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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #26  
Alt 07.03.2005, 18:45
Benutzerbild von dd13
dd13 dd13 ist offline
Lieutenant
 
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Hallo Reimar,

es tut mir auch sehr leid. Als vor einiger Zeit mein altdeutscher Schäferhund gestorben ist, habe ich auch Rotz und Wasser geheult. Es dauert lange, bis man darüber hinweg ist, auch wenn viele Menschen das einfach nicht verstehen können.

Gruß und Kopf hoch ...

Stefan
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  #27  
Alt 07.03.2005, 19:11
Miky Miky ist offline
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Reimar, ich weiss, wie das ist...
__________________
Grüße

Miky

Wer? Ich?
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  #28  
Alt 07.03.2005, 19:13
Sibille Sibille ist offline
Deckschrubber
 
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Hallo Reimar,

Du u. Deine Familie haben mein ganzes Mitgefühl, da ich auch einen Golden Retriever habe. Er heißt Enzo und ist 11 Jahre alt und trotz seines zu großen Herzens, hoffe ich, das er mir noch ein paar Jahre erhalten bleibt.

Du kannst Dir aber sicher sein, das Dein Aladin, ein wunderschönes Hundeleben bei Euch hatte. Und glaube mir, das wußte er. Wenn es Eure Zeit erlaubt und Euer Gefühl mitspielt, holt Euch so einen kleinen Racker wieder. Aladin wird dadurch leider nicht ersetzt aber der Familienclan ist wieder vollständig.

Alles Gute für Euch.....
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Wer die Zukunft als Gegenwind empfindet, geht in die falsche Richtung.
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  #29  
Alt 07.03.2005, 19:51
Benutzerbild von SanMiguel
SanMiguel SanMiguel ist offline
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Hallo Reimar,

es ist glaube ich schon fast alles gesagt, daher einfach nur

Mein Beileid zu Deinem Verlust

LG

Michael
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Wenn Gott gewollt hätte, dass wir Wasser trinken,
dann hätte er nicht so viel davon gesalzen.
(Brendan Behan)

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  #30  
Alt 07.03.2005, 22:09
M.S.Liander
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  #31  
Alt 08.03.2005, 09:28
Reimar Heger Reimar Heger ist offline
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Herzlichen Dank nochmals Euch allen für Eure Anteilnahme. Hätte ich nicht gedacht . Wir werden wohl die Fühler ausstrecken um im Frühjahr oder Sommer wieder einen kleinen als Familienmitglied und Bordhund aufnehmen. Sonst ist der Verlust für uns doch viel zu schwer. Vielen Dank nochmals! Grüße Reimar
__________________
Der ärmste Hund auf dieser Welt ist ein Mensch für den nur eines zählt - und das ist Geld!
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  #32  
Alt 08.03.2005, 09:48
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Zitat:
Zitat von Reimar Heger
Wir werden wohl die Fühler ausstrecken um im Frühjahr oder Sommer wieder einen kleinen als Familienmitglied und Bordhund aufnehmen. Sonst ist der Verlust für uns doch viel zu schwer. Vielen Dank nochmals! Grüße Reimar
Gute Idee - so vergisst man die Trauer um den alten Begleiter am schnellsten....
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  #33  
Alt 08.03.2005, 11:07
Benutzerbild von gbeck
gbeck gbeck ist offline
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Hallo Reimar,

das ist mit Sicherheit die beste Lösung, um seine Trauer um den alten Kollegen schnell zu verarbeiten.
Wenn euch dann einmal son neuer kleiner Kerl um die Füße rumtappselt und beu euch dann die Fürsorge um so ein Kneul beginnt, weicht die Trauer schnell.
Man wird zwar immer wieder vieles in Gedanken mit dem Vorgänger vergleichen, aber es wäre ja auch schlimm, wenn man ihn vergessen würde.

