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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #1  
Alt 04.04.2004, 12:40
Benutzerbild von MarkusB
MarkusB MarkusB ist offline
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Registriert seit: 04.08.2003
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Standard Risse im Gelcoat bei Neuboot

Hallo,

hab gestern mein Boot abgeholt. In der Halle bestimmt 10 mal um das ganze Boot gelaufen, aber erst zuhause beim Volltanken diese Risse entdeckt.
Die Risse sind mitte hinten(überhalb des Z) oberhalb der Scheuerleiste zur Kante von der Badeplattform. 4 Haarrisse die sternförmig weglaufen ca. 20cm lang.

Hab Ihr eine Ahnung was man in so einem Fall macht? Ist sowas tollerierbar, Boot zurückgeben, Raparieren lassen, oder entsprechenden Nachlaß?

Stinken tut es mir gewaltig und am liebsten würde ich das Boot natürlich tauschen.


Danke schonmal, Gruß Markus
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Wer die Freiheit aufgibt, um mehr Sicherheit zu gewinnen,
wird am Ende beides verlieren.
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  #2  
Alt 04.04.2004, 13:16
Benutzerbild von Chaabo
Chaabo Chaabo ist offline
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Ach du Sch...!

Markus, das sind ja wirklich schlechte Neuigkeiten!
Mein uneingeschränktes Beileid hast Du!

Versuche die Sache mal ganz nüchtern und juristisch zu sehen.
Du hast einen Gegenstand per Kaufvertrag erworben, der mangelhaft (also mit einem Mangel behaftet) ist. Nun hast DU als Käufer das Recht, den Vertrag zu "wandeln" oder zu "mindern".
D.h. DU kannst bestimmen, ob Du den Kaufgegenstand zurückgeben willst, oder ob der Verkäufer Dir einen angemessenen Nachlass (in welcher Form auch immer, ist alles verhandelbar) gewähren muss.
In beiden Fällen hast Du zusätzlichen Anspruch auf Erstattung der Dir entstandenen Kosten (Fahrtkosten, Zeit, Schriftverkehr usw...).

Ist (zumindest Juristisch) alles glasklar.

Zuerst würde ich Dir empfehlen alles bestens zu dokumentieren (Zeugen, Fotos etc.), dann mit dem Händler/Verkäufer Rücksprache zu halten. Eventuell lässt sich ja bereits da schon eine annehmbare Einigung finden.

Wenn nicht, Anwalt, Gutachter, Gerichtsverfahren...

Akzeptieren würde ich das so in keinem Fall.

Wünsche Dir alles alles Gute!

Gruß

David.
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  #3  
Alt 04.04.2004, 13:18
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Cooky-Crew Cooky-Crew ist offline
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Markus,
das ist doch keine Frage, wenn es ein neues Boot ist,
beim Händler reklamieren und eine angemessene Zeit zur Beseitigung der Mängeln geben. Evtl. tel. vorab und schriftlich nachreichen.
Oder möchtes du einen neuen Mercedes mit Kratzer haben
Sind wahrscheinlich Spannungsrisse.
Der Gelcoat ist härter als die untere glasfaserverstärkte Kunststoffschicht; das kann zu kleinen Oberflächenrisse kommen.
Sehen aus wie Haare bzw. Spinnengewebe.
Gruß
UWE
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Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,
dass er tun kann, was er will,
sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
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  #4  
Alt 04.04.2004, 13:24
Guido-E
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Kaufst du einen Fernseher bei Me...Ma... und da ist ein Kratzer drin, dann wird der auch umgehend umgetauscht und das ohne Probleme!

War da nicht was mit 14 Tage Rückgaberecht und 24 Monate Herstellergarantie???
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  #5  
Alt 04.04.2004, 13:36
Benutzerbild von Gerd1000
Gerd1000 Gerd1000 ist offline
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Hallo Markus, erst mal gratuliere zum neuen Boot, wenns auch nicht gut anfängt.

