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  #1  
Alt 04.05.2011, 09:48
Printo Printo ist offline
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Standard Kaufberatung: Porta-Boote, Linder, Lorsby, Schlauchboot?

Hallo,

ich bin momentan etwas verzweifelt auf der Suche nach einem geeigneten Boot. Ich suche für meine Familie (2 Erwachsene, 2 kleinere Kinder) ein gutes Boot, um im Schärgarten Schwedens oder in den Seen kleinere Ausflüge zu unternehmen. Ich möchte also vor allem in der Küstennähe bleiben oder eben einige Inseln auskundschaften. Nun suche ich ein möglichst einfaches, preiswertes Boot, das ohne Anhänger zu transportieren sein sollte (Anhängerkupplung fehlt Dabei habe ich folgende Schiffe in Betracht gezogen:

- Porta-Boot 12
- Linder 410/440 (Transport auf dem Autodach)
- Lorsby
- Schlauchboot

Kann mir vielleicht jemand helfen und sagen, welches Boot gut dafür geeignet ist. Das Porta-Boot gefällt mir von der Idee her sehr gut. Ist diese Boot aber als Familienboot genügend sicher und für den Schärgarten geeignet? Das Lorsby finde ich von der Idee her auch ok, aber wie ist es bei höherem Wellengang? Dann kommt natürlich noch die Frage nach einem Schlauchboot. Da habe ich keine Erfahrung damit. Ist dies mit Kindern geeignet? Dazu kommt, dass es mit einem Schlauchboot wohl auch nicht so einfach ist Gepäck (z.B. Zelt) zu transportieren.
Gibt es vielleicht noch ein anderes interessantes Boot, das mir noch nicht aufgefallen ist?

Für eine Hilfe wäre ich euch sehr dankbar.
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  #2  
Alt 04.05.2011, 10:07
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Da würde ich immer das Schlauchboot bevorzugen, bei 4,2m Länge bekommst du auch noch ein Zelt mit rein. (z.B. Quicksilver 430 HD XS) Eng wird es aber in allen genannten Typen.



Vom Sicherheitsgefühl, Kentersicherheit, Schwimmfähigkeit bei Wsserübernahme und anderem gibt es da an der Küste in der Größe kaum etwas besseres ohne Trailer.

Aber auch für ein Schlauchi mit Zubehör braucht man eine Menge Platz.
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gregor

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  #3  
Alt 04.05.2011, 12:02
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Danke für die Antwort. Ist also ein Schlauchboot dieser Art grundätzlich gut für Ausflüge an der Schärenküste geeignet? Wie ist das mit der Reissfestigkeit. Wie gross ist die Gefahr, dass so ein Schlauchi plötzlich ein Riss bekommt, d.h. wie viel kann so ein Boot ertragen? Wieso ist ein Schlauchboot einem Porta-Boot vorzuziehen?
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  #4  
Alt 04.05.2011, 12:54
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Mein Quicksilver hatte damals eine vom Hersteller angegebene zul. Personenzahl von 7...., wobei ich mit 7 Personen nicht fahren wollte.

Belastbarkeit, bzw. Zuladung waren 975kg. Aber auch bei 1200kg geht das Boot nicht unter, es liegt halt dann nur recht tief im Wasser. Motorisierbar mit 30PS bei einer Vmax von ~40 km/h (3 Personen). das Boot entspricht Kat. C, d.h. es ist auf küstennahen Revieren bis zu einer Wellenhöhe von 2m zugelassen.

Die Reißfestigkeit der verwendeten 5lagigen Bootshaut ist recht hoch und das Boot lässt sich auch beim völligen Ausfall von 2 Kammern (5 Kammern hat es) noch unter Motor bewegen. Durch diese recht stabile Bootshaut hat das Boot auch ein recht hohes Gewicht, mit Aluboden ~115kg. Ein vergleichbares Boot, z.B. ein Bombard Typhoon ist da ~60 kg leichter und nicht unbedingt weniger stabil.

