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Motoren und Antriebstechnik Technikfragen speziell für Motoren und Antriebstechnik.

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  #76  
Alt 04.04.2026, 11:08
scrad scrad ist gerade online
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Jetzt bin ich aber stark verunsichert

Sollte ich beim Nutzungsspektrum meines Zugfahrzeugs dann nicht doch besser auf diese Spezialdichtungen für Bootsmotoren umbauen ?
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  #77  
Alt 04.04.2026, 16:51
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Zitat:
Zitat von scrad Beitrag anzeigen
Jetzt bin ich aber stark verunsichert

Sollte ich beim Nutzungsspektrum meines Zugfahrzeugs dann nicht doch besser auf diese Spezialdichtungen für Bootsmotoren umbauen ?
Auf jeden Fall. was im Wasser funktioniert, das klappt auch an Land. Der allwissende ADAC (Nebenstelle Berlin) hat da bestimmt schon einen Warnhinweis in Vorbereitung....
__________________
Gruß Klaus

Schöne Grüße an den August
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  #78  
Alt 07.04.2026, 15:43
goec2468 goec2468 ist offline
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Zitat:
Zitat von Startpilot Beitrag anzeigen
Du hast es als Fakt dargestellt.
Ist doch eher Fake
Da liegst du falsch.
Alle Marine-Dichtungen sind grundsätzlich für den PKW geeignet, aber nicht alle PKW-Dichtungen für den Marine-Bereich.
Die Marine-ZK-Dichtungen müssen salzwasserresistent sein, sonst gammeln sie im Bereich der Kühlkanäle schnell durch.
Ebenso haben sie stainless steel firerings.
Auch die Ansaugbrücken-Dichtungen müssen salzwasserresistent sein und selbst die Abgas-Krümmer-Dichtungen sind anders.
Wenn man eine 2KK hat kann man bei vielen Dichtungen entspannter sein und wenn man weiß was man macht, kann man OFT auch PKW-Dichtungen nehmen. Aber nicht immer und nicht alle.

Gruß

Götz
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  #79  
Alt 07.04.2026, 15:47
goec2468 goec2468 ist offline
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Zitat:
Zitat von Nepumuk Beitrag anzeigen
Ich habe nun 1 Dose Desolite K in den beiden Brennräumen verteilt. Nächste woche wird erst manuell gedreht. dann mit neuer Batterie mittels Anlasser. Dann starten.
Jeweils dazwischen mit Endoskop prüfen. Dichtungen hätte ich da bis auf ZKD. Aber so ein FelPro-Satz kostet bei Rockauto auch weniger als 100 Dollar inkl. Versand und Zoll.
Das ist aber SEHR viel.
Wenn du jetzt zum ersten Mal drehst, wirst du das ohne Zündkerzen machen müssen, sonst nblockiert u.U. der Motor durch Hydrolock (oder besser Desolite-Lock.
Vor dem Starten würde ich 2-3 ml Zweitaktöl in jeden Zylinder geben und sowieso die ersten 50 L im Tank mit 1:100 Zweitaktgemisch + Desolite K in GERINGER Dosierung.
Die ersten 1-2 Stunden dann kein Vollgas, dann Motoröl wechseln und danach Feuer frei.

Gruß

Götz
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  #80  
Alt 07.04.2026, 17:19
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Zitat:
Zitat von goec2468 Beitrag anzeigen
Da liegst du falsch.
Alle Marine-Dichtungen sind grundsätzlich für den PKW geeignet, aber nicht alle PKW-Dichtungen für den Marine-Bereich.
Die Marine-ZK-Dichtungen müssen salzwasserresistent sein, sonst gammeln sie im Bereich der Kühlkanäle schnell durch.
Ebenso haben sie stainless steel firerings.
Auch die Ansaugbrücken-Dichtungen müssen salzwasserresistent sein und selbst die Abgas-Krümmer-Dichtungen sind anders.
Wenn man eine 2KK hat kann man bei vielen Dichtungen entspannter sein und wenn man weiß was man macht, kann man OFT auch PKW-Dichtungen nehmen. Aber nicht immer und nicht alle.

