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Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel |
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Themen-Optionen |
#1
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Hallo
Kann mich nicht wirklich für irgendeine Form der Navigation entscheiden. Wenn ich das richtig sehe ist es bei der boating App so das man immer mit dem Netz verbunden sein muß. Heißt also eine zweite sim Card oder das Handy als Hotspot verwenden. Jetzt habe ich mir ein iPad siebte Generation Cellular gekauft. Kann ich jetzt dafür eine Karte für mein Fahrgebiet kaufen und kann dann offline das Gerät zur Navigation verwenden da ja das iPad ein eigenes GPS hat. Passt eine Micro SD Karte da rein? Bekomme es erst nächste Woche. Habe ich das so richtig verstanden? Kenne mich leider mit Computer nicht so wirklich aus. Gruß Bernd |
#2
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bei der Boating App (Navionics) lädtst du dir dein Fahrgebiet vorab zuhause runter am Wlan es braucht dann keine Netzverbindung mehr...
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Gruß Volker *************************************** und immer `ne Handbreit Sprit im Tank http://www.msv-germersheim.de Bin hier zu finden ![]() |
#3
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alternativ zu der boating App von Navionics kann ich Dir die App "iSailor" empfehlen! Schau mal auf www.isailor.de Die Karten sind wesentlich preiswerter als bei Navionics und mir persönlich gefällt auch das Kartenbild erheblich besser. Sind die Karten einmal heruntergeladen (egal ob Android oder IOS) brauchst Du keine online-Verbindung mehr. Für den download und die Nutzung der Software braucht man auch gewiss kein Informatik-Studium. Gruss Gerd
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#4
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Es geht nichts über nen vernünftigen Plotter....keine App oder so, kein Akku evtl. leer, je nach Fahrgebiet mal nen update machen, gut is.
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Gruß Timo Einmal drin, alles hin..... |
#5
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Ablesbarkeit bei Sonneneinstrahlung Überhitzung bei Sonneneinstrahlung Akuprobleme beim LAden oder halt leerer Akku hab das 5 Jahre mitgemacht.. dann nen Plotter für 300€ geholt (kleines gerät aber für meine Zwecke ausreichend)
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Gruß Volker *************************************** und immer `ne Handbreit Sprit im Tank http://www.msv-germersheim.de Bin hier zu finden ![]() |
#6
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Klar wer Geld ausgeben will und nutzt nen Plotter. Und ärger sich dann über die Karten die das fünffache Kosten.
Es haben schon mehrere Segler den Atlantik überquert, ganz ohne Plotter nur mit Pad. Die genannten Probleme sind auch keine. Ablesbarkeit kann man verbessern durch eine Abdeckung, dann hat man auch kein Hitzeproblem. Akkuprobleme? Legt man sich eben ne USB Buchse in die Nähe. Dafür hat man dann sogar massive Vorteile. Soweit ich weiss kann man die Navionics Karten mit einer Lizenz auf 2 Geräten installieren. Also habe ich eine Redundanz. Was macht man wenn der Plotter hin ist? Dann sind alle Karten weg. Zudem hat man mit nem Tablet oder Phablet eine Allzweckwaffe. Kann man mit dem Plotter Hilfe rufen? Fotos machen? Mit den Eltern telefonieren? Netflix schauen? Kann man den mal eben schnell in die Hosentasche stecken etc. Einzige Alternative wäre noch ein Plotter mit freien Karten und die Navionics App als Backup. Wobei mich als Segler in erster Linie die Wassertiefe interessiert. Aber genau die gibt es oft nicht in den freien Karten. Wenn es mit dem IPad genau so geht wie mit Android kaufst du dir im Appstore die Navionics APP, markierst ein Fahrgebiet und lädst die Daten runter. Wenn du Geld sparen willst kauf lieber am Anfang der Saison. Ansonsten mal googeln Navionics Webapp mit PC. Ist 1:1 das gleiche wie die App. Gruß Chris
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#7
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Gegen einen guten Plotter ist ja nichts einzuwenden. Aber danach hatte der TE ja nicht gefragt.
