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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #1  
Alt 27.11.2006, 11:23
Benutzerbild von nordic
nordic nordic ist offline
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Standard Freiwillige Scheine?

Hallo!
Mich würde mal interessieren,was Ihr von den freiwilligen Scheinen SKS SSS SHS haltet.Die sind ja schon recht teuer.Es geht nicht um die Inhalte des Lehrstoffes. Da meine ich schon ,dass man sich weiterbilden sollte,aber eben mehr Praxis bezogen.Ich denke das Geld könnte man für einen schönen Törn besser anlegen.
Gruß Karl-Heinz
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  #2  
Alt 27.11.2006, 11:27
Benutzerbild von Mucke
Mucke Mucke ist offline
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Standard Re: Freiwillige Scheine?

Zitat:
Zitat von nordic
Hallo!
Mich würde mal interessieren,was Ihr von den freiwilligen Scheinen SKS SSS SHS haltet.Die sind ja schon recht teuer.Es geht nicht um die Inhalte des Lehrstoffes. Da meine ich schon ,dass man sich weiterbilden sollte,aber eben mehr Praxis bezogen.Ich denke das Geld könnte man für einen schönen Törn besser anlegen.
Gruß Karl-Heinz
kannst du die kürzel kurz erläutern?
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Semper Fidelis
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  #3  
Alt 27.11.2006, 11:33
Benutzerbild von nordic
nordic nordic ist offline
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Sportküstenschiffer ,Sportseeschiffer, Sporthochseeschiffer.
Genau das meine ich mit nicht unbedingt Praxisbezogenen Dingen ,die man in solchen Kursen lernt.
Gruß Karl-Heinz (der froh ist ,wenn er sich die wichtigen Dinge merken kann. )
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  #4  
Alt 27.11.2006, 11:34
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Fun_Sailor Fun_Sailor ist offline
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Moin,
deine Frage gehört garantiert zu den faq's (bzw. zu den besonders beliebten Diskussionen) Deswegen würde ich gerade hier vorweg die Such-Funktion in Gang setzen....
Nichtsdestotrotz: Imo sind diese freiwilligen Fortbildungen meistens sehr praxisbezogen, insbesondere die dazu gehörigen Törns, z.B. SKS-Törns, kommt aber sehr auf die "Schule" an. Habe bisher eher Positives darüber gehört, siehe bei den Seglern im Yacht-Forum.
Wenn ich mal viel Geld übrig habe (besser: hätte! ) , würde ich zuerst (für Chartertörns) den Funkschein SRC machen und dann einen SKS-Kurs belegen. Vorher aber das vorhandene Budget vielleicht doch (endlich mal wieder!) für einen eigenen Törn an der Küste investieren.

Gruß Fun_Sailor
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  #5  
Alt 27.11.2006, 11:46
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nordic nordic ist offline
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Hallo "Fun Sailor"
Deine Antwort trifft ja genau meine Überlegung. Zitat:Wenn ich mal viel Geld übrig hätte.... .Da das doch die wenigsten haben,wundere ich mich schon, warum für die Scheine Geld ausgegeben wird.
Suchfunktion hat nicht das ergeben was ich suchte.
Gruß Karl-Heinz
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  #6  
Alt 27.11.2006, 12:08
TageDieb TageDieb ist offline
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Ich bin Anfaenger und habe erst letztes Jahr den SBF See und gleich anschliessend den SKS gemacht.
Das war bei einer Seglervereinigung an der Uni, bei der ich Mitglied bin. Die bieten guten Theorieunterricht an. Danach kam ein super Ausbildungstoern, bei dem ich ne Menge gelernt habe.

Wenn auch der Schein nicht vorgeschrieben ist, fuehle ich mich doch wohler und besser vorbereitet damit. Die Ausbildung ist zwar relativ umfangreich, aber es schadet wohl nichts, sich das alles mal reinzuziehen.

Die paarmal Anlegen und MOB fahren fuer den SBF See waren mir jedenfalls zu wenig.

Teuer ist das Ganze aber schon....

