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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #61  
Alt 21.04.2017, 20:23
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Moin!

Meine persönliche Bezeichnung für Wasserfahrzeuge, die ihre Rumpfgeschwindigkeit in Verdrängerfahrt bei geringer Maschinenleistung deutlich übertreffen, lautet "überschneller Verdränger".

Ein klassischer "Wellenbinder" hat einen ähnlichen Effekt, jedoch einen ganz anderen Lösungsansatz als Juan Baader.
..... nicht zu verwechseln mit dem "Wellenreiter": https://www.google.com/patents/DE202013004518U1?cl=de

Viele Wege führen nach Rom.....

viele Grüße
Arnt
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Dem deutschen Insch´nör iss nix zu schwör.

Es kam am frühen Morgen. Es war klein. Es war wendig. Es war schnell. Es schlang die Arme um meinen Hals. Es drückte kräftig zu. Es raubte mir den Atem. Es suchte mein Gesicht. Es lächelte mich siegessicher an. Es gab kein Entrinnen. "Guten Morgen, Papa."
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  #62  
Alt 21.04.2017, 21:10
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Moin Arnt,

Zitat:
die ihre Rumpfgeschwindigkeit in Verdrängerfahrt bei geringer Maschinenleistung deutlich übertreffen, lautet "überschneller Verdränger".
danke für die Aufmunterung und den interessanten Verweis.
Wie schnell das Boot denn schlussendlich wirklich ist, wird man sehen, aber mir gefiel eben die Vorstellung, dass ... .

Aktuell bin ich an der Maschine, genauer an der Pumpeneinheit (Speisepumpe und "nasse Luftpumpe" (Kondensatpumpe)). Jede für sich funktioniert, aber ob das noch so ist, wenn sie durch das gemeinsame Joch vom Kreuzkopfbolzen angetrieben werden, weiß ich nicht - da bin ich gespannt wie der berühmte Flitzebogen.

Wegen der Nenndrehzahl von 750 U/min und dem begrenzten Bauraum musste ich mir bei den Ventilen etwas einfallen lassen. In der Kondensatpumpe habe ich Gummiplattenventile eingebaut und in der Maschinenspeisepumpe Pilzventile. Mit letzteren habe ich bei meinem 1:5-Modell-Dampf-Lkw sehr gute Erfahrungen gemacht - sie arbeiten bis jenseits 2.000 U/min zuverlässig. Die bei dem ursprünglich verwendeten Edelstahl-Ventilkugeln haben die Ventilsitze regelrecht zerschlagen, weshalb dann die Pumpe nach kurzer Zeit nicht mehr förderte und das Feuer aus dem Kessel gerissen werden musste.

Grüße Dietrich
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  #63  
Alt 22.04.2017, 08:59
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Moin Dietrich,

es muss nicht immer Edelstahl sein.

Als die Ventilsitze meines zweistufigen Kompressors von den gehärteten Ventilplättchen zerlegt wurden, ließ ich mir auf einer polnischen Werft (noch vor der Wende ) neue anfertigen.
Die Teile wurden komplett gehärtet. Als Ventilplättchen dienten fortan Münzen.
2 DM in der ersten und 1 DM in der zweiten Stufe.

Die Ersatzteilversorgung (Münzen) wird langsam zum Problem.

edit:
Noch eine Möglichkeit, die Geschwindigkeit zu erhöhen:
Lürssen-Effekt
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCrssen-Effekt

viele Grüße
Arnt
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  #64  
Alt 22.04.2017, 10:57
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Hallo Arnt,

vom "Lürsseneffekt" sind wir mit 10km/h leider noch weit entfernt....
Der hat bei den Schnellbooten erst bei knapp 40kn eingesetzt.


Torsten
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manche Boote fahren elektrisch.....
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  #65  
Alt 22.04.2017, 13:03
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Moin Torsten,

schon klar....
Es sollte auch nur ein weiteres Beispiel dafür sein, dass man mit Mitteln "außerhalb der gewohnten Denke" sein Ziel erreichen kann.

