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  #1  
Alt 09.11.2005, 15:52
Benutzerbild von Don P
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Standard Seeräuber

Hallo,heute entdeckt.

Don P
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  #2  
Alt 09.11.2005, 15:57
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Gestern oder vorgestern war eine reportage im TV das ein Kreuzfahrtschiff vor Somalia von Seeräubern überfallen worden ist.Mit Raketen bewaffnet. Schiff ist aufs offene Meer geflüchtet und die Räuber sind dann abgedreht.

Verrückte Welt das.
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Gruß Christoph

Rest in Peace!- John Fisher- Volvo Ocean Racer 3/2018 #foreverfish
https://ineuropaunterwegs.travel.blog/
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  #3  
Alt 09.11.2005, 16:17
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Fortsetzung des Textes.
Zuerst unteren lesen

Don P[/b]
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  #4  
Alt 09.11.2005, 16:21
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Dazu paßt dann hier noch der Artikel aus "Spiegel-online"

Zitat:
PIRATENANGRIFF AUF KREUZFAHRER

Marine schützt "MS Deutschland"

Von Swantje Dake

Künftig steht das Kreuzfahrtschiff "MS Deutschland" bei der Passage durchs Rote Meer und den Golf von Oman unter dem Schutz der Deutschen Marine. Erst kürzlich hatten dort Piraten den Luxusliner "Seabourne Spirit" angegriffen.

Die Kreuzfahrtidylle auf der "Seabourn Spirit" fand am vergangenen Samstag ein jähes Ende, als Piraten das Schiff attackierten. Dass der Angriff vor der Küste Somalias glimpflich verlief, ist dem Kapitän Sven Erik Pedersen zu verdanken, der mit Vollgas Kurs aufs offene Meer nahm und zusätzlich von einer akustischen Waffe Gebrauch machte.

"Das Schiff ist mit einer Long Range Acoustic Device (LRAD) ausgerüstet", erklärt Bruce Good, Sprecher der Seabourn Cruise Line, gegenüber der Nachrichtenagentur AP. LRAD sind sogenannte nicht-tödliche Waffen. Für das US-Militär entwickelt, können mit ihnen sowohl Lautsprecherdurchsagen als auch hochfrequente akustische Signale über mehrere hundert Meter Entfernung abgesetzt werden.

Der schrille Ton, der durch das LRAD zielgerichtet gesendet wird, ist äußerst schmerzvoll. "Wir testen, ob diese Waffen sinnvoll im Einsatz gegen Piratenangriffe sind", so Good laut AP. Der LRAD-Hersteller American Technology vergleicht den Ton mit dem eines Feuermelders. Nur während der mit 80 bis 90 Dezibel vor Gefahr warnt, schießt das LRAD akustisch mit bis zu 150 Dezibel. Das System sei bereits seit 2003 auf Passagier- und Marineschiffen im Einsatz.

Doch die meisten Reedereien halten sich bedeckt, wenn es um ihre Sicherheitsvorkehrungen geht. Hapag-Lloyd möchte sich nicht näher zu dem Thema äußern. MSC Kreuzfahrten, die eine Route durch den Indischen Ozean anbietet, weist auf die Notfallpläne und die wöchentlichen Übungen der Mannschaft hin. "Unsere Schiffe sind größer als die 'Seabourn Spirit' und fahren daher nicht so nah an den Küsten entlang", so Marketingleiterin Sylvia Bachert.

Die "MS Deutschland" der Reederei Deilmann steht künftig unter dem Schutz der Deutschen Marine, schreibt das Unternehmen auf seiner Homepage. Der Überfall auf die "Seabourn Spirit" ereignete sich 1000 Seemeilen (1850 Kilometer) von der Route der 'Deutschland' entfernt. Auf der Reise von Zypern nach Dubai durch das Rote Meer und den Golf von Oman stehe das Schiff laut Deilmann-Sprecher Hans-Ulrich Kossel unter Beobachtung und Sicherung der am Horn von Afrika stationierten Einheiten der Marine. Kapitän Hubert Flohr sieht laut Pressemitteilung keine Gefahr für Passagiere und Besatzung. Das Schiff sei durch eigene Maßnahmen gesichert und die Mannschaft sei vorbereitet. Außerdem liege die niedrigste Öffnung der "Deutschland" zehn bis zwölf Meter über dem Meeresspiegel, was das Kapern des Schiffes nahezu unmöglich mache.