Wollt ihr denn bei der Rasse bleiben oder schaut ihr euch auch nach anderen um?
Frage nur, weil leider in den Jahren viele Hunderassen nicht mehr so sehr auf Leistung und Robustheit gezüchtet wurden und mehr und mehr nur nach ansprechender Optik gesehen wurde.
__________________
Gruß - Georg
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  #34  
Alt 09.03.2005, 19:51
Winfried V. Winfried V. ist offline
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Zitat:
Zitat von Reimar Heger
Herzlichen Dank nochmals Euch allen für Eure Anteilnahme. Hätte ich nicht gedacht . Wir werden wohl die Fühler ausstrecken um im Frühjahr oder Sommer wieder einen kleinen als Familienmitglied und Bordhund aufnehmen. Sonst ist der Verlust für uns doch viel zu schwer. Vielen Dank nochmals! Grüße Reimar
Hallo Reimar!

Auch unser Mitgefühl kann Euch gewiß sein.
Wir haben unseren kleinen Tommy im Juni 2003 im Alter von 8 Jahren viel zu früh verloren. Er hatte glücklicherweise nicht lange zu leiden und ist nach kurzer Krankheit verstorben und hat mir damit die Entscheidung für eine Einschläferung abgenommen.
Wir haben damals auch Rotz und Wasser geheult und ich war 3 Tage nicht in der Lage arbeiten zu gehen.
Ich habe dann im strömenden Regen den knochenharten Boden im Garten für sein Grab ausgehoben. Das war das letzte, was ich für meinen "Sohn" noch tun konnte.
Manche mögen sagen, daß diese Gefühlsregung kindisch sein mag, aber wir haben und werden keine Kinder bekommen und Tommy war mein "Sohn" und ich stehe voll zu meinen Gefühlen.
Wir haben uns inzwischen wieder ein neues viebeiniges Familienmitglied zugelegt, aber wir haben uns bis zum Januar 2004 Zeit damit gelassen.
Ich kann Euch nur meine Meinung dazu abgeben, aber lasst Euch auch lieber etwas Zeit, bis Ihr an ein neues Familienmitglied denkt.
Denkt immer daran, daß Ihr dem Aladin dies wohl aus Anstand schuldig seid und Ihr nicht nur an euren "Verlust" denken sollt.
Auch dem neuen Mitglied gebt Ihr dadurch eine bessere Chance, ohne daß Ihr es immer wieder mit Aladin vergleicht.

Gruß Winfried
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  #35  
Alt 10.03.2005, 15:06
malepartus malepartus ist offline
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Standard " Kampfhunde"

Hallo Richard,

deinem Post bezüglich Medienhetze, übertriebene Reaktionen von Mitmenschen etc. gegenüber sogenannten Kampfhunden kann ich nur beipflichten.
Als ehemaliger Hundesportler (Rottweilerverband) und heutiger Besitzer eines Amerikan Staff (9Jahre)und eines Rauhhaarteckels (4Jahre)gebe ich Dir aus Erfahrung Recht was die Pflegeleichtigkeit der o.g Spezies anbetrifft.
In unserem Hause ist der Zwerg Rauhaar mit Abstand der übelste "Killer". . . .
Der bringt alles um die Ecke was er überwältigen kann, während Stafford Spike amüsiert mit meinen Jagdfrettchen spielte und sich sogar zwicken lässt.
Teckelchen dagegen biß sich im Gitter des Frettchengeheges fest. . . .
Auch Menschen gegenüber verhält sich Stafford Spike neutral bis freundlich , unser Teckel hingegen nutzt gern mal die Angst mancher Leute aus und jagt bellend hinterher, bis ich Ihn erwischt und gemaßregelt habe.
Trotzdem ist ein sogenannter Kampfhund, wie Du schon sagtest, kein Hund für Anfänger und erst Recht nicht für Spinner die sich selbst nicht im Griff haben.
Eines ist nämlich sicher!
In falschen Händen sind diese und alle anderen Schutz- und Gebrauchshunde eine Gefahr.
An Dich Reimar möchte ich meine Anteilnahme richten. . .
Als unser Rotti damals nach nur 10 Jahren von uns ging war der Schmerz auch gewaltig. . . .