Mein nächster Kahn wird übrigens streng nach den Grundsätzen Juan Baaders und der FAO ausgelgt.

viele Grüße
Arnt
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  #66  
Alt 24.04.2017, 06:55
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Standard Dampfmaschine - Pumpeneinheit funktioniert

Moin,

ich habe das vergangene Wochenende genutzt, "letzte" Hand an die neue Maschinenpumpeneinheit der Dampfmaschine gelegt und konnte sie erfolgreich testen.

Unten ein Bild vom "Probesitzen". Links die Maschinen (Kesselspeise-) - und rechts die Kondensatpumpe ("nasse Luftpumpe"). Der Antrieb erfolgt vom verlängerten Kreuzkopfbolzen über ein Joch. Die Lagerung des Kreuzkopfbolzens im Joch erfolgt durch Kugellager.
In der Speisepumpe verrichten Pilzventile ihre Arbeit, in der Kondensatpumpe Gummiplattenventile aus 1mm-Nitrilkautschuk.
Auf eine gesonderte Geradführung habe ich wegen der verwendeten langen Führungsbuchsen (jeweils 15 mm) aus Rotguss verzichtet. Ob das im Betrieb ausreicht, wird sich zeigen.




Bewegte Bilder von den Einzelpumpen und dem "Gesamtkunstwerk" gibt es auch zu sehen.

hier


Grüße Dietrich
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  #67  
Alt 29.04.2017, 12:57
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Standard Windkessel der Kesselspeisepumpe

Moin,

während andere Zeitgenossen mal fix den Rumpf eines Kanus von der Helling heben können, muss ich mich mit Metallspänen zufrieden geben und kann nur in der Sandstrahlkabine "rumfuhrwerken".

Was dabei heraus gekommen ist, könnt ihr hier sehen - das Windkesselchen an der Maschinenspeisepumpe und das Anschlußwinkelstück. Der Windkessel ist für einen möglichst gleichmäßigen Wasserfluß an den Speiseventilen zuständig, indem die Druckspitzen "agefedert" und die Drucksenken "aufgefüllt" werden.




Kopf und Fuß sind aus Bronze, der Mittelteil aus Messing. Die Teile sind mit Silberlot hart miteinander verlötet.




Und dieser Anblick bietet sich dem Betrachter beim Blick auf die Maschine. Der wird aber wohl noch "verbaut" werden, weil der Zyklon-Ölabscheider und der Kondensator ja auch noch irgendwo eingebaut werden müssen.




Nun fehlen nur noch die Wannen am Fundamentblech und dann könnte die Maschine eingebaut werden - wenn denn schon der Rumpf da wäre. Bis das soweit ist, werde ich sie wohl auf eine Unterlage stellen und ihr in meinem Arbeitszimmer ein zeitlich begrenztes Asyl gewähren - wenn sie denn den Antrag stellt.

Grüße Dietrich
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  #68  
Alt 13.06.2017, 20:19
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Standard Propeller ist fertig

Moin,

der "Propellerschmied" hat sich gemeldet - mit einem Bild. Ich finde ihn schick.

Bis er sich da dreht, wo er soll, wird es aber noch "ein paar Tage dauern" - wie so oft.




Grüße Dietrich
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  #69  
Alt 20.06.2017, 16:00
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Standard Propeller ist da

Moin,

vorhin hat der Postmann 1x geklingelt und ein Paket abgegeben. Da war etwas "Hardware" drin.

Ich habe der Maschine den Propeller mal "angesteckt" - passt und sieht gut aus.



Viele Grüße
Dietrich
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  #70  
Alt 20.06.2017, 16:50
René René ist offline
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So fährt der Motor aber recht nass.

Gruß René
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Der Weg ist das Ziel - NEIN - Die gute Stimmung beim Genuss des Weges ist das Ziel! (geklaut hier im BF)
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Alt 22.06.2017, 21:59
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Hallo,

weil die Zeit, bis er da montiert werden kann, wo er hingehört doch etwas länger sein dürfte, ich aber ab und an dran drehen oder mit dem Gummihämmerchen die Fluken anschlagen möchte, um mich am Klang zu freuen, baue ich mir einen Ständer, den ich ins Regal stellen kann.
Begonnen habe ich mit dem Wellenstummel, der hinten in zwei Kugellagern sitzt. Damit läuft der Prop ganz leicht und offenbart, dass er gut ausgewuchtet ist.

