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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #26  
Alt 20.01.2005, 12:13
Hooksieler Hooksieler ist offline
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ca. 2 Stunden vorher.
Muß mich wirklich wundern,wie leichtfertig hier mit dem Thema umgegangen wird. Zeigen uns die Unfalle gerade in der letzten Zeit nicht,
wie viele Skipper "Sorgefrei" und "Hoch die Tassen" auf en Gewässern rumfahren.
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  #27  
Alt 20.01.2005, 12:29
Benutzerbild von balimara
balimara balimara ist offline
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Zitat:
Zitat von Judschi
Ich hab zwar das gleiche Boot wie Michael, aber ich nehme eigentlich nie jemand anderes mit (bin schließlich kein Taxi oder Ausflugsdampfer ). Sollte es dennoch mal jemand auf das Boot geschafft haben, heisst es: "Hinsetzen, Bier aufmachen und Klappe halten!" .
Den Rest machen meine Frau und ich!

Eine Checkliste halte ich (für meine Verhältnisse) für unnütz.
Damit kann ich gut leben!! Prost!
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Gruß Manfred
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  #28  
Alt 20.01.2005, 12:41
avivendi avivendi ist offline
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nee leute,
hinsetzen, klappe halten und bier auf is leider nicht.
das gibt ganz klare regeln (um nicht zu sagen: gesetze).
und das ist eben kein kavaliersdelikt, wenn einer (mal wieder) besoffen beim pinkeln über bord geht und die anderen möglicherweise den ernst der lage verkennen.
auch wenn ich einem spässken nicht abgeneit bin: aber hier verstehe ich absolut keinen spass.
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  #29  
Alt 20.01.2005, 12:52
Artur Artur ist offline
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[quote="avivendi"]also irgendwie werde ich das gefühl nicht los, dass die ganze sache (sicherheit an bord) immer noch als spässken aufgefasst wird.
vollkommen unabhängig von der schiffsgrösse und revier.
lasst doch mal den eigner beispielsweise über bord gehen. was machen die gäste? (vorausgesetzt sie sind anfänger oder laien, also keine segler!)
dumm kucken?


Ich sehs mit der Sicherheit auch sehr streng !!!
Aber erst nachdem ich über Bord gegangen bin und keiner geholfen hat !!!

Wir bzw. unsere Kinder hatten das Nachbarmädchen ziehmlich ins Herz geschlossen , 14 Jahre und sehr pummelig !!
Vor einer Schleuse fuhr meine Frau und ich sagte setzt euch jetzt mal ruhig hin und ich geh nach vorne, in dem Moment als ich umgreifen wollte um besseren halt zu haben ging das Mädchen von der Stbseite auf die Bbseite und ich viel rückwärts ins Wasser .
Meine Frau hebel neutral ca. 15 Boote neben hinter uns und ich dazwischen ich hab gepaddelt wie ein weltmeister und mich dann an nem Fender hochgezogen, weil die 14 jährige nur lachen konnte, anstatt mal anzupacken bzw. irgendwie versuchen zu helfen .

Seitdem weise ich ein, da sind Schwimmwesten, Rettungsring usw. und verlange wenn wir sagen es wird sich hingesetzt und nicht bewegt, das dies auch getan wird wenn nicht, wars das !!.
Erst wenn gesagt wird ja o.k. machen wir, gehts los .

Aber eigentlich hat man ( wir ) nur mal die besten Freunde dabei und die kennen es jetzt und alles klappt gut und es ist auch immer ein super schöner Tag oder Wochenende .

Artur
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  #30  
Alt 20.01.2005, 13:12
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Judschi Judschi ist offline
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Zitat:
Zitat von Artur
Seitdem weise ich ein, da sind Schwimmwesten, Rettungsring usw. und verlange wenn wir sagen es wird sich hingesetzt und nicht bewegt, das dies auch getan wird wenn nicht, wars das !!.
Erst wenn gesagt wird ja o.k. machen wir, gehts los .
Artur
Hab ich doch gesagt: Hinsetzen und Klappe halten. Hört sich zwar gemein an, aber ein Boot (in Fahrt) ist doch kein Spielplatz und da hat niemand drauf "rumzuhopsen".
Das halte ich mit meinen Kindern übrigens genau so!
__________________
Viele Grüße
Uwe