Der Angriff auf die 'Seabourn Spirit' fand 160 Kilometer vor der Küste Somalias statt. Das Internationale Schifffahrtsbüro (IMB) rät allen Kapitänen, einen großen Bogen um das Horn von Afrika zu machen. In den vergangenen sechs Monaten wurden vor der somalischen Küste 28 Piratenüberfälle gezählt. Die Attacke vom Wochenende war der erste versuchte Angriff auf ein Kreuzfahrtschiff. Meistens sind Frachter und Fischerboote Ziel der Seeräuber, darunter auch zwei Schiffe, die Hilfslieferungen für die Bevölkerung Somalias an Bord hatten.

Das Land, das seit 1991 keine Zentralregierung mehr hat, hat um internationale Hilfe im Kampf gegen Piraten gebeten. "Es ist zu befürchten, dass die Region zu einem Hafen für Seeräuber wird", sagte Pottengal Mukundan, Direktor des IMB. Der somalische Uno-Botschafter Elmi Ahmed Duale forderte die Vereinten Nationen auf, das bestehende Waffenembargo gegen sein Land zu lockern. Nur so könne Somalia eine schlagkräftige Polizei aufbauen.

Rückgang der Piratenattacken

Insgesamt verzeichnet das IMB einen Rückgang von Piratenattacken in den ersten drei Quartalen des Jahres. Wurden im gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr 251 Schiffe angegriffen, waren es in diesem Jahr 205. Am gefährlichsten sind die Gewässer rund um Indonesien, besonders die viel befahrene Straße von Malakka zwischen Indonesien und Malaysia.

In diesen Regionen bewegen sich die Luxusschiffe der Kreuzfahrer nur äußerst selten. Daher verzeichnen die Reedereien auch noch keine besorgten Kundenanfragen. "Bisher war Piraterie in der Kreuzfahrt kein Thema, und wird es auch in Zukunft nicht sein", sagte John Will von Transocean Tours. Die Reederei bieten Fahrten durch den Indischen Ozean und rund um Afrika an. Will wertet den Überfall auf die "Seabourn" als einen Einzelfall. Kreuzfahrtschiffe seien aus Sicht der Piraterie keine lohnenswerten Objekte.

Die 150 Passagiere an Bord der "Seabourn Spirit", die auf dem Weg von Ägypten nach Kenia war, blieben unverletzt. Ein Besatzungsmitglied erlitt leichte Verletzungen. Der Kapitän der "Seabourn Spirit" hatte zunächst versucht eins der zwei Angriffsboote zu rammen, dann drehte er ab, entkam den Angreifern. Die Passagiere waren nicht über den üblichen Alarm informiert worden, damit sie nicht an Deck laufen. Vielmehr beorderte der Kapitän Mannschaft und Passagiere in ein Restaurant im Inneren des Schiffes. Die Schäden an der Spirit blieben gering, allerdings änderte der Luxusliner seine Route und steuerte die Seychellen an.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...383905,00.html
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Gruß Thomas
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  #5  
Alt 09.11.2005, 16:30
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chico chico ist offline
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Standard Piraten bei Somalia

Hy
nach meiner Information ist der Luxusliner nicht geflüchtet , sondern
hat die Piraten mit einer Super-modernen Waffe in die Flucht geschlagen.
Nicht nur dieser Luxusliner ist mit modernsten Waffe ausgerüstet sonder
die Neueren Typen alle ( wuste ich vorher auch nicht und die meisten Passagiere auch nicht ) Es soll sich hierbei um eine Luftwellenkanone handeln, die soll eine starke Druckelle erzeugen und dadurch flüchteten die Piraten.
Gut das es sowas gibt !
Durch diese schei.... Piraten hatte Rollo Gebhard bereits vor ca. 10 Jahren die Lust am Weltumsegeln verloren.............
In diesem Sinne Ahoi
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Gruß Ernst
http://www.boote-forum.de/phpBB2/download.php?id=12668
no risk....not fun
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  #6  
Alt 09.11.2005, 16:52
Miky Miky ist offline
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Standard

Vor 200 Jahren haben Kriegsschiffe gezielt Piraten gejagt. Gefangene Seeräuber wurden an die nächste Rahe geknüpft.

