. 20 mm abschneiden, die übrig bleibenden 30 mm müssen für den 70er Gummischlauch reichen. Der Abstand von Wellenkupplung und Wellendurchführung ist das größte Hindernis. Die vordere schwimmende Wellenlagerung (Stopfbuchse) ist 90 mm, 10 mm Abstand zur Wellendurchführung und diese ist dann noch mal 30 mm. Es wird hier eng und auch muss Welle dann sehr genau zentriert werden, da kein Gummischlauch mehr da ist, der hier was ausgleichen könnte. Ich könnte also theoretisch noch ca. 25 mm mit dem gesamten System runter und dann den Winkel auf 13 Grad reduzieren oder 14 Grad beibehalten, dann aber mehr Propellerraum erlangen. Aber eben dieser Platz für die Stopfbuchse verhindert es. Eine Überlegung, den Wellendurchlass neu zu bauen und zwar so, das der Schlauch weiter hinten angebracht werden kann, habe ich verworfen. Montag werde ich die neuen Motorhalter schweißen und dann das ganze System genau ausrichten, kennzeichnen und wieder ausbauen. Als nächstes muss dann das zu Lange Wellenloch wieder verschlossen werden.
Eine neue Ruderanlage ist unterwegs. Ich habe es leider heute versäumt Bilder zu machen.
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Tschau Ralle
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#127
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...ich hatte doch Bilder gemacht. Hier sind sie. Auf dem letzten Bild sieht man, wie es es zwischen Kupplung und "Stevenrohr" wird. Hier zählt dann jeder halber Zentimeter.
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#128
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Die alten Motorhalter waren mir zu verwurschtelt. Hier habe ich neue Teile lasern lassen und diese mit den Haltern verschweißt. Die Silientblöcke habe ich auch weiter nach vorne verschoben. Zum Glück sind hier Metallplatten einlaminiert, so kann man einfach bohren und ein M8 Gewinde schneiden.
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Tschau Ralle |
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#129
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Da der Wellendurchlass weiter nach vorn geschoben werden muss, um den Winkel von 14 Grad einzuhalten UND einen größeren Propeller verwenden zu können, wird der Platz zwischen Wellenkupplung und Wellendurchlass sehr klein. Ich hatte die "Stopfbuchse" von der Primatanlage links und rechts ca. 2,5 mm abgedreht, das ergab 5 mm Platzeinsparung, vom Wellendurchlass sind auch 20 mm entfernt worden und von der Kupplung 5 mm. Trotzdem war der benötigte Platz ca. 120 mm. Meine Welle war an den Lagersitzen eingelaufen und das nach ca. 20 Betriebstunden. Warum? das kann ich nicht sagen, die Lager waren nicht fest und Fett war genug drinnen. Also so glücklich war nicht nicht mit dieser Konstruktion. Rene von rhbs-shop hat mir dann innerhalb von 24 Stunden eine neue Wellendurchführung gebaut. Hier konnten wir dann den Abstand nochmal um 20 mm verkleinern.
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Tschau Ralle
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#130
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Auch ein neues Ruder kam von Rene rhbs-shop. Vielen Dank hier noch mal für die sehr guten, sehr sauber gefertigten und hochwertigen Produkte.
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Tschau Ralle |
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#131
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Eine staubige Angelegenheit, aber das GfK wurde mit der Flex und Fächerscheibe angeschliffen und geschäftet. Zum Glück haben wir eine Abaugung. Ob der Querträger was zu halten hat oder nicht, kann ich nicht sagen.
Ich habe mal Platz für einen neuen geschaffen, etwas weiter vorn im bereich der Getriebelager.
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Tschau Ralle |
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#132
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Heute habe ich dann den alten Wellendurchlass zu laminiert und den Träger auch neu gesetzt. Leider hat der Kleber, der das Styropor NUR leicht fixieren sollte, den Träger mittig aufgefressen. Drum ist er mittig etwas zusammen gefallen.