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Du hast nur dies eine Leben.
Wenn's vorbei ist, ist's vorbei. (Die Ärzte)
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  #31  
Alt 20.01.2005, 13:43
Esmeralda Esmeralda ist offline
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Ich fahr ja oft bei "fremden" Leuten oder auf Schiffen mit, die ich noch nicht kenne. Obwohl ich so ziemlich alles fahren kann und darf was es auf dem Wasser gibt lasse ich mir (meistens ) die wichtigen Sachen zeigen wie Hauptschalter, wie ist der Motor zu starten, wo sind Rettungsmittel etc. und wenn möglich, mal eben ans Ruder und gucken wie der Kahn fährt.

Ein einziges Mal habe ich es bisher erlebt, daß der Eigner vor dem Ablegen von alleine mit mir durchs Schiff geturnt ist und alles Wichtige gezeigt hat sowie nach dem Ablegen in einer ruhigen Ecke mich ein MOB-Manöver hat fahren lassen und mal eben Anlegen geübt. Als ich das anerkennend gelobt habe meinte er; "Naja meine Sicherheit hängt doch auch mit von Dir ab."

Anneke
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  #32  
Alt 20.01.2005, 14:01
michaelabg michaelabg ist offline
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Hallo Bootsfreunde,
ich seh schon das macht jeder anders. Auch recht.
Also ich mach schon auch Party auf dem Boot. Aber bevors los geht bekommt jeder (vor allem die Kinder) ihre Schwimmweste passend eingestell und gesagt wo die danach aufbewahrt werden.
Was Artur schreibt ist sehr schlimm. Ein Alptraum sowas. Und warum?
Weil die Gäste nicht verstehen das der Bootsführer das Sagen hat und das dieses gemacht werden muß. BASTA.
Sowas könnte man den Gästen auch mal mitteilen.

Michael
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  #33  
Alt 20.01.2005, 19:06
Bottwartaucher Bottwartaucher ist offline
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Zitat:
Zitat von Hank
...
Sollte es wirklich mal zu einem Ereignis kommen bei dem Personen verletzt werden oder schlimmeres passiert, wird jedes See- oder Schifffahrtsgericht den verantwortliche Schiffsführer fragen, in welcher Art und in welchem Umfang er seine Besatzung/Gäste sicherheitlich unterwiesen hat, auch wenn's nur eine Dümpelfahrt mit schlimmem Ausgang auf einem Kanal war.
...
Hallo

das kann ich nur bestätigen. Die erste Frage an mich als Skipper in der Seeamtsverhandlung (Nach Totalverlust und Hubschrauberheimflug) war:
"Wann und wie haben Sie die Mannschaft in die Sicherheitsseinrichtungen des Schiffs eingewiesen und wie können Sie das belegen?"

Viele Grüße
Ludwig
__________________
Wir alle beginnen unser Leben als Kopie von Kopien, deshalb ist es wichtig, ein Original zu werden.
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  #34  
Alt 20.01.2005, 19:37
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jumon42 jumon42 ist offline
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Wenn ich unseren Gästen auf unserem ehemaligen Sportboot ein Merkblatt in die Handgedrückt hätte, die hätten mich für verrückt erklärt.
Welche Sicherheitseinrichtungen habe ich auf einem 5,8 m Boot.
Nur den Griff zum festhalten.
__________________
Grüße aus dem Rheinland

Jürgen

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  #35  
Alt 20.01.2005, 20:52
Benutzerbild von HOR
HOR HOR ist offline
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Zitat:
Zitat von jumon42
Wenn ich unseren Gästen auf unserem ehemaligen Sportboot ein Merkblatt in die Handgedrückt hätte, die hätten mich für verrückt erklärt.
Welche Sicherheitseinrichtungen habe ich auf einem 5,8 m Boot.
Nur den Griff zum festhalten.
Ich habe irgendwann mal gehört, daß es auch an Bord eines solchen Bootes Sicherheitseinrichtungen geben sollte.
Feuerlöscher, Rettungsring, Weste, etc.
Außerdem sollten Deine Gäste wissen, wie man das Ding anhält, wenn Du über Bord gehst (und durch die Schraube gejagt wirst).