Vielleicht nötig (das mit den Krieggschiffen, Rahen zum Aufhängen gibts ja nicht mehr).

Miky
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Grüße

Miky

Wer? Ich?
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  #7  
Alt 09.11.2005, 17:02
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Standard Re: Piraten bei Somalia

Zitat:
Zitat von chico
nach meiner Information ist der Luxusliner nicht geflüchtet , sondern
hat die Piraten mit einer Super-modernen Waffe in die Flucht geschlagen.:
lies DIr mal den von ToDi zitierten Bericht durch - da werden die Waffen sehr schön erklärt.

Grüße
Heinz
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* hoffentlich werd` ich nie erwachsen *
* Heinz *
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  #8  
Alt 09.11.2005, 17:04
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Ein paar an der Reling montierten deutlich sichtbaren 2cm Geschütze oder gute Atrappen davon hätten bestimmt auch eine abschreckende Wirkung.

Wie lange müßte der eigentlich mit einem Raketenwerfer auf ein Kreuzfahrtschiff schießen um es ernsthaft zu gefähren?

Ed
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  #9  
Alt 09.11.2005, 17:23
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Zitat:
Zitat von Ed
Ein paar an der Reling montierten deutlich sichtbaren 2cm Geschütze oder gute Attrappen davon hätten bestimmt auch eine abschreckende Wirkung.

Wie lange müßte der eigentlich mit einem Raketenwerfer auf ein Kreuzfahrtschiff schießen um es ernsthaft zu gefähren?

Ed
Warum Attrappen???

Hank
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  #10  
Alt 09.11.2005, 19:51
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Hallo,


@Wie lange müßte der eigentlich mit einem Raketenwerfer auf ein Kreuzfahrtschiff schießen um es ernsthaft zu gefähren?

Ed


Eine in den Kommandostand,die zweite in die Ruderanlage(wenn technisch möglich). und`s passt

grüssle diddi
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  #11  
Alt 09.11.2005, 19:56
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Eckaat Eckaat ist offline
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Wir hatte genau dieses Thema gestern abend am Stammtisch. Was mir bisher immer noch unklar is:

Wie bringt man denn mit einem untermotorisierten Rettungsboot einen Kreuzfahrtdampfer auf, der bei bester Laune weit über 20 Knoten läuft? Und selbst wenn man mit einem RIB folgen kann und an den Pott herankommt und ihn stoppen kann (eher unwahrscheinlich) : Wie entert man dann ein Schiff mit 20 Metern Bordhöhe?

grübelt Ecki
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Leo Tolstoi


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  #12  
Alt 09.11.2005, 20:07
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Zitat:
Zitat von Eckaat
Wir hatte genau dieses Thema gestern abend am Stammtisch. Was mir bisher immer noch unklar is:

Wie bringt man denn mit einem untermotorisierten Rettungsboot einen Kreuzfahrtdampfer auf, der bei bester Laune weit über 20 Knoten läuft? Und selbst wenn man mit einem RIB folgen kann und an den Pott herankommt und ihn stoppen kann (eher unwahrscheinlich) : Wie entert man dann ein Schiff mit 20 Metern Bordhöhe?

grübelt Ecki

Luftunterstützung durch fliegende Anker an Seilen?

....war jetzt nicht unbedingt Ernstgemeint.