Ich habe einen Simrad Plotter mit zusätzlichem W-Lan-Modul. Der ist am Innenfahrstand fest montiert. Über W-Lan kann ich das Plotter-Signal aber auch auf mein i-Pad schicken, welches ich generell auf der Fly benutze. Dort ist das iPad einfach in einen Halter gesteckt und mit dem Ladekabel permanent am Strom. Eine Anti-Reflex Folie sorgt dafür, dass ich es sogar bei Sonneneinstrahlung problem ablesen kann. Wenn ich das Boot für kurze oder längere Zeit alleine lasse, braucht es nur einen Griff, um das iPad von der Fly zu nehmen und sicher zu verwahren. Auf dem Simrad-Plotter ist die (teure) Navionics-Karte. Auf dem iPad habe ich die i-Sailor Software mit den entsprechenden (preiswerten) Karten. Zu 99% benutze ich auf der Fly diese iSailor Software. Das Kartenbild gefällt mir wesentlich besser, als das von Navionics. Das Einzige, was dabei fehlt, ist die Anzeige von AIS-Signalen. Dazu kann ich aber bei Bedarf auf das Simrad/Navioncs Signal "umschalten". Gruss Gerd
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#8
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von wegen isailor: hab auf deren Seite jetzt nicht gerade gefunden, was die Kosten (für die Karten) wären. ...??
Und bei Navionics: Es wurde geschreiben, man kann es auf 2 Geräten installieren. Nur auf 2? Ich dachte geht mehr, weiss es aber nicht.
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#9
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Danke für die vielen Antworten
Habe mich jetzt entschieden und Navionics plus Karten von Europa und den Niederlanden heruntergeladen. Scheint auch alles gut zu funktionieren aber ich kann es nur zuhause testen. Jetzt versuche ich damit meine Strecke im März von Hattem nach Wackerballig voraus zu planen. Dabei komme ich aber nur ca 100 km weit weil dann keine Punkte mehr da sind. Glaube das er 200 Wegpunkte setzt aber leider bei jedem Kurswechsel. Das geht natürlich schnell den Kanälen. Gesamtwegstrecke schätze ich auf ca 800 Kilometer. Dafür möchte ich aber nicht das sündhaft teure Programm kaufen um es genau zu machen. Welche Möglichkeiten habe ich noch das genau hin zu bekommen? Gruß Bernd |
#10
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Ich dachte die Ijssel hoch bis zum Rhein, dann den Wesel Datteln Kanal, Dortmund Ems Kanal, Mittellandkanal, Elbe Seiten Kanal, Elbe Lübeck Kanal.
Diesen Tip habe ich auch hier erhalten Gruß Bernd |
#11
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Hallo Bernd,
die Navionics App Boating HD mit Europakarten ist schon eine gute Sache. Habe ich auf meinem Samsung Galaxy S4 Tablet und nutze es auf der Fly in einem stabilen Tabletthalter , dort habe ich auch eine USB Ladebuchse für dauerhafte Stromversorgung vom Bordnetz . Auch dieses Tablet funktioniert ganz hervorragend, auch bei hellem Sonnenlicht! Am Innen-Steuerstand habe ich einen Raymarine-Plotter a98Wifi, der über Wifi immer die Karten mit der App auf dem Tablet synchronisiert. Interessant: die Ablesbarkeit insbesondere auch von Fahrwasser und Flachwasser- Bereichen ist auf der Boating App HD von Navionics deutlich besser als am Plotter … Hab mir zusätzlich noch die NavShip im Jahresabo gegönnt . Dort