Gruss
Mario
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  #7  
Alt 27.11.2006, 12:14
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Fun_Sailor Fun_Sailor ist offline
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Es kommt eben sehr darauf an, was man wann in welchem Revier vorhat:
Wenn ich z.B. tagelang über die Nordsee nach Schottland oder sonstwo offshore (auch MM) als Skipper unterwegs bin, würde ich mich navigatorisch besonders gut vorbereiten, d.h. also all-umfassend die "alte" Navigation (ohne GPS, für den Notfall und zur zusätzlichen Kontrolle) verinnerlichen. Ebenso viele Sicherheitsmannöver üben etc., und das geht sicherlich auch am besten, wenn man bei einem erfahrenen Skipper einen entsprechenden Trainingstörn mitmacht.

Meint Fun_Sailor
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  #8  
Alt 27.11.2006, 12:19
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moskito moskito ist offline
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Zitat:
Zitat von nordic
Hallo "Fun Sailor"
Deine Antwort trifft ja genau meine Überlegung. Zitat:Wenn ich mal viel Geld übrig hätte.... .Da das doch die wenigsten haben,wundere ich mich schon, warum für die Scheine Geld ausgegeben wird.
Suchfunktion hat nicht das ergeben was ich suchte.
Gruß Karl-Heinz
Ich würde an Deiner Stelle
-im Winter ordentlich lesen und überlegen und üben , wie das alles funktioniert (z.B. mit einem GPS und Simulation)..und mach es zusammen mit Deinem Käpt'n, das macht mehr Spass und bringt mehr Sicherheit.
und im Sommer auf einen Törn mit einem Skipper, bei dem man noch dazulernt, macht auch mehr Spass.

Selber Lernen bringt einfach mehr....

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  #9  
Alt 27.11.2006, 12:54
thball thball ist offline
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Hallo Karl-Heinz,

der SKS ist für viele Segler unumgänglich nachdem gerade Charterunternehmen ihn verlangen. Er ist m.E. eine sehr gute Ergänzung zum SBF.

SSS ist dann empfehlenswert wenn gewerbliche Aspekte hinzukommen. Ansonsten finde ich den Stoff sehr interessant und ich denke, dass es erst einmal genügt das Buch zu kaufen und sich mit den Themen (Radar etc.) mal intensiv selbst zu beschäftigen. Habe dann die ersten Radarerfahrungen bei Charteryachten gesammelt.

Der SHS ist m.E. nur dann sinnvoll wenn Du Dir auch einen Sextanten kaufst. Hier gibt es aber auch interessantere Bücher zum Thema Astronavigation als das übliche SHS Lehrbuch.
__________________
Viele Grüße vom Bodensee
Tom

FSD e.V.: www.fsd-info.de
Bei Interesse gerne Infos per PN!
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  #10  
Alt 27.11.2006, 13:47
Benutzerbild von Volker
Volker Volker ist offline
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Zitat:
Zitat von thball
der SKS ist für viele Segler unumgänglich nachdem gerade Charterunternehmen ihn verlangen. Er ist m.E. eine sehr gute Ergänzung zum SBF.

SSS ist dann empfehlenswert wenn gewerbliche Aspekte hinzukommen.
Genauso sehe ich es auch.
Den SKS sollte man machen, denn spätestens nach dem Törn kann man halbwegs bei gutem Wetter segeln und den Schein braucht man meistens zum Chartern.

Wenn ich nicht so faul wäre, würde ich den SSS machen (ich kämpfe jeden Winter mit mir und gewinne - zumindest die eine Hälfte ), denn dann könnte ich dann und wann ein paar Mäuse als Profi-Skipper verdienen.
Ausserdem juckt es mich schon, mal den einen oder anderen Oldtimer zu segeln.

SHS braucht man m.M. nach selbst als Blauwassersegler nicht - da reicht es, wenn Du bei einem erfahrenen Skipper "in die Lehre gehst".

Ein anderer Aspekt ist aber - und das gilt für alle diese Scheine - die versicherungstechnische Seite, denn wenn was passiert, kommst Du vor ein deutsches Seegericht und Du musst nachweisen, wieso und warum Du Dich eigentlich in diesem Seegebiet bei diesem Wetter aufgehalten hast. Und der entsprechende Schein gilt erst einmal als Befähigungsnachweis. Alles andere wird schwierig - selbst wenn Du schon 3x die Welt ohne die entsprechenden Scheine unfallfrei umrundet hast, bleibt Dir eine Restschuld.

