![]() |
|
|||||||
| Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art. |
![]() |
|
|
Themen-Optionen |
|
#1
|
|||
|
|||
|
Hallo zusammen,
ich bin seit Kurzem stolzer Besitzer einer Catalina M20 (Marieholm, Schweden). Außen ist das Boot in sehr gutem Zustand, im Innenraum gibt es jedoch einiges zu tun. Der Rumpf ist aus GFK, der bisherige Innenausbau (Boden und Seitenwände) bestand aus Holz. Da der Boden bereits deutlich angegriffen war und ich den Zustand darunter nicht beurteilen konnte, habe ich die komplette Innenverkleidung entfernt. Die Seitenwände saßen auf der Bodenplatte auf, daher mussten auch diese raus. Aktuell ist das Boot innen komplett offen, ich komme überall gut hin und möchte den Innenausbau nun grundlegend neu aufbauen. Ich spiele mit dem Gedanken, Boden und Wände künftig in GFK auszuführen und Holz nur noch als aufgeklebte Deko-Elemente zu verwenden. Ziel ist ein möglichst feuchteunempfindlicher und langlebiger Aufbau. Ich bin mir aber nicht sicher, ob dieser Ansatz sinnvoll ist oder ob ich mir damit neue Probleme schaffe. Geplanter Aufbau
Meine Fragen an euch
Anbei noch ein paar Bilder vom teilweisen Ausbau, auf denen man das alte Holz noch sieht, sowie vom komplett entkernten Zustand, damit ihr euch ein besseres Bild machen könnt. Ich freue mich sehr über eure Erfahrungen und Hinweise, bevor ich mich auf ein Konzept festlege. Vielen Dank vorab und viele Grüße Helmut |
|
#2
|
||||
|
||||
|
Servus!
Schönes Projekt das du da aufziehst... Wegen der Bodenplatte: - Von welchen Abmessungen LxB reden wir den da? - Wie hoch sind die Stringer? - Was soll den die Endoberfläche sein? GFK-Optik oder Holz bzw. Teak/Teakoptik? Von der Tendenz her würde ich mal spontan die Platte in irgendeiner Form lösbar halten mit irgendeiner Form des Zugangs. Ich wäre auch ein Fan davon den Boden so auszulegen das irgendwo an einer definierten Stelle Spritz/Regenwasser zusammenläuft und man es von dort aus geplant loswerden kann.
__________________
LG, Roland ---------------------- Am Ende fließen alle Dinge ineinander, und aus der Mitte entspringt ein Fluß. |
|
#3
|
|||
|
|||
|
Hallo Roland,
vielen Dank für deine Anmerkungen. Deine Fragen beantworte ich gerne: Von welchen Abmessungen bei der Bodenplatte (LxB) reden wir den da? ca. 200 x 150 cm Wie hoch sind die Stringer? ca. 10 cm Was soll den die Endoberfläche sein? GFK-Optik oder Holz bzw. Teak/Teakoptik? Momentan habe ich eine GFK-Optik im Kopf, welche ich durch Polster und Holz-Deko-Elemente aufhübschen möchte. Beim Ablaufen des Spritz und Regenwasser habe ich auch ein Problem. Die mittleren 3 Bilgen (auf dem mittleren Bild zu erkennen) haben keinen Ablauf. Darin steht das Wasser. Die äußeren 3 Bilgen laufen zum Heck hin ab und können dort abgepumpt werden. Gibt es einen vernünftigen Grund, warum die mittleren 3 Bilgen keinen Ablauf haben? Aktuell würde ich diese 3 Bilgen verbinden (ein wenig aus dem Stinger aussägen) und in der mittleren Bilge ebenfalls eine Pumpe einbauen. |
|
#4
|
||||
|
||||
|
Über den Boden denk ich noch nach...
...was die Entwässerung angeht der inneren drei Bilgebereiche angeht: Ich pers. bin kein Freund davon Stringer / Spanten anzubohren oder deren Querschnitt zu ändern. Ich hab es mal anders herum gesehen: Wo nichts ist, kann auch nichts sein. Was mich mal zu dem spontanen Gedanken gebraucht hat: Warum nicht diese drei Bereiche ausschäumen bis auf das Auflageniveau des Bodens. Aber da kommen sicher auch noch andere Ideen anderer Leute, also noch zuwarten!
__________________
LG, Roland ---------------------- Am Ende fließen alle Dinge ineinander, und aus der Mitte entspringt ein Fluß. |
|
#5
|
|||
|
|||
|
Von wo aus kommt denn das Wasser in die drei Kammern? Kann man es schaffen das diese Kammern nicht gefüllt werden?
|
|
#6
|
|||
|
|||
|
Ich habe gerade ein Video auf YouTube gefunden, in dem der Boden genauso ausgeführt wurde, wie ich es mir vorstelle:
https://youtu.be/4GdYBV4tL_Y?si=Jr72orHyp1J3gxuf |
|
#7
|
|||
|
|||
|
Wenn ich alles Dicht mache, kommt kein Wasser in diese Kammern. Ich habe aber gelesen, dass man nie alles 100%-ig Dicht bekommt, und auch Tauwasser entstehen kann. Dann würde es in der Kammer anfangen zu modern. Oder ist das falsch?
