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| Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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Themen-Optionen |
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#1
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Auch wenn ich jetzt von den Alteingesessenen hier gesteinigt werde, weil ich mal wieder die Osmosediskussion anheize. Heute war ich u.a. mit zwei Boatern ne Runde spazieren. Der eine von denen fährt seit etwa 30 Jahren und hat sein 4tes Boot. Also ich denke den kann man schon einen alten Hasen nennen. Augenblicklich hat er ne kleine Sea Ray die schon 5 Jahre den Sommer über im Wasser liegt. Der hat mich nur verwundert angeschaut als ich sagte, dass mein Neues 7 Schichten Osmoseschutz bekommen wird. Versteht er absolut nicht. Andererseits hatte ich mal ne Diskussion mit nem Händler und Bootsbauer, der früher mal ne Marke, die mit B beginnt vertrieben hat. Der erzählte mir von nem wahren Osmose-Fiasko mit diesen Booten bereits nach einem Jahr im Wasser.
Da wo ich liege wissen die meisten gar nicht was Osmose ist. Obwohl da ca. 80 Boote -teilweise seit Jahrzehnten- im Wasser liegen. Kumpel von mir hat neulich über Bläschen am Rumpf bei seiner über 20 Jahre alten F... W... 258 V... erzählt, die auch die ganze Zeit ohne Osmoseschutz im Wasser lag. OK, nach 20 Jahren wundert mich das jetzt nicht wirklich. Mich würde mal interessieren, wer welche Bootsmarke wie lange schon OHNE Osmoseschutz im Wasser liegen hat OHNE SICHTBARE Probleme zu haben. Wenn es OHNE Probleme ist müsst ihr auch den Namen der Marke nicht abkürzen P.S.: SICHTBARE PROBLEME - KEINE WISSENSCHAFTLICHEN ABHANDLUNGEN- SIEHE ÜBERSCHRIFT!
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Ahoy, Frank
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#2
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Quicksilver, 6 Jahre den Sommer über in der Havel, keine sichtbaren Probleme, kein messbarer Anstieg der Feuchtigkeit, Rumpf sieht nach Reinigung aus wie neu.
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#3
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Benetau Oceanis 10 Jahre Wasserlieger, ohne speziellen Osmoseschutz immer 2-3 Jahre am Stück im Wasser- Ohne Probleme
Stingray - 5 Jahre ohne speziellen Osmoseschutz im Sommer über im Wasser-> Ohne Probleme Aber eigentlich schreibst du dir die Antwort ja selber. Alte Boote bekommen halt irgend wann Osmose, ist eben so. Neue sollten das wirklich nicht so schnell bekommen, passiert es doch, ist was bei der Produktion schief gelaufen. Klar, mit Angst macht man Geschäfte. Gibt einer viele Euros für ein Boot aus, hat er angst, dass s durch die "ganzen Blasen sofort sinkt". Und die Bootsindustrie kann noch mal was verdienen.
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Gruß Christoph Rest in Peace!- John Fisher- Volvo Ocean Racer 3/2018 #foreverfish https://ineuropaunterwegs.travel.blog/
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#4
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Nidelv 18 mit 40. Jahren auf dem Buckel; Bj. 77 ; ca. 6 Monate im Jahr in der Donau.
Bisher nur Primocon u. Antifouling verschiedener Hersteller. Es wurde noch keine einzige Blase gesichtet. Das Boot ist seit ca.35 Jahren in Familienbesitz.
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LG Wolfgang
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#5
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Moin,
Mariah, Baujahr 1995. Davon 15 Jahre im Sommer 6 Monate Wasserlieger. Null Problemo!
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#6
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Hi....Luna31....Baujahr 1981....Dauer-Wasser-Lieger....Beschichtung Primocon und Hart-Antifouling von International....bisher alles gut...Gruß Thomas.
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Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber völlig sinnlos.....
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#7
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Hallo Frank,
eine wichtige Frage ist wo die Boote liegen. Die Wassertemperatur spielt eine große Rolle. Wenn man also in unseren Breitengraden liegt ist die Gefahr von Osmose nicht so groß wie z. B. am Mittelmeer. Die Gefahr von Osmose steigt mit der Wassertemperatur, unter 25 Grad Wassertemperatur passiert fast nichts. Deswegen ist die Frage wo das Boot liegt viel wichtiger als die Frage nach der Bootsmarke. Ich hoffe das war jetzt nicht zu wissenschaftlich. Gruß Achim
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#8
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Ich kann nur via Hörensagen berichten....