Gruss

Volker
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  #11  
Alt 27.11.2006, 13:56
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Zitat:
Zitat von thball
Hallo Karl-Heinz,
der SKS ist für viele Segler unumgänglich nachdem gerade Charterunternehmen ihn verlangen.
Bitte keine (immer wiederkehrenden!) Märchen verbreiten!
In dieser Absolutheit stimmt diese Aussage nicht, auch wenn sie immer wieder insbesondere aus Kreisen der Ausbilderbranche gerne lanciert wird....
Der SKS wird höchstselten von den allerwenigsten Vercharterern (ich kenne keinen einzigen) verlangt (meine Erfahrung aus unzähligen Firmen-Anfragen und ca. 6 Chartertörns), da er nur freiwillig ist. Nichtsdestotrotz isser nützlich! Dem Rest deines statements bzgl. SSS und SHS stimme ich auch zu.

Gruß Fun_Sailor
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  #12  
Alt 27.11.2006, 14:07
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Paul Petersik Paul Petersik ist offline
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SSS oder SHS haben sicher dann einen Sinn, wenn man sich innerhalb eines relativ überschaubaren Zeitraums maximal vorbereiten möchte.
Es dauert sehr lange, bis man sich ohne Anleitung und nur per "learning by doing" einen äqivalenten Wissensstand angeeignet hat.

Ich kenne ein Paar, das ein Leben lang segelt und auch den Atlantik geschafft hat. Sie sind absolute Schein-Gegner.
Wenn ihnen bei der Abfahrt auf den Canaren nicht jemand ihre beiden GPS-Geräte auf St. Lucia programmiert hätte, wären sie wahrscheinlich heute noch unterwegs. Einen schweren Sturm (sich abschwächender Hurrikan) meisterten sie allerdings bravourös.
Wir segelten drüben eine Weile parallel und ich brüllte mir immer wieder die Lunge aus dem Leib, wenn sie z.B. versuchten, eine Tonne an einer Riffkante auf der falschen Seite (System red right return) zu runden. Die Route für den nächsten Tag druckte ich immer aus und bracht sie ihnen rüber aus Schiff. Gute Segler (was den Umgang mit dem Schiff angeht), aber ansonsten echte Ignoranten.

Die Kosten als Totschlagsargument lass ich nicht gelten. Schließlich kostet ein Schein auch nicht sehr viel mehr als ein guter Seekartenplotter und sehr viel weniger als ein Radargerät. Beide halte ich für verzichtbar.

Servus

Paul
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  #13  
Alt 27.11.2006, 14:18
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Zitat:
Zitat von Paul Petersik
Ich kenne ein Paar, das ein Leben lang segelt und auch den Atlantik geschafft hat. Sie sind absolute Schein-Gegner.
(....)
...und ich brüllte mir immer wieder die Lunge aus dem Leib, wenn sie z.B. versuchten, eine Tonne an einer Riffkante auf der falschen Seite (System red right return) zu runden.
Tja, die im Gegensatz zu Europa (Lateralsystem A) "umgekehrte" Betonnung (d.h. dann Lateralsystem B) sollte man auch als "Nicht-Schein-Inhaber" dort kennen.....