Aber Haarrisse sind leider oft bei neuen Booten. Ich glaube auch nicht, dass du juristisch eine Handhabe hast, deswegen das Boot zurückzugeben, solange es nur kleine Risse sind, die die Funktion nicht beeinträchtigen.

Allerdings beseitigen muss sie der Händler schon. Oberflächliche Risse kann man oft wegpolieren, ansonsten muss halt das Stück ausgebessert werden. Aber auch das kann so gemacht werden, dass du nichts mehr siehst.

Bei meinem Boot wurden deswegen große Flächen abgetragen und neu aufgebaut, du siehst nichts mehr. Sogar das Waffelmuster wurde zum Teil neu aufgebaut.

Haarrisse können belanglos und oberflächlich sein, sie können aber auch auf einen schlecht verarbeiteten Untergrund deuten, Spannungen, etc.

Aber es gibt fast kein Boot, das nicht irgendwann ein paar Haarrisse hat.

Wenn ich dir raten darf, dann fahr sofort große Geschütze auf. Mängelrüge mit Friststellung, wenns nicht hilft sofort Beweissicherungsverfahren, Rückgabe androhen, etc. Die meisten Bootshändler versuchen sowas zu verschleppen. Fange aber auf keinen Fall an irgendeinen Mangel selbst zu beheben.

Aber eines solltest du dir nicht nehmen lassen, die Freude über das neue Boot. Mängel sind leider normal und du wirst sicher noch einige finden. Das ist leider so. Selbst die absoluten Nobelprodukte haben Fehler, über die man nur den Kopf schütteln kann.

Ich habe mein 8.Boot, jedes hatte größere oder kleinere Mänge und 3x war ich vor Gericht, bis Mängel beseitigt wurden.
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Gerd, mit vielen Grüßen
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  #6  
Alt 04.04.2004, 20:29
Benutzerbild von ChristianB
ChristianB ChristianB ist offline
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Hallo Markus,

das darf ja wohl nicht wahr sein...

Da werde ich morgen bei meinem Boot auch nochmal genau nachsehen, aber eigentlich wundert mich das garnicht, wenn man mal das Laminat im Cockpit (überall abstehende Glasfasern) und die Elektroinstallation (Papprolle als Kabelkanal!!!) von unten ansieht kommt einen das kalte Grausen, die Verarbeitung ist ja unter aller Sau (mein Quicksilver aus Polen war da deutlich besser).
Aber anscheinend ist das bei den Amis so üblich, ein Kumpel hatte mal ein SugarSand, das hat genauso ausgesehen.

Leider hab ich dich am Samstag nicht mehr gesehen nachdem mein Papierkram abgeschlossen war, hätte mich gerne noch ein bisschen mit dir unterhalten.

MfG
Christian
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  #7  
Alt 04.04.2004, 20:36
Benutzerbild von Volker
Volker Volker ist offline
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Wenn sich seit meiner Ausbildung juristisch nix geändert hast, kannst NICHT Du bestimmen, was der Verkäufer machen soll!
Du kannst lediglich reklamieren (Fristen einhalten), dann kann der Verkäufer entscheiden, ob er das Boot
- zurücknimmt/umtauscht
- repariert
- einen Preisnachlass einräumt.

Aber besser noch mal die hiesigen Juristen konsultieren

Volker
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Rotwein hat keinen Alkohol!
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  #8  
Alt 05.04.2004, 06:42
Benutzerbild von MarkusB
MarkusB MarkusB ist offline
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Hallo Freunde,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Glückwünsche. Bin jetzt beruhigt, daß es nichts grösseres ist und muß mich nicht nur auf die Einschätzung meines Handlers verlassen.