...aber so`ne Panzerfaust macht vielleicht doch auf offener See Eindruck.


grüssle diddi
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  #13  
Alt 09.11.2005, 20:12
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Hallo,
da kam ich glaube es war am letzten Samstag oder Sonntag ein ganzer Bericht im Fernsehen drüber (Strasse von Malaka). Die Frachter fahren nur noch mit ständig laufenden Wasserkanonen um ein Entern zu verhindern und laufen ständig Streife auf dem Schiff, denn wenn Sie erst mal an Bord sind klauen die komplette Frachter mit Ladung und verkaufen die Schiffe dann zum Beispiel in den Philipinen. Mit den Besatzungen wird da meist wenig zimperlich umgegangen.

Ciao
Barracuda
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  #14  
Alt 09.11.2005, 20:31
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Ed Ed ist offline
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Zitat:
Zitat von diddiCB900F2
Hallo,


@Wie lange müßte der eigentlich mit einem Raketenwerfer auf ein Kreuzfahrtschiff schießen um es ernsthaft zu gefähren?

Ed


Eine in den Kommandostand,die zweite in die Ruderanlage(wenn technisch möglich). und`s passt

grüssle diddi
Ob man bei voller Fahrt in einem kleinen Boot so gut zielen kann?

Ed
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  #15  
Alt 09.11.2005, 20:55
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Zitat:
Zitat von Hank

Warum Attrappen???

Hank
Aber Hank, so etwas gerade von Dir???

Kanzler
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  #16  
Alt 10.11.2005, 07:57
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Vor längerer Zeit mal gelesen:
Irgendwo haben mal Piraten versucht, einen russischen Frachter zu entern.
Das Piratenboot verschwand und es wurden Tage später einige Leichen angespült. Seitdem wird in dieser Gegend kein russisches Schiff mehr überfallen.


Leider rüsten die Piraten mit.

Ein Waffenembargo zu lockern halte ich für Unsinn, dann geht es erst richtig los.
Vielmehr muß dort erstmal eine zuverlässige Polizei und Armee entstehen und ausgebildet werden (mit entspr. Ausrüstung). Erst wenn die lokalen Warlords und Clans wieder unter Kontrolle sind, kann man in dieser Richtung etwas ändern.

Auf dem Bild der Piraten ist die eine Waffe nicht eine RPG 7 ???
Damit kann man zwar dem Kreuzfahrer nur ein paar Löcher reinballern (der Gasstachel würde wahrscheinlich hinter der Bordwand noch durch ein paar Räume marschieren), aber stoppen könnte man den Kreuzfahrer u.U. doch.
Mit einem entsprechenden Sprengkopf (gegen Personen) wäre ein Angriff möglich, der einige Verletzte oder Tote verursachen könnte.
Gute Reaktion vom Kapitän. Und gute Fotos von einigen der Täter.
__________________
Grüße
Karl-Heinz
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  #17  
Alt 10.11.2005, 08:32
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Zitat:
Zitat von Eckaat
Und selbst wenn man mit einem RIB folgen kann und an den Pott herankommt und ihn stoppen kann (eher unwahrscheinlich) : Wie entert man dann ein Schiff mit 20 Metern Bordhöhe?
Moin Ecki,
hier im Kieler Hafen werden solche Sachen oft geübt. Da heizen dann bis zu drei riesiger Ribs mit Doppelmotorisierung und 10 und mehr schwarz vermummten Personen z.B. der Stena Line hinterher, um offensichtlich genau das herauszufinden und zu üben (falls mal ein Schiff entführt werden sollte).

Gruß
Carsten
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  #18  
Alt 10.11.2005, 09:24
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Moin Carsten,

ah ja, ich erinnere mich. Die Vermummten sind hier zur Hansesail auch im Stadthafen mit riesigen schwarzen RIB's umhergehackt wie die bekifften Affen und haben solche Sachen vorgeführt.

Zitat:
Irgendwo haben mal Piraten versucht, einen russischen Frachter zu entern.
Das Piratenboot verschwand und es wurden Tage später einige Leichen angespült. Seitdem wird in dieser Gegend kein russisches Schiff mehr überfallen.
Das kann ich mir gut vorstellen, die Russen sind in solchen Beziehungen ziemlich schmerzfrei und fackeln nicht lange. Während wir gerade anfangen uns richtig zu fürchten, ist bei denen das Problem gelöst.