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Tschau Ralle
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#133
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Motor und Welle sind eingebaut und grob ausgerichtet. Erfreulicherweise habe ich etwas mehr Platz für einen größeren Propeller, als erwartet. Dicht am Ruder passt auch ein 13 Zoll noch drunter. Der Winkel der Welle ist dann 14 Grad. Nun überlege ich, ob ich auf 13 Grad gehe mit einem 12er, so wie geplant. Oder doch lieber den Platz für einen eventuellen 13 Zoll dann bei den geplanten 14 Grad. der hier gezeigte Propeller ist ein 11x11 und sitzt noch ca. 3-5 cm zu weit vorn, die alte Testwelle ist jetzt zu kurz.
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Tschau Ralle |
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#134
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Hier die Bilder, wurden nicht alle hoch geladen.
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Tschau Ralle
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#135
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Moin,
der Prop sollte nicht zu dicht am Rumpf sein. Mindestens 10% vom Durchmesser sollte der Abstand sein. Ich würde also die 14 Grad nehmen. Hat Urs nichts dazu gesagt ? Torsten
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manche Boote fahren elektrisch..... |
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#136
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Habe mal beim alten "Marconi" zu Thema Propeller Abstände nach gelesen:
"Abstand Propeller-Bootsboden... bei Gleitern mindestens 7%, besser 10-12% . Abstand des oberen Flügels zum Ruderblatt... bei Gleitern ...(mindestens) 20%." Achso, der Kühlwassereinlaß auf Bild 6 wir doch noch geändert , so geht das garnicht. Torsten
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manche Boote fahren elektrisch..... |
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#137
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Auf die Antwort vom Urs warte ich noch. Ja, die 10% "sollte" man einhalten. Aber ich denke, das der Winkel der Welle und hier geht es um jedes Grad, mehr Verluste einfährt, als ein vielleicht etwas zu enger Abstand des Propellers zum Kiel. Der Kühlwassereinlass kommt da weg und weiter nach vorn. Das ist der noch vom Boot ohne Getriebe und Pumpe, ist also das alte Staudruckrohr. Das Loch klebe ich hier aber nicht zu, kommt runde flache Platte vor. Ich möchte nicht die ganze Unterseite neu lackieren. Abstand zum Ruder mit 20% halte ich ein, also ca. 60 mm.
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Tschau Ralle
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#138
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Urs hat sich gemeldet, auch hier noch mal ein fettes Danke. Ich gehe einen Kompromiss ein und mache den Winkel so, das eine 12 mit Abstand zum Kiel von 10 Prozent drunter geht. Winkel wird dann so ca. 13,5 sein. Kann dann aber noch mal auf 13 Zoll (oder 12,5) gehen, mit etwas weniger Abstand zum Kiel.
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Tschau Ralle |
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#139
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Um die Welle so einigermaßen in der Wellendurchführung zu zentrieren, habe ich Holzringe gelasert. Diese brachten dann leider die Wahrheit ans Licht. Es passt derzeit nur eine 12 Zoll drunter. Ich hatte wohl bei den ersten Tests die Welle leicht schief durch den Durchlass geführt. Das ist auch nicht weiter tragisch, das kann auch so sein, denn die Stopfbuchse gleicht das ja aus. Um doch noch etwas mehr Platz zu bekommen, lasse ich den Wellendurchlass noch mal einkürzen. ca. 3 cm sind noch machbar. Diese 3 cm ergeben dann hinten 8 mm mehr Platz für den Propeller. Wenn ich dann noch die Welle leicht schief durch den Wellendurchlass platziere, dann könnte ich hinten ca. 12 mm gewinnen, was ja ein Zoll mehr Durchmesser für den Propeller ergibt. Aber das wird dann die nächste Woche zeigen, wenn ich das Teil zurück habe.