Gruß Fun_Sailor
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  #14  
Alt 27.11.2006, 14:54
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nordic nordic ist offline
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Hallo!
Nur zur Klarstellung.Ich stehe voll hinter dem lernen dieser Inhalte,auch,weil es schöner und besser ist ,in der Gruppe. Ich meine nur die Prüfung (weiß allerdings nicht wie hoch diese Gebühr ist), ist doch eigendlich nur Bauchpinseln,nach dem Motto ich hab sie. Im schlimmsten Fall fördert sie die Selbstüberschätzung.Die Freiwilligkeit und das nicht erforderlich sein, ist meiner Meinung nach eine halbe Sache.Entweder man brauch eine Prüfung um bestimmte Sachen zu tun, oder eben nicht.Freiwilligkeit schafft da nur Unklarheit über den Sinn.
Gruß Karl-Heinz
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  #15  
Alt 27.11.2006, 15:50
Rheinsegler Rheinsegler ist offline
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[quote="Volker"]
Zitat:
Zitat von thball
SHS braucht man m.M. nach selbst als Blauwassersegler nicht - da reicht es, wenn Du bei einem erfahrenen Skipper "in die Lehre gehst".
Ganz so einfach ist es nicht. Der SSS reicht keineswegs immer aus um eine Yacht gewerblich zu führen. Laut §11a Sportseeschifferscheinverordnung genügt der SSS nur in Küstengewässern (12-Meilen-Zone). Außerhalb der 12-Meilen-Zone ist der SHS erforderlich.
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  #16  
Alt 27.11.2006, 16:57
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Zitat:
Zitat von Rheinsegler
Laut §11a Sportseeschifferscheinverordnung
genau das ist einer der Gründe für mich, so eine Prüfung ( ich rede nicht von der Ausbildung) niemals zu machen Ich werde den § Reitern doch nicht auch noch den Sattel bezahlen
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  #17  
Alt 27.11.2006, 17:26
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Volker Volker ist offline
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[quote="Rheinsegler"]
Zitat:
Zitat von Volker
Zitat:
Zitat von thball
SHS braucht man m.M. nach selbst als Blauwassersegler nicht - da reicht es, wenn Du bei einem erfahrenen Skipper "in die Lehre gehst".
Ganz so einfach ist es nicht. Der SSS reicht keineswegs immer aus um eine Yacht gewerblich zu führen. Laut §11a Sportseeschifferscheinverordnung genügt der SSS nur in Küstengewässern (12-Meilen-Zone). Außerhalb der 12-Meilen-Zone ist der SHS erforderlich.
Ausserhalb der 12 sm-Zone hat auch die BRD in uinternationalen Gewässern kein Zugriffsrecht auf mich und da brauche ich eigentlich überhaupt nix!
Nach deutschen Selbstverständnis hast Du aber recht.
Ich finde es immer lustig, wenn mir die deutschen Behörden mit dem SSS offiziell die Erlaubnis geben, in, sagen wir mal, schwedischen Gewässern zu segeln. M. M. haben da die Deutschen überhaupt nix zu melden das ist das alleinige Recht der Schweden!

Volker
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Rotwein hat keinen Alkohol!
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  #18  
Alt 27.11.2006, 19:39
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moskito moskito ist offline
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Zitat:
Zitat von thball
Hallo Karl-Heinz,

der SKS ist für viele Segler unumgänglich nachdem gerade Charterunternehmen ihn verlangen.
Das ist Unsinn, Des kommt darauf an, wo Du charterst. In Frankreich brauchst Du z.B. überhaupt keinen Schein...noch nicht mal den Sportbootführerschein..

Obwohl das manchmal sehr sinnvoll wäre...

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  #19  
Alt 27.11.2006, 20:17
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So isses!
Als ich mal vor einigen Jahren im (französischen) Martinique (Karibik) eine Oceanis gechartert hatte, interessierte man sich für meinen frisch erlangten SBF See überhaupt nicht , sondern einzig nur für meine Kreditkarte.
In anderen Ländern (Spanien, Griechenland, Italien oder in MVP) wurde (wenn überhaupt) immer nur der SBF See verlangt, nie der SKS oder andere Scheine.
Gruß Fun_Sailor
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  #20  
Alt 27.11.2006, 21:16
Pusteblume Pusteblume ist gerade online
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@Volker: daher heißen die Scheine ja auch "freiwillige Scheine". Und wenn Du nicht gerade gewerblich mit Deinem Bootchen unterwegs bist, interessiert sich auch keine deutsche Behörde dafür.
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  #21  
Alt 27.11.2006, 22:36
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Paul Petersik Paul Petersik ist offline
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Zitat:
Zitat von Fun_Sailor
So isses!
Als ich mal vor einigen Jahren im (französischen) Martinique (Karibik) eine Oceanis gechartert hatte, interessierte man sich für meinen frisch erlangten SBF See überhaupt nicht
Das hat mir Dir jetzt nichts zu tun, wenn ich sage, dass man das leider sehr deutlich sieht.
Es ist für uns ist es immer wieder unfassbar, dass z.B. Katamarane, die einen Wert von einer halben Million Euros und mehr repräsentieren, und die noch nicht mal der Charter-Company gehören, einer Horde von netten Jungs und Mädels anvertraut werden, die zu ersten Mal in ihrem Leben auf einem Boot sind.
Meist reichen ihre Kenntnisse und die Kurzeinweisung aus, unfallfrei bis zur ersten Steuerbordtonne in Le Marin (3/4 sm von der Marina entfernt) zu kommen und dort auf die erste Untiefe in der Lagune zu brummen.