Von einem Rechtsstreit bin ich hoffentlich noch weit entfernt. Wie geschrieben, ich habe den Schaden erst Samstag abend bemerkt und kann ihn erst heute dem Händler melden. Ich wollte mich nur vorher bei euch erkundigen, ob das nur ein leichter optischer Mängel ist oder ob mir nun durch Osmose das Boot unter dem Hintern wegfault. Wenn es wie Gerd schreibt "spurenlos" beseitigt werden kann, dann sollen die das beim ersten Kundendienst reparieren und gut ist.

@ Christian(dem könnt Ihr übrigens auch zum neuen Boot gratulieren )

ja, war schade daß wir uns nicht mehr gesehen haben. Wir sind noch ein wenig Bodensee-gucken gegangen, wenn wir schonmal da unten sind und haben das Boot dann erst später abgeholt. Aber vielleicht sehen wir uns ja mal bei einem Stammtisch.


Gruß Markus
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  #9  
Alt 05.04.2004, 07:25
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hilgoli hilgoli ist offline
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Hallo


ich habe am Samstag mein Boot vom Händler abgeholt, nachdem Risse im Gelcoat beseitigt wurden.

Auch bei mir ist nichts mehr zu sehen. Kein Farbunterscheid etc.
Es wurde allerdings durch Fachleute der Werft behoben die dafür aus Norwegen angereist sind und auch das gleiche Gelcoat verwendet haben, das in der Werft verarbeitet wird.

Es soll wohl auch Hersteller geben die durch Klauseln im Kleingedruckten versuchen Haarrisse von der Gewährleistung auszuschließen mit der Begründung das dies nurein optischer Mangel ist und die Festigkeit des Bootes nicht gefährdet. Das ist aber aus meiner Sicht juristisch nicht tragbar, da bei einem Neukauf das Produkt nicht nur funktionieren , sondern auch frei von optischen Mängeln sein muss.
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Gruß Olli
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  #10  
Alt 05.04.2004, 07:32
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Gerd1000 Gerd1000 ist offline
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Morgen Markus, viel Erfolg. Das wird schon. Mein Boot sah aus wie ein Streuselkuchen. Blasen, Risse, etc am Vordeck. Eigentlich eine Schande für eine it. Nobelwerft. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas zu reparieren ist.

Ein paar GFK Spezialisten haben es dann sehr aufwendig repariert. Du siehst nichts mehr. Nur ist so was sehr teuer und sie versuchen immer sich zu drücken.

Deswegen nochmal mein Rat. Die Freude über das neue Boot darf nicht dazu führen Mängel großzügig zu sehen, denn das ist genau die Masche vieler Lieferanten. Die sitzen Probleme aus, wie manche Regierung.

Und vor allem alles nur schriflich, glaube keiner Zusage, immer Zeugen dabei, keinerlei Kompromiß. Deinen Preis hast du ja auch voll bezahlt.

Es gibt kaum eine Branche, wo es so viel Lumpen und Amateure gibt wie in der Bootsbranche. Nach 8 Booten könnte ich ein Buch schreiben.

Aber irgendwann sind die Mängel weg und dann bleibt die Freude.
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Gerd, mit vielen Grüßen
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  #11  
Alt 05.04.2004, 08:43
Thomas Hamburg Thomas Hamburg ist offline
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Risse im Gelcoat deuten, vor allen Dingen wenn diese sternförmig verlaufen, auf Überlastung des GFK hin. Entweder verursacht durch äußere nicht geplante Überlastung( gegen die Kaimauer gedonnert ) oder durch zu schwaches GFK. Sehr oft zu beobachten im Bereich der Relingstützen.
Wenn ich mein Boot betrachte (NIMBUS) sind hier zu kleine Verstärkungen untergebaut worden.
Das bedeutet, nur das Gelcoat ausbessern, was gut geht, ist zu wenig. Es muß auch vom HÄndler, Werft etc. in diesem Fall die Ursache angegangen werden
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Gruß
Thomas

Ehre sei Gott in der Höhe. Er hat das Meer so weit gemacht, damit nicht jeder Lumpenhund, mit dem die Erde so reichlich gesegnet, dem ehrlichen Seemann da draussen begegnet. (abgewandelte Inschrift ehem. Marine Kaserne Glückstadt)
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  #12  
Alt 05.04.2004, 09:13
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Das Boot von Markus ist doch noch nie im Wasser gewesen.