Gruß

Malepartus
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  #36  
Alt 10.03.2005, 16:11
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gbeck gbeck ist offline
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Standard Re: " Kampfhunde"

Zitat:
Zitat von malepartus
Trotzdem ist ein sogenannter Kampfhund, wie Du schon sagtest, kein Hund für Anfänger und erst Recht nicht für Spinner die sich selbst nicht im Griff haben.
Und genau da lag und liegt noch immer das Problem - in den falschen Händen eben.
Und es ist genau so unstrittig, das es grad für die falschen Hände bei eingen Hunderassen eben einfacher ist, sie zu "Kampfhunden" zu machen als bei anderen Rassen, die mit Schutzinstinkten nichts oder nur mässig was zu tun haben.

Meine Exfrau war jahrelang bei der berittenen Polizei und ritt Streife in den Naherholungsgebieten der Region. Leider gibt es die ja nu nicht mehr in NRW und als Hundeführer, der sich gern auch im Wald aufhält bedaure ich das außerordentlich. Was sich aber in den Wäldern teilweise abspielte, ausgelöst durch rücksichtslose Hundebesitzer eben, das war und ist an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten.
Von daher war der rechtliche Eingriff nur eine Frage der Zeit und auch verständlich. Die Ausführungen sind natürlich fragwürdig und wurden eben am runden Tisch gemacht. Da ist in einigen Bereichen das Kind mit dem Bade ausgekippt worden und hätte besser geregelt werden können.

Eines jedoch sollten sich einfach alle Hundebesitzer zu eigen machen. Nämlich das sie kein Recht haben, anderen Menschen mit ihren Hunden Angst einzujagen.

Egal welche Rasse, Größe, Aussehen oder sonst was - ich hab dazu einfach kein Recht und daran halte ich mich.

Wenn meine beiden Hunde bei Kontakt mit anderen Menschen und Hunden draußen nicht sofort und für den anderen klar sichtbar bei Fuß kommen und dort bleiben, gibt es erst Mäcka, dann Ärger und dann an die Leine - fertich. So hab ich noch niemals mit jemandem Stress gehabt - außer leider mit einigen unverbesserlichen Hundeführern, denen es am liebsten gewesen wäre, ich hätte meine beiden nicht so im Griff gehabt....
Und fast immer waren es Hunde, die heute zu der Gruppe Kampfhunde zählen...

Tut mir leid für die vielen vernünftigen unter den Führern von s.g. Kampfhunden, aber sie haben auch selber sehr wenig dafür getan, sich von der bekloppten Spezies aus ihren eigenen Reihen der Verbände, Züchter und Führer abzusetzen und diese Fehlentwicklung klar heraus zu stellen.
__________________
Gruß - Georg
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  #37  
Alt 10.03.2005, 16:37
malepartus malepartus ist offline
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Standard Kampfhunde

Hallo Georg,

das gerade die sogenannten Kampfhunde immer wieder an Problemen in der Öffentlichkeit beteiligt sind halte ich für ein Gerücht, daß eben von den Medien wachgehalten wird.

Erstaunlicherweise darf der Deutsche Schäferhund im Regelfall ohne Maulkorb herumlaufen, was im Regelfall dem "Kampfhund " untersagt ist. . .
Und das , obwohl deutlich mehr Übergriffe auf Menschen durch des Deutschen liebsten "Fiffi" stattfanden.

Ich denke das mit dem Kampfhunde Zucht-Einfuhrverbot, Leinenzwang, Maulkorbzwang,Sachkundeprüfungszwang , erhöhter Hundesteuer etc. zuviel erzwungen wird, wenn am Ende der Leine ein verantwortungsbewußter Hundehalter steht.
Ein anderer Aspekt ist der, dass ein Hund der permanent mit Maulkorb und Leine geführt wird sicherlich nicht lockerer dadurch wird.

