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| Motoren und Antriebstechnik Technikfragen speziell für Motoren und Antriebstechnik. |
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Themen-Optionen |
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#51
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Wenn du es perfekt machen willst, dann
1. Mißt du die Länge erst mit ungefüllten Liftern. 2. Dann legst Du fest, wie viel Umdrehungen du später die Lifter vorspannen willst (ich nehme da lieber etwas weniger, als mehr. Zu viel heißt das Ventil schließt nicht und brent durch, zu wenig heißt, we klappert. Das hörst Du dann aber sofort). Ich habe 1/4 Umdrehung nach null Spiel genommen und bei laufendem Motor eingestellt. 3. Dann rechnest dann aus, wieviel mm (oder inch) diese 1/4 Umdrehung ist (auswendig weiß ich die Gewindesteigung der Stehbolzen jetzt nicht) und ziehst das von der unter 1. gemessenen Länge ab. Aber vorher sieht dir an, ob die beim drehen unter 1. auch wirklich kollabieren. Sowieso würde ich prüfen wieviele Umdrehungen zwischen voll ausgefahrenem und voll eingedrücktem Lifter nötig sind. Wenn du die Schraube am Kippghebel runter drehst, siehst du, wie der Kolben im Lifter runter geht, bis er unten ankommt und dann erst geht das Ventil auf. Für die Ventileinstellung kann man auch die Mitte der Bewegung des Kolbens im Lifter nehmen. Ich hoffe, das war jetzt verständlich. Wenn nicht, schick mir eine PN, dann können wir mal telefonieren. Gruß Götz P.S.: Hast du eigentlich Rhoads Lifter verbaut ?
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#52
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Servus miteinader,
hätte auch wieder nen Beitrag zum begleiteten Schrauben hab meinen Motorblock nun wieder zusammengesetzt. Zylinderköpfe sind geplant und Ventile eingeschliffen, Stehbolzen eingesetzt, und das COMP Cams 26918VCS Federn Set verbaut. Bohrung für den Ölschnorchel an dem HV Ölpumpendeckel ist aufgespindelt worden, passt jetzt wie bei der originalen. 1.60er Roll Rocker von COMP Cams sind probemontiert und die länge der originalen Stössel sollte auch passen der Abdruck auf dem Ventilschaft ist exakt mittig. hab jetzt in der Beschreibung der COMP Cams Rocker geslesen...bei Verwendung einer HV Ölpumpe soll ein Ölabweiser/Spritzblech über die Kipphebel montiert werden. Hab den Punkt mal übersetzt. 5. Der Einstaz von Hochdruck oder Hochvolumen Ölpumpen kann zu Fressspuren an den Stößelstangen und Sitz sowie zum Durchbrennen des Kugelgelenks und des Kipphebels führen. Sollten Hochvolumen-Druck Ölpumpen unumgänglich sein benötigen Sie Ölabweiser für den Ventiltrieb die über die Kipphebelarme montiert werden um zu verhindern dass Öl über die Kipphebel spritzt. Ist das bei den flachen Mercruiser Ventieldeckel überhaut möglich? oder notwendig?? Da meint man es gut mit der HV Ölpumpe und jetzt das... das Risiko würde doch aber auch mit normalen Rocker und HV Pumpe bestehen?? Was habt Ihr da für Erfahrungen. freu mich auf hilfreiche Antworten Geändert von Bayliner2050 (22.01.2026 um 23:31 Uhr)
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#53
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Hast Du da mal einen link zu der Aussage von Comp Cams ?
Das erscheit mir ehrlich gesagt nicht logisch. Eine Hochvolumenpumpe mit gleicher Überdruckventil-Feder liefert in den meisten Betriebszuständen nicht mehr Öl, als eine Standardvolumenpumpe. Selbst mit der Standardpumpe öffnet das Überdruckventil schon bei unter 2.000 U/min (mit xW40 Öl). Sowieso leuchtet mir nicht ein, warum ein höheres Ölvolumen schaden sol ?? ![]() ![]() Andererseits hat CompCams sich etwas dabei gedacht, ich frage mich, was ? Mein Motor hatte ab Werk eine high volume Ölpumpe und keinerlei Bleche über den Kipphebeln. Selbst habe ich dann sofort die full roller rocker eingebaut und damit läuft alles seit 10 Jahren ohne Probleme. Mit einer high volume Ölpumpe solltest du aber erst recht über das Motoröl nachdenken. Mit xW40 Öl ist das Überdruckventil selbst beim Kaltsart bei Leerlauf (in Kroatien, also nicht soo kalt) geöffnet. Da ist dann nichts mit high volume. Selbst mit einem 5W30 Öl liegen bei warmem Motor im Leerlauf deutlich über 1 bar an. Bei meinem Vergaser hat mal das power valve im Vergaser gehangen und der Motor lief so fett, dass ich nach der Ausfahrt 1 Liter mehr Öl in der Wanne hatte - also Kraftstoffverdünnung extrem. Trotzdem war der Öldruck in allen Betriebszuständen perfekt. Zum Glück habe ich das an der Lambdaanzeige sofort gesehen, konnte also zurück an der Anlegestelle sofort reagieren. Gruß Götz
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#54
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hier mal ein Bild vom Beipackzettel der CompCams Roll Rocker es geht um Punkt 5.
