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Kein Boot Hier kann man allgemeinen Small Talk halten. Es muß ja nicht immer um Boote gehen. |
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Themen-Optionen |
#1
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Hallo!
Wir haben vor ca 1,5 Jahren ein Haus aus 1996 gekauft. Dieses Jahr würden wir gern etwas unternehmen, um die laufenden Energiekosten zu senken. Dabei können wir uns vorstellen, dass einerseits am Energiebedarf optimiert wird, z.B. durch gezielte Dämmung, andererseits denken wir über erneuerbare Energien nach wie z.B. Solarthermie. Wir sind bereit, jetzt Geld in die Hand zu nehmen, um in die Zukunft zu investieren. Alle Massnahmen sollen sich aber auf absehbare Zeit rechnen, d.h. spätestens nach 15-20 Jahren, früher ist natürlich immer besser. Ich habe mich in das Thema schon etwas eingelesen und mir ist klar, dass ich ohne eine gute Beratung keine gute Entscheidung treffen kann, was sinnvoll ist und was nicht. Jetzt suche ich jemanden, vielleicht einen "Energieberater", der sich unser Haus anguckt und uns Empfehlungen unterbreitet, was wir generell am Haus bzgl. Energieverbrauch verbessern können und welche neue Heizungsanlage wir einbauen sollten. Dabei soll er nicht nur sagen, nehmt Brenner x von Firma y, sondern soll auch abwägen zwischen Öl/Gas bzw. mit/ohne erneuerbare Energien und welche für unseren konkreten Fall am besten geeignet sind. Könnt Ihr mir jemanden oder eine Firma empfehlen, die sich mit den oben beschriebenen Themen auskennt und eine gute, fundierte und unabhängige Beratung anbietet? Natürlich ist klar, dass solch eine Leistung auch Ihren Preis hat, den wir gern bereit sind zu bezahlen. Wichtig zu wissen ist vielleicht noch, dass sich das Haus im Südwesten von Berlin befindet. Danke Euch! Alex |
#2
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Hier kannst du suchen: https://www.energie-effizienz-expert...expertensuche/
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#3
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Ein Haus aus 96 ist eingentlich schon recht gut gedämmt. An der Fassade wirst du ohne großen Aufwand nichts ändern können. In der oberen Geschoßdecke wird wohl auch schon Dämmmaterial sein. Die kann man recht einfach gegen eine bessere tauschen.
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Gruß Uli07 Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ...
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#4
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Wärmedämmung rechnet sich nur für den Handwerker
Wer hier eine reelle Rechnung aufstellt wir sehen dass die Art der Dämmung sich niemals rechnen wird. Denn in spätestens 20 bis 30 Jahren ist das komplette Konstrukt zum abreißen und muss alle spätestens 10 Jahre nachgearbeitet werden und das verschweigen fast alle Fasadenbauer Gruß Robert
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#5
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Vielen Dank für Eure bisherigen Antworten! Ich - als Laie - habe auch den Eindruck, dass sich nachträgliche Dämmung wenn überhaupt nur punktuell lohnt, zB die Rolllädenkästen. Das hätte ich gern vom Fachmann bestätigt.
Viel wichtiger ist mir aber die Auswahl der richtigen Heizungsanlage. Wir verbrauchen viel Öl und Strom, ein Gasanschluss ist nicht vorhanden und würde mehrere tausend Euro kosten, weil wir in der zweiten Reihe liegen. Eine solche Investition wie eine neue Heizung will Ich nur einmal machen, daher frage ich mich, was die optimale Lösung ist für uns. BHKW scheint ungeeignet, PV scheint sich generell kaum zu rechnen, für unseren konkreten Fall scheint eine Kombi aus Öl und Solar am besten. Aber das alles ist nur, was ich laienhaft bisher recherchiert habe, ich würde dazu gerne hören, was jemand sagt, der sich damit auskennt. Sent from my Nexus 6P using Tapatalk |
#6
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Vermutlich geht's viele so
Haus gekauft mit Kinder hoher Energieverbrauch da hoher Wasserverbrauch Als ich finanziell fit für die Energiesparmaßnahmen war sind die Kinder ausgezogen Zimmer stehen leer Wasserverbrauch halbiert usw. Das Sparpotential ist nun mehr zu gering um sich jemals zu rechnen der Umwelraspekt fossile Resurcen zu sparen oder für die nächst Generation das zu machen steht auf einem anderen Blatt und sicher auch zu bedenken nur bis dahin wird sich noch einiges tun Gruß Robert |
#7
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Achtung der Fachmann meist der örtlich Handwerker ist kein guter Berater denn der ist primär Verkäufer und berät nicht wertfrei. Selbst bei solch kleinen Sanierungen wie die Rollladen Kästen er müsste sonst dazu raten diese zu verschließen und auf Aussenrollos die Beratung lenken energetisch 100 mal besser.
