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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #26  
Alt 31.03.2004, 07:48
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Zitat:
Zitat von ulacksen
Hallo allerseits
Ich würde abraten, wenn Antrieb und Motor nicht über einen Prüfstand für den Anwendungszweck ausgelegt wurden, bringt das nur Miese, allemal Kavitation am Propeller. Folgender Hintergrund hierzu:
............
moin

herzlich willkommen im forum.

und danke für deinen ersten und zugleich informativen beitrag.

le loup
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  #27  
Alt 31.03.2004, 07:52
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Zitat:
Zitat von Motorwilly
Moin,
beim Käfer und dem alten DS von Citroen ging das auch. Die hatten einen Wandler vor einem normalem Schaltgetriebe. Man konnte in jedem Gang anfahren. Von 0 bis V-Max

Willy
nicht zu vergessen der Simca (der mit der pontonkarosse) aus den späten 60igern.

elektrisch geschaltetes planetengetriebe.
statt schaltknüppel ein panel mit 6 schaltern.

heute feiert sowas fröhliche urständ unter namen wie "sportomatic".

le loup
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  #28  
Alt 01.04.2004, 08:43
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Moin Leute
Seht euch doch mal die Boote aus den 30ern an (Autoboot).
Motor vorne, Schaltgetriebe begrenzt auf 4. und rückwärts, lange welle.
Diese Bauart war zu der Zeit normal, da Kfz-Einheiten einfacher zu erhalten waren und spezielle Antriebe für Sportboote noch nicht so weit entwickelt waren.
__________________
Gruß
Feddo

Schlechtes Wetter gibt es nicht...
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  #29  
Alt 23.12.2004, 22:53
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Hallo Beisammen,

ein 2-Gang Getriebe - speziell für Volvo Diesel mit Z-Antrieb - gibt es hier:

http://www.prmstepdrive.com/index1.htm

Eine Multitronic, also ein stufenloses Getriebe wie es dies bei Audi gibt, wäre natürlich noch besser. Allerdings wäre das 2-Gang Getriebe auch sehr vorteilhaft, da es direkt in den Z-Antrieb eingebaut werden kann und keinen zusätzlichen Platz braucht.

Werde mal prüfen, was dieses Teil kostet und möglicherweise meinen Volvo AD31-DP umrüsten.

Viele Grüße und frohe Weihnachten,

Wolfgang
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  #30  
Alt 24.12.2004, 11:06
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Bei der Frage ob Getriebe oder nicht geht es doch nur ums Geld. Das macht die Boote nochmal teurer. Das leistet sich kein Bootsbauer.
Nur die teuren RIVA Boote haben sowas.
__________________
Grüße aus dem Rheinland

Jürgen

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  #31  
Alt 11.03.2005, 09:34
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Hallo Jürgen,

Boot fahren war schon immer ein nicht gerade preisgünstiges Vergnügen.

Wenn man bedenkt, was ein Dieselmotor mit mehr PS kostet oder ein
zusätzlicher Duoprop-Propellersatz, welcher beim 2-Gang Getriebe nicht
notwendig ist, sind die ca. 2.200 Euro für das Getriebe geradezu als
"Schnäppchen" zu bezeichnen. Dazu kommt noch der Faktor der Kraft-
stoffeinsparung.

Stehe kurz vor der Entscheidung, mir ein 2-Gang Getriebe einzubauen.

Gruß

Wolfgang
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  #32  
Alt 14.03.2005, 12:22
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Liebe Freunde der schnellen Boote,

bei Auto benötige ich die Gangstufen zunächst einmal, um dioe Drehzahlspreizung des Motors (ca. 1:4 - 1:7 zwischen Standgas und max-Drehzahl) an die gewünschte Geschwindigkeitsspreizung von 1:50 (5km/h - 250km/h) anzupassen. Hinzu kommt, daß Autos eben - normalerweise - keinen konstruktiven Schlupf beim Anfahren aufweisen. Im Gegensatz dazu rühren unsere Propeller erst einmal heftig Wasser, bis sich das Boot bewegt. Weitere Gründe sind das Komfortbedürfnis der Autofahrer und die Abgasvorschriften.

Für Boote macht ein Mehr-Stufen-Getriebe dahe nur Sinn, wenn die Drehzahlspreizung nicht mit der Geschwindigkeitsspreizung übereinstimmt, also bei Rennbooten, und hier sollte man darauf achten, daß ohne Unterbrechung des Kraftflusses geschaltet wird - ansonsten wird's spektakulär....

Gedanken wie Anpassungen an die verbrauchsgünstigste Drehzahl spielen in der Sportschiffahrt keine Rolle. In der Berufsschiffahrt sind die Antriebsstränge sowieso auf Marschfahrt optimiert. Die restlichen Betriebsstunden gehen in der Verbrauchsrechnung unter.