Mich wundert aber nichts mehr. Jeden Freitagabend werden die freien Riesenkats den Einheimischen zu Sonderkonditionen überlassen. Da düsen dann 15 Mann mit großer Begeisterung zum Straßenfest rüber nach Gros Islet auf St. Lucia. Wenns gut geht, schaffen sie die Einfahrt in die Rodeney Bay Lagoon, wenn nicht, wird eines der beiden Kanalfeuer (sie stehen auf stabilen Eisenträgern) über den Haufen gemangelt und der Kat im Kanal versenkt.
Ich habe noch nie so viele demolierte Charter-Kats gesehen, wie in der Werft von Caren Antilles auf Martinique.

Da finde ich die deutsche Scheinitis eigentlich auch wieder ganz gut.
Servus

Paul
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  #22  
Alt 27.11.2006, 23:08
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Zitat:
Zitat von Paul Petersik
.... Meist reichen ihre Kenntnisse und die Kurzeinweisung aus, unfallfrei bis zur ersten Steuerbordtonne in Le Marin (3/4 sm von der Marina entfernt) zu kommen und dort auf die erste Untiefe in der Lagune zu brummen.

Paul
Hi Paul,

diese Umschreibung schließt aber den rechtmäßigen Beitz eines amtlichen Scheines nicht aus
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  #23  
Alt 28.11.2006, 10:24
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moskito moskito ist offline
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Zitat:
Zitat von Fun_Sailor
So isses!
Als ich mal vor einigen Jahren im (französischen) Martinique (Karibik) eine Oceanis gechartert hatte, interessierte man sich für meinen frisch erlangten SBF See überhaupt nicht , sondern einzig nur für meine Kreditkarte.
Dagegen brauchst Du für ein MOBO in Frankreich einen Schein.???
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  #24  
Alt 28.11.2006, 11:49
Benutzerbild von Fun_Sailor
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Hallo Paul,
Zitat:
Zitat von Paul Petersik
Da finde ich die deutsche Scheinitis eigentlich auch wieder ganz gut.
...ich auch, zumindest auf den hiesigen sehr stark frequentierten Berliner Gewässern, wo ein "Segelschein" (gemeint ist der SBF Binnen unter Segeln) Vorschrift ist. So kann ich als Segler einigermaßen sicher sein, dass die hier sehr eng segelnden Skipper (tlw. bis auf 2 m ) auch die KVR kennen....

Gruß Fun_Sailor
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  #25  
Alt 28.11.2006, 12:08
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Sail-Skip Sail-Skip ist offline
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Zitat:
Zitat von Fun_Sailor
Hallo Paul,
Zitat:
Zitat von Paul Petersik
Da finde ich die deutsche Scheinitis eigentlich auch wieder ganz gut.
...ich auch, zumindest auf den hiesigen sehr stark frequentierten Berliner Gewässern, wo ein "Segelschein" (gemeint ist der SBF Binnen unter Segeln) Vorschrift ist. So kann ich als Segler einigermaßen sicher sein, dass die hier sehr eng segelnden Skipper (tlw. bis auf 2 m ) auch die KVR kennen....

Gruß Fun_Sailor
Moin,

auf den Berliner Gewässern gilt die "KVR" ..?

Na hoffenlich weis der Kapitän der Quen Marry II auch, dass er Fahrzeugen unter Segel ausweichen muss .......

Andreas
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Andreas
www.segeln-hg.de

-Der kürzeste Weg zum Land ist meist nach unten.
-Segeln ist die teuerste Art unbequem zu Reisen.
-Die 3 Feinde des Skippers: Zugluft, kaltes Wasser und mehr als 300 m laufen am Tag.
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