Also fallen Anlegemanöver und Überlastung aus.

Es kann nur ein Verarbeitungsfehler die Ursache sein. ( Zu schnell ?? Lamit nicht ausgehärtet ??)

Auch bei den besten Werften können solche Fehler auftreten ( Siehe Gerd Feretti) schließlich arbeiten auch dort Menschen und die machen bekanntlich schon mal Fehler.
Ich habe auch keine Amiboot sondern die teure norwegische Alternative Skibsplast weil ich keine zusammengetackertes Boot wollte.
Bei mir sind die Risse durch unsachgemäßes Ausschalen ( nicht vorsichtig genug aus der Form gelöst)
entstanden und Skibsplast ist bestimmt nicht für eine schlechte GFK verarbeitung bekannt.

Die Frage ist immer, wie Händler und oder Werft mit Schäden ( auch wenn Sie nur optische Mängel darstellen) umgehen!!!

ich habe da bei Cramer Boote und Skibsplast gute Erfahrungen gemacht.
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Gruß Olli
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  #13  
Alt 05.04.2004, 09:49
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MarkusB MarkusB ist offline
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So,

hab gerade mit dem Händler telefoniert. War nicht sehr überrascht darüber kommt nach seinen Angaben immer mal wieder bei GFK Booten vor/bzw. ist nicht vermeidbar. Sie werden es bei der 1. Inspektion mit beseitigen ohne daß etwas sichtbar bleibt.

...und jetzt muß nur noch das Wetter besser werden
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  #14  
Alt 05.04.2004, 10:38
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Hallo allerseits,
@David (Chaabo), bis Anfang des letzten Jahres war Deine Antwort sicher goldrichtig. Zu diesem Zeitpunkt wurde jedoch das Schuldrecht im BGB reformiert.
Dies hat folgende Auswirkung: der Gesetzgeber wollte dem Verkäufer bei Mangelhaftigkeit der Kaufsache die Möglichkeit einräumen, diesen Fehler zunächst zu beseitigen.
Der Käufer einer mangelhaften Sache kann also erst einmal nur Nacherfüllung verlangen. Er kann hier wählen, ob der Verkäufer den Mangel an der ursprünglichen Sache beseitigt, oder ob ihm eine andere, mangelfreie Sache geliefert wird.
Erst danach kommt eine Minderung, bzw. ein Rückritt vom Kaufvertrag (also dann Geld zurück, Sache zurück) in Betracht.
Gruß Michael
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  #15  
Alt 05.04.2004, 20:30
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Gernot Gernot ist offline
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Oft sind es Spannungsrisse durch den Transport oder durchs KRANEN !!!!

Hast du schon mal beobachtet, wie sich die GFK-Schüsseln unter der Gurtenlast beim Kranen verwinden?

Vor allem dann, wenn das Hubgerüst nicht breit genug ist, und das breitere Schiff mit den Gurten zusammengedrückt wird?

Meinem Schiffchen möchte ich das nicht anhaben lassen.....

In userer Marina fahren aber lediglich 35 Tonnen und 65 Tonnen Travellifte herum. Keine Gefahr also, mit zu schmalen Auslegern.

Gernot
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  #16  
Alt 05.04.2004, 21:17
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ChristianB ChristianB ist offline
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Hallo Markus,

ich war heute bei meinem Boot und siehe da, ich hab auch Haarrisse und zwar ebenfalls an der Badeplattform von der Scheuerleiste ausgehend ca. 1 cm lang senkrecht nach oben, von der Badeleiter bis zum anderen Ende der Plattform

Da muss ich unseren Händler wohl ebenfalls mal anrufen....