ich würde das auch so deuten...mehr mögliches Vördervolumen heist ja nicht gleich höheren Druck, sondern das die den erforderlichen Druck nur länger bereitstellen kann. werd den Motor ohnehin mal offen laufen lassen dann sollte man erkennen ob das Öl über er die Rocker spritzt oder doch schön drüber läuft und schmiert. |
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#55
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Jetzt verstehe ich es: Mit HV bzw. HP Pumpe könnte das Öl über die Kipphebel hinweg spritzen und dann käme kein mehr (oder zu wenig) Öl an die Schmierstelle der Kipphebel.
Das wäre schlecht, dann würden auch die Ventilfedern nicht mehr genügend gekühlt. Ob das mit den niedrigen Original-Ventildeckeln überhaupt ein Thema ist ? Keine Ahnung. Bei mir läuft alles perfekt, aber ich habe auch stud girdles installiert, die wirken ja auch wie oil deflectors. Gruß Götz
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#56
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Zitat:
Darf ich mal fragen wie du den Sweep so mittig und schmal bekommen hast? Du hast wie ich gesehen habe die gleichen Rocker wie ich (nur 1.6 statt 1.5). Ich versuch seit Tagen den perfekten sweep zu finden. Viele fahren 7.200“ pushrods, bin aber eher bei 7.150“. Wo bist du gelandet? VG Ben |
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#57
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Das ist aber nicht wirklich mittig und zudem noch außermittig zur falschen Seite.
Selbst 7.15" Pushrods sehen mir zu lang aus. Gruß Götz |
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#58
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Zitat:
Das auf dem Bild jetzt hier ist auch 7.150“. Nur anderer Farbstift. Es kommt auch bei gleicher Pushrod Länge jedes Mal ein minimal anderes Ergebnis raus. Habe das Gefühl das kommt auch dadurch, dass die Pushrods nicht geführt sind und die Kipphebel etwas Spiel haben weil sie selbst-zentrierend sind. Mich würde auch interessieren, ob Bayliner mit Checking Federn oder mit den normalen Federn gemessen hat. Ich hatte mit den normalen Federn nämlich nur halben Ventillift weil dann die Hydr. Lifter komprimiert wurden. Damit hatte ich auch ein besseres Ergebnis, aber halt verfälscht. VG Ben |
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#59
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Die Bewegung des Kipphebels geht ja von innen nach außen, wobei die höchste Last auf dem System am Ende der Bewegung auftritt.
Darum sollte die Auflagemarkierung leiber etwas nach innen, als nach außen liegen. Wenn die Hydros kollabieren, dann endet die Bewegung des Kipphebels etwas früher, als sie mit gefülltem Hydro würde. D.h. bei kollabierendem Hydros geht die Markierung etwas weniger weit nach außen, als sie würde, wenn der Hydo gefüllt wäre. Oder anders, wenn bei kollabierenden Hydros die Markierung mittig ist, nimm einen etwas kürzeren. Gruß Götz |
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#60
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Hallo Ben
Ich hatte zum einmessen einmal die normalen Federn und dann die Beehive Federn verwendet, was aber keinen Messunterschied gemacht hat. Sowie einen alten Hydroroller der gefüllt (bzw. fest ist und sich nicht durch die Ventilfeder zusammendrückt) Hab auch bemerkt das bei leeren Hydros sich kein zufriedenstellendes Ergebnis ergibt und unter Last bei höheren DZM wenn die Hydros nicht mehr kolabieren solls meiner Meinung nach dann aber aufn Ventilschaft so mittig wie möglich sein. Bin dann bei einer Länge von 7,200in mit den 1,6Rocker gelandet/geblieben Geändert von Bayliner2050 (Heute um 12:57 Uhr) |
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#61
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Möglichst mittig stimmt zwar, geht aber zu 100% nicht immer und dann lieber etwas mehr nach innen zum V (aus den genannten Gründen).
Gruß Götz |
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