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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #1  
Alt 21.01.2005, 14:57
Benutzerbild von Rauti
Rauti Rauti ist offline
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3.007 Danke in 1.082 Beiträgen
Standard Mich überholt kaum ein Berufer...

...ohne das ich dabei ein ungutes Gefühl im Bauch habe.

Vorweg, hier gehts um Binnen und Begebenheiten wie diese

http://www.czierpka.de/wassersport/r...ein/index.html

die ich auch schon so erlebt habe.

Die Flucht nach vorne geht meist nicht, da die Berufer halt einen Tick schneller sind als unser Verdränger und selbst unser Gleiter fast ans Gleiten kommt (und damit auffallen würde ) wenn man der Berufsschifffahrt davonfahren will. Auch der Überholvorgang ansich gestaltet sich oft recht lang und unübersichtlich.

Daher meine Überlegung: Sehe ich das drohende Übel von hinten, warum nicht einfach wenden, in relativ kurzerZeit (man kommt sich ja nun entgegen)aneinander vorbeifahren und danach hinten wieder einfädeln? Wohl gemerkt, wenn die Situation es erforderlich erscheinen lässt!
Habt Ihr soetwas schon praktiziert oder ist die Idee eher "unseemännisch"?
__________________
Gruss Thomas,

Glück und Zufriedenheit sind keine greifbaren Dinge; sie sind der Nebeneffekt von Leistung. Ray Kroc
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  #2  
Alt 21.01.2005, 15:00
Thomas Hamburg Thomas Hamburg ist offline
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Mal ne Frage: Was ist ein Berufer?
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Gruß
Thomas

Ehre sei Gott in der Höhe. Er hat das Meer so weit gemacht, damit nicht jeder Lumpenhund, mit dem die Erde so reichlich gesegnet, dem ehrlichen Seemann da draussen begegnet. (abgewandelte Inschrift ehem. Marine Kaserne Glückstadt)
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  #3  
Alt 21.01.2005, 15:04
Axel MU Axel MU ist offline
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Schade das es KWO nicht mehr gibt.
Der hätte sicherlich informative Beiträge zu diesem Thema aus der Sicht des Berufers abgeben können.

Axel
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  #4  
Alt 21.01.2005, 15:05
Benutzerbild von Hank
Hank Hank ist offline
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Zitat:
Zitat von Thomas Hamburg
Mal ne Frage: Was ist ein Berufer?
Schätze mal damit ist die Berufsschifffahrt gemeint....

Gruß
Hank
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  #5  
Alt 21.01.2005, 15:10
Benutzerbild von Rauti
Rauti Rauti ist offline
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Boot: Hoffentlich das Letzte
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Zitat:
Zitat von Hank
Zitat:
Zitat von Thomas Hamburg
Mal ne Frage: Was ist ein Berufer?
Schätze mal damit ist die Berufsschifffahrt gemeint....

Gruß
Hank
sorry, hätte nicht gedacht, dass es an dieser Stelle ein Problem gibt. Richtig, gemeint ist die Berufsschifffahrt.
__________________
Gruss Thomas,

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  #6  
Alt 21.01.2005, 15:52
Benutzerbild von charlyvoss
charlyvoss charlyvoss ist offline
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Standard Re: Mich überholt kaum ein Berufer...

Zitat:
Zitat von Rauti
.
Daher meine Überlegung: Sehe ich das drohende Übel von hinten, warum nicht einfach wenden, in relativ kurzerZeit (man kommt sich ja nun entgegen)aneinander vorbeifahren und danach hinten wieder einfädeln? Wohl gemerkt, wenn die Situation es erforderlich erscheinen lässt!
Habt Ihr soetwas schon praktiziert oder ist die Idee eher "unseemännisch"?
in diesem Fall ist es sicher vermessen wenn jemand "unseemännisches" Verhalten vorwirft.

Ein kleineres Boot ist einem schnell fahrenden Berufer auf engen Kanälen oder Flüssen ziemlich hilflos ausgeliefert.

Man sollte versuchen den Berufer zum Ausweichen zu "zwingen" in dem man nicht schon vor dem Überholvorgang ans äußerste Ufer fährt sondern sich mehr zur Mitte des Fahrwassers orientiert. Dann kurz vor dem Überholvorgang die eigene Fahrt (Wellenantrieb) stark reduzieren. Dadurch kann man auch bei geringer Fahrt durch mäßiges Gasgeben wieder Druck aufs Ruder geben und des eigene Boot wird nicht so leicht zum Spielball von Sog und Wellen des Berufers.

