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| Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel |
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Themen-Optionen |
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#1
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Hallo Technik-Forum,
habe mein Boot frisch aus dem Winterlager geholt. Bei der Überführung fiel leider auf, das das Bugstrahlruder keine Leistung hatte Jetzt habe ich das alles in Ruhe gecheckt und stelle folgendes fest. Der elektrisch betriebene Batterieumschalter funktioniert nicht, kann nur manuell geschaltet werden. Ist er eingeschaltet, macht das Bugstrahlruder laute klack Geräusche. Das Heckstrahruder, das über den gleichen Umschalter läuft funktioniert. Kann man sowas reparieren, oder ist es sinnvoll den Motor auszutauschen ? Ich glaube ein Motortausch ist möglich, ohne das Boot aus dem Wasser zu holen. Bugstrahlruder ist ein Sleipner SE 80/185 T Ca. 13 Jahre alt Ist es jetzt Zufall das Bugstrahlruder und Umschalter gleichzeitig defekt sind oder kann es da einen Zusammenhang geben. Bin für jede Info dankbar. Gruß, Markus |
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#3
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Mit der Batteriespannung bin ich mir nicht sicker, habe die Batterie geladen und sie zeigte voll an. Seltsam ist nur, das beides gemeinsam, also elektrischer Batterieschalter und Bugstrahl gleichzeitig Probleme machen. Könnte es sein, das der Batterischalter ebenfalls nicht geht weil die Spannung der Batterie zu gering ist ??
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#4
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Das könnte ich mir vorstellen. Evtl. bricht die Spannung unter Last deutlich zu stark ein, so dass es zuwenig für den Schalter und den Motor ist. Wenn möglich mal eine andere Batterie testen?
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#5
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Zitat:
Gleiche Batterie Bug/Heck oder getrennt? Wenn gleich wird man in Richtung Übergangswiderstand denken müssen.
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen
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#6
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Wenn das mit der Batterie mal als gesichert gilt, wǎre die nächste Frage bei einem BSR dieses Alters: Die Kohlen?
Das Thema mit den Kohlen kommt ja regelmäßig bei den BSR hoch.
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LG, Roland ---------------------- "Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Aber das zweite Mal liegt es bei dir und keinem anderen!"
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#7
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Mich würde zunächst interessieren, @Markus, was mit einem "elektrisch betriebenen Batterieumschalter" gemeint ist, den man auch manuell betätigen kann?
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Gruss, Dirk
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#8
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Hast du überhaupt etwas zum Messen?
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#9
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Und noch eine Frage: Lässt sich das BSR mit der Hand drehen oder ist evtl. die Welle fest?
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen |
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#10
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Bei der hohen Stromaufnahme, wenn das Strahlrude fest wäre, würde doch sofort die Sicherung "durchknallen" ... oder?
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#11
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Nicht unbedingt, in Zusammenarbeit mit einer schwachen Batterie oder einem Übergangswiderstand.
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen
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#12
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So, neuer Sachstand:
@Dirk : Mit "elektrisch betriebener Batterieschalter" meinte ich einen Batterieschalter der durch Druck auf einen Knopf in meinem Sicherungspanel, automatisch, also wahrscheinlich motorbetrieben geschaltet wird. (siehe Bilder) Ich habe die Batteriespannung gemessen 12,6 V außerdem habe ich an der Welle gedreht, die ist leichtgängig. Jetzt habe ich hier vom Kohlewechsel gelesen.....ist das kompliziert, kann handwerklich einiges, allerdings im Bereich elektrotechnik etc. minderbemittelt. Wenn ich das richtig einschätze, kann ich den Motor ausbauen ohne das der Kahn absäuft. Jetzt denke ich über einen Austauschmotor nach. Oder was meint Ihr. wäre ein vernünftiges, weiteres vorgehen. Schon mal vielen vielen Dank für die rege Beteiligung und die Denkanstöße. |
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#13
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Zitat:
Und wenn es das nicht ist dann das Relay tauschen und am ende ist es ein Lockeres Kabel das kein richtigen kontakt hat. Mit dem Voltmeter mit Sytem suchen ist der richtige Weg. Unter lasst messen wenn das Ruder betätigt eingeschaltet wird. An Batterie, Relay und Motor.
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Gruß Jogie,
![]() der KFZ Mechaniker der alles selber am Boot macht |
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#14
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Du kannst ja mal reinmessen…
…der Spulenwiderstand von so einem Motor ist bei rein ohmscher Messung sehr niedrig, alles was über 10Ohm liegt wäre verdächtig. Und das du den Motor im gewasserten Zustand ausbauen kannst ohne Wassereintritt, das muss 110% sicher sein. Falsche Tätigkeit um sich auf Annahmen zu verlassen
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LG, Roland ---------------------- "Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Aber das zweite Mal liegt es bei dir und keinem anderen!"