Meine persönliche Erfahrung mit "Kampfhunden" ist jedenfalls positiv, obwohl mir die Terriermarotten dieser Hunde auch oft auf den Keks gehen.


Gruß

Malepartus
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  #38  
Alt 10.03.2005, 17:35
Esmeralda Esmeralda ist offline
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Standard Re: Kampfhunde

Zitat:
Zitat von malepartus
Erstaunlicherweise darf der Deutsche Schäferhund im Regelfall ohne Maulkorb herumlaufen, was im Regelfall dem "Kampfhund " untersagt ist. . .
Und das , obwohl deutlich mehr Übergriffe auf Menschen durch des Deutschen liebsten "Fiffi" stattfanden.
Naja,

ich habe vor vielen, vielen Jahren selbst Schäferhunde im Verein für Deutsche Schäferhund ausgebildet zu den Schutzhundprüfungen. Die Hunde wurden ja "auf den Mann" dressiert und haben das Zupacken zuerst an Tüchern und dann am Schutzarm gelernt, was dazu führte, daß meiner mal auf meine Mutter losging als sie ein Tuch in der Hand hatte . Da habe ich so langsam damit aufgehört und die Rettungshundeausbildung wesentlich interessanter gefunden.

Später ist mir dann aufgefallen, daß viele der Mitglieder in diesem Verein damals Männer waren, die den starken Hund brauchten, weil sie selber nicht stark waren. Durch diesen Hund fühlten sie sich aufgewertet. Die (wenigen) Frauen im Verein hatten das Problem eigentlich nicht.......

Anneke
die ihren Hund vor langer Zeit verloren hat und sich leider keinen mehr leisten kann
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  #39  
Alt 10.03.2005, 17:57
Kirsten
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Standard Re: Kampfhunde

Zitat:
Zitat von Anneke
Zitat:
Zitat von malepartus
Erstaunlicherweise darf der Deutsche Schäferhund im Regelfall ohne Maulkorb herumlaufen, was im Regelfall dem "Kampfhund " untersagt ist. . .
Und das , obwohl deutlich mehr Übergriffe auf Menschen durch des Deutschen liebsten "Fiffi" stattfanden.
Naja,

ich habe vor vielen, vielen Jahren selbst Schäferhunde im Verein für Deutsche Schäferhund ausgebildet zu den Schutzhundprüfungen. Die Hunde wurden ja "auf den Mann" dressiert und haben das Zupacken zuerst an Tüchern und dann am Schutzarm gelernt, was dazu führte, daß meiner mal auf meine Mutter losging als sie ein Tuch in der Hand hatte . Da habe ich so langsam damit aufgehört und die Rettungshundeausbildung wesentlich interessanter gefunden.
Interessant, wirklich interessant ... ...

Ich bin z.Zt. bei meiner "Recherche / Suche" bezüglich eines Hundes beim Slovensky Cuvac, dem weißen Gebirgs-Hirtenhund aus dem Tatragebirge angelangt ...

Ihm wird nachgesagt, dass er ein unbestechliches, wachsames, ausgeglichenes, aber dennoch freundliches und absolut treues Verhalten innerhalb der Familie aufweißt. Dass er jedoch durch seinen natürlichen Schutztrieb und Scharfsinn, NIE in der Richtung Schutzhund ausgebildet werden darf, da er den einmal als Feind vorgestellten Figuranten auch nach Ablegen seiner Schutzkleidung als Feind ansehen würde.

@Reimar

auch von mir mein Mitgefühl !!!

