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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #1  
Alt 09.12.2004, 03:10
Hendryk Hendryk ist offline
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Standard Rettungwesten

Hi Jungs.

Mal kurz vier Fragen
a) welcher Hersteller von Rettungswesten ist der Renomierteste
b) brauch man ne Rettungsweste für für 220 Euro? (Bitte keine banalen Antworten wie: Sicherheit ist nie zu teuer etc.)
c) was unterscheidet ne günstige Weste von einer teuren Weste
d) Wie oft tragt ihr ne Weste und wann legt ihr eine an. Ab x bft, ab 10:30 Uhr, ab 3 sm,...?


Danke für die Antworten
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  #2  
Alt 09.12.2004, 04:25
Benutzerbild von Sonnensegler
Sonnensegler Sonnensegler ist offline
Vice Admiral
 
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Hallo Hendryk,

zunächst mal herzlich willkommen im Boote-Forum
Ist ja eine nicht ganz alltägliche Zeit für ein erstes Posting

Schön, dass Du Deine Frage auch so ehrlich stellst ;)

a) welcher Hersteller von Rettungswesten ist der Renomierteste
es gibt sicherlich renommierte und damit auch teure wie Secumar (o.ä.), größtenteils gibt es von denen aber auch No-Name-Serien für große Abnehmer (bspw AWN) .. in meinen Augen tut's da auch eine etwas preisgünstigere ... sie unterscheiden sich desweiteren noch in Auftriebsklassen (150N, 275N etc.)

b) brauch man ne Rettungsweste für für 220 Euro? (Bitte keine banalen Antworten wie: Sicherheit ist nie zu teuer etc.)
Für mehr Geld bekommst Du mehr Leistung. Wichtig ist, dass Du Deine Schwimmwest ohne Widerwillen trägst (sonst ziehst Du sie nicht an und sie nützt Dir nichts). Daher würde ich eine integrierte, automatische Weste empfehlen.
Integriert heißt, inkl Lifebelt (Sicherheitsleine)
Automatisch heißt die Schwimmweste bläßt sich erst bei Wasserkopntakt selbstständig auf (Auslösemechanismus mit Tablette zusätzlich (z.B. bei Versagen) Handauslösung).

c) was unterscheidet ne günstige Weste von einer teuren Weste
sehr günstige haben nur autom. Weste
günstige haben autom Weste + Lifebelt
teure haben höhere Auftriebsklassen und zusätzlich Sprayhood, Notlicht, etc.

d) Wie oft tragt ihr ne Weste und wann legt ihr eine an. Ab x bft, ab 10:30 Uhr, ab 3 sm,...?
Die Weste solltest Du immer tragen wenn Du oder jemand in der Crew sich danach fühlt (Weste tragen ist nicht feige sondern vernünftig). Ich trage sie außerdem immer:
- nachts
- bei größerem Seegang
- ab ca 5-6 Bft (was eher spät ist!)

Revierabhängig (bei mir ist das Wasser eher warm ) sollte man die Weste ggf. immer tragen (in kaltem Wasser ist man sehr schnell entkräftet)

Das wichtigste aber ist: VERMEIDE den MoB-Fall (MoB=ManOverBoard)!!! Eine Schwimmweste hält Dich über Wasser aber einen Überbordgegangenen nicht aus den AUgen zu verlieren und zu erreichen ist nur die halbe Miete, das schwierigste ist (gerade bei schwererem Wetter) den MoB wieder an Bord zu bekommen.
Deshalb immer die Lifeline einpicken (am besten in eine Sorgleine, die jeweils Backbord und Steuerbord vom Bug zum Heck geht)
Eine Diskussion hierüber u.a. hier: "Sorgleine, aber wie"

Ich hoffe ich habe Dich nicht mit Infos erschlagen,
gruß
Jochen
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  #3  
Alt 09.12.2004, 07:09
Thomas Hamburg Thomas Hamburg ist offline
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Ebenfalls willkommen aus Hamburg

Gute Rettungswesten bekommst Du hier http://nordyacht.de/gallery/Rettungswesten
__________________
Gruß
Thomas