Gruß Robert |
#8
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![]() Zitat:
Und zum Thema Kinder, wir haben Zwillinge, 3 Monate alt. Ich fürchte deren Verbrauch wird erst noch schlimmer, bevor sie ausziehen und nichts mehr verbrauchen[emoji6] Sent from my Nexus 6P using Tapatalk |
#9
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@ Robert
Nicht alle Handwerker sind nur aufs Verkaufen aus, und ja, ich bin einer. @ Alex Ich kann dir nur raten, frag bei verschiedenen Handwerkern an ob sie vorbeikommen würden und sich das ganze mal ansehen. Du bekommst sicherlich den ein oder anderen guten Tip und kannst dir somit besser eine Meinung bilden. Die magischen Stellen sind hinlänglich bekannt, da brauchts keinen Energieberater. Fenster, Rollokasten, Haustür, Dach. Wenn du dich in den Bereichen austobst wird dein Energieverbrauch bei gleichbleibendem Nutzungsverhalten sinken. Zur Heizung kann man so keine Aussage treffen, dazu brauchts ein paar Eckdaten. Verbrauch in kW/J, Wärmeabgabesystem ( HK, FBH(Verlegeabstand), Wandheizung usw.?) Dann ist ein nicht zu unterschätzender Anteil dein persönliches Empfinden, möchtest Du eine Heizung um die du dich nicht kümmern mußt oder sagst du, ok ich mach mir auch mal die Hände schmutzig. All das entscheidet letztendlich mit. Nachdem Du Gas schon ausgeschlossen hast bleibt dir nur Öl, Pellets, Wärmepumpe, Flüssiggas, Solar, PV oder eine Kombination aus diesen. Öl und Flüssiggas wären meine allerletzte Wahl. Gruß Jürgen
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#10
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Öm, ich bin ein Örtlicher Handwerker, jedoch aus NRW (Gas Wasser Schei...)
![]() Alex, versuche dein Haus mal als Kind zu betrachten. Im Winter jede menge Klamotten an und, das wichtigste ne gute Mütze. Wie ein Mensch, so verliert auch dein Haus über das Dach die meiste Wärme (die Steigt nähmlich nach oben). Der Unterschied ist, deinem Kind kannst Du im Sommer die Klamotten wieder ausziehen, das geht bei einem Haus nicht (also Mittelweg finden !!). Wie schon erwähnt, Bj. 1996 da haben die Wände bereits eine Wärmedämmung. Schau Dir die Dämmung von deinem Dach an (wenn Schrott, dann neu). Rollokästen willst Du ja machen. Wenn die Fenster u. Türen arg undicht sind, dann Fensterheinie bestellen, soll die ein Angebot machen, die Dichtungen zu erneuern und die Fenster u. Türen neu einzustellen. Wenn Du ein Süd oder Südwestdach hast, empfehle ich Dir eine Luft-Wasser Wärmepumpe mit Solarunterstützung für Heizung u. Warmwasser. (Brauchste keine Gasleitung). Für die Wärmepumpe bekommst Du einen vergünstigten Stromtarief. Am günstigstigsten (auf den ersten Blick) ist eine Moderne Ölheizung, empfehle ich aber nicht. Gruß Andreas
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#11
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Hallo Alex, Ich hab jetzt innerhalb von 14 Jahren 2 Häuser gebaut und kann Dir bezüglich Dämmung und Heizanlage folgendes sagen: Die Dämmung ist enorm wichtig. Gedämmt sollte immer dort werden, wo die Kälte herkommt, also aussen. Nur eine gute Dämmung verringert die Heizkosten, niemals eine neue Heizanlage !! Warum ?? Geh einmal 20 Jahre zurück. Damals haben die Heizungsbauer 90% oder mehr Wirkungsgrad versprochen. Heute versprechen sie 94%. Das heißt, das du mit einer neuen Heizung 4% einsparen kannst, bei sonst unveränderter Gebäudeisolation. Das einzige was hilft die Heizkosten zu senken ist, die Wärme nicht nach draussen entweichen zu lassen. In meinem jetzigen Haus (Bungalow, 120m² Wohnfläche, bestens isoliert) benötige ich 1500kg Pellets pro Jahr für Heizung und Warmwasser, was ca. 750 Liter Heizöl entspricht. Vor 14 Jahren hab ich noch das doppelte gebraucht, also 3000kg Pellets. Die Ausenwand wurde beim neuen Haus von 40cm auf 50cm erhöht, Fenster haben eine 3-fach Wärmeschutzverglasung und die obere Geschoßdecke wurde mit 40cm gedämmt. Ich hoffe mit den Ausführungen helfen zu können und werde den Thread mit Interesse weiterverfolgen.
