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Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel

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  #51  
Alt 13.02.2026, 23:06
Thomas69 Thomas69 ist offline
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Und da gab es noch die VDE. Die verlangt für die "Elektrische Ausstattung auf Yachten" (VDE0129 Teil 507) nämlich einen zweipoligen LS nach der Einspeisedose.

Jetzt kann man darüber streiten ob dein WR das evtl. schon beinhaltet, müßte man im Detail sehen/lesen (Handbuch?). Dann darf aber zwischen der Einspeisedose und dem WR keinerlei sonstige Verbindung/Abzweig oder ähnliches sein!

Sinn des Ganzen ist die Möglichkeit daß der Landanschluß der Marina selbst einen defekten LS haben kann. Dann hast du wenigstens noch "deinen" bevor eine Leitung abbrennt.

Leider ist eine Reihenschaltung von LS aber recht "arbeitsintensiv" denn im Kurzschlußfall lösen die meist alle aus und die Sucherei geht los. Im einfachsten Fall hat man genau einen LS nach dem Landanschluß und danach KEINEN mehr. Allerdings muß dann auch die gesamte 230Volt Verkabelung nach diesem LS mindestens in 1,5mm² ausgeführt sein.
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Thomas

Geändert von Thomas69 (14.02.2026 um 12:18 Uhr)
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  #52  
Alt 14.02.2026, 09:08
fignon83 fignon83 ist offline
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1,5mm sind es überall.
Was verstehst du jetzt unter Einspeisedose: die AnschlussBuchse, wo das Kabel vom Steg ins Schiff kommt, oder einer der Steckdosen, wo ein Verbraucher dran hängt? Falls ersteres: was hat denn der Inverter mit der zu tun?
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  #53  
Alt 14.02.2026, 10:00
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Zitat:
Zitat von fignon83 Beitrag anzeigen
1,5mm sind es überall.
Was verstehst du jetzt unter Einspeisedose: die AnschlussBuchse, wo das Kabel vom Steg ins Schiff kommt, oder einer der Steckdosen, wo ein Verbraucher dran hängt? Falls ersteres: was hat denn der Inverter mit der zu tun?
Erstere ist gemeint. WENN man davon ausgeht daß die Marina immer korrekt installiert ist, also mit maximal 16A, dann reicht im Schiff eine Verkabelung in 1,5mm².

Die Norm berücksichtigt aber auch DAUs: versehentlich ist in der Marina eine 25A oder gar 32A Absicherung vorhanden. Wenn es dann zu einer Überlast kommt soll DEIN LS rechtzeitig auslösen und möglichst wenig Leitung verbrannt werden. Also eine möglichst kurze Strecke zwischen der Einspeisedose und dem LS. Wenn dieser LS "eingespart" wird und seine Funktion erst im WR verbaut ist, bleibt die "lange" Leitung zwischen Dose und WR als Restrisiko. WENN der LS im WR richtig funktioniert wird er auch die vorgelagerte Leitung schützen aber das ist (ebenfalls nach Norm) nur bei kurzen Leitungen möglich und sinnvoll. Jede Klemmstelle in dieser Leitung vergrößert das Risiko.

Wenn das ein Fachmann begutachtet hat wird es wohl ok sein, IRGENDEIN Restrisiko gibt es immer. Das ganze Leben besteht aus Risiken
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Thomas
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  #54  
Alt 14.02.2026, 10:05
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Mmh, zwischen Einspeisedose und meinen 230V-Bordnetz ist ja der Trenntrafo mit eigener Absicherung, dann der FI, dann der Wechselschalter Landstrom/WR/Aus. An dem hängt auch der WR mit eigenem FI und Absicherung. Aber was soll der WR dann noch mit der Einspeisedose zu tun haben?
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  #55  
Alt 14.02.2026, 10:55
Thomas69 Thomas69 ist offline
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Die VDE Vorschrift hat ja erst mal nichts mit einem Trenntrafo zu tun sondern geht von der simpelsten Verkabelung aus. Bei dir sollte also zwischen Einspeisedose und TT ein zweipoliger LS mit 16A sein. Der Trafo wird vermutlich eine eigene Gerätesicherung haben. Die wird von der Maximalleistung des TT bestimmt, kann also 10, 15A sei oder was immer der Hersteller des TT meint.

Im TT sollte die Brücke L'-PE sein.