HOR
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  #36  
Alt 20.01.2005, 20:57
avivendi avivendi ist offline
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Zitat:
Zitat von jumon42
Wenn ich unseren Gästen auf unserem ehemaligen Sportboot ein Merkblatt in die Handgedrückt hätte, die hätten mich für verrückt erklärt.
Welche Sicherheitseinrichtungen habe ich auf einem 5,8 m Boot.
Nur den Griff zum festhalten.
sie grösse des dampfers ist beim überbordgehen ziemlich wurscht. der weste ist es auch egal...
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  #37  
Alt 20.01.2005, 21:06
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jumon42 jumon42 ist offline
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Mal ehrlich, welcher Erwachsene auf einem Sportboot trägt permanent eine Weste. Klar, für Kinder habe ich eine Weste an Bord, die auch getragen werden muss. Ich rede nur von Binnen z.B. Mosel, da sehe ich niemanden mit Weste.
Bis ich die Weste nachträglich angezogen habe, bin ich schon an Land geschwommen. Meine Gäste können das Land sehe und da sollen sie hinschwimmen.
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Grüße aus dem Rheinland

Jürgen

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  #38  
Alt 20.01.2005, 21:13
avivendi avivendi ist offline
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ich trage immer eine weste. bis jemand die weste nachträglich angezogen (?) hat, könnte er auch weg sein.
ich weiss ja nicht, wo du in der mosel schon von bord gehopst und ans ufer geschwommen bist, aber das könntest du gerne hier in der elbmündung bei gezeitenstrom probieren. helgoland wirst du dann vielleicht gefunden....
edit: ein kumpel von mir konnte in der ruhr auch land sehen, hat es bis heute nicht erreicht.
sorry, aber die einstellung "meine gäste können das land sehen, da sollen sie hinschwimmen" finde ich gelinde gesagt recht leichfertig!
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  #39  
Alt 20.01.2005, 21:19
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Hank Hank ist offline
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Auf dem Rhein ohne Weste = lebensmüde!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Selbst Feddo als erfahrener Skipper trägt eine !!!!!
Und ich, MIT Weste bin immer froh, da anzukommen, wo wir hinwollte...

Hank
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  #40  
Alt 20.01.2005, 21:42
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jumon42 jumon42 ist offline
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OK, ich kann Eure Einstellung verstehen. Ist auch von der Bootsgröße abhängig.
Aber geht doch klar an der Realität vorbei. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
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Grüße aus dem Rheinland

Jürgen

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  #41  
Alt 20.01.2005, 21:49
loddar loddar ist offline
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Ich habe einen schmalen Ordner mit an Bord, in dem ich ein paar Seiten mit Sicherheitsanweisungen habe und noch andere Sachen. Wenn immer möglich mache ich eine Einweisung an Bord, leider unterbleibt es manchmal. Aber zumindest kann ein Gast die Sicherheitsanweisungen nachlesen.

Lothar
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  #42  
Alt 20.01.2005, 22:04
Benutzerbild von Averna
Averna Averna ist offline
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So, jetzt haben sich alle schön aufgeregt und alle haben - fast - recht.

Ich denke schon das es ein Unterschied ist ob ich auf der Elbe mit Seeschifffahrt fahre oder auf einem Binnensee in einem 5 m Boot. Das hier jeder seine Sicherheit unterschiedlich auslegt ist verständlich. Ein Segler hat andere Probleme bein segeln als ein Mobo mit 14 m und Verdrängerfahrt. Dort darf und kann man auch aufstehen ohne das der Kahn wackelt. Bei Kindern sind wir uns wohl alle einig - nur mit Weste, egal wo.

Alkohol: wenn ein Bier getrunken wird würde ich das nicht als Alkohollismus beschreiben - ich rede nicht von besaufen - . Hier sieht man wieder eindeutig, dass das Selbe nicht das Gleiche ist. Da ich als Mobofahrer dieses Hobby zur Erholung und Entspannung betreibe und nicht als Sport wie viele andere hier sei es mir erlaubt auch je nach Situation auf die Sicherheit zu bestehen. Bei einer Überfahrt werde ich andere Kriterien ansetzen als bei einer " Kaffeefahrt" um die Ecke und ich denke das bleibt jedem selbst überlassen.