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#15
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Für ein weiteres vernünftiges Vorgehen sollte erstmal getestet werden welche Spannung überhaupt am Motor anliegt wenn er betätigt wird/klackt. Erst dann kann man eine Aussage machen was wirklich kaputt ist. Wenn der Motor nur klackt ist das meistens ein Spannungsproblem, Batterie defekt, Kabelanschlüsse oxidiert oder Schalter kaputt ehr selten ein Kohlenproblem.
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Gruß Uli07 Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ...
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#16
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Zitat:
Selbst 1 Ohm wäre noch viel. Und darunter wird es schwierig für einen unerfahrenen Heimwerker vernünftig zu messen.
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen |
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#17
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Gegen verschlissene Kohlen spricht auch, dass die im Stand über Winter nicht einfach so verschleißen.
Sie könnten natürlich auch vor dem Winter so weit runter gewesen sein, dass ein wenig Oxidation über den Winter ihnen jetzt den Rest gibt. Aber da würde ich vorher erst mal die Messungen durchführen, die von den Kollegen vorgeschlagen wurden. Ein Zangenamperemeter würde hier übrigens gute Dienste leisten.
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen |
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#18
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Zitat:
Wenn ein Defekt (Kohlen oder was auch immer) vorliegt, dann werden aus 1,2Ohm nicht 1,3 - sondern viel mehr. Und in so kleinen Messbereich sind auch gleich 2-3Ohm Übergang im Spiel. Macht keinen Sinn auf Zehntel Ohm herumzureiten Und Fälle von im Herbst funktionierend abgestellt und im Frühjahr dann Dienstverweigerung: Hatten wir schon etliche Male hier.
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LG, Roland ---------------------- "Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Aber das zweite Mal liegt es bei dir und keinem anderen!" |
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#19
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OK, klingt alles sehr vernünftig, leider kommt hier mein nicht vorhandenes elektrisches Talent ins Spiel.
Messen konnte ich nur, das die Ausgangsspannung der Batterie auch am Bugstrahl ankommt, gemessen an den großen Schrauben links und rechts. Relais ist wahrscheinlich das Ding oben auf dem Motor ?? Keine Ahnung wo ich da messen soll, Boot liegt in Bremerhaven, da wird es ja soetwas wie einen Bootselektriker geben, hoffe ich.
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#20
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Eben, und du liegst um den Faktor 100 zu hoch...
Zitat:
Tatsächlich mit verschlissenen Kohlen als Ursache?
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen |
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#21
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Zitat:
1: Kommt Spannung am Motor an? (Direkt an den Motoranschlüssen messen) 2: Wenn 1 gegeben ist und du schaltest das BSR ein, dann muss es in jedem Fall zu einem Spannungsabfall kommen, die Spannung bricht da etwas ein wenn so ein Großverbraucher anläuft. Bleibt die Spannung stabil ist das auch eine Aussage. Ansonsten: So ein Elektriker/Bootselektriker wird wohl aufzutreiben sein
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#22
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Elektriker holen. Wenn man bei diesen möglichen Strömen mit den Meßspitzen falsch abrutscht braucht er sonst uU einen Augenarzt....
Der Motor sieht so aus als ob er sich "trocken" abschrauben ließe; zumindest deutet der Flansch mit den Inbusschrauben darauf hin.
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Grüße in die Runde! Thomas
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#23
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Hallo
Ich sehe einen Schmutzrand unter dem Motor. Hat dort mal Wasser gestanden, und könnte, ich meine könnte der Motor Wasserkontakt gehabt haben? Gruß Joggel |
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#24
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Ich denke noch immer dass es die Batterie ist. Die Leerlaufspannung sagt nicht unbedingt etwas über den Zustand der Batterie aus. Ich würde erstmal die Batterie gegen eine andere zum Testen wechseln.
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#25
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mit "elektrischer Batterieschalter" meinst du wohl das Leistungsrelais das den Motor Schaltet ? Können auch die Kontakte im Relais sein, die verschlissen, verbrannt sind. Dann hörst du es zwar schalten (klacken) aber es wir keine Spanung durchgeschaltet. Am besten zu zweit mal dran gehen. Direkt am Relais Eingang und Ausgang messen. Immer + gegen - . Das genze dann im Ruhezustand und wenn die 2. Person mal schaltet. Sowohl rechtsrum wie auch linksrum. In der Regel sitzt da auch noch eine große Lastsicherung. Evtl. ist die durch ? Bei Fehlern an der Elektrik sollte eine Sachkenntnis vorhanden sein. Um Kurzschlüsse oder Brand zu vermeiden. Da sind richtige Ströme unterwegs. Wäre sicher sinnvoll einen Fachmann dazu zuholen. Standort wäre interessant, stand das schon irgendwo ?
Gruß Normen |
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