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| Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art. |
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#1
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Hallo zusammen,
Kurz um euch abzuholen: Ich bin seit kurzem stolzer Besitzer eines kleinen 5m GFK Bootes. Leider auch absoluter Neuling in Sachen Boote. Das Boot ist ca. 35 Jahre alt. Das Unterschiff ist, soweit ich beurteilen würde mit einem blauen Antifouling angestrichen (siehe Bilder). Der Rest ist weiß lackiert. In Zukunft möchte ich komplett auf das Antifouling verzichten, da das Boot nie länger als 1 Woche im Wasser liegen bleiben wird, also immer geslippt wird. Also ist der Plan grundsätzlich schonmal, das blaue Antifouling abzuschleifen. Nun zu meinem Problem: Zuerst wollte ich eben bis aufs Gelcoat runter zu schleifen, dann mit Epoxy Primer drüber streichen, danach spachteln, um Löcher zu verschließen und zuletzt 2 - 3 Schichten 2K PU Lack auftragen. Nachdem ich dann mit meinen Demontage-Arbeiten soweit fertig wurde und das Schiffchen auf die Seite gelegt habe, habe ich mich ans schleifen gewagt. Leider ergaben sich hierbei einige Fragen beim Schichtaufbau, was mich nun wieder sehr verunsichert. Am besten schaut ihr euch mal die Bilder dazu an. Grundsätzlich ist der gesamte blaue Teil eine Kraterlandschaft. Die blaue Schicht ist beim schleifen ziemlich schnell weg und ist dann weiß, und an anderen Stellen dann diese tiefen blauen "Täler". Ist hier evtl. zuerst mit einem weißen Antif. und dann mit einem Blauen gestrichen worden ? Auf den Bildern sind auch diese Löcher/Ausbrüche zusehen, die direkt unter dem blauen Antif. freigelegt wurden. Zuerst diese cremig weiße Schicht, dann das klare weiß und dann immer wieder diese relativ tiefen Ausbrüche (die legen aber kein Laminat frei, sondern wieder eine weiße Schicht). Am hinteren Teil, direkt an der Wasserlinie habe ich auch mal ein wenig probegeschliffen (Siehe Bild). Der Überwasserteil ist hier auch schon großstellig abgeblättert. Nach kurzem schleifen mit 80er Körnung bin ich erschrocken, als schon das Laminat rausspitzelte. Ich hab das Gefühl, dass das Gelcoat nicht besonders dick ist. Was könnt ihr mir hier empfehlen ? Schleifen bis die hellere weiße Schicht (vermutlich guterhaltenes Gelcoat) sichtbar ist und dann die Löcher, die verbleiben, spachteln? Oder alles komplett runter?(Hoffentlich nicht )Haben diese Löcher was mit Osmose zu tun? Hält so ein Epoxy Primer auch auf dem Laminat, falls dieses beim schleifen freigelegt wurde? Ich hoffe ich konnte mein Problem halbwegs verständlich schildern. Vielen Dank schonmal für eure Bemühungen! Tschau Tschau und einen schönen Abend. |
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#2
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Bilder sind leider echt schlecht von der Qualität her.
Das letzte Bild lässt tatsächlich Osmose vermuten. Da sind scheinbar Teile ausgebrochen, die durch die Osmose abgesprengt wurden, und beim schleifen wurden die Beulen teilweise geköpft. Ist nun doof, aber kein Weltuntergang. Denke eine groß angelegte Sanierung ist hier nicht wirtschaftlich, ohne jetzt alles vom Boot gesehen zu haben. Rumpf sieht mir aber deutlich älter aus als 35 Jahre. Ich würde zeitwertgerecht wie folgt vorgehen. Du ziehst das ganze alte Antifouling, und was da sonst noch so schlummert, komplett ab. Das geht mit schleifen, so wie du schon angefangen hast. Anständiges Werkzeug und Staubsauger vorausgesetzt. Alle Osmosebläschen die offensichtlich sind, öffnen, und dann austrocknen lassen. Je länger und je wärmer, desto besser. Kalte Scheune und zwei Tage, das wird nichts. Vielleicht hast du Zugang zu einer Lackierkabine, da ein paar Stunden austrocknen wirkt. Anschließend den trockenen Rumpf einmal spachteln, d.h. die Osmosekrater einigermaßen verfüllen, danach überschleifen, und mit gutem 2K PU-Lack lackieren. |
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