Der Jäger hatte einst unseren mit raus in den Wald genommen (Krebs und HD = verdammtes Sichtum) - nun liegt er neben dessen Hund ... und bald (Ende des Jahres) wird wieder ein kleiner Gesell zu uns ziehen
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  #40  
Alt 10.03.2005, 21:12
riwerndrei riwerndrei ist offline
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Standard

Hallo, vor ca. 3 Jahren ging ein Fall durch die Presse,
Ich glaube es war in Glattbeck, da hatte ein Hund eine alte
Dame angefallen und tödlich verletzt.
Zeugen sagten aus es sei ein schwerer dunkelbrauner Hund gewesen.
Nachforschungen blieben ergebnislos, alle Rotweiler Besitzer wurden
befragt, wieder ohne Ergebnis. Daraufhin wurde bei den Rottweilern in
der Nähe einen Gen Test gemacht, jetzt gab es einen Erfolg, die
Besitzer fielen aus allen Wolken, es war ein Super ausgebildeter
Rottweiler in der Schutzhundklasse 3
Genaue Recherchen ergaben das die alte Dame mit einem Mülleimer
und einem Handtuch über dem Arm zur Mülltonne ging, daraufhin
sprang Sie der Rottweiler an, er dachte vieleicht das sei ein sog.
Figurant. Die Dame wehrte sich verständlicherweise.
Mein sog. Kampfhund hätte so etwas nie getan, gegen Menschen,
Briefträger, Postbeamte, Handwerker, alle staunen was das für ein
toller Hund ist, lediglich bei Rüden muss ich aufpassen.
Alle oder fast alle die radikal negativ gegen diese Hunde eingestellt
sind, haben einen solchen Hund noch nie gesehen oder erlebt.
Zugegeben l e i d e r hatte eine bestimmte Klientel sich auch diese
Hunde zugelegt, das waren in der Regel sog. Mix also Pitbull die
vornehmlich aus den Balkanländern eingeschmuggelt wurden.
Zur Erinnerung in England sind diese Rassen weit verbreitet, in USA
laufen die auf fast jeder Ranch herum.
Selbstverständlich läuft mein Hund nur da frei herum, wo keine Jokker,
Spaziergänger oder Radfahrer sind, in diesem Fall geht er "bei Fuss" an
der Leine !!
__________________
Viele Grüße
Richard
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  #41  
Alt 10.03.2005, 23:34
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gbeck gbeck ist offline
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Standard Re: Kampfhunde

@malepartus
Mal ganz ehrlich - das mit dem wachhalten der Berichte in den Medien ist auch immer noch notwendig.
Viele nichthundebesitzer haben erst durch die Medien ansatzweise gelernt, wie sie sich in Fall der Fälle möglichst wenig falsch verhalten - von richtig verhalten möcht ich da garnicht reden, weil die Leute einfach Schiss haben und das kann ich gut verstehen und nachempfinden.

Ob Du die Berichte über derartige Hundeattacken für ein Gerücht hälst mag Deine persönliche Meinung sein, wenn Du aber genau diese Meinung mal kritische beleuchtest wirst Du vielleicht feststellen dass Du damit auch gleichzeitig die Angst der Menschen vor diversen Hunden verleugnest. Nicht grad okay sowas.

Ich kenne bestimmt keine genauen Statistiken und glaube auch meist nur die, die ich selber gefälscht habe , aber mir sind noch die langen Gespräche mit meiner Ex im Gedächnis, die tagaus tagein mit ihren Kollegen 365 Tage im Jahr mit genau dieser Spezies von Hundeführern konfrontiert waren. Auch gibt es meines Wissens nach kaum lebensbedrohenden Schädigungen an Menschen, die durch die s.g. Nicht-Schutzhunde hervor gerufen wurden.

Es ist leider noch immer die gleiche Ignoranz zu vernehmen, die auch schon vor Jahren die Vereine und Verbände an den Tag gelegt haben, anstatt die scharzen Schafe aus ihren Reihen auszugrenzen und anzuprangern.