MfG
Christian
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  #17  
Alt 06.04.2004, 06:18
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apiroma apiroma ist offline
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Beim Kranen in der Werft irgendwo angeeckt??
vom Trailer (Transport zum Händler??) gefallen??
Dann laß alle heckseitigen Einbauten (Badeleiter, Ausrichtung der Maschine!!!!, sonstige Stützen und Klampen) prüfen.
Möglicherweise ist da noch mehr an "Pudding".
__________________
Grüße
Karl-Heinz
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Ein-Aus-Kaputt".
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  #18  
Alt 06.04.2004, 06:53
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Ich denke das hängt mit der Herstellung zusammen. Unsere Searay hatte das auch an einer starken Wölbung im Überwasserbereich. Hat einen guten Nachlass gebracht und viele Jahre problemlos funktioniert. Im Unterwasserbereich würde ich das aber nicht tolerieren.
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  #19  
Alt 06.04.2004, 07:09
Thomas Hamburg Thomas Hamburg ist offline
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Wenn die Risse von der Badeplattform ausgehen, würde ich einmal einen Blick hinter die "Kulissen" tätigen. Denn dann hätte ich den Verdacht, dass die Befestigung der Badeplattform innen nicht großflächig unterfütttert ist. Durch die Hebelwirkung treten doch große Kräfte an der Befestigung auf.
Bei der Unterfütterung pfuschen selbst renommierte Firmen, z.B. bei Klampe ganz kleiner Alu- Streifen. Ansonsten keine GFK - Verstärkung! Warum ist mir wohl die Klampe rausgebrochen?
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Gruß
Thomas

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  #20  
Alt 06.04.2004, 22:07
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Zitat:
Zitat von ChristianB
Hallo Markus,

ich war heute bei meinem Boot und siehe da, ich hab auch Haarrisse und zwar ebenfalls an der Badeplattform von der Scheuerleiste ausgehend ca. 1 cm lang senkrecht nach oben, von der Badeleiter bis zum anderen Ende der Plattform

Ja, die hab ich natürlich auch noch. Wobei ich über die noch hinweggesehen hätte. Die sind auch so gleichmässig, als wenn sie "systembedingt" oder vom Anbringen der Scheuerleiste sind. Meine anderen Risse sehen aber eher aus als wenn was mächtig "bumm" gemacht hätte.

Naja, wenn bei Dir auch Risse sind und selbst auch bei Gerds Feretti, dann ist es wohl wirklich nichts ungewöhnliches und ich hab kein Montagsboot erwischt. Oder baut Stingray nur Montags

Gruß Markus
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  #21  
Alt 06.04.2004, 22:20
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Cyrus Cyrus ist offline
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Ich denke die Risse gehen immer von Schraubenlöchern aus.
Das deutet darauf hin, das die Bohrlöcher voher nicht angesenkt wurden.
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  #22  
Alt 07.04.2004, 07:49
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@Cyrus

was heisst Bohrlöcher "angesenkt" ???

Gruß Sunwind
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  #23  
Alt 07.04.2004, 08:22
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Die Amis haben die dumme Angewohnheit einfach die Blechschrauben in das vorgebohrte Loch zu drehen. Dann platzt das Gelcoat ab und es entstehen Risse.
Wenn man die Bohrlöcher mit einen 90° Kegelsenker bearbeitet bis das Gelcoat auf den Schraubendurchmesser aufgesenkt wurde, ist die Gefahr gebannt.

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  #24  
Alt 07.04.2004, 08:28
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Genau Cyrus!!!

Und: Was für ein schönes Senker-Icon !!!!

Gernot
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  #25  
Alt 07.04.2004, 08:47
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Folgender Tipp für Selbstmacher ( in der Produktion zu teuer )
Mit einem kleinen Bohrer vorsichtig vorbohren, dann das Loch ca. 3 mm grösser senken (scharfen Senker benutzen ) als das zu bohrende Loch ( wenn möglich beidseitig ). Dann erst das entgültige Loch bohren.
Gruß
UWE
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