Sicherheit: Wenn du das Boot komplett mit Wasser flutest, geht es noch nicht unter. Durch Öffnen des Lenzventils läuft es dann halbleer und wenn man dann Vollgas gibt entleert es sich weiter bis man Gleitfahrt erreicht. In Gleitfahrt kann man das Boot dann so bis auf eine Restmenge von ca. 30 Liter entleeren. Man kann auch einen Schlauch mit Venturidüse am Heck montieren, die als stromunabhängige Lenzpumpe in schneller Fahrt Wasser außer Bord pumpt.

Das Verhalten in großen Wellen ist durch einen überdimensionierten Kielschlauch recht gut, bei kurzen & steilen Wellen jedoch ist es ratsam in Verdrängerfahrt zu bleiben. Die Bodenhaut ist halt nur zwischen Luftkiel und Schläuchen aufgespannt und bremsen bei jedem Aufschlagen das Boot stark und recht hart. Unter den Zerlegbaren ist das Verhalten jedoch recht gut und wird nur von wenigen (Aerotec / C4 mit Holzkiel) übertroffen. Das C4 ist allerdings durch den Holzkiel, genau wie einige andere Boote mit gleicher Kielart, eine Klasse für sich.

Im Vergleich zu den von dir genannten Booten würde ich aber ein Schlauchboot gerade bei schlechten Wetterverhältnissen jederzeit vorziehen, nicht nur aus Sicherheitsgründen.
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gregor

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  #5  
Alt 05.05.2011, 12:46
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Das hat mir sehr geholfen. Ich geh wohl wirklich auf die Schiene Schlauchboot und da scheinen mir die Festrumpfboote als besonders geeignet zu sein. Welche Marke ist da vom Preis-, Leistungsverhältnis gut geeignet und bei welchen sollte man eher die Finger lassen.
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  #6  
Alt 05.05.2011, 12:50
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Gebraucht stellt sich die Frage kaum, das Angebot in D ist recht klein. Viele Angebote leider oft in traurigem Zustand) sind in GB, I, F, NL zu finden.

Mehr später...
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gregor

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  #7  
Alt 05.05.2011, 19:48
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Zitat:
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...Mehr später...
´schuldigung, es hatte gehupt, musste leider schnell weg, ein Auto kaufen...

Als preiswerte und neue Boote kommen wohl Lodestar, Grand, Bombard (nicht vollständig, aber es gibt rund 40 annehmbare Hersteller) in Frage, dann tummeln sich auch noch etliche Billig und Billigstanbieter auf dem Markt.

z.B. Lavamarine, ein durchaus nettes Angeboot. Die Verarbeitung ist so lala, man sieht häßliche Kleberückstände auf dem Gelcoat und die Klebungen sind auch nicht immer 100% faltenfrei. Allerdings meckern die RIB Besitzer darüber am lautesten, die selbst ein hochwertiges Hypalonboot gekauft haben und den kompletten Anschaffungspreis eines Lavamarine-RIBs schon im ersten Jahr als Wertverlust ausbuchen können.

Lavamarine habe ich deswegen genannt, weil gerade diese Marke zu heftigsten und kontroversen Diskussiomnen in den deutschen Schlauchiforen gesorgt haben. Aber es gibt noch etliche andere Marken für die dasselbe gilt. Diese Boote sind für Ihren Preis durchgängig nicht schlecht und würden zwar höchstwahrscheinlich bei DGZRS und BW nie in die nähere Wahl kommen, sind aber für ein paar hundert Stunden bei normalen Witterungsbedingungen für Freizeitanwendungen auf dem Wasser durchaus annehmbar und erzielen (gemessen am Einstandspreis) sogar recht gute Wiederverkaufspreise. RIBs sind in D halt selten.

Einige Verarbeitungsmängel und optische Fehler lassen sich auch in Eigenleistung beseitigen. So lassen sich die Kleberückstände (eigentlich ist zu viel Kleber ja immer besser, als zu wenig) mit ein wenig Mühe entfernen, ebenso kann man miese Beschläge tauschen und Blechschrauben kann man auch schnell mit unterlegten Durchgangsbolzen ersetzen.

Das Schlauchmaterial dagegen ist bis auf die Hauptunterschiede Hypalon / Neopren contra PVC / Strongan / Orca und wir sie sich auch alle nennen recht gleichwertig.

Die meisten Schläuche werden ohnehin in einigen wenigen Fabriken geklebt bzw. geschweißt und dann erst je nach "Hersteller" belabelt.
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gregor

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