Ehre sei Gott in der Höhe. Er hat das Meer so weit gemacht, damit nicht jeder Lumpenhund, mit dem die Erde so reichlich gesegnet, dem ehrlichen Seemann da draussen begegnet. (abgewandelte Inschrift ehem. Marine Kaserne Glückstadt)
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  #4  
Alt 09.12.2004, 07:15
Benutzerbild von apiroma
apiroma apiroma ist offline
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Willkommen Hendryk,

Die teuren Westen tragen sich meist angenehmer (ich habe meine Secumar Window Duo-Protect so z.B. mal testweise nach dem Kauf ein paar Stunden am Wochenende zuhause getragen und auch im Schwimmbad mal zum Spaß ausgelöst).
Die Schwimmblasen sind robuster und man kann diese separat tauschen (im Wartungsfall). Möglicherweise hat die Weste auch Zusatztaschen bzw. Anbaumöglichkeiten für Zusatzausrüstung (Spraycap ist ein Muß).
Gute Westen, z.B. Secumar mit 4001S Automatik kannst du schnell auf Halbautomatik umstellen, sollte die Lage dies erfordern.
Du bekommst auch woanders Ersatzteile wie Bobbins und Patronen.
Die Verarbeitung der Westen ist besser, in einem Test diese Saison lösten zum Beispiel einige Billigwesten sogar nur halb aus (Blase blieb in der Hülle stecken).
Aber probiere mal alles durch, du mußt selbst sehen, welche Weste am besten paßt
Grüße
K-H
__________________
Grüße
Karl-Heinz
----------------
"Elektronische Bauteile kennen 3 Zustände:
Ein-Aus-Kaputt".
(Wau Holland)
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  #5  
Alt 09.12.2004, 07:19
Benutzerbild von Seekreuzer
Seekreuzer Seekreuzer ist offline
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Noch ein kleines Merkmal:
Gutes Ölzeug besitzt am Kragen und an der Brust kleine Schlaufen.
Manche Rettungswesten besitzen genau dort kleine Knebel, so daß die Weste auf der Jacke des Ölzeugs fixiert werden kann und somit schnell an- und ausgezogen werden kann, was einem Nichttragen aus Bequemlichkeit vorbeugt.
Wenn ich mal meine BFA-Westen ersetze, werde ich darauf achten (da ich es mal auf einem Chartertörn testen konnte).

Und... willkommen im Forum
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  #6  
Alt 09.12.2004, 08:03
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flipper flipper ist offline
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Vielleicht darf ich mich mal hier anhängen

Zuerst ein freundliches Hallo in die Runde hier. Bin lesenderweise schon eine zeitlang hier unterwegs und bin sehr beeindruckt. Lockere Atmosphäre, schnelle Hilfe (auch wenn das manchmal etwas ausatet bzw. abdriftet) Ich bin 45Jahre alt und habe erst dieses Jahr das Segeln entdeckt und den SBF-Binnen und See gemacht. Und ich habe kein Boot.

Zurück zu den Rettungswesten.
Tragt ihr alle Automatikwesten, oder gibt es auch welche unter euch die Feststoffwesten bevorzugen? Die sind doch um einiges leichter?
Wie sieht es mit dem Tragekomfort aus?
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  #7  
Alt 09.12.2004, 08:17
Benutzerbild von Sonnensegler
Sonnensegler Sonnensegler ist offline
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Zitat:
Zitat von flipper
Tragt ihr alle Automatikwesten, oder gibt es auch welche unter euch die Feststoffwesten bevorzugen? Die sind doch um einiges leichter?
Wie sieht es mit dem Tragekomfort aus?
Hallo Flipper, herzlich willkommen

ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit Feststoffwesten.
1. eine Gewichtsunterschied wirst Du kaum spüren (ich behaupte gar nicht)
2. der Tragekomfort sind Welten ... ich würde soweit gehen zu sagen man kann WEGEN einer Feststoffwest über Bord gehen, da sie die Bewegungsfreiheit so stark einschränkt
3. es fehlt der Lifebelt ... (auf Charterbooten gibt es häufig feststoffwesten + separate Lifebelts (aus Kosten- & Wartungsgründen) ...
=> es dauert, bis ich den Lifebelt anziehe ... aber die Weste bleibt fast immer weg ... häufig Öl-verschmiert, versüfft aus der Backskiste oder sonstwie schlecht gestaut ....