|
|
#8
|
|||
|
|||
|
Ich habe in meinem Boot auch mehrere Kammern. Alle Kammern haben ein Loch, damit eventuell vorne eintretendes Wasser nach hinten in die mittlere Kammer ablaufen kann (Boot liegt immer unabgedeckt im Wasser). Von der mittleren Kammer wird es dann mittels automatischer Lenzpumpe abgepumpt. Das Boot selber hat einen Gfk Boden. Es kommt kein Regenwasser von vorne in die äußeren Kammern. Einst lief das Wasser in die Ecke des Bootsbodens, dann in die Steuerbordkammer und dann durch den Stringer in die mittlere Kammer. Somit wurde die äußere Kammer immer erst unnötig mit geflutet. Dies ändere ich gerade, sodass das Wasser über einen Schlauch und nicht durch die Stringer in die mittlere Kammer abgeführt wird. Das zu sehende Rohr ist aus Gfk (Bild 4). Dort wird der Schlauch später angeschlossen. Das untere Loch wird noch verschlossen. Noch besser fände ich es, wenn das Wasser zur Seite durch den Rumpf abgeführt werden hätten können. Doch da war ich mir bei meinem Boot nicht sicher, mit der Höhe der Wasserlinie. Alles schwer zu erklären, ich hoffe, man versteht es.
|
|
#9
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Hast Du die Kammern mit dem Boden dann komplett verschlossen, oder kommst Du nachträglich bei Bedarf an die einzelnen Kammern noch ran? |
|
#10
|
|||
|
|||
|
Ich komme nur an die mittlere Kammer und im hinteren Teil an die Seitenkammern. Da wo die Stütze steht, ist später im Boden ein Ausschnitt für den Kraftstofftank. Ich habe jetzt im Nachhinein quasi die äußeren Kammern von der mittleren Kammer getrennt. Weil die äußere backbord Kammer immer trocken war. Und wie gesagt auch die Steuerbordkammer wäre immer trocken, wenn ich sie nicht selber über den Ablauf geflutet hätte.
|
|
#11
|
|||
|
|||
|
Zitat:
|
|
#12
|
|||
|
|||
|
Wie gesagt, dort wird in der Regel kein Wasser sein. Dann müsste es schon durch Beschläge/ Instrumente/ Schaltung usw. Laufen. Und wann da so viel Wasser läuft, hat man echt sehr schlecht abgedichtet.
|
|
#13
|
||||
|
||||
|
Zitat:
Die einzige Sache die mir nicht gefallen will, ist das er um diese Öffnung in der Mitte, wo er ja eine Zugangsluke geplant hat, keine Rinne um diese Öffnung vorgesehen hat um Wasser aus dem Cockpitbereich das dorthin läuft gleich abzufangen. Was er im Video nicht erwähnt, aber vielleicht trotzdem gemacht hat: Ich selber würde mit dem Boden etwas "schwindeln" und irgendwo ein Gefälle zu bekommen in Richtung eines angedachten Wasserablaufs. Konkret vom Cockpit nach Hinten mit 0,5 bis max. 1° abfallen und hinten eine Querrinne. Ob sich bei deinem Boot die Querrinne direkt nach außen führen lässt mit Außenbord-Durchlass (=Selbstlenzend) oder Umweg via Pumpe: Kann ich von den Fotos her nicht beurteilen, ich vermute eher nicht?! Aber sonst klingt das Video nach einem Plan und das Grundmaterial für die Bodenplatte sah nach was aus das sich gut in Form bringen lässt.
__________________
LG, Roland ---------------------- Am Ende fließen alle Dinge ineinander, und aus der Mitte entspringt ein Fluß. |
|
#14
|
||||
|
||||
|
Hallo Roland,
vielen Dank für deine Rückmeldung. Das gibt mir ein positives Gefühl, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich habe heute die Stinger von alten Kleberesten (vermutlich Silikon) gereinigt, und die Oberfläche abgeschliffen. Es gibt an den Übergängen zu den Seitenwänden ein paar Ritzen, die ich mit Epoxydspachtelmasse auffüllen werde, bevor ich die Bodenplatte aufsetze. Deine Idee mit dem Gefälle verstehe ich, da ich das Boot aber nich nicht im Wasser hatte, habe ich noch gar keinen Bezugspunkt. Auf dem Trailer habe ich schon automatisch ein Gefälle nach hinten, und ich meine, dass die meisten Bote auf denen ich war, das Gefälle auch eher nacht hinten geht. Ich werde daher die Bodenplatte ohne Gefälle auf die Stinger kleben in der Hoffnung, dass das Wasser wie gewünscht nach hinten abläuft. Da es akteuell eh zu kalt ist um mit Epoxydharz zu arbeiten werde ich mich jetzt an die Elektrik machen. Da ich aus dem Camper-Bereich komme, möchte ich hinten neben dem Motor möchte ich zwei Batterien verstauen. Eine für den Motor und eine für das Boot (Licht, Musik, etc.). Ist das auch beim Bootsbau üblich und gbit es da fertige Steuerungen wegen dem Laden/Entladen?
|
||||
|
#15
|
||||
|
||||
|
Nur um Missverständnisse zu vermeiden: Reden wir von der "Motor-Batterie" als Starter-Batterie eines Verbrenners, oder ist das ein E-Antrieb?
__________________
LG, Roland ---------------------- Am Ende fließen alle Dinge ineinander, und aus der Mitte entspringt ein Fluß. |
![]() |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Marieholm Catalina M22 mit viel Arbeit | CatalinaM22 | Restaurationen | 133 | 13.10.2018 17:17 |
| Perkins Perama M20 Diesel Blaurauch und schlechter Leerlauf | Agamemnon | Motoren und Antriebstechnik | 35 | 15.04.2015 14:29 |
| Lage Installation nasse Auspuffanlage Vetus Waterlock Volvo Penta Perkins Perama M20 | Agamemnon | Motoren und Antriebstechnik | 2 | 07.10.2014 16:49 |
| Wer hat Infos zur Marieholm 26 oder IF-Boot ? | summerset | Kleinkreuzer und Trailerboote | 3 | 05.12.2004 10:05 |
| Marieholm MS20 | Chris_Seeger | Technik-Talk | 0 | 21.01.2003 09:51 |