Mich würde mal interessieren wie hier die lieben Mitstreiter einer Landratte mal eben das Funken, Anlegen oder MüB beibringen. Wenn ich manche " Profis" anlegen sehe möchte ich nicht wissen wie ungeübte mal eben zum üben einen Pott anlegen - wem soll ich die Rechnung schicken.

Theoretisch hört sich alles gut an aber in der Praxis wohl kaum immer umzusetzen. Keine Frage ist, das jedes Boot Sicherungstechnisch bestens ausgerüstet sein sollte und die Besatzung sich auch hiermit auskennt bzw. weiß wo welche Dinge zu finden sind. Wenn wir das schon schaffen dann haben wir viel erreicht.

Wir sollten sie Signalraketen behandeln wie unsere Bordtoilette, jedem einemal zeigen wie es geht


Ich wünsche allen eine sicher Fahrt auch für dieses Jahr.

PS. Feddo muß auch ständig eine Weste auf seinem Kahn tragen denn wir wissen nicht, wie lange der noch hält.


In diesem Sinne


Averna
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  #43  
Alt 21.01.2005, 11:40
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1WO 1WO ist offline
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Hallo !

Ich erzähle euch eine wahre Begebenheit.....

2 Männer, seit Jahren dicke Freunde. Einer mit Geld, der andere eben weniger...

So kauft sich der mit Geld ein Boot, Gleiter, 75 Pferde auf 5,5 Meter.
Jahrelang haben die schon gechartert, fahren schon 10 Jahre in der Adria rum. Beide haben einen Bootsführerschein, teilen sich jede Arbeit und die ganze Freizeit-sind ja dicke Freunde....

Vor 2 Jahren in Supetarska Draga.

Die Kumpels kommen aus Baska, die halbstarke Bora kein Problem- man fährt ja ein Shetland..

Abbbeer diese verdammte Anlegerei bei Wind aus dieser Richtung und mit eben dieser Stärke. 2ter Anlauf, noch steiler anfahren, Wind berechnen....Shit wieder raus...

Man überlegt....O.K. so muss funzen....Einer vorne an den Bug mit Leine- am Steg wartet schon Hilfe- einfach nur die Leine werfen- wir schaffen das schon..

Nächster Anlauf steiler, Mann und gib endlich Saft, wir treiben an den Strand...schei Bora..

Ja, Leine ist übergeben- jetz aber Vorsicht...He wir sind viel zu schnell...gib retour...rasch...

Genau das tat der Skipper auch-zuviel retour...Der beste Freund steigt über Bug ab ins Wasser...bleibt mit seinem Geschlechtsteilen am Anker hängen...

Scheisse..Doktor aber rasch...wieso hältst du dich auch nicht fest, bei diesem Wind...

Wieso gibst du retour wie ein Idiot?-Hast du ja geschrien...- Aber nicht wie ein Idiot, mit Gefühl halt...

Doktor sagt- ab in Spital...von Rijeka mit dem Ambujet nach Wien ins AKH.

Schwere Hodenverletzung..einen können wir retten, den anderen haben wir bereits abgenommen...

Keine Freunde mehr, Klage, ...schuld ist immer der Skipper...

Erste Verhandlung vertagt... Streitwert.. 30.000 Euro plus Verdienstentgang.....

Wahrscheinlich wird der Skipper bezahlen...

Bei mir gibts einen CREWVERTRAG für längere Törns.

Für Tagesfahrten nur Familie, der Rest muss chartern oder schwimmen......


Grüße Andi
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Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fällt, der kann nur auf dem Bauch kriechen.
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  #44  
Alt 21.01.2005, 12:18
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Martl Martl ist offline
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Das ist natürlich ne besch... Geschichte, ich finde aber auch (ohne da jetzt jemandem auf die Füße treten zu wollen) dass sich beide da nicht unbedingt richtig verhalten haben.
Hatte mal eine ähnliche Situation, allerdings mit 8 Leuten an Bord. Den mit den längsten Beinen haben wir an der ruhigsten Stelle der Bucht (ca. 1,5 Km entfernt) aussteigen lassen mit Geldbeuteln, Kameras etc.. der Rest fuhr mit zur Boje, festgemacht und 15 Meter geschwommen, das geht auch bei 15 Grad Wassertemp. Und wenn einer partout nicht will, kann er ja aufm Boot bleiben. Ich werde mir ganz gewiss nicht ne Macke ins Boot fahren oder die Gesundheit anderer riskieren weil die Frisur der Damen halten muss.