Wenn einem die ganze Sache aber nicht geheuer ist weil der Kanal zu eng oder der Berufer zu breit erscheint, ist Dein Vorschlag zu überlegen, vor allem wenn es ein nicht so stark befahrenes Gewässer ist.
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Charly
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  #7  
Alt 21.01.2005, 18:46
Benutzerbild von chico
chico chico ist offline
Ensign
 
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Hy Thomas,
auf dem Rhein würde ich vor einem " Berufer " nicht wenden und mich dahinter wieder einfädeln, den kaum biste dahinter kannste schon wieder wenden und so bleibst Du auf der Stelle oder fast. Wie würdest Du denn wenden , auf Deiner Seite , dann haste Probleme mit Entgegenkommer oder würdest Du vor dem Frachter her die Seite wechseln ? dann aber achtung ! der Dicke ist ruckzuck bei Dir. Ne Ne ich fahre meinen Törn weiter auf der rechten Fahrwasserseite, der Rhein ist breit genug lasse die dicken fahren, re ist Platz genug und ist sicherer und man kann ja
wie Charly schon schreibt bisschen Raum nehmen um dann , wenn der Dicke fast da ist wieder geben.
Auf einem Kanal ist die Sache eine ganz andere , dann eiert man meistens hinter den Frachtern her, aber die kann man ansprechen ( Funk )
" hallo Berufer, kann ich überholen ? " bei mir hben die immer ja gesagt
oder gewunken ( Zeichen gegeben ). Aufm`´ Julianakanal wir und 5 Andere....da hat der Skipper gesagt: OK , ich nehme jetzt den Gang raus
und dann aber Alle hurtig vorbei !!!!!!!!. War ne Ausnahme, wie gesagt 6 Boote dahinter under dicke = 3000 t und voll beladen und gaz langsam.
Ja Thomas das ist meine Erfahrung bis jetzt. Is doch schön bei de
Mariene ? oder ?
Bis dann mal.
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Gruß Ernst
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  #8  
Alt 21.01.2005, 19:54
GastMast1234
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...mich haben schon unzählige Berufsschiffer auf deutschen Wasserstraßen überholt und auch wenn sie bedrohlich groß waren und aus verschiedensten Ländern kamen bin ich doch immer gut klar gekommen .

Ich versetzte mich jedoch auch immer in die Lage des "Gegenparts" .Ein professioneller Schiffsführer steht sicher unter anderen "Zwängen" als ein "Freizeitskipper". Das muß man neben der physischen "Übermacht" einfach akzeptieren!! Und wer von uns hat schon mal einen 80 bis 100 Meter langen Kahn gesteuert ??

Mein "Geheimtip" ist daher ständige Partnerschaft und Kommunikationsbereitschft ! - Freundliches Grüßen , Winken , Ansprechen per Funk etc. und das auf jedem ( Binnen ) - Törn und mit jedem Berufsschiff ! ( Häufig sind die Berufsschiffer mit einem sicheren Instinkt für Gefahrensituationen auch sehr dankbar , wenn ein Skipper Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt !)

Klare vorausschaubare Manöver und ständige Kommunikatiosnsbereitschaft ist also meines Erachtens besser als unmotiviertes Wenden oder unklare Manöver vor einem Berufsschiff!

Masti
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  #9  
Alt 21.01.2005, 22:38
Esmeralda Esmeralda ist offline
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Also das mit dem Wenden würde mich als Berufsschiffer doch sehr irritieren - und ich bin jahrelang ein Binnenschiff gefahren. Daher kann ich Euch nur raten, geht den Dicken aus dem Wege, bleibt so weit wie möglich am Ufer und behaltet Euren Kurs dann bei !!!!!!

Die zweite Möglichkeit ist die von Chico genannte - besorgt Euch die auf dem Abschnitt genutzten Arbeitskanäle und meldet Euch bei dem Dicken!!!

Vom Ruderhaus einens Binnenschiffes aus ist so ein kleines Ding wie z. B. Axels Moneykiller recht voraus nicht mehr als ein kleiner weißer Punkt. Wenn man näher kommt und das kleine Schiff ist zu weit zur Fahrwassermitte, verschwindet es unter dem Bug und man sieht es einfach nicht mehr - blödes Gefühl. Und man ist erleichtert, wenn es dann wieder zu sehen ist !!! Ein Binnenschiff fährt schon aus Eigennutz nicht zu weit am Ufer, Platz habt Ihr da immer noch genug - im Kanal ist es vielleicht etwas enger.