Gruß Ecki
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  #19  
Alt 10.11.2005, 12:09
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@Ecki
ja ja, die Jungs (oder besser unsere Sägefische) von der Kreisparkasse.
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  #20  
Alt 11.11.2005, 07:17
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Indonesische Piraten gehen in der Straße von Malacca nachts an Bord der dort fahrenden Containerschiffe. Aus Angst vor nächtlichen Enterungen sind vorsichtige Kapitäne dazu übergegangen, die Crew mit Scheinwerfern an Deck patroullieren zu lassen, um mögliche Überraschungsangriffe zu vereiteln und zur Sicherungsmaßnahme bzw. zur ständigen Abwehr schießen die ganze Nacht die Feuerlöschpumpen Wasserfontänen unter hohem Druck auf das Meer hinaus.

Trotzdem werden immer wieder Containerschiffe entführt in dieser Gegend.

Das Problem ist aber nicht mehr, daß die Schiffe ausgeräumt werden, sondern die Piraten sind - entgegen früherer Praktiken - dazu übergegangen, hohe Lösegeldzahlungen von den Reedern der Schiffe zu erpressen.

Besitzer kleinerer Fischereifahrzeuge werden meist verprügelt, selten getötet. Man nimmt sich allerdings sehr viel Zeit, alles an Bord zu demontieren, inklusive Kompaß und Navigationsgeräte.

Daß Rollo Gebhardt vor 10 Jahren mit der Segelei aufgehört hat, liegt an seinem hohen Alter, nicht an den Piraten.

Segler sind in indonesischen Gewässern besonders gefährdet. Man sollte einen südlichen Kurs fahren, was aber eine spätere Rundung des Kaps der guten Hoffnung zur Folge haben wird.
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  #21  
Alt 11.11.2005, 17:28
loddar loddar ist offline
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Jeder nicht scharfe Schuß vom Kreuzfahrtschiff oder anderen großen Schiffen auf die Piraten gibt diesen eine neue Chance das nächste Schiff abzugreifen. Wenn die Russen auch häufig falsch reagieren, die oben im Thema beschriebene Reaktion halte ich für die richitge.

Lothar
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  #22  
Alt 11.11.2005, 17:35
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Dann bringen die Piraten vorsichtshalberdie Besatzung des nächsten Schiffes, das nicht bewaffnet ist um. Nach dem Motto erst schießen.
Es wurde schon geschrieben, das würde nur zu einer Eskalation führen.
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  #23  
Alt 11.11.2005, 17:57
Benutzerbild von apiroma
apiroma apiroma ist offline
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@wolf b
Die einzige Maßnahme ist bei Annäherung der erkannten Piraten auf Distanz Feuer zu geben.
Wenn die Typen erkennen, daß die Beute stacheliger als gedacht ist, drehen die Piraten ab.

Sind sie aber schon an Bord hilft nur Glück (manche legen die Besatzung trotzdem um um keine Zeugen zu haben). Meist muß man dann vom Waffeneinsatz absehen.
Das Gutmenschendenken hilft nichts.
__________________
Grüße
Karl-Heinz
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  #24  
Alt 11.11.2005, 18:02
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Hank Hank ist offline
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Auch wenn's gegen meine Überzeugung ist was Waffen betrifft: In solchen Fällen scharf und gezielt schießen, weg mit dem Pack!!!!
Kann den Russen nur beipflichten, gut gemacht...

Hank
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  #25  
Alt 11.11.2005, 18:09
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@hank
Die werden wahrscheinlich schon beim Annähern das Feuer auf die Opfer eröffnen.
Das Weitere sehe ich ähnlich wie du. Nach Notruf über Funk und Warnschuß über die Köpfe der ERKANNTEN Piraten erstmal auf die Maschine/Ruderanlage halten. Wenn alles nichttödliche Handeln nichts hilft, dann eben die härtere Gangart.
__________________
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Karl-Heinz
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