Allgemein wird jedem Besucher an Bord gesagt wo sich die Schwimmwesten befinden und das wichtigste: Es wird gemacht was ich sage ! Wer einmal was anderes tut, widerspricht oder auch nur dumme Fragen stellt war das erste und letzte mal an Bord..Bisher hat sich noch jeder dran gehalten. Wenn auf Grund der Bedingungen alles schnell gehen muss sollen sich eh alle ruhig hinsetzen und ich mache das mit meiner Freundin allein. Habe nämlich keine Lust Befehle über mein "Freizeitboot" zu bellen !

Mit der Vorgehensweise bin ich mit 5-7 M Gleitern in Kroatien seit vielen Jahren gut zurecht gekommen. Im finstern wie im hellen, bei kräftiger Bora wie bei Flaute.

Meine Meinung für mein Revier und meine Jahreszeit

Gruß
Martl
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  #45  
Alt 21.01.2005, 12:21
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Judschi Judschi ist offline
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Zitat:
Zitat von Martl
das wichtigste: Es wird gemacht was ich sage !
Gruß
Martl
Und genau das ist es, was ich auch meine!
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Uwe

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  #46  
Alt 21.01.2005, 12:52
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El.Almirante El.Almirante ist offline
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Ich glaube, man muß da etwas differenzieren.

Zum einen ist es wie gesagt abhängig vom Fahrgebiet, zum zweiten vom Boot und zum dritten von der Mannschaft und den Passagieren.

Auf einer 15m-Yacht in Verdrängerfahrt auf der Mosel braucht wohl niemand unter Deck eine Weste tragen, auf einem offenen 4m-Boot mit wenig Freibord und dickem AB bei Vollgas auf dem Rhein sieht das schon ganz anders aus.

Bei Kindern sind wir uns ja ohnehin einig, bei Erwachsenen sehe ich das nicht so eng. Wenn sich jemand mit den entsprechenden Gewässern auskennt und seine Schwimmfähigkeiten realistisch einschätzt, kann er meinentwegen ohne Weste fahren, je nach dem, wo und wie wir fahren, trage ich auch auf dem Rhein keine Weste.

Jemandem, der den Rhein nicht kennt und noch nie darin geschwommen ist, würde ich nicht raten, auf die Weste zu verzichten.

Das auch schon jemand auf der Ruhr das Ufer sehen, aber nicht erreichen konnte, ist tragisch, aber es ertrinken auch Leute in Schwimmbädern, ein Restrisiko bleibt immer.

Und zu den anderen Sicherheitsausrüstungen kann ich nur sagen, auf kleinen Spaßbooten findet man selten mehr als ein paar Leinen und ein oder 2 Paddel, da gibt's nicht viel zu erklären.

Abgesehen davon gilt für mich persönlich, daß ich eigentlich immer mit den selben Leuten fahre, jeder kennt das Boot der anderen, es sind fast immer mehrere mit SBF an Bord und meist sind auch mehrere Boote im Wasser, so daß immer jemand einspringen kann, wenn der Schiffsführer über Bord geht bzw. immer jemand in der Nähe ist, falls das ganze Boot kentern sollte.

Insgesamt ist mir ein Schiffsführer lieber, der der sein Boot im Griff hat und mit Passagieren in Ufernähe bleibt und nicht bis an die Grenzen geht, als ein Draufgänger, der zwar Westen tragen läßt und den Feuerlöscher erklärt, dann aber 20m vor einem Schubverband die wildesten Manöver fährt.