Mich irritiert der RCD an dieser Stelle denn bei der Versorgung aus dem WR braucht man dann noch einen weiteren RCD hinter dem WR (weil du offensichtlich dort den Umschalter hast). Das hätte man auch mit einem RCD nach dem Umschalter machen können.

Aber egal, das ist nur eine Kostenfrage.

Die VDE verlangt eine zweipolige Absicherung weil man nicht sicher sein kann daß L und N von der Marina "richtig herum" geliefert werden. Die Sicherung in deinem TT ist aber höchstwahrscheinlich nur einpolig. Bei der Verwendung eines TT ist die Frage der ein oder zweipoligkeit aber akademisch weil nach dem TT sowieso wieder eine neue Netzform entsteht (der Trafo erzeugt ein IT Netz, das L'-PE Relais oder Brücke macht daraus ein TN-S Netz wie es für die Funktion eines RCD/FI erforderlich ist)

Bei dir scheint mir alles in Ordnung zu sein, auch ohne den eigentlich vorgeschriebenen zweipoligen LS nahe an der Einspeisedose. So hat es wohl auch dein Eli gesehen....
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Geändert von Thomas69 (14.02.2026 um 12:19 Uhr)
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Alt 14.02.2026, 11:33
fignon83 fignon83 ist offline
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Zitat:
Mich irritiert der RCD an dieser Stelle denn bei der Versorgung aus dem WR braucht man dann noch einen weiteren RCD hinter dem WR (weil du offensichtlich dort den Umschalter hast). Das hätte man auch mit einem RCD nach dem Umschalter machen können.
Als ich das Boot übernommen habe, gab es aber nur den TT mit FI und einen (defekten) WR mit nur einer Steckdose. Ich wollte aber ein 230V Netz an Bord haben, bei dem alle Steckdosen funktionieren, egal wer den Strom liefert. Der Eli meinte, wenn einen neuen WR dann am einfachsten den Sterling mit eingebautem FI.
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  #57  
Alt 14.02.2026, 12:17
Thomas69 Thomas69 ist offline
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Zitat:
Zitat von fignon83 Beitrag anzeigen
Als ich das Boot übernommen habe, gab es aber nur den TT mit FI und einen (defekten) WR mit nur einer Steckdose. Ich wollte aber ein 230V Netz an Bord haben, bei dem alle Steckdosen funktionieren, egal wer den Strom liefert. Der Eli meinte, wenn einen neuen WR dann am einfachsten den Sterling mit eingebautem FI.
Das war dann wohl die richtige Entscheidung statt alles "alte" wieder aufzureißen.

Hast du die Funktion der RCDs schon mal getestet? Bitte nicht mit dem Deppenknopf an dem RCD sondern einem einfachen RCD Tester aus dem Baumarkt in der nächsten Steckdose.

Für Mitleser: ich hatte weiter oben von "der Norm" geschrieben und die Technischen Regeln der VDE gemeint. Das habe ich korrigiert denn eine Norm ist etwas anderes als eine "Technische Regel". Bevor sich noch jemand darüber aufregt
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  #58  
Alt 14.02.2026, 13:43
fignon83 fignon83 ist offline
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Ich nicht, aber der Experte seinerzeit.
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  #59  
Alt 14.02.2026, 15:54
Thomas69 Thomas69 ist offline
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Zitat:
Zitat von fignon83 Beitrag anzeigen
Ich nicht, aber der Experte seinerzeit.
Sollte man aber alle 3 bis 6 Monate machen. Ich habe in meinem Berufsleben schon einige "tote" RCDs erlebt, nicht lustig.
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Alt 14.02.2026, 16:05
fignon83 fignon83 ist offline
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Bangemachen gilt nicht.
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Alt 17.02.2026, 04:49
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Bau nen Multiplus 2 ein.

Eingangsseitig nach dem Landanschluß kommt die übliche Schutzbeschaltung.
Das Erdungsrelais sowie AC out 2 sind entspr. programmiert, Ac out 2 ist nur bei Landstrom aktiv, dort kommt das Ladegerät usw. dran.
ACout 1 wird durchgehend versorgt.
Beide Ausgänge erhalten einen FI (oder entspr. dimensionierte FI/LS), zusätzlich sind Bypassschalter verbaut, im Störungsfall wird der WR damit umgangen.
Für Powerassist könnte man die zusätzliche Wandlerspule über den Landstromeingang klemmen um vor dem TT genau zu messen.
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Grüße
Karl-Heinz
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"Elektronische Bauteile kennen 3 Zustände:
Ein-Aus-Kaputt".
(Wau Holland)
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