Mit dem Schäferhund hast Du natürlich recht und es ist für viele unverständlich, warum ausgerechnet diese Hunde so friedlich sein sollen. Es sind Schutzhunde mit entsprechenden Veranlagungen und man kann einem Hund eine begrenzte Anzahl an Komandos anerziehen. Alles was dahinter kommt entscheidet der Instinkt des Hundes und es ist aus meiner Sicht unverantwortlich, einem Tier überhaupt solche Entscheidung abzuverlangen.
Aber das ist eben eines der von mir schon oben angesprochenen Fehleinschätzungen der Politiker, die sich damal bei der Entscheidung einfac nur profilieren wollten udn dabei nicht sachlich geprüft haben, sondern Emotionen der Befölkerung für ihren Wahlkampf missbrauchten.

Wenn Du Sorgen hast, das die Hunde durch die heutigen Auflagen noch "lockerer" (schönes Wort übrigens) werden, dann baue doch einfach einen unheimlich sicheren Zaun um Dein Grundstück und lass sie dort frei laufen - wo ist das Problem? Man kann sich auch in Gruppen zusammen schließen und sich entsprechende Flächen pachten und herrichten.

Schau mal, wenn ich mit einem geladenen und entsicherten (lockeren) Jagdgewehr durch die Straßen laufen würde und beim Händenschütteln der Begrüßung müßtest Du in einen 12er-Lauf schauen... Würdest Du Dich dabei wirklich wohl fühlen ???

Genau deshalb darf ich das eben nicht, muß die Waffe in einem B-Tresor verschließen und kann sie "frei laufen lassen" in einem Waldgebiet, das ich mir pachten muß.
Und das unter den Voraussetzungen, das ich eine irre schwere Ausbildung, Prüfung meines Leumundes und meiner Zuverlässigkeit, meines Verhaltens und meinem Umgang mit Waffen über mich ergehen lassen mußte.
Scharfe Hunde jedoch bekommst Du an jeder Ecke - egal wer du bist, was Du bist und was Du damit anstellen möchtest...


@riwerdrei
das war in Gladbeck und ich hab diesen Fall noch gut in Erinnerung - ist schließlich bei mir um die Ecke....
in genau diesem so einem Fall hatte der unbeaufsichtigte freie Hund die Entscheidung und wenn da kein anerzogenes Komando vom Führer kommt, dann kommen das instinktiver Verhalten des Hundes nach vorne. Und das kann doch weiß Gott nicht angehen....

Bitte nicht mich falsch verstehen, ich bin ein absoluter Hundenarr und alles andere als radikal negativ eingestellt gegen andere Hunderassen. Die heutigen Probleme vieler Rassen sind jedoch vorhanden und man kann sie nicht wegschweigen sondern muß darüber diskutiren und sie öffentlich machen. Sie sind hausgemacht und die skurile Szene hat über lange Zeiten ihre Herberge bei Vereinen und Zuchtverbänden gehabt. Ähnliche Beobachtugen hatte au wohl Anneke lt. ihrem Bericht hier.
Wenn Du noch die Bilder von den vereinzelten kleinen Demonstrationen von damals im Auge hast und Dir die Leute mal anschaust, die da hinter Plakaten von s.g. Tierschützeren und Zuchtverbänden gestanden haben, dann weißt Du was ich damit meine.... Das war Vertrauen pur....
__________________
Gruß - Georg
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  #42  
Alt 11.03.2005, 06:11
Kirsten
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He is
your friend
your partner
your defender
your dog.
You are
his life,
his only love,
his leader.
He will be yours,
faithful and allways true,
to the last beat of his heart.
You owe it to him to be worthy of such devotion.