Michael
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  #47  
Alt 21.01.2005, 14:29
avivendi avivendi ist offline
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weia:
ich versteh es nicht
da wird nun tatsächlich eine grundsatzdiskussion geführt über dinge, die eigentlich klar sein sollten: nämlich die sicherheit.
thema kinder: mit weste. gut! und wenn der ernährer über bord geht?
thema schwimmen im strom: lass die temperatur im wasser noch im keller sein, lediglich 2kn strom, eine wenig neerstrom. ich bin gespannt. quod est demonstrandum!
thema restrisiko: sicher, aber nur, wenn ich es vorher so gering wie möglich halte. dazu gehört das tragen einer weste. trage ich sie nicht, ist es kein (unbeeinflussbares) restrisiko, sondern ein beeinflussbares erstrisiko!
thema schiffsgrösse: eine grössere yacht mit seezaun bietet durchaus grösseren schutz gegen überborgehen, als eine kleine jolle oder ein 5m aussenborder. liege ich im bach ist es aber wurscht. die zeit, bis ich wieder an bord bin, muss ich schwimmen, oder mich zumindest über wasser halten. mit klamotten ein durchaus zweifelhaftes vergnügen. wer jemal gelegenheit hatte bei der dlrg im kurs ein paar hundert meter mit montur zu schwimmen, weiss, dass dies kein spaziergang ist.
ich weiss nun wirklich nicht, wo bei den leuten die hemmschwelle sitzt, gästen eine sicherheitseinweisung zu geben, oder zumindest darauf hinzuweisen, wo ein verständlich geschriebener ordner für das verhalten im notfall steht, oder wo die hemmungen liegen, eine weste anzulegen.
wie vor jahren beim sicherheitsgurt wurden das krampfhaft irgendwelche ausflüchte gesucht oder erfunden. war wohl uncool....
also ich find ´ne weste total cool...
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  #48  
Alt 21.01.2005, 15:46
Benutzerbild von MarkusB
MarkusB MarkusB ist offline
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Hi,

ich mach nun auch einmal eine Aufzählung wie avivandi:

Mein Boot ist ein Bowrider mit 5 1/5m Länge, der hat keinen Laufsteg an der Seite noch sonstige begehbare Flächen von denen Gefahr zum ins Wasserfallen ausgeht. Die einzige Möglichkeit ins Wasser zu fallen ist wenn ich auf der Badplattform Kopfstand mache. Und selbst dann ist es nicht schlimm, weil ich nicht bei Temperaturen fahre, bei denen ich mehr als eine Badehose anhabe.

Aufgrund der Größe des Bootes läuft da auch keiner drauf spazieren, wo soll er auch hinlaufen, es ist nur ein Gang in der Mitte zwischen den Sitzen, wenn er da umfällt tut er sich höchstens weh.

Auf so einer kleinen Badewanne, kann auch keiner ein Problem bekommen, ohne daß es ein anderer an Bord bemerkt.

Den Feuerlöscher(der im übrigen in jedem Auto sinnvoller ist als auf einem so kleinen Boot) kann man in einem so kleinen Boot nicht übersehen, und um den zu bedienen muß man nicht studiert haben.

Wenn ich einen "ungeübten" fahren lasse, stehe ich daneben und pass auf, und mach nicht Kopfstand auf der Badeplattform. Im übrigen weiß er dann wie er das Boot anhalten kann. Solange ich selbst fahre kann ich nicht über Bord fallen. Außerdem hab ich auch noch so eine Notaus-Reißleine die ich im Fall der Fälle anlegen würde.

Einzig ich könnte einen Herzkasper bekommen, aber dann wird ja irgendeiner an Bord in der Lage sein, den Zündschlüssel wie beim Auto nach links zu drehen.

Daß man auf bestimmten Gewässern Schwimmwesten trägt ist klar, aber wenn ich auf dem Neckar fahre, wo neben mir Kinder mit Gummibooten und Luftmatratzen paddeln, komm ich mir dabei schon etwas lächerlich vor.

Ich denke es macht also schon einen Unterschied mit welchem Boot, mit welcher Besatzung und auf welchem Gewässer ich unterwegs bin. Was ich allerdings in Zukunft machen werde(der Tread hat mich doch zum nachdenken angeregt) wenn ich mal alleine mit Freunden auf dem Boot bin werde ich sie darauf hinweisen, daß ich Schwimmwesten habe und wo sie sich befinden. Das hab ich seither leider versäumt.