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![]() Schöne Grüsse aus Österreich.......Franz ![]() Ich liebe Arbeit , ich könnte stundenlang zusehen !!
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#12
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Zitat:
Wir haben einen Teil des Hauses mit FB-Heizung (160qm) und nochmal gut die gleiche Fläche mit klassischen Heizkörpern. Den größten Strom- und Wärmebedarf hat unsere große "Badewanne" im Keller mit ca 50m3 Wasser, das wir auf ca 28 Grad halten, und die Entfeuchtungsanlage. Wir verbrauchen mit der Ölheizung von 1996 derzeit ca 6200 Liter Öl pro Jahr und ca 13000 kWh Strom im Jahr. Zitat:
Was spricht aus Deiner Sicht gegen Öl bzw eine Kombination aus Öl und einer erneuerbaren Quelle? |
#13
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Na dann mal schöne Grüsse nach NRW, meine Frau kommt aus Stadtlohn, waren gerade ein paar Wochen bei den Schwiegereltern zu Besuch und sind jetzt wieder in Berlin.
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Was spricht gegen eine moderne Ölheizung? Ich hatte auch schon an BHKW gedacht, man sagte mir aber, das sei ungeeignet für unseren Fall. Daher dachte ich Öl + Erneuerbar könnte Sinn machen. |
#14
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#15
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#16
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Das Problem ist Dein Pool. Wo Du ansetzen kannst ist der Stromverbrauch. Gerade bei den Pumpen gibt es Modelle die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen sind und sehr wenig Strom brauchen.
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Mit freundlichen Bootsgrüßen Nils |
#17
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Hi Alex, na von deinem Pool habe ich nichts gewusst.
Was gegen Öl spricht, ist die Warscheinlichkeit das der Ölpreiß wieder deutlich anziehen wird, in den Kommenden Jahren. Es gibt auch die Möglichkeit deine Bestehende Anlage mit Solar zu erweitern. 20 Jahre für ne Heizung ist noch nicht so alt (wenn se gut gepflegt ist). BHKW braucht viel Laufleistung. Wenn das Teil den ganzen Sommer nicht gebraucht wird, ist das Unwirtschaftlich (meine meinung) Hast Du eine Wärmerückgewinnung/Lüftung in deinem Poolraum ? Lass Dir doch ruig mal ein Paar Angebote/Ideen von Handwerkern machen. Ist ja Kostenlos. Gruß Andreas Zitat:
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#18
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Du kannst davon ausgehen, das Du belogen wurdest. ![]() ![]() Der Energieverbrauch eines Gebäudes ist nur durch Verbesserung der Isolationsschwachstellen zu erreichen. Eine 20-30 %ige Einsparung durch Kesseltausch ist unrealistisch. Versuch mal eine schriftliche Garantie für dieses Einsparungspotential zu bekommen. Ich wette, das Du so ein Schriftstück nicht bekommst.