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Tschau Ralle
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#140
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Ich habe nun noch mal vorn vorn angefangen zu denken. Manchmal muss man das tun, weil zu viele Ströme da oben durcheinander fließen. So habe ich mir dann nach dem Reset die Frage gestellt: was ist denn die Ausgangslage für die Angabe des Wellenwinkels? Logischerweise wird das die KWL sein. Nun die Frage, wo ist beim Condor die CWL? Das Boot ist immer sauber und so markiert sich die KWL nicht. Dann habe ich durch eher Zufall die Freibordhöhen in der Anleitung LOTOS gefunden und das Boot mal so ausgerichtet. Nun steht das Deck mit ca. 1 Grad bergauf und nicht wie von mir gedacht 0 Grad. der Kiel hat nun hinten 0 Grad und nicht wie gedacht -1 Grad. Somit sind auch die gedachten 14 Grad nun 15 Grad, was im Bootsbau als das absolute Maximum für den Wellenwinkel gilt. Die Wellendurchführung nun mal auf dem Tisch gemessen, ergibt auch die 15 Grad. Die DDR Bootsbauer hatten das eben auch schon beachtet. Das heisst dann aber auch, das ich nicht mit 17 Grad gefahren bin, sondern mit 18 Grad. So, wie nach meinem Wissen auch die Boote mit Lunze Getriebe unterwegs waren. Durch den nun größeren Propeller, glaube die waren sogar 13 Zoll, wurde die Welle einfach steiler eingebaut. Soweit so gut, jetzt konnte ich das Boot auf KWL einrichten und Welle und Motor neu einrichten und messe. Vorher habe ich eine Zeichnung gemacht. Da Welle, Winkel und Größe des Propellers reine dreieckige Mathematik sind, muss das dann ja live genauso sein.
bei einem gewünschten Propellerdurchmesser von 12 Zoll und einem max. Winkel von 15 Grad, muss der Wellendurchlass um 150 mm nach vorne.
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Tschau Ralle |
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#141
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Der um weitere 3 cm gekürzte Wellendurchlass kam von rhbs-shop zurück und konnte im neu eingerichtetem Boot mit Welle probesitzen. Ich musste den Motor nun noch einmal etwas tiefer setzen, so ca. 5 mm. Dabei habe ich mich auf einen Kompromiss eingelassen. Verzicht auf einen 13 Zoll, einen etwas knirschigen 12 Zoll, aber 14,5 Grad. ich kann aber jederzeit auf 15 oder gar 15,5 Grad erhöhen, um 1/2-3/4 Zoll mehr Platz zu bekommen.
ich bin der Meinung, das jedes halbe Grad Wellenwinkel weniger, mehr bringt, als vielleicht Verluste durch einen zu geringen Abstand zum Kiel oder Ruder. Den Wellendurchlass habe ich bin Folie beklebt und mit Trennmittel eingepinselt. Der Rumpfboden wurde mit einem 2K Epoxy Klebestoff um das Wellen-Loch ca. 3 mm belegt und dann der Wellendurchlass samt Welle und Kupplung montiert. Alles wurde gut ausgerichtet und vermessen und härtet nun langsam aus. Wenn der Klebstoff gehärtet ist, wird alles wieder ausgebaut. nach dem Lackieren wird der Wellendurchlass dann wie üblich mit elastischer Dichtmasse mit dem Rumpfboden verschraubt. Propellerabstand zum Kiel ca. 15 mm, zum Ruder ca. 45 mm (zur Spitze des Ruders). Das ist knirsch, ich weiß, aber der halbe Winkel war mir etwas wichtiger. Nun kann der Motorraum neu lackiert werden und das Unterwasserschiff oder -boot auch. Endmontage und ich kann es kaum erwarten, die erste Fahrt zu machen. Entweder bringt eine Reduzieren des Wellenwinkels von 18 auf 14,5 Grad gar nichts, dann laufe ich im Kreis...oder sie bringt sehr viel, dann laufe ich im Kreis und springe hoch. Wir werden es in einigen Wochen sehen.
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Tschau Ralle Geändert von Tailor (12.04.2026 um 13:56 Uhr)
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