kann man sehr gute längere Strecken planen … NavShip fahre ich auf meinem Smartphone SG Note 8. NavShip hat noch zwei Vorteile: Es zeigt mögliche Schifffahrtszeichen/Beschränkungen (z.B. Geschwindigkeit) und zeigt mir immer ganz oben den Ortnamen, an dem ich gerade vorbeifahre beziehungsweise auf dessen Gemarkung sich das Gewässer befindet. Insofern habe ich für die eigentliche Langstrecken Planung NavShip auf dem Note 8 , für die örtliche Navigation (Wassertiefe , Hafen, Fähre, exakte Position mit Strom Kilometer inkl. 100 m Angaben) die Navionics Lösung ( übrigens: die ganz präzise Ortsangabe mit 100 m-Angabe habe ich bei Navionics zwar auf der Boating HD App auf dem Tablet, nicht aber auf dem Plotter mit der Originalsoftware …) Bei insgesamt drei Navigations- Devices, die alle ständig am Bordstrom hängen, gibt es somit genügend Backups, auch wenn eins mal ausfallen sollte … Diese Ausrüstung hat sich schon in meiner ersten Saison mit über 1.000 km Strom- und Kanalfahrt sehr gut bewährt. Viel Spaß beim Einrichten und Ausprobieren und dann viel Erfolg bei sicherer Seefahrt! LG, Saint Ex der sich schon wie ein kleines Kind auf den ersten Besuch beim Badener Booteforum Stammtisch in Kehl heute Abend freut! Gesendet von meinem SM-N950F mit Tapatalk
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Lg, Saint-Ex “Überlegen macht überlegen“ Der Flieger und Schriftsteller Antoine de Saint Exupéry (*29.6.1900, † 31.7.1944 während Aufklärungsflug über dem Golf du Lion bei der Île de Riou) ![]() Geändert von Saint-Ex (01.11.2019 um 08:01 Uhr)
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#12
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Da das meine erste Überführung und wahrscheinlich die längste Tour meines Lebens wird und ich zusätzlich so gut wie noch nie Kanäle gefahren bin (nur Weser und Ostsee mit 5,50 Meter Sportboot) versuche ich diese Fahrt so gut es geht zu planen. Bin auch vor der Probefahrt nie mit einem 11 Meter Verdränger gefahren. Haltet ihr die Tour von ca 800km in ca 2 Wochen Überführung machbar. Bis MLK ist die Strecke auch eigentlich klar. Danach hätte ich die Wahl zwischen Elbe Seitnkanal um in Lübeck rauszukommen oder Elbe und NOK um in Kiel anzukommen . Das Ziel ist Wackerballig. Welche Strecke würdet ihr Wählen?
Schönes Wochenende noch Gruß Bernd |
#13
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Bin letzten Sommer von Kiel-Möltenort nach Gelting gefahren. 8,50m Motorboot. Ging gut. Navigation: NV charts App auf Samsung Galaxy Tablet, Backup Navionics boating auf altem Samsung Tablet. Die NV-Karten sind Klasse!
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“I don’t feel very much like Pooh today," said Pooh. Gruß Volker |
#14
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Du kannst ja auch etappenweise planen. Wichtig ist das du deine Schiffsdaten korrekt eingibst. Wobei die automatische Routenplanung nicht perfekt ist. In den Niederlanden hat sich das Programm z.B. hartnäckig geweigert den Nordholländischen Kanal zu wählen obwohl der nicht gerade klein ist und selbst von Frachtschiffen befahren wird. Das Programm hat immer die 3 x längere Route außen rum genommen.