Hier gibt es bewegte Bilder.

AtfhxuNwAXM

Grüße Dietrich
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Alt 23.06.2017, 08:51
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Gruss Andy
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Hallo Dietrich,

top Teil, das du dir da gegönnt hast! Aber es hat schon was meditatives, dem sich drehenden Propeller zuzusehen. Und dann noch der Klang!

Irgendwie erinnert mich das an folgende Szene:

https://youtu.be/0q6Se_NEVJU

Nicht dass der jetzt in deiner Schrankwand bleibt. Wir wollen ihn doch noch Wasser umrühren sehen
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LG, Holger

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Standard Ein "etwas anderer" Fidget Spinner

Hallo Andy,

nur für Dich habe ich mich ans Werk gemacht und mir einen "ordentlichen" Fidget Spinner gebaut. Der ist mit 2 kg allerdings etwas schwerer und man braucht schon ein paar Muckies, um ihn festzuhalten, dafür kann man sich aber auch prima Luft mit dem Ding zufächeln.

https://youtu.be/Q_-pMApw-t4

Grüße Dietrich
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Alt 01.11.2017, 08:22
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Moin,

es geht nur in ganz kleinen Schritten weiter - leider, aber immerhin.

Ein neuer Kulissenstein ist entstanden und hat den alten aus Stahl ersetzt. Die Materialpaarung Stahl - Edelstahl wäre auch echt ungünstig gewesen. Der neue Kulissenstein ist aus IGLIDUR H1 entstanden. Ich werde den im Betrieb erproben und dann sehen, was und wie zu machen ist. Außerdem liegt noch einer aus IGLIDUR X bereit.

Neuer und alter Stein im Vergleich. Der neue geht saugend rein, der alte hatte ein wenig Spiel.






Nach dem Einbau habe ich geprüft, ob die Schwinge in beiden Endpositionen gegenüber den Gabeln der Exzenterstangen gleich steht. Da das nicht der Fall war, habe ich die Säge angesetzt. Das Ergebnis war aber leider etwas anders als ich mir das gewünscht habe und so musste ich etwas "Kunst am Bau" schaffen - ein kleines "Schmuckelement" (Messingzwischenstück) wurde eingelötet.




Grüße Dietrich
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Alt 08.12.2018, 08:27
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Moin,

hier war ja eine ganze Weile Ruhe, zwischenzeitlich ist es mir gelungen - danke an Tippe - aus einer FREESHIP-Datei die Außenhaut-Plankenabwicklungen als DXF zu exportieren und einem Freund zum Plotten "anzutun". Leider wird das mit dem Fräsen wohl nix werden, weil die Außenkontur "Treppanstufen" hat, aber vielleicht bekomme ich da doch noch saubere Linien.

Außerdem habe ich mich nach einem Bauplatz und werkzeugmäßiger Unterstützung (Zwingen und andere Sachen) umgesehen und entsprechend angefragt. Mal sehen, wann ich Antwort bekomme und wie die ausfällt.

Zuerst ist aber mal der Kessel dran, denn nur mit Dampf arbeitet die entsprechende Maschine.

Allen Lesern einen frohen zweiten Advent
Dietrich
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Alt 06.02.2019, 20:37
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Standard Es gibt Fortschritte - Boatkits.de - So was von fix

Moin,

weil ein Bekannter, den ich zu einem Dampfbootprojekt angestiftet habe, sich begeistert über Boatkits äußerte, kam mir eine Idee. Die habe ich dann auch flugs verwirklicht und Herrn Olesen telefonisch "belästigt". Der meinte, ich solle ihm einfach die Abwicklungen der Spanten und die Risse des Rumpfes als DXFs schicken und dann würde er es sich mal anschauen.