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![]() Schöne Grüsse aus Österreich.......Franz ![]() Ich liebe Arbeit , ich könnte stundenlang zusehen !! |
#19
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Du solltest weg vom Öl ....
das ist aktuell die teuerste Art zu heizen, weil die (üblichen) Brenner nicht modulieren. Rüste um auf Gas oder bau Dir einen Kamin mit Register ein, mehr kannst Du nicht sparen. 1996 galt die WSVO 95, die war bereits recht gut, Dein Haus wird also von der Dämmung her nur 30 % unter dem aktuellen Standard liegen ... Energiekosten wegen eines falschen Brennstoffes einsparen hilft. meine Gasheizung läuft mit einem Vorlauf von 38 bis 40° ... und alles ist schön warm im Haus. Aussenwände aus 36,5 cm Porenbeton ... das sollte Dein Haus auch haben.
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Grüsse von Spree und Schwielochsee - Norbert Denk an die Umwelt - fahr mit dem Bus ![]() |
#20
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Die Verbraucherzentralen bieten oft kostenlose und unabhängige Energieberatung.
Fassadendämmung lohnt sich nur wenn du sowieso die Fassade neu verputzen lässt. Die oberste Geschoßdecke sollte gut gedämmt sein. Oder noch einen schönen Kaminofen möglichst zentral einbauen. Aber wie hier schon geschrieben, der Pool wird dich arm machen. 50.000 Liter Wasser wollen beheizt werden. Das frisst im Winter Energie ohne Ende. Da hast du in meinen Augen nur die Wahl dir das zu gönnen oder gegen zu steuern durch Abstriche. Du könntest den Pool ja um 50 % verkleinern. Oder im Winter gar nicht nutzen. Oder statt des Pools einen holzbeheizten Whirlpool einbauen. Gruß Chris |
#21
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![]() Zitat:
Eine neue Gas-Heizung plus Anschluss liegt bei knapp 12.000 €...rechne Dir mal aus wieviel billiger das Gas sein muss um Deine (in meinen Augen nicht ganz richtige) Aussage zu bestätigen und die Investitionen zu amortisieren.
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Mit freundlichen Bootsgrüßen Nils
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#22
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![]() Zitat:
Wenn se nicht von jemanden gesponsort werden. ![]()
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Gruß Uli07 Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ... |
#23
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![]() Zitat:
Mein '38er Haus wurde (nach einer fachmännischen Berechnung) mit 100 mm 040er Styropor gedämmt und seitdem betragen die Energiekosten etwa -30 %. Das Ganze hat mich dank Eigeneinsatz 2700 € gekostet, die schon lange wieder drin sind. Wenn ich Leute mit ihren 70er Jahre-Häusern mit Tonnen von Solarzellen auf dem Dach sehe frage ich mich auch wer die wohl energietechnisch beraten hat.
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Grüße aus Randberlin, Rocco "Wenn man die Reichweite eines Autos halbiert und den Preis verdoppelt, wird der Markt sehr klein" Günter Schuh |
#24
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Das stimmt so nicht. Bei Feuer machen (mehr ist eine Heizung die Fosiele Brennstoffe verheizt nicht) gibt es ja, wie bereits erwähnt, als leistungskennzahl den Wirkungsgrad. Wichtigster Unterschied zwischen alter und neuer Technologie ist die Abgastemperatur. Eine alte Ölheizung haut auch schon mal 180 °C (und mehr) aus dem Kamin. Eine Moderne nur noch 60 °C. Das nächste was Spart ist der Brennwehrt Effekt. Wasserdampf aus der Verbrennungsluft wird Kondensiert. (Brauchst Du Dampf, musst Du Wasser Kochen, brauchst Du Wärme, mach Dampf flüssig
![]() Gruß Andreas Zitat:
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#25
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![]() Zitat:
meine 20 KW Gas-Brennwerttherme mit 120 Liter WW Speicher hat mich 2002 als ich gebaut habe ca. 3.500 € gekostet, dazu die 1000 € für den Gasanschluss ... Energiekosten (Gas) sind deutlich weniger als 1000 € im jahr .... bei 140 m² Wohnfläche. kommt wohl immer auf dem Einzelfall an ...
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Grüsse von Spree und Schwielochsee - Norbert Denk an die Umwelt - fahr mit dem Bus ![]() |
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