Die automatische Weste ziehst Du einfach düber und merkst sie (auf Ölzeug) eigentlich gar nicht mehr !!! Sobald ich für eine Arbeit einen Lifebelt trage, habe ich automatisch auch eine Schwimmweste an und das macht in meinen Augen großen Sinn
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  #8  
Alt 09.12.2004, 08:18
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ramsey ramsey ist offline
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Moin - wir sind noch altmodisch und nutzen Feststoffwesten. Wenn die ordentlich geschnitten sind, dann geht das mit dem Tragekomfort. Mich nervt bei Automatikwesten das Gewicht, das nach einigen Stunden doch im Nacken drückt. Außerdem haben sie m.E. doch eine Reihe von potentiellen Fehlerquellen. Aber wahrscheinlich bin ich einfach altmodisch
Gruß
Jürgen
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  #9  
Alt 09.12.2004, 08:45
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ventum ventum ist offline
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Zum Thema "Zeitpunkt, die Weste anzulegen":

Zusätzlich zu dem schon hier Geschriebenen sollte man die Weste spätestens dann anlegen, wenn man darüber nachdenkt, ob es jetzt nicht sinnvoll ist.

Feststoffwesten können bei Arbeiten auf dem nassen Vorschiff sinnvoll sein.

Bei Automatikwesten empfehlen sich Westen mit Netzrückenteil. Diese sitzen einfach besser und sind damit bequemer.

Spraycaps sind sinnvoll im Seebereich oder auf grossen Binnenseen.
__________________
Gruss,
Helmut

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  #10  
Alt 09.12.2004, 09:20
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Sonnensegler Sonnensegler ist offline
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Zitat:
Zitat von ventum
Feststoffwesten können bei Arbeiten auf dem nassen Vorschiff sinnvoll sein.
Hallo ventum ...
meinst Du wegen des potenziellen "Fehlauslösen" bei Automatikwesten oder aus anderen Gründen ... Schutz ? ... Komfort ?
Dank Dir
Jochen
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  #11  
Alt 09.12.2004, 09:56
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Judschi Judschi ist gerade online
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Wir besitzen Feststoffwesten von Secumar und tragen die nur, wenn brenzlig wird!
__________________
Viele Grüße
Uwe

---------------------------------------------------------
Du hast nur dies eine Leben.
Wenn's vorbei ist, ist's vorbei. (Die Ärzte)
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  #12  
Alt 09.12.2004, 10:27
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stef0599 stef0599 ist offline
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Für Rettungswesten gibt es eine DIN und eine CE-Vorschrift hinsichtlich Auslösemechanismus und Auftriebsmessverfahren. Viele 150 N Westen haben tatsächlich 170 N Auftrieb. Die wesentlichen Unterscheidungen:

Garantiezeit !
integrierter Lifebelt -> haben meines Wissens nach alle Automatikwesten
Sicherungsring für Sicherungsleine -> siehe eine Zeile vorher
Bergeschlaufe, Reflektrostreifen.
einstellbarer Brustumfang bis ?????? Wenn sie unbequem ist, weil sie einschnürt, wird sie nicht getragen
Rückenteil: die als Dreieck gearbeiteten Standardwesten belasten die Halswirbelsäule, zumal auch der senkrechte Gurt häufig sehr kurz ist. Diese Westen ermüden und werden als "unbequem" empfunden. Entweder Rückennetzteil oder zwei Schultergurte.


Auftriebsklasse 150 N reicht im allgemeinen. Bei schwerem Arbeitszeug, grösserem Körpergewicht, evtl. Werkzeug am Körper sind 275 N Westen angesagt.