Gruß Markus
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Wer die Freiheit aufgibt, um mehr Sicherheit zu gewinnen,
wird am Ende beides verlieren.
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  #49  
Alt 24.01.2005, 08:12
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Judschi Judschi ist offline
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Danke Markus,
du sprichst mir aus der Seele!
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  #50  
Alt 24.01.2005, 13:05
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El.Almirante El.Almirante ist offline
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Zitat:
Zitat von avivendi
thema schwimmen im strom: lass die temperatur im wasser noch im keller sein, lediglich 2kn strom, eine wenig neerstrom. ich bin gespannt. quod est demonstrandum!
Thema schwimmen im Strom ist mE die wichtigste Voraussetzung.
Ich selbst habe im Rhein schwimmen gelernt, und ich denke, daß jemand, wie unsere Kirsten, die "mal eben" den Ärmelkanal durchschwimmen will, mit Rhein oder Mosel keine Probleme haben sollte.

Und wenn ich den Rhein schwimmend queren kann (schon mehrmals getan), kann ich auch den maximal halben Rhein schwimmend queren, wenn ich von Bord gegangen bin.

Ich bin nicht gegen Schwimmwesten im Allgemeinen, es gibt aber Situationen, wo ich sie zumindest für mich für unnötig halte.

Zitat:
Zitat von avivendi
thema restrisiko: sicher, aber nur, wenn ich es vorher so gering wie möglich halte. dazu gehört das tragen einer weste. trage ich sie nicht, ist es kein (unbeeinflussbares) restrisiko, sondern ein beeinflussbares erstrisiko!
Mag sein, daß Du das so siehst.
Wenn ich aber Kinder an Bord habe, die rausfallen können, oder planschen gehen, oder wenn ein Wasserskiläufer hinten dran Stunts probiert und reinfällt, will ich im Notfall mal eben schnell reinspringen und helfen können, das kann ich mit Weste aber nicht.

Zitat:
Zitat von avivendi
thema schiffsgrösse: eine grössere yacht mit seezaun bietet durchaus grösseren schutz gegen überborgehen, als eine kleine jolle oder ein 5m aussenborder. liege ich im bach ist es aber wurscht. die zeit, bis ich wieder an bord bin, muss ich schwimmen, oder mich zumindest über wasser halten.
Erstens sollte man versuchen, nicht über Bord zu gehen, statt sich mit Ausrüstung zu beschäftigen, die erst danach wirkt.
Zweitens ist ein bißchen Planschen im Bach gar nicht so wild, zumindest solange man nicht ganz alleine ist.

Zitat:
Zitat von avivendi
mit klamotten ein durchaus zweifelhaftes vergnügen. wer jemal gelegenheit hatte bei der dlrg im kurs ein paar hundert meter mit montur zu schwimmen, weiss, dass dies kein spaziergang ist.
Wie Markus schon schrieb, wir fahren normalerweise nicht im Pelzmantel hinter Eisbrechern her, unsereins als "Schönwettersüßwassermatrose" trägt ja nicht mehr als Badehose und T-Shirt.

Zitat:
Zitat von avivendi
ich weiss nun wirklich nicht, wo bei den leuten die hemmschwelle sitzt, gästen eine sicherheitseinweisung zu geben, oder zumindest darauf hinzuweisen, wo ein verständlich geschriebener ordner für das verhalten im notfall steht, oder wo die hemmungen liegen, eine weste anzulegen.
wie vor jahren beim sicherheitsgurt wurden das krampfhaft irgendwelche ausflüchte gesucht oder erfunden. war wohl uncool....
also ich find ´ne weste total cool...
Das ist OK, und wer nicht schwimmen kann, bzw. nicht ausreichend schwimmen kann, um auch im Rhein mal 5min. über Wasser zu bleiben, soll auch eine Weste tragen. Aber akzeptiere bitte auch, daß manche eben bei 30°C und Sonnenschein keine Weste tragen wollen und sich auch keine Sorgen machen, mal 'ne Runde im Bach zu schwimmen, freiwillig oder unfreiwillig. Und bei den hier üblichen Gelegenheiten sind immer mehrere Leute im Boot und mehrere Boote im Wasser, so daß stundenlanges Treiben in der Weste ohnehin nicht vorkommt.

Übrigens, die ultimative Begründung für das Nichttragen des Sicherheitsgurtes suche ich auch noch

Michael
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