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Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art.

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  #1  
Alt 19.06.2007, 13:28
afo afo ist offline
Cadet
 
Registriert seit: 07.06.2007
Ort: Königs Wusterhausen - Ziegenhals
Beiträge: 16
Boot: Lotos 2 mit 50 PS Wartburg, Bj. 1986
10 Danke in 5 Beiträgen
Standard vom U-Boot zum Kajak

Hallo Wasserratten,

nun lese ich schon einige Zeit hier in diesem tollen Forum mit. Zunächst mal ein Riesenkompliment für euch und dieses Forum.

Nun aber zu meinem Miniprojekt. Ich bin begeisterter Wassersportler, bereits seit meinem 12. Lebensjahr. Angefangen hat alles mit Wasserwandern. Inzwischen sind über 30 Jahre vergangen, ich habe den Sportbootschein Binnen, kein (Motor-)Boot aber seit wenigen Wochen ein U-Boot. Motorboote habe ich regelmäßig im Sommer gechartert und damit die Brandenburger Gewässer unsicher gemacht. Ein eigenes habe ich bisher nicht, keine Zeit, kein Platz…

Nun zu meinem U-Boot. Mich stach der Hafer , als ich dieses „Schmuckstück“ bei Ebay sah. Für 30 Euro war es meins. Nun liegt es in meinem Garten und wartet auf eine Restauration. Sicher wird der eine oder andere sagen, was denn, nur ein Kajak… Ich sehe es als „Übungsstück“ für später. Da kann ich mich mit GFK so richtig austoben. Es hat Löcher, die Oberschale vermisst auf ca. 50 cm die Haftung mit der Unterschale, der Sitz ist im Eimer und muss neu geformt werden, jede Menge furchtbar aufgeklebter Flicken sind vorhanden usw…

Vor zwei Tagen habe ich etwa 2 bis 3 Lagen einer Kombination aus Flicken und PE-Harz vom Rumpf gezogen. Das war gar nicht schwer! Da das Kajak offensichtlich in Wildwasser gefahren wurde, schauten an vielen Stellen (Glas-)Faserreste hervor. Da hab ich angefasst und einfach mal gezogen. Schon hatte ich eine Bahn in der Hand. Und nun ist alles ab, das Unterschiff freigelegt, die rote Farbe wieder sichtbar und die Löcher alle offen.

Mir schwebt folgendes vor.

Zunächst soll das raufgepanschte GFK-Zeugs so gut wie möglich vom ganzen Rumpf runter. Dann sollen die Löcher und Risse repariert werden. Dabei werde ich die Hinweise hier aus dem Forum ausprobieren und etwas laminieren üben. Zuletzt soll der Rumpf einmal komplett mit GFK neu beschichtet werden. Dann Spachtel und Lack. Oder Gelcoat? Was ratet ihr mir (außer Sondermüll). Wie gesagt, ich bin absoluter Anfänger in Sachen GFK und seh das mit dem Kajak eher sportlich, als Übungssache. Aber fahren will ich schon noch damit.

Vielen Dank für eure Meinungen.
Gruß
Axel
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  #2  
Alt 19.06.2007, 16:57
Benutzerbild von Karlsson
Karlsson Karlsson ist offline
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Beiträge: 4.251
Boot: leider zur Zeit nur Modelle
Rufzeichen oder MMSI: äääh was ??
5.798 Danke in 3.290 Beiträgen
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Viel Spaß beim Basteln...

Hoffe Dein Projekt wird nicht Teurer als ein gutes Gebrauchtes...
__________________

By Karsten
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  #3  
Alt 19.06.2007, 21:18
Benutzerbild von Christo Cologne
Christo Cologne Christo Cologne ist offline
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Beiträge: 5.181
Boot: GSAK
Rufzeichen oder MMSI: DF4180
9.338 Danke in 3.898 Beiträgen
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Ich denke auch, daß du dir mit der Baustelle keinen Gefallen getan hast.
Den Sitz mußt du auch stabil machen und eine Fußstütze brauchst du.
Wie sind denn die Maße vom Kajak? Alles über 60cm Breite ist eher schwer zu paddeln, aber für Anfänger leichter zu 'balancieren'.
Wenn du dir ein Paddel dazu anschaffst denk daran: es gibt links- und rechtsgedrehte Paddel. Du mußt zuerst rausfinden was für dich besser ist. Nimmm kein geteiltes Paddel - die werden wackelig.
Eine Spritzdecke zum Verschließen der Öffnung wenn du drin sitzt brauchst du auch.
Aber klar doch: Kajakfahren ist (fast) der schönste Wassersport!
__________________
Früher war alles besser - da gab es noch keine Smilies - da konnten wir noch selber lachen.
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  #4  
Alt 20.06.2007, 09:01
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impi impi ist offline
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Boot: Reinke ASTRA Motorsegler
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616 Danke in 264 Beiträgen
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hmm also zusätzlich zur plette brauchst du noch eine spritzdecke und vorne und hinten kentersäcke damit die schüssel nicht absäuft sobald du mal kenterst..... bin 15 jahre paddler gewesen.....also ich denke für 150 euro hättest du mit ein bisschen suchen was einigermaßen fertiges mit plette und zubehör bekommen...und hättest loslegen können...mit fahren...

ich denke gfk-arbeiten an einem kajak und an einem boot unterscheiden sich doch ein wenig....

aber trotzdem viel spaß mit dem teil und üb als erstes die eskimo-rolle...dann brauchste nicht immer auszusteigen wenns dich umhaut
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  #5  
Alt 20.06.2007, 20:35
Benutzerbild von Jollensegler
Jollensegler Jollensegler ist offline
Commander
 
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Beiträge: 254
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165 Danke in 72 Beiträgen
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Oh Gott, da hab ich schon bessere Kajaks auseinandergeflext und entsorgt. Ehrlich!
Nun, du willst es ja so ;o)
Das mit dem Komplett überlaminieren macht das Boot Sauschwer. War auch die erfahrung meines nachbarn der sich von mir das Harzzeugs auslieh.Wir mussten das Boot immer zu zweit umtragen weil es so schwer war.
Daher würde ich nur einen ca 10 cm breiter Glasfaserstreifen längs des Kieles machen (die gibt es fertig gewoben. Genau da verschleissen die alten GFKschüsseln. Da du ja üben willst übem mit dem flicken, bleiben dann noch nicht abgedeckten Löcher.
Grundsätzlich abschleifen bis auf das Laminat.
Alle löcher , auch die des Kieles erst von innen laminieren.Dann von innen nach aussen mit dünnen Glasgewebe ausfüllen.
Wenn Spachtel, dann wenig und mit Epoxy.
Das ganze Schiff abspachteln ist unsinnig (sorry). Wenn es Sinn machen soll muss es Epoxy sein. Polyesther ist dazu zu weich. Epoxy zu teuer und beides dann zu schwer. Du hast weder Motor noch Segel zum vorwärtsbewegen.
Und, nimm kein Baumarktmaterial sondern vom Fachhandel. Is billiger und besser.
Apropos, bleiben lassen: http://www.waterpeople.de/505/505.html
vielleicht ein paar Ideen.....
Viel Spass
Patrick
__________________
Meine Baustelle:
http://waterpeople.de/Patrick%B4s%20Odyssee.html
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