Ich habe ihm dann gestern eine entsprechende Nachricht geschickt und war gespannt wie ein Flitzebogen, was sich tut. Heute früh hatte er dann noch eine kurze Nachfrage und heute Abend brauchte ich einen Schnaps - die Zahlen waren da, sowohl für Kiefer als auch Okume. Die Planken werden "gepuzzelt". Ich bin schwer begeistert.
Morgen werde ich mir noch ein paar Details erfragen und mich dann daran machen, "die Mäusezucht einzurichten".

Viele Grüße
Dietrich
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Geändert von dampfspieler (07.02.2019 um 07:20 Uhr)
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Alt 15.04.2019, 14:48
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Standard Maschine fertig

Moin,

am Sonnabend war beim 10. Hoffest des Handwerks Andampfen angesagt. Da habe ich MARTIN etwas Auslauf gegönnt und konnte viele Fragen zu Dampf und angrenzenden Sachgebieten beantworten.

Außerdem habe ich die Bootsmaschine und den Propeller gezeigt und was hatte ich davon - Arbeit. Mir fiel nämlich auf, dass die Vorzugsdrehrichtung der Maschine links war und die des Propellers rechts ist. Da am Propeller schlecht was zu ändern ist, musste ich eben Hand an die Maschine legen.

So habe ich denn die Aufhängung der Schwinge auf die rechte Seite verlegt und die Schwinge selbst gedreht. Anschließend wurden noch die gleiche Öffnung beider Dampfkanäle sowohl für Rechts- als auch Linkslauf überprüft (Valve Setting) und eingestellt. Danach wurde die korrekte Voreinströmung im jeweiligen Totpunkt durch Verdrehen des jeweiligen Exzenters eingestellt (Valve Timing).

Nun wartet das Schätzchen auf den Kessel und die erforderlichen Bauteile wie Zyklon-Ölabscheider und Abdampfkondensator.

Die folgenden Bilder sind heute Vormittag entstanden.










Die Maschine hat einen ausgeglichenen (balanzierten) Muschelschieber, von dem ich mir einen leichteren Lauf desselben und somit etwas verlängerte Standzeiten des Schiebersteins und der Kulisse sowie geringere Beanspruchung der Lager in der Umsteuerung erhoffe.

Dabei sind die Muscheln des Steuer- und des Ausgleichsschiebers mit der Abdampfseite der Maschine verbunden. Der Zudampf im Schieberkasten drückt sowohl auf den Steuer- wie auch den Ausgleichsschieber. Da der Ausgleichsschieber aber etwas kleiner ist, wirkt der Anpressdruck effektiv nur auf dieser kleineren Fläche, womit eine geringere Anpresskraft als im "Normalzustand" auf dem Steuerschieber wirkt.






Der Kontrast von poliertem Messing, schwarz eloxierten Bauteilen und der lackierten Zylinderverkleidung aus Birnenholz gefiel vielen Betrachtern.


Grüße Dietrich
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Welchen Zweck erfüllt def rote o ring im Schieberkasten?
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Gruß Peter
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Moin Peter,

das ist der Dichtungsring für den ausgeglichenen ("balanzierte") Muschelschieber. Dabei ist der normale Muschelschieber so geändert, dass oben drauf eine weiterer Muschelschieber mit etwas kleinerer Fläche sitzt. Die beiden Muscheln sind durch einen Kanal verbunden, weshalb in beiden der Auspuffdruck wirkt. Der steuernde Muschelschieber wird nun nur noch mit einer der geringeren effektiven Oberfläche entsprechenden Kraft auf den Schieberspiegel gepresst, weshalb weniger Kraft zu dessen Bewegung erforderlich ist und die Teile der äußeren Steuerung wesentlich weniger beansprucht werden.

Die Innenfläche des Schieberkastendeckels, zu dem der rote O-Ring abdichtet, ist hier zu sehen - war ein wenig anspruchsvoll, die Oberfläche derart glatt zu bekommen.




In diesem Video wird das gut erklärt - https://youtu.be/1R4OFznjkF0

Hier eine etwas kürzere Erklärung - https://youtu.be/8x94ASMtXpk


Viele Grüße
Dietrich
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