Ansonsten ganz wichtig, im niederländischen Teletext noch am Tag der Abfahrt nachschauen ob auf der Route irgend was gesperrt ist. Das berücksichtigte Navionics auch nicht. Ansonsten kann du bei gutem Wetter auch über die Nordsee fahren. Das ist viel entspannter als durch die Kanäle. Aber das muss jeder selbst wissen. Zumindest Grundlagenwissen über Gezeiten du vor allem die Strömungen sollte vorhanden sein. Gruß Chris
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#15
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Bootfan Dieter |
#16
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![]() Zitat:
Du hast den ![]() Und ja es gab Zeiten da kostete ein Satnav-Gerät für Yachten so um 15000 D-Mark,das lieferte am Tag,je nach Satelitenabdeckung,so drei vier neue Fixe(Standorte).Da haben sich weitaus die meisten Atlantiküberquerer lieber einen Sextanten,Chronometer und Jahrbücher so wie auch Rechentafeln(HO249 zb)besorgt und sind dann mal los.Das mal nur so,für Leute die denken Navigation sei ausschließlich das richtige bedienen einer Software auf dem passendem Gerät,geht auch alles noch oldstiled und handgemacht. gruss hein |
#17
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Dazu gibt es aufs Wasser nur 1 medium: Maritieme UKW Funk
Dazu gibt es den Camera Obscura Digitalis, event. Handy Dazu gibt es den Handy Netflix schaue ich zu Hause auch nicht, also aufs Boot auch nicht. Das letze mal das wir unser Fernsehen an Bord eingeschalted haben, war vor 3 Jahre Warum sollte ich ein Navigation SYSTEM in meine Hosentasche stecken? ![]() Dazu: Kann mann mit den I-Pet (oder ähnliches): - Ein Radar Overlay schauen - Ein AIS Overlay schauen - Den Auto Pilot ansteuern, entweder in HDG oder GOTO WPT mode - Den GPS Position direct am DSC Funk ubergeben - Ein Tiefen alarm auslösen - Ein Anker alarm auslösen - In Split screen modus fahren (HDG Up und N-Up neben ein ander) - Und das alles ohne gebastel mit entweder welche art von Kabel den auch? Billiges alternativ: Laptop mit OpenCPN und ENC karten, kostet (ausserhalb Laptop) nichts.
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Rob Der Fliegenden Holländer Verdrängt 11 Tonnen Wasser mit 1x84Ps, auch auf dem Rhein zur Berg |
#18
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![]() Zitat:
![]() Grüße, Reinhard |
#19
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Die ENC-Binnenkarten gefallen mir nicht - geben für den Sportbootfahrer zu wenig Informationen her, vielleicht bin ich da von den DKW-Karten (Stentec) einfach zu verwöhnt. Würde ein Laptop oder einen Bord-PC stets einem Plotter vorziehen. Bis denne, Rainer |
#20
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Navionics ist gut, funktioniert sogar ohne Internetverbindung im Flugzeug.
![]() Und Hilfe rufen kann man wenigstens im Küstenbereich oder binnen mit dem Hy resp Pad. Aber warum planst du eine Kanalstrecke mit Wegpunkten ? Da reicht doch nächste Abzweigung steuerbord als Anweisung. |
#21
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ich habe mir isailor gerade angeschaut und ich finde, das ist wirklich ein guter Tipp, Danke. Aber ich habe leider nichts gefunden über die Kosten der Karten. Die Auswahl der Karten fand ich unter isailor.us/folios, aber eben nichts Genaueres über Download und Kosten. Weißt du noch genaueres darüber ?
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Grüsse Gebhard www.youtube.com/watch?v=QXbER-JXvlc https://www.youtube.com/watch?v=y870wlSzzWc
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#22
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Hoi, nach allem was ich bisher so gelesen habe rühmt sich Navionics damit schnell und ausreichend (umfassend) Korrekturen in die Karten einfließen zu lassen. Das dies so sei wird jedoch öfter mal kritisiert. Entspricht der Chartviewer der App, damit man mal vergleichen kann ohne gleich zu kaufen?
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#23
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Hallo Gebhard, wie man die Kosten auf der Webseite herausbekommt, weiß ich tatsächlich (bislang) nicht. Ich habe die Software-App auf dem iPad und da gibt es im Menü eine entsprechende Funktion, über die Karten gekauft und herunter geladen werden. Vielleicht lädst Du Dir mal die App ohne Karten herunter - dann müsste das auch funktionieren. Gruss Gerd
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