Mit schnellen Grüßen,
Claus
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  #33  
Alt 14.03.2005, 17:35
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Zitat:
Zitat von boek
Gedanken wie Anpassungen an die verbrauchsgünstigste Drehzahl spielen in der Sportschiffahrt keine Rolle. In der Berufsschiffahrt sind die Antriebsstränge sowieso auf Marschfahrt optimiert. Die restlichen Betriebsstunden gehen in der Verbrauchsrechnung unter.
Ganz so einfach finde ich sollte man das nicht sehen. Warum spielt "Anpassungen an die verbrauchsgünstigste Drehzahl" in der Sportschiffahrt keine Rolle?
Mir wäre es schon recht statt 40 vielleicht nur 25 Liter in der Std. zu verbrauchen.
Auch könnte man doch kleinere Motoren einsetzen, die entsprechend wenig verbrauchen. Wenn ich denke, dass viele moderne Autodiesel,selbst bei wenig unter Vollgas, um die 10L verbrauchen
__________________
Grüße aus dem Rheinland

Jürgen

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  #34  
Alt 15.03.2005, 10:41
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Hallo Jürgen,

dies ist auch meine Meinung, jedoch ist die derzeitige Situation genau so! Verbrauchsersparnis interessiert im Sportschiffahrtsbereich eben nicht so sehr wie Geschwindigkeit. Weiterhin: tendenziell braucht der größere Motor weniger Kraftstoff, da er bei gleicher Leistungsabnahme mit weniger Drehzahl, d.h. weiter weg von der Voll-Last, betrieben wird.

Gruß,
Claus
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  #35  
Alt 15.03.2005, 12:27
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Hallo !

Das glaube ich euch nicht...

Ich fahre meinen V6 bei "angenehmen Umdrehungen" und durchschnittlicher Geschwindigkeit.

Hätte ich einen V8 würde ich das genauso machen und nicht mit Umdrehungen runtergehen.

Nur wenn man von untermotorisiert auf normalmotorisiert umsteigt erspart man sich Sprit- ich zumindest würde das so machen.


Grüße Andi
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Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fällt, der kann nur auf dem Bauch kriechen.
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  #36  
Alt 15.03.2005, 21:36
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Mal eine Überlegung. Ich fahre mit meinem V8 bei 4000 U/min die Geschwindigkeit XX.
Wenn ich jetzt schalten könnte und dadurch bei 3000 U/min weiterhin die Geschwindigkeit XX fahren könnte.
Würde ich da kein Benzin sparen??
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Grüße aus dem Rheinland

Jürgen

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  #37  
Alt 15.03.2005, 21:51
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Hallo Claus,

schön Dich mal wieder zu lesen!
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ᴒɦᴚᴝϩ


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Siehe auch www.kegel.de
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  #38  
Alt 15.03.2005, 23:46
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Wenn das mit dem Spritsparen so einfach wäre...Um ein Boot mit einem bestimmten Gewicht und Geschwindigkeit zu bewegen brauche ich auch eine bestimmte Motorleistung. Und diese Leistung kostet eine bestimmte Menge Kraftstoff. Der Motor erzeugt dabei nur die Leistung, die gerade gebraucht wird unabhängig von der Drehzahl.
Angenommen ein V8 leistet maximal 250 PS bei 4600U/min und bei 2500U/min 120PS. Brauch ein Boot, um z.B. 20 Kn. schnell zu sein 100 PS kann ich diese Geschwindigkeit bequem mit 2500U/min fahren.Obwohl der Motor bei dieser Drehzahl 120PS leisten könnte bringt er nur 100PS. Die restlichen 20PS stehen mir zum Beschleunigen zur Verfügung. Ändere ich nun die Übersetzung so ab, dass der Motor bei 20Kn nur 2000U/min dreht, so wird das Boot die Geschwindigkeit nie erreichen, weil bei 2000/min halt nur 80PS zur Verfügung stehen. Ändere ich nun die Übersetzung so ab, dass der Motor bei 20Kn 4600U/min dreht, wird er auch nur 100PS erzeugen. Der Kraftstoffverbrauch ist immer gleich-zumindest theoretisch. In der Praxis ist es so, dass höhere Drehzahlen auch höhere Reibungsverluste mit sich bringen, die den Verbrauch erhöhen. Wie man oben sieht kann man die Drehzahl nur geringfügig absenken um Sprit zu sparen. Der Aufwand mit einem Getriebe wird sich also kaum bemerkbar machen uns steht in keinem Verhältnis zu den Kosten.
Das es trotzden 2 Gang Getriebe gibt hat andere Gründe. Sie werden bei schnellen Dieselbooten verwendet. Der Diesel braucht eine gewisse Drehzahl um über den Turbo Ladedruck und somit ordentlich Leistung zu erzeugen. Durch die steilen Propeller kommt das Boot bei Drehzahlen in die Gleitphase bei der noch kein Ladedruck und damit keine ausreichende Leistung zur verfügung steht. Man nutzt also den ersten Gang um das Turboloch zu überbrücken.

Gruß Erich
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