Gefährlich wirds wenn sich zwei Dicke begegnen - die Situation möglichst vermeiden, wenn das Gewässer zu eng ist.

Anneke
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  #10  
Alt 22.01.2005, 08:08
Axel MU Axel MU ist offline
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Vorteil von Axels Moneykiller ist aber im Regelfalle das er mit dem Boot mal schnell Gas geben kann und die Situation dann soweit bereinigen kann das keine wirklichen Probleme wegen Enge auftreten.
Dies wurde schon mehrfach erfolgreich so gemacht
Üblicherweise verhält sich Axel mit seinem Moneykiller so, das es erst gar nicht eng wird

Axel
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  #11  
Alt 22.01.2005, 08:13
Thomas Hamburg Thomas Hamburg ist offline
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Ich kann mich Ernst und den "Nachschreibern" nur anschließen: Komunikation ist alles. Auch hatte ich hatte schon das schöne Erlebnis, dass mir ein "Berufer" (was für ein scheußliches Wort) von alleine über Funk anbot, dass ich überholen kann und er die Fahrt heraus nimmt. Er hatte nämlich über Funk mitbekommen, dass ich jeden den ich vorher überholte, über Funk angesprochen hatte.
Auch Brummbäre, die erst nur auf Anfrage brummig geantwortet hatten, sich bei einem Dankeschön meinerseits nach dem Überholvorgang sich mit einem Mal sehr gesprächig zeigten.
Wenn man sich bedrängt, eine freundliche Anfage über Funk hilft meistens und ergibt Wunder.
Auf der anderen Seite, wie letztes Jahr wie oben beschrieben geschehen, konnte man den Sünder lautstark über Funk anpreien. Als dann sich noch ein Zweiter über Funk einmischte und meinte der Skipper wäre wohl besoffen und man sollte die WSP informieren, wurde der Sünder in seinem Haus immer kleiner und verschwand fast hinter seiner Haspel. Aber das ist glücklicherweise die Ausnahme.
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Gruß
Thomas

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  #12  
Alt 22.01.2005, 11:17
Esmeralda Esmeralda ist offline
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Zitat:
Zitat von Axel MU
Vorteil von Axels Moneykiller ist aber im Regelfalle das er mit dem Boot mal schnell Gas geben kann und die Situation dann soweit bereinigen kann das keine wirklichen Probleme wegen Enge auftreten.
Dies wurde schon mehrfach erfolgreich so gemacht
Üblicherweise verhält sich Axel mit seinem Moneykiller so, das es erst gar nicht eng wird

Axel
Hast ja recht Axel, aber Dein Boot war das einzige was mir einfiel als Beispiel von der Größe her (ich kenn doch keine Motorboote ), die lila Flunder würde man ja fast gar nicht sehen und Segelboote sieht man durch die Größe ja eher.
Ich hab auch schon mehrfach Blut und Wasser geschwitzt, wenn ich im Kanal vor mir so Kroppzeug wie Ruder- oder Schlauchboote oder sogar Schwimmer hatte (sehr beliebt im Ruhrgebiet ), weil ich mit dem Binnenschiff aber auch überhaupt keine Ausweichmöglichkeit gehabt hätte auf den Kanälen. Da müssen die Kleinen einfach aufpassen, der Große kann nicht ausweichen weil zu eng und bremsen kann er auch nicht.

Anneke
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  #13  
Alt 22.01.2005, 21:44
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ralfschmidt ralfschmidt ist offline
BF-Trockendocktor
 
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Standard Re: Mich überholt kaum ein Berufer...

Hallo Thomas,
auf der Strecke bei Emmerich hatte ich letztes Jahr im April bei Boatmen meinen Grundkurs "Fahren auf dem Rhein für Anfänger", der Rhein ist dort sehr breit, da fuhren manchmal 4 Berufer nebeneinander und trotzdem war da noch genug Platz, ich glaube der Bericht ist leicht übertreiben, ich würde mich so verhalten wie Charly geschrieben hat, das klingt gut, ich habe bei meiner Fahrt Berufer gemessen, die locker 30 km/h zu Tal gefahren sind, also mal eben wenden dürfte mit einem Verdränger schwierig werden, für einen Gleiter gibt es solche Gefahren natürlich nicht, da kann man sich leicht seinen Weg durch die Berufer suchen
__________________
Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel.
Bertrand Russell
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  #14  
Alt 23.01.2005, 13:22
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chico chico ist offline
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Boot: VALK 11,60
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Standard

Hy Rauti,
war nicht überheblich gemeint, wir wollen nur noch eine Weile mit Euch zusammen sein !
Schöne Grüße an Alle
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Gruß Ernst
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  #15  
Alt 23.01.2005, 14:07
Wolf
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Beiträge: n/a
Standard Re: Mich überholt kaum ein Berufer...