Mein Boot war, im Winter bevor ich es gekauft habe, beim Sanieren des Unterwassers wegen Osmose. Das nach 12 Jahren, im Sommer im Wasser, im Winter im Winterlager... Das Boot war am Vierwaldstätter- und Bodensee stationiert.
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Beste Grüsse aus der Schweiz Tom ![]() https://www.boote-forum.de/album.php?albumid=7315
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#9
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Hallo Frank
Deine Frage finde ich sehr berechtigt und schade, dass die Erfahrungsberichte nicht kontinuierlich fortgeführt werden. Nun meine Erfahrung zu Original Hansvik und Replik (PL) wie folgt: Boot eines Stegnachbarn im Hafen ist eine Hansvik 18HT, das Original aus skandinavischer Fertigung. Dieses liegt seit da bereits gut 10 Jahre dauernd im Wasser. Leider war dieses Modell nicht mehr erhältlich (da Werft Hansvik Konkurs ging), alls ich 2015 ein neues Boot suchte. Jedoch gab es zu dieser Zeit einen Replik des Modells zu günstigen Konditionen aus Fertigung in Polen des Herstellers Admiral Boats. Alle Fischerboote am Steg bei uns liegen das ganze im Wasser. Nach 8 Jahren hatte mein Hansvik Replik ganz viele Blasen überall im Unterwasser. Die andere Hansvik (Original) bis dato immer noch nicht. Unterschiede der beiden Boote kann in mehreren Bereichen vermutet werden. Einmal kommt es auf das - Material Gelcoat, - das Harzsystem an - Polyester ist eben nicht gleich Polyeser (Type Ortho vs. Iso), ggf sogar Vinylester-Skincoat, - auf die Dicke der Laminierung - und sicher auf Verarbeitungsverfahren (Handlaminierung vs. Vakuum) und Qualität (Luftblasen,....). Leider erfährt man von den Herstellern nicht, welche Materialien verwendet werden, auch über Prozess schweigen sie sich aus. Heute habe ich eine Flipper. Ich hatte schon versucht mit dem Hersteller Flipper in Kontakt zu kommen und mehr über die Materialien in Erfahrung zu bringen. Leider wollen die keinen Kontakt mit Kunden und haben nie geantwortet. Nur die Werft Warrior in GB hat fachliche Fragen zu Materialien beantwortet. Hat jemand Langzeiterfahrung mit Flipper? Grüsse Rasch
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#10
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Ich habe mir eine Jeanneau Merry Fisher 695 gerade neu gekauft. Fahre Binnengewässer.
Ich hoffe mit dem Boot gibt es keine solchen Probleme. Ein Antifouling habe ich nach anraten des Händlers nicht drauf gemacht. Laut Recherchen soll Jeanneau eine Osmose Sperrschicht im Glasfaser eingebracht haben. |
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#11
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...das wird schon: von 3 Jeaneau im Verein hat nur 1 Osmose bekommen, + das erst nach > 15 Jahren.
Alle hatten Sperrschicht und AF drauf. Warum die Eine = ? Grüße, Reinhard
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#12
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Zitat:
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Gruss, Dirk "Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen." (Heiner Geissler, 1930 - 2017)
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#13
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Zitat:
Daran kann es also auch nicht immer liegen. Grüße Totti
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Flagge zeigen ist eine Tugend!
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#14
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Habe mich vor vielen Jahren mal ins Thema eingelesen.
Da wurde behauptet, dass Osmose auf einen Verarbeitungsfehler bei der Herstellung zurückgeht. Der wurde häufig gemacht, als die GFK Technik noch neu war. Später weniger, weil man die Zusammenhänge verstanden hatte, aber manchmal eben doch noch. Wo Menschen arbeiten passieren halt auch Fehler. Ich weiß nicht ob das stimmt, aber es klang plausibel. Auch die Chemie dahinter wurde erklärt.
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen |
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#15
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Wenn schon, dann müsste die außerhalb vom Harz liegen. Also das Gelcoat selber oder unter dem Gelcoat.
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen
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