- anonymus



Er ist dein Freund - dein Partner - dein Beschützer - dein Hund. Du bist sein Leben - seine einzige Liebe -sein Vorbild.
Er gehört zu dir - respektvoll und immer treu - bis zum letzten Schlag seines Herzens.
Es liegt an DIR - dich seiner würdig zu erweisen.
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  #43  
Alt 11.03.2005, 09:52
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Lagino Lagino ist offline
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Also, erstmall mein Beileid


Ein Hund spiegelt seinen Führer wieder!

Ist der Hundeführer gestört so ist es auch der Hund, obwohl der nichts dafür kann.

Mehr kann ich dazu nicht sagen


Gruss

Lagino
__________________
Das Leben ist ein Scheiss-Spiel, aber die Grafik ist toll !
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  #44  
Alt 11.03.2005, 15:04
riwerndrei riwerndrei ist offline
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Hallo Georg
besten Dank für den sehr sachlichen Beitrag zu diesem emotional
aufgeladenden Thema.
Hoffentlich machen die Admin keinen Ärger das wir das Bootforum
gerade mal kurz zum Hundeforum machen.
Das mit in einen Mündungslauf schauen, war ein gutes Beispiel, a b e r
wir hatten schon sog. Kampfhunde (Bullterrier) da wussten weder wir
noch die Hunde das sie Kampfhunde sind. Überall wurden wir freundlich
angesprochen, " was sind den das für Hunde, sehen ja aus wie kleine
Ferkel" sie wurden gestreichelt, auch die Hunde freuten sich Schwanz-
wedelnd. H e u t e gehen die Leute auf die anderen Strassenseite und
schauen entsetzt oder kopfschüttelnd rüber, das ist der Erfolg einer
Deutschen Boulevard Presse.
Auch einige Politiker habe sich auf Kosten der Hunde profiliert, siehe
Hessen und Bayern, während Herr Wulf nach seiner Wahl die "unsinnige"
Kampfhundeverordnung durch eine vernünftge ersetzt hat.
Einer der wenigen der einer wissenschaftlichen Untersuchung und dem
Rat wirklicher Fachleute zugänglich war.
__________________
Viele Grüße
Richard
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  #45  
Alt 11.03.2005, 15:21
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@ Reimar
Es wird Dir sicher kein Trost sein, aber Du kannst Dir eines Leidensgenossen sicher sein - heute um 18.00 wird mein Hund eingeschläfert. Er ist nicht ganz 14 Jahre alt und seit 3 Tagen hat ein bösartiger Lebertumor so rasant zu wachsen begonnen, dass der Tierarzt nur mehr diesen einen, finalen Weg sieht. Irgendwie war´s ja absehbar, aber wenn´s dann soweit ist....
Jetzt muss ich das meinem Sohn beibringen - da der Hund etwas älter als er ist uns er daher eine Welt ohne "seinem" Hund nicht kennt, wird das keine leichte Aufgabe
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  #46  
Alt 23.03.2005, 13:39
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Daniel K. Daniel K. ist offline
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Boot: Regal Valanti 200 XL
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Lieber Reimar!


Mein Beleid! Ich kann Dich verstehen! Meine geliebte Dobberman Hündin "Orissa" war mein kind 10 und ein halb Jahre, Bis Sie letztes jahr Starb nach längeren Krankheit (Krebs) am 18 Oktober 2005 um 13.30. Sie wurde eingeschläfter Daheim am eine schöne Sonnigen Nachmittag...Es war für mich das schlimmste was Ich erlebt habe! Ich habe geheult tage und Wochen lang, Ich vermisse Sie So Viel, jeden Tag!! (Jetzt muss Ich Kurz heulen!) Ich habe Sie immer als mein Kind/Freund gesehen und Sie war immer überall Dabei und immer treu! Ich hoffe Das Sie Ihr ruhe hast jetzt, und Das Sie mir Verzeiht! Werde mir vorerst keine neue Hund zulegen, es wäre nicht fair, Ich warte lieber.....

Mlg

Daniel
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"Ich weiss mein deutsch happert, aber Ich bin ja auch Däne"
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