Wichtig ist zu wissen, dass die Berufsschiffahrt nicht nur auf dem Rhein bei Talfahrt immer versucht, mit der größtmöglichen Strömung des Flusses zu fahren um Sprit zu sparen.
Da wo kein Rechtsfahrgebot vorgeschrieben ist, wird also ein Berufsschiff immer die Außenkurve einer Biegung nehmen, weil da bekannterweise die höchste Fließgeschwindigkeit besteht.
Ist dann bei entsprechenden Biegungen des Rheins ein stetiger Wechsel von links nach rechts.
Und die fahren verdammt nah´dran, da bleibt kaum Platz für ein Sportboot.

Wenn man also dieses System verstanden hat, ist Überholen kein Problem.
Bei der Bergfahrt Umdenken nicht vergessen.
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  #16  
Alt 23.01.2005, 14:12
peilscheibe peilscheibe ist offline
Commander
 
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213 Danke in 116 Beiträgen
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Zeigen die denn dann den "Blauen Peter"?
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  #17  
Alt 23.01.2005, 14:29
Benutzerbild von Averna
Averna Averna ist offline
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Ja Thomas das ist meine Erfahrung bis jetzt. Is doch schön bei de
Mariene ? oder ?
Bis dann mal.[/quote]

hallo Thomas,

du wirst sehen, jede Situation erfordert ein anderes Verhalten.

Auf dem Rhein ist meistens Platz genug hier hast du bei ein bischen Umsicht keine Probleme.
Auf dem Kanal würd ich auch über Funk anfragen und zu 95% bekommst du ein ja.
Es kann aber auch anders gehen:

Kanal Frankreich, ein Berufer kommt aus der Schleuse entgegen, ich fahre Kanalmitte, auf der StB-Seite ist dicht Baumbewuchs bis ins Wasser ragend. Der Berufer nimmt Fahrt auf und zieht mitte Kanal, ich halte mich schon soweit Stb wie es geht, der Berufer nimmt weder Gas weg noch macht er 1 mm Platz. Mir bleibt nur noch die Flucht in die Bäume um nicht gerammt zu werden, hat mächtig Spaß gemacht durch seine Welle noch ordentlich in die Äste gedrückt zu werden, meinen Fluch über schei... Käsköp....... hat er wohl wahr genommen und wollte noch den Lauten machen, konnte meine Nummer aber nicht mehr erkennen - da Äste im weg waren, ein Belgischer Schiffsfreund hinter mir konnte - grins - ihm auch meine Nummer verraten, so blieb es seiner seite beim Stinkefinger.
Mein Freund, ehemaliger belg. Berufsschiffer hat sich anschließend für seinen Kollegen entschuldig, jedoch mit dem Hinweis auf die Nationalität seines Kollegen.

Auch so kann eine Begegnung mit einem " Berufer " aussehen, ich wünsche es keinem. Dieses mu0 aber auch eine seltenes Exemplar von Arschlo.... gewesen sein denn ansonsten waren bisher alle Profis recht umgänglich.

In diesem Sinne


Averna
__________________
AVERNA - Dirk
Jeder kann was gut, ich kann gut am Meer sitzen


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Die Perle der Ostsee
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  #18  
Alt 23.01.2005, 14:34
Wolf
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Zitat:
Zitat von peilscheibe
Zeigen die denn dann den "Blauen Peter"?
Wenn du mit dem blauen Peter die Tafel meinst, so gilt für mein Verständnis,
sobald ein stromauf fahrendes Schiff eine blaue Tafel setzt, zeigt es an, dass es links fahren will. Ein stromab fahrendes Schiff hat darauf zu reagieren und weicht nach links aus. Es setzt ebenfalls die blaue Tafel um das Verständnis zu signalisieren, oder die Schiffsführer verständigen sich über Funk.
Bei Sportbooten wohl kaum !?