Spraycap ist eine Glaubensfrage, ich möchte nicht bei schwerem Wetter in so einem 5 Liter Sack eingeschlossen sein. Auf der anderen Seite soll es Personen geben, die in der Rettungsweste ertrunken sind.

Zu jeder Rettungsweste gehört ein eigenes Solas-Licht, am besten starkes Strobolicht. Die eingebauten Flöten haben eher Unterhaltungswert. Dabei haben die sich-selbst-aktivierenden Leuchten häufig nur eine ziemlich kurze Brenndauer und schwache Leistung.

und im übrigen schliesse ich mich Jochen an, über Bord fallen ist auf jeden Fall zu vermeiden. Eine Rettungsweste ohne Sicherheitsleine bringt nix. Eine Sicherheitsleine ohne kurze und feste Verbindung zum Schiff bringt nichts.

Höchstens Cappis dürfen aussenbords geweht werden ( gute MOB-Manöver Übung )
__________________
beste Grüße
Stefan
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  #13  
Alt 09.12.2004, 10:34
Benutzerbild von dieter
dieter dieter ist offline
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Zitat:
Zitat von stef0599

Auftriebsklasse 150 N reicht im allgemeinen. Bei schwerem Arbeitszeug, grösserem Körpergewicht, evtl. Werkzeug am Körper sind 275 N Westen angesagt.
....mmmmhhh stefan, eine sehr dehnbare aussage....

brauche ich mit meinen 99,999 kg eine 150 N oder 275 N
__________________
servus
dieter


...man sollte nicht immer von sich selbst ausgehen,
sondern individuelle Situationen akzeptieren....
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  #14  
Alt 09.12.2004, 10:38
Benutzerbild von SONNY
SONNY SONNY ist offline
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Zitat:
Zitat von dieter

brauche ich mit meinen 99,999 kg eine 150 N oder 275 N
Eine 500 N
__________________
Gruss
Andree


..wenns läuft denn läufts, sonst....
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  #15  
Alt 09.12.2004, 10:41
Benutzerbild von Sonnensegler
Sonnensegler Sonnensegler ist offline
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Zitat:
Zitat von dieter
Zitat:
Zitat von stef0599

Auftriebsklasse 150 N reicht im allgemeinen. Bei schwerem Arbeitszeug, grösserem Körpergewicht, evtl. Werkzeug am Körper sind 275 N Westen angesagt.
....mmmmhhh stefan, eine sehr dehnbare aussage....

brauche ich mit meinen 99,999 kg eine 150 N oder 275 N
An der Weste liegt das hier glaub ich nicht ...
Du brauchst eher eine ehrliche Waage

*duckunwech*
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  #16  
Alt 09.12.2004, 10:51
Benutzerbild von stef0599
stef0599 stef0599 ist offline
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Zitat:
Zitat von dieter
Zitat:
Zitat von stef0599

Auftriebsklasse 150 N reicht im allgemeinen. Bei schwerem Arbeitszeug, grösserem Körpergewicht, evtl. Werkzeug am Körper sind 275 N Westen angesagt.
....mmmmhhh stefan, eine sehr dehnbare aussage....

brauche ich mit meinen 99,999 kg eine 150 N oder 275 N
Du brauchst in erster Linie jemanden, der Dein Boot beherrscht, wenn Du tatsächlich über Bord gehen solltest. In zweiter Linie eine Weste mit ausreichend Auftrieb und ausreichend sind 150 N
__________________
beste Grüße
Stefan
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  #17  
Alt 09.12.2004, 10:51
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dieter dieter ist offline
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grrrr.....

Angehängte Grafiken
 
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servus
dieter


...man sollte nicht immer von sich selbst ausgehen,
sondern individuelle Situationen akzeptieren....
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  #18  
Alt 09.12.2004, 10:56
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Web-Runner Web-Runner ist offline
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@Hendrik + Flipper,

auch von mir herzlich willkommen im Forum
Kann nur zu Punkt 4 etwas sagen. Wir führen die Westen zwar wie vorgeschrieben mit, haben sie jedoch noch nie benutzt (benutzen müssen) zum Glück. Liegt wahrscheinlich daran, daß wir ausschließlich Mobo Touren auf Binnengewässern fahren.
Bei den Seglern und auf Nicht-Binnengewäsern sieht das ganz anderst aus, denke ich.

Gruß, Peter
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Gruss, Peter
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  #19  
Alt 09.12.2004, 10:57
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TomM TomM ist offline
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Jochen's Ausführen kann ich nur unterschreiben.

zusätzlich noch:

Die Auftriebsklasse hämgt vom Fahrtgebiet ab, nicht vom Körpergewicht! Nur mal so zur Erinnerung, der alte Archimedes hat's herausgefunden: "Der Auftrieb eines Körpers entspricht dem Gewicht der von Ihr verdrängten Flüssigkeit". Da schwere Menschen in der regel auch mehr Volumen haben ist das Eigengewicht des Menschen unerheblich!

Offshore (außerhalt der 5 Meilen vor der Küste) und in rauhen Küstengewässern (Niederländische, belgische, französische oder englische Küste) sollte man nicht mit den "Kleinen" 150er Westen rumfahren, dort sind die 275er die beste Wahl. Eine Secumar hat für mich deutlich mehr Tragekomfort als eine NoName, auch wenn sie aus gleichem Hause ist. Unsere Offshore haben sogar einen Fleece Kragen und man zieht sie gerne an.

Es ist wie bei gutem Ölzeug - meist muß man einige Versuche machen um dann bei den relativ teuren Ausführungen zu landen. Am Ende ist es billiger sich gleich ne Gute Ausrüstung zu besorgen!
__________________
so long -> Tom

Es gibt Leute, die wissen alles, das ist alles was sie wissen (Schiller)
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  #20  
Alt 09.12.2004, 10:58
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Sonnensegler Sonnensegler ist offline
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Gute Aussage ... das Fahrgebiet und der Bootstyp spielen natürlich eine erhebliche Rolle bei der Auswahl ! Ich bin von Küstentouren auf nem Segler ausgegangen
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  #21  
Alt 09.12.2004, 11:11
Benutzerbild von Pit
Pit Pit ist offline
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Das alles macht mich nachdenklich....

wir haben neben den festen auch autom. mit 50N
Die gab es Globetrotter sehr günstig. Unsere Kleine hat eine vernünftige Feststoffweste von Anfang an und an Bord IMMER an, auch 2m vom Ufer weg und ers wieder aus, wenn wir an Land sind. Im Hafen ist es auch tiefer als sie stehen kann.
Uaf unserem Kleinen Schlauch (auch auf der Ostsee zum Angeln bis 4sm draussen) haben wir alle IMMER Westen an.

Nach den Postigs überlege ich nun ernsthaft auf 150N umzusteigen und die kleinen für Kinder zu lassen.

Unbequem habe ich die festen selbst beim Angeln nicht empfunden, bwohl die autom. natürlich wesentlich komfortabler sind.

Pit
__________________
Gruss vom linken Niederrhein

Pit

Ich sammele für meine Tochter Lanyards/Umhängeschlüsselbänder -> wer welche abgeben möchte bitte per PN melden. (aktuell über 230 Stck. aus dem erhalten - Danke!)
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  #22  
Alt 09.12.2004, 11:20
Benutzerbild von Paul Petersik
Paul Petersik Paul Petersik ist offline
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Standard Re: Rettungwesten

Zitat:
Zitat von Hendryk
Hi Jungs.

Mal kurz vier Fragen.
Hallo Hendryk,
willkommen in der Runde.
Sonnensegler hat sehr umfassend geantwortet, was das Grundsätzliche zum Thema angeht.

Wir haben 275er Secumar Automatikwesten an Bord.
Vielleicht ist noch interessant, dass es (hoffentlich hat das noch keiner der Kollegen beschrieben) 2 unterschiedliche Auslöseprinzipien gibt. Einmal das mit der Tablette und das andere mit dem Automaten. Wir ziehen das "alte Tabletten-System" vor, wie es in der Sucumar verbaut ist.
Ich habe mir dieses Jahr eine VauDee Skipperjacke mit integrierter Secumar-Weste und Lifebelt zugelegt aber noch keine Erfahrungen damit.
Zusätzlich haben wir Mariepool Feststoffwesten an Bord.
Meine Beurteilung: Feststoffwesten sind etwas sperriger, wärmen aber bei Kälte, sind leichter und geben ein sicheres Gefühl (sie sind ja schon "aufgeblasen").
24 Stunden in einer 275er Automatikweste mit Lifebelt sind schon sehr unbequem. Sie sind objektiv schwerer, können aufs Genick drücken und reiben am Hals, wenn man nur ein T-shirt drunter trägt.

Ab 5 bft wird Weste und Belt getragen. Nachts grundsätzlich Belt. Es ist auf jeden Fall besser, nicht über Bord zu gehen, daher ist für mich Lifeline wichtiger als Weste.

Servus
Paul
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  #23  
Alt 09.12.2004, 11:33
Benutzerbild von Sonnensegler
Sonnensegler Sonnensegler ist offline
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Zitat:
Zitat von Sonnensegler
ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit Feststoffwesten.
Möchte mich selbst etwas verbessern ...
Meine Aussage, "ich habe schlchte Erfahrungen gemacht" ist wahrscheinlich etwas überzogen. Für mein Einsatzgebiet habe ioch einfach eine subjektive Antipathie gegen Feststoffwesten.
Möglicherweise habe ich in der Vergangenheit aber auch eher 08/15-Feststoff-Westen angehabt, die nicht immer optimale gepassent haben.

Für bestimmte Anwendungen können daher Feststoffwesten sicher Sinn machen. Ich präferiere allerdings eindeutige Automatikwesten mit integr. Lifebelt.
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  #24  
Alt 09.12.2004, 11:33
Benutzerbild von TomM
TomM TomM ist offline
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Pit, eine 50er Weste ist zwar besser als nix aber ehrlich gesagt würde ich die als Schwimmhilfe abtun, das sind gerade mal 5 kg zusätzlicher Auftrieb!

150er sind das Minimum, bei Kindern weiß ich es nicht ab das zeichnet z.B. die Sekumar Leute us - sie können Dir auf Anhieb sagen was da sinnvioll ist.

Eine 150 Weste hält Dich über Wasser, aber bei Wellengang wird der Kopf ab und an mal unter Wasser sein, dumm, wenn man da gerade mal Luft holen wollte.

Peter, Das mit dem Drücken am Hals hatte ich auch, dann sitzt die Weste nicht richtig! Das Wärmen ist nun wirklich der einzige Vorteil einer Feststoffweste
__________________
so long -> Tom

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  #25  
Alt 09.12.2004, 12:17
Ixy
Gast
 
Beiträge: n/a
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An alle die mit Feststoffwesten:

Sind eure Westen wirklich ohnmachtssicher? Oder erst nach Drehung in die Rückenlage?
Denn ich kenne nur die Rettungskragen , ähnlich die Seepilz, die WIRKLICH Ohnmachtssicher sind.


Bei 150er Automatik hatten wir im Sommer die einfachen mal getestet. Beide haben nicht ausgelöst. Dann per Hand war bei eine Das Ventil kaputt und die Luft entwisch gleich wieder. Bei der anderen War ne Naht kaputt und die ließ langsam Luft.
Beide Westen waren aber über dem Wartungsintervall und nun schon 8-9 JAhre alt. Auch war bei einer Weste, Compass, die Gurte die den Auftrioebskörper mit dem Befestigungsgurten und der Hülle verbinden so lang, daß der Auftriebskörper über dem Kopf war. Und damit wäre man Ertrunken.

Meine SEcumar Duo Protect 275 N ist zwar recht schwer aber das Gewicht ist gut verteilt und durch den FLeeceragen recht angenehm zu tragen.

Bei allen Westen wo drauf steht, Ohnmachtsicher nach Drehung in die Rückenlage wäre ich skeptisch und würde ich abraten.
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