Gruß

Götz
Hast recht, Götz, Dein Punkt.
Als lebenslanger Diesel 2KK Eigner hatte ich noch nie einen Motor mit Seewasser im Kreislauf.
Und bei den klassischen 6Zylindern war es eben völlig Wumpe, ob die ZKD aus dem LKW-, landwirtschaftlichen oder maritimen Bereich kommt.
__________________
Gruss, Dirk
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  #81  
Alt 07.04.2026, 19:25
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achnee...dem Götz Glaubt er )

das es für Deinen DDR Trekkermotor keine Marinedichtung giebt....ist ja nu nicht Verwunderlich.
hier gehts aber um einen Ami Benziner V 6 oder 8 )
kein seltenes Einzelstück...sondern um einen Millionenfach Verbauter Motor.
__________________
und immer eine Handbreit...na Ihr wisst schon
Bier im Glas Gruß Rolf
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  #82  
Alt 07.04.2026, 19:54
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Rolf, ich wäre Dir sehr verbunden, wenn Du dich mir gegenüber etwas zurück halten würdest.
Ich könnte Dir eine Übersicht der Motoren geben, die ich im Leben im Boot und oftmals auch im Schiff hatte.
Ein "DDR-Treckermotor" war nicht dabei.
Wobei ich insbesondere die Motoren vom SKL technisch sehr schätze.
Möchtest Du dich mit mir über Schiffsdiesel austauschen?
Ich habe zugegeben, von direkt gekühlten Benzinern keine Ahnung zu haben.
Jetzt bist Du dran....
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Gruss, Dirk
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  #83  
Alt 07.04.2026, 20:20
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wann Ich "dran" bin...bestimmst Du auch nicht )

Ignoreliste ))
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  #84  
Alt 07.04.2026, 20:53
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Kaum guckt man mal einen Nachmittag hier nicht rein, schon geht die Kabbelei wieder los
__________________
Gruß
Ewald
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  #85  
Alt 09.04.2026, 07:45
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Zitat:
Zitat von Nepumuk Beitrag anzeigen
der Block ist keine 50BS alt den hatte ich vor Jahren bei OnkelPit mal austauschen lassen. und seither nur <10x gefahren
und nein mein fast 50Jahre altes Boot kein keine Vollkasko

ZKD Schaden ist natürlich eine valide Option

so langsam verliere ich die Lust an diesem Boot. ich schraube Faktor 5-10 mehr als ich fahre.
Ein Grund mehr, vorsichtig an die Sache zu gehen und auch mal zur Vorsicht den Kopf zu ziehen anstatt einfach zu starten.
Das mit der Versicherung solltest Du auch klären, was passiert bei einem größeren Schaden, verursacht durch deine Aktivitäten.
__________________
Grüße
Karl-Heinz
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  #86  
Alt 09.04.2026, 07:56
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Wenn die Kerzen raus sind (was aufgrund der Flüssigkeit in den Zylindern ja eh schon angeraten wurde), dann lässt sich so ein Motor auch durchaus durch beherzten Zug am Keilriemen drehen.
(Eine Hand an der Riemenscheibe, die andere am Keilriemen,)
Bei meinen AQ200D war das jedenfalls problemlos möglich.
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  #87  
Alt Heute, 07:59
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bzgl. Versicherung: ich habe seit 12 Jahren eine Bootshaftpflicht von Norman aber keine Vollkasko

zum Motor:
das mit Keilriemen ziehen war nix, hatte ich zuvor schon versucht.
nach versuchtem Ausblasen des Schmodders mittelsdruckluft war ich skeptisch für einfach mal drehen lassen... also mal der Lotte unters Röckchen geschaut... gute Entscheidung denke ich.
Rost sowohl in Ansaugkanäle als auch an vereinzelten Stösselstangen. das geht ja noch, ABER die Einlassventile von Zyl. 5 & 6 waren fest (gingen erst nach Nachdruck von meinem Kunststoffhammer wieder).
Weiter ist in beiden betroffenen Zyl. massiv Rost, den ich aber mit Schleifvlies erstmal grob gut entfernen konnte (letzten Bilder). nun baden die Zyl. eine weitere Woche im Rostlöser. (bis alle Dichtungen und ein paar Teile da sind).

was haltet ihr von den Zylinderwänden?
als nächstes werde ich alles reinigen, inspizieren, ggf. ersetzen. Ich würde ihn dann so wieder zusammen bauen. vermutlich fertig Ende Mai/ mitte Juni... spricht was dagegen?

#4
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Gruß
Jochen

Geändert von Nepumuk (Heute um 08:46 Uhr)
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Wie fühlt sich die Laufbuchse den an, wenn du mit Fingerspitze / Fingernagel mal drüberfährtst...

...ich trau bei solchen Sachen dem Tastsinn immer mehr den Augen.
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LG, Roland
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  #89  
Alt Heute, 10:38
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Wenn die Laufbuchsen gezogen werden können, würde ich mich preislich informieren was ein Satz Neuer+Kolben kostet
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Grüße
Karl-Heinz
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Finger sagen: keine Riefen oder tieferen Krater gespürt. 2 kleine Stelle mit leichter Vertiefung (ca 2-3mm²). z.b. Bild #1 kurz vor 3Uhr (nahe OT) die dunkleren Punkte

btw. mich wundert, dass in keinem der anderen Zylinderbuchsen der Hohnschliff noch sichtbar ist... bei der Laufleistung sollte das noch da sein (wenn ich damals nicht mit dem Motor beschissen worden bin)
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Gruß
Jochen
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  #91  
Alt Heute, 15:55
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Da ist ja wirklich überall Rost im Motor.
Ich bezweifle, dass das nur am Feuerlösch-Pulver gelegen hat und vermute, da war Wasser im Motor/Öl.

Gruß

Götz
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Alt Heute, 16:02
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Zitat:
Zitat von Nepumuk Beitrag anzeigen
Finger sagen: keine Riefen oder tieferen Krater gespürt. 2 kleine Stelle mit leichter Vertiefung (ca 2-3mm²). z.b. Bild #1 kurz vor 3Uhr (nahe OT) die dunkleren Punkte

btw. mich wundert, dass in keinem der anderen Zylinderbuchsen der Hohnschliff noch sichtbar ist... bei der Laufleistung sollte das noch da sein (wenn ich damals nicht mit dem Motor beschissen worden bin)
Also von meinen Arbeiten an Automotoren: Alles was man spürt ist ein Problem bzw. wird zu einem...

...und die Laufbuchsen sehen unschön aus, um das mal freundlich zu formulieren.

Ich würde es an meinem Urteil nicht festmachen, da sind Leute wie u.a. Götz wesentlich erfahrener, aber meiner Ansicht nach: Zumindest die Laufbuchsen die so aussehen gehören raus und wenn die raus sind, dann das unmittelbare Drumherum auch gemacht (Kolbenringe).

Ob man die festgerosteten Ventile noch retten kann müsste man sich ansehen.
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Zitat:
Zitat von goec2468 Beitrag anzeigen
Da ist ja wirklich überall Rost im Motor.
Ich bezweifle, dass das nur am Feuerlösch-Pulver gelegen hat und vermute, da war Wasser im Motor/Öl.

Gruß

Götz
Aber woher? Über den Vergaser beim Abspritzen? Eigentlich hatte ich den abgedeckt und ausgespart. Danach geöffnet...
Abgassystem sieht gut aus.
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Gruß
Jochen
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