BTW
Schade, dass KWO nicht mehr da ist!
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  #19  
Alt 23.01.2005, 18:22
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Rauti Rauti ist offline
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@all

Danke für die zahlreichen Anmerkungen und Anregungen, ich für meinen Teil habe wieder (wie eigentlich immer hier ) was dazu gelernt.
__________________
Gruss Thomas,

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  #20  
Alt 23.01.2005, 18:23
Benutzerbild von charlyvoss
charlyvoss charlyvoss ist offline
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Hallo,

viele schöne Tipps hier laufen ein wenig am Thema vorbei. Rauti wollte nicht überholen (denn das kann man sich ja weitgehend einteilen) sondern im graut davor, an engen Stellen von Berufsschiffen überholt zu werden und dabei durch Sog und Schwell in Gefahr zu kommen.
__________________
Charly
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  #21  
Alt 23.01.2005, 18:38
Wolf
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Standard

Zitat:
Zitat von charlyvoss
Hallo,

viele schöne Tipps hier laufen ein wenig am Thema vorbei. (...).
Find´ich toll Charly,
dass du immer siehst, wenn Tipps am Thema vorbeilaufen!
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  #22  
Alt 24.01.2005, 11:48
Benutzerbild von El.Almirante
El.Almirante El.Almirante ist offline
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1.569 Danke in 858 Beiträgen
Standard Re: Mich überholt kaum ein Berufer...

Zitat:
Zitat von Wolf
Da wo kein Rechtsfahrgebot vorgeschrieben ist, wird also ein Berufsschiff immer die Außenkurve einer Biegung nehmen, weil da bekannterweise die höchste Fließgeschwindigkeit besteht.
Ja, aber nicht aus Gründen des Spritsparens, sondern weil nur in den Kurvenaußenseiten die Fahrrinne tief genug ist.

Zitat:
Zitat von Wolf
Ist dann bei entsprechenden Biegungen des Rheins ein stetiger Wechsel von links nach rechts.
Ist z.B. im Bereich km750 sogar so vorgegeben.

Zitat:
Zitat von Wolf
Und die fahren verdammt nah´dran, da bleibt kaum Platz für ein Sportboot.
Kommt auf's Sportboot und den Rheinabschnitt an, mit Booten bis 10m
kannst Du fast immer ein Stück zwischen die Krippen fahren, wo die Dicken nicht hinkommen.

Zitat:
Zitat von Wolf
Wenn man also dieses System verstanden hat, ist Überholen kein Problem.
Überholt werden war das Thema, und wer einen so langsamen Verdränger fährt, daß die Dicken ständig überholen, hat auf dem Rhein tatsächlich Stress. Manchmal stehe ich aus dem Krippenkopf und denke, den kannste gleich anfassen, so dicht kommen die ran. Da paßt dann nicht mal mehr ein 4m-Boot zwischen, der würde gleich auf die Krippe gespült.

Michael
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  #23  
Alt 24.01.2005, 11:50
Benutzerbild von El.Almirante
El.Almirante El.Almirante ist offline
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Boot: Glastron V184 "Blue Moon"
1.569 Danke in 858 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von peilscheibe
Zeigen die denn dann den "Blauen Peter"?
Zwischen Düsseldorfer Altstadt und Kaiserswerth siehst Du keinen einzigen ohne.

Michael
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  #24  
Alt 24.01.2005, 11:55
Benutzerbild von h-d
h-d h-d ist offline
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609 Danke in 407 Beiträgen
Standard Re: Mich überholt kaum ein Berufer...

Zitat:
Zitat von El.Almirante
Ja, aber nicht aus Gründen des Spritsparens, sondern weil nur in den Kurvenaußenseiten die Fahrrinne tief genug ist.
Und für den Stromauffahrenden ist es weiter innen tief genug ????
__________________
Gruß Heinz-Dieter
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  #25  
Alt 24.01.2005, 12:25
Wolf
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Mich überholt kaum ein Berufer...

Zitat:
Zitat von h-d
Zitat:
Zitat von El.Almirante
Ja, aber nicht aus Gründen des Spritsparens, sondern weil nur in den Kurvenaußenseiten die Fahrrinne tief genug ist.
Und für den Stromauffahrenden ist es weiter innen tief genug ????

Die nehmen die Innenkurve mit der geringeren Fließgeschwindigkeit,
natürlich hat das was mit spritsparen und Fahrgeschwindigkeit zu tun.

Wenn ich sage, wenn man das System verstanden hat, ist das Überholen kein Problem, gilt das natürlich auch für überholt werden.
Außerdem kann ich auf dem Rhein jedem Sportboot-Verdränger Fahrer dringend raten, eine zweite Person mitzunehmen, welche nur Ausschau nach hinten hält.
Stressig ist das Verdrängerfahren auf dem Rhein allemal und auch nicht ungefährlich.
Kein Thema!


Grüße